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Machandel Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14315-2

Erschienen:  11.08.2014
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Ein großer Familien- und Generationenroman über die DDR und wie sie unterging.

Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Debütroman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

"Die große Rekonstruktion: Regina Scheers Roman "Machandel" erzählt vom Krieg bis zur Wende und darüber hinaus. Sie fasst die deutsche Zeitgeschichte in ein faszinierendes Kaleidoskop."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus (25.10.2014)

Regina Scheer (Autorin)

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum», deren Redaktion wegen «konterrevolutionärer Tendenzen» aufgelöst wurde. Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 arbeitete sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zu deutsch-jüdischer Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

"Die große Rekonstruktion: Regina Scheers Roman "Machandel" erzählt vom Krieg bis zur Wende und darüber hinaus. Sie fasst die deutsche Zeitgeschichte in ein faszinierendes Kaleidoskop."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus (25.10.2014)

"(...) Genau daraus bezieht Regina Scheers Roman über die deutsch-deutsche Vergangenheit seine Bannkraft. In Scheers märchenhafter Romanwelt von "Machandel" entstehen aus umfangreichem historischem Material zwischen Mythos und Realität beseelte Lebensgeschichten."

Deutschlandfunk „Büchermarkt“, Michaela Schmitz (03.10.2014)

„Es braucht jemanden wie Regina Scheer, der ihren in historischen Zusammenhängen und individuellen Träumen verästelten Lebensgeschichten zuhört und sie mit dieser zurückhaltenden Emphase weitererzählt.“

Berliner Zeitung, Sabine Vogel (23.08.2014)

„Ein wunderbares Buch. Eine Historie unserer Zeit. Wir finden uns alle wieder. Genau und sehr poetisch. Unsere osteuropäische Vergangenheit und Verflechtung durchzieht und belebt den ganzen Roman.“

Christoph Hein

„In diesem Roman ist das Lebensgefühl einer Generation, sind die Konflikte der Menschen in der Zeit der DDR auf wahrhaftige Weise erzählt. Ich bin von Machandel fasziniert.“

Inge Heym

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14315-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  11.08.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Geschichte zum Greifen nah

Von: Ritja Datum: 12.07.2017

buchstabenfestival.blogspot.de/

Was für ein großartiger Roman. Ich habe ihn gern gelesen. Ab und an musste ich ihn beiseite legen und darüber nachdenken. Die vielen verschiedenen Erzählperspektiven, die verschiedenen Zeiten und die verschiedenen Staatsformen machen dieses Buch interessant und bringen dem Leser die deutsche Geschichte so nah. Wer keine Lust auf Sachbücher hat, sollte dieses Buch lesen.

Regina Scheer hat Figuren geschaffen, die beeindrucken, aufwühlen und aufregen. Man ist mittendrin und fühlt und denkt und erlebt mit. Vieles erkannte ich wieder, einiges war mir neu und manches konnte ich nicht so richtig nachvollziehen, weil ich es anders erlebt habe, aber genau das machte das Buch für mich spannend.

Es gibt am Ende des Buches ein Personenregister. Dieses sollte man (aus meiner Sicht) vorab schon einmal lesen, dann kann man die Figuren besser auseinanderhalten. Die Sprünge sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit gehören sie einfach zur Geschichte.

Ein sehr gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt und Geschichte greifbar macht.

Nachdenkliche Lektüre

Von: Regina Langbein Datum: 06.06.2017

https://relacra.blogspot.de/

„Ein großer Familienroman über die DDR und wie sie unterging" ... meine Gefühle beim Lesen des Buches entwickelten sich sehr „zweigeteilt".
Ich habe sehr lange daran gelesen - es beschäftigte mich sehr.
Stellenweise musste ich sogar mit mir kämpfen, denn das DDR-Bild, welches die Autorin wachsen lässt, widerspricht meinen eigenen Erinnerungen manchmal, erscheint mir einseitig und für mich stellenweise sehr befremdlich.
Clara, die Hauptfigur, ist Jahrgang 1960 und da ich nur ein paar Jahre älter bin, kann ich ihre Figur gut nachvollziehen. 13 der 25 Kapitel sind aus der Perspektive von Clara erzählt.
Die weiteren Ich-Erzähler sorgen für eine breitgefächerte Sichtweise des Geschehens über eine Zeitspanne von den 1930er bis in die 1990er Jahren.
Im Fokus der Handlung steht MACHANDEL, ein kleines Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Am Schicksal verschiedener Zeitzeugen und der Hauptperson Clara wird die Geschichte erzählt. Ihre Eltern lernten sich in Machandel kennen. Claras 14 Jahre älterer Bruder wuchs bei den Großeltern in Machandel auf, bevor ihn der Vater in eine Kadettenschule schickte. Mit diesem aufgezwungenen Regime kommt er nicht zurecht und verschwindet.
Clara kehrte mit ihrem Mann Michael und ihren beiden Töchtern im Sommer 1985 nach Machandel zurück und sie kauften sich einen kleinen Katen. (Kate ist die Bezeichnung für ein einzelnes einfaches Wohnhaus in oder nahe einer dörflichen Gemeinschaft.)
Fasziniert von der Dorf-Geschichte interessiert sie sich immer mehr für die Geschehnisse. Sie lernt Emma und Natalja kennen. Machandel wird für Clara zum Ort der Begegnung – mit sich selbst, mit der eigenen Familiengeschichte, mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, mit ihren Opfern.
Doch auch Claras Ehe leidet unter den Geschehnissen vor dem Zusammenbruch der DDR – Illusionen zerbrechen. Ihr Mann verliert seinen Arbeitsplatz und nimmt eine Stelle in der Schweiz an. Nach dem Ende der Partnerschaft bleibt Clara mit den Töchtern in Berlin und kümmert sich nach dem Tod der Mutter um den pflegebedürftigen Vater. Auf dessen Beerdigung erfährt sie, dass ihr Mann eine neue Partnerin in der Schweiz hat – sie lassen sich scheiden. Auch Machandel verändert sich nach der Wende und es zieht sie immer seltener dort hin – aber den Katen verkauft sie nicht.
Wehmut und Hoffnung treffen und vereinen sich in den individuellen Schicksalen der Geschichte: Machandel – das Wissen um das Geheimnis der Erlösung durch Erinnerung.
Am Ende des Buches findet man kurz zusammengefasste Angaben zu den wichtigsten Personen … das hat mir sehr geholfen, den Überblick nicht zu verlieren.
Die sachliche, nüchterne Erzählsprache lässt zwar die wirkliche Geschichte im Mittelpunkt stehen, aber das Genre „Roman" tritt für mich in den Hintergrund.


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