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Hochspannend und beklemmend aktuell - ein neuer Fall für Lene Jensen und Michael Sander

Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene. Doch scheinen diese Hinweise fingiert zu sein, und Jensen und Sander beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Bis sie erkennen, dass sie nur Bauernopfer sind in einem unerbittlichen Kampf um Geld, Prestige und Macht.

»Steffen Jacobsen ... entfaltet seine Geschichte mit punktgenauer Prägnanz ... Lüge ist ein hochspannender, präzise geschriebener Thriller von internationalem Format.«

Volker Albers, Hamburger Abendblatt (23. September 2017)

Aus dem Dänischen von Maike Dörries
Originaltitel: Et bjerg af løgne
Originalverlag: People’s Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19790-2
Erschienen am  24. Juli 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander

Leserstimmen

Lüge (Steffen Jacobsen)

Von: Poldi

15.09.2018

Die grönländische Küste wird zum Schauplatz eines erbitterten Kampfes um die dort vorhandenen Rohstoffe, in der sich ein skrupelloses dänisches Unternehmen durchzusetzen scheint. Doch einer der führenden Geologen der Gesellschaft wird mitten in der heißen Phase tot aufgefunden, zudem ist ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwunden. Die Spuren führen Lene Jensen und Michael Sander zu einer Gruppe von Umweltaktivisten, doch beide haben auch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen... Mit dem schlichten Titel „Lüge“ hat Autor Steffen Jacobsen den dritten Teil seiner Thriller-Reihe um Lene Jensen und Michael Sander versehen, der sich natürlich am Besten liest, wenn man die beiden Vorgänger bereits kennt. Denn ein wichtiger Teil der Reihe ist auch, wie sich das Privatleben der beiden Hauptfiguren entwickelt. In diesem Band ist dies noch mehr ausgeprägt als vorher, vielleicht eine Spur zu viel. Denn oft wirken diese Szenen eher wie Füllmaterial und lenken von dem eigentlichen Fall ab. Ich mag es, wenn man auch hinter die Kulissen der Ermittler schauen kann, hier fokussiert sich der Autor aber ein bisschen zu sehr auf die beiden. Hier kann man zwar auch folgen, ohne die bisherigen Entwicklungen zu kennen, alles durchschauen kann man aber eben nur, wenn man auch „Trophäe“ und „Bestrafung“ kennt. Der Fall an sich leidet nicht nur an den zu ausführlichen privaten Entwicklungen, sondern auch an einer recht durchsichtigen Handlung. Vieles ist schon nach etwa einem Viertel des Romans zu erahnen und wird dann im Laufe der Zeit auch nicht widerlegt, sondern höchstens um einige unerwartete Elemente ergänzt. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn man allzu eingetretene Pfade verlassen hätte und neue Ideen eingebracht hätte – dass er das kann, hat Jacobsen ja bereits bewiesen. Allzu oft schimmert das Konstrukt des Falles zu deutlich hervor, dennoch kann ich dem Roman einen großen Unterhaltungswert nicht absprechen. Das liegt zum einen an dem spannenden Aufbau als auch an der flüssigen Erzählweise und der atmosphärischen Wortwahl. „Lüge“ ist ein zweischneidiges Schwert und legt dem Leser immer wieder kleine Stolpersteine in den Weg, indem zu viel Wert auf die private Entwicklung der beiden Ermittler gelegt wird. Auch der Fall an sich ist ein wenig zu vorhersehbar konstruiert, punktet aber auch mit einer dichten Atmosphäre und einem reizvollen Hintergrund. Sicherlich kein Totalausfall, gegenüber den beiden Vorgängern fällt dieser dritte Band aber leider etwas ab.

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Leider nur mäßig spannend

Von: Ponine T.

06.06.2018

Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene divider-grey Dieses Buch hat michwirklich ein paar Nerven gekostet beim Lesen, das muss ich gleich am Anfang loswerden. Ich habe es angefangen, dann wieder weggelegt, war kurz davor, es endgültig abzubrechen, dachte dann aber, ich muss es einfach durchziehen ... man sieht, es war nicht unbedingt ein großartiger Wurf, dem ich hier begegnet bin. Grundsätzlich fand ich die Idee wirklich gut, als Hintergrund mal aktuelle Umweltprobleme in einem Krimi zu finden. Allerdings ist man ziemlich schnell dabei, den Täter herauszufinden, und dann verliert die Geschichte leidert sehr viel an Interesse. Das scheint auch die Absicht von Jacobsen gewesen zu sein. Auf mich wirkte das Buch leider wie so viele dritte oder vierte Bände von Serien, in denen die Ermittler langsam vorgestellt worden und dem Publlikum vertraut sind und der Autor jetzt versucht, sie emotionaler zu gestalten und ihr Privatleben näher zu beleuchten. Leider geschieht das in diesem Buch deutlich zuungunsten der Spannung, während zwei mich nur sehr mäßig interessierende Hauptfiguren sich mehr und mehr im Privaten verlieren. Gegen ende bekam Jacobsen dann zwar noch eimal die Kurve, aber bis dahin wäre ich einfach hier und da gerne abgesprungen, weil es so gar nicht meins war. Dann bleibe ich doch lieber beim Sonderdezernat Q in Kopenhagen.

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Vita

Steffen Jacobsen, 1956 geboren, ist Chirurg und Autor. Seine Bücher sind unter anderem in den USA, England und Italien erschienen. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Kopenhagen. Nach »Trophäe«, »Bestrafung« und »Lüge« ist »Hybris« der vierte Roman um Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Erschreckend aktuelles Thema, ungemein spannend und logisch durchgespielt.«

Hörzu (04. August 2017)

»Steffen Jacobsens Thriller ist rasant, brutal und nicht unrealistisch, was Wirtschafts- und Geopolitik anlangt.«

Ingeborg Sperl, Der Standard (21. August 2017)

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