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Mädchentod Psychothriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17584-9

Erschienen: 17.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Kurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer.

»Wer auf der Suche nach dem nächsten „Gone Girl“ ist: Lesen Sie dieses Buch, ich garantiere Ihnen, Sie werden nicht mehr aufhören können.«

D Magazine

Julia Heaberlin (Autorin)

Bevor Julia Heaberlin sich ihren Traum von der Schriftstellerei erfüllte, hat sie als preisgekrönte Journalistin für diverse Zeitungen und Zeitschriften geschrieben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Dallas, Fort Worth, wo sie an ihrem nächsten Buch arbeitet.

»Wer auf der Suche nach dem nächsten „Gone Girl“ ist: Lesen Sie dieses Buch, ich garantiere Ihnen, Sie werden nicht mehr aufhören können.«

D Magazine

»Absolut fesselnd.«

Kirkus Reviews

»Ein grandioser Plot, kombiniert mit einem tollen Ton und rasanter Spannung.«

The Times

»Faszinierend!«

The Bookseller

»Überwältigend! Ein Must-Read-Buch.«

Cosmopolitan

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Aus dem Amerikanischen von Karin Dufner
Originaltitel: Black-Eyed Susans
Originalverlag: Ballantine

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17584-9

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wenn zweiunddreißig Stunden im Leben fehlen

Von: FiktiveWelten Datum: 31.01.2017

https://fiktivewelten.wordpress.com

MÄDCHENTOD ist ein Buch, das mir in erster Linie durch das leuchtende, hübsch gestaltete Hochglanz-Cover aufgefallen ist. Da ich unter anderem ein Faible für Psychothriller habe und mich zudem die Inhaltsbeschreibung ansprach, kam ich nicht umhin, die Geschichte um Tessa Cartwright und ihre grauenvolle Entführung zu lesen. Der Titel umfasst einen kurzen Prolog, die Vorkommnisse in drei wesentliche Teile rund um Verhandlung, Verurteilung und Hinrichtungstermin, den Epilog und abschließende Worte: Das Ende. JULIA HEABERLIN erzählt im regelmäßigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit überwiegend in erster Person Singular aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Tessa beziehungsweise Tessie. Weitere Personen kommen erst im letzten Drittel des Buches zu Wort. Einschübe aus dem Prozess runden das Bild insgesamt ab. Achtzehn Jahre nach der Tat kehrt Tessa in das Haus ihrer Großeltern zurück, um damalige Zeichnungen, angefertigt kurz nach der Tat, aus einem Versteck im Keller zu bergen. Diese sind allerdings nicht das einzige Geheimnis, das viele Jahre im Verborgenen liegt. Tessie, wie sie einst genannt wurde, hat sich nicht von ihren Psychiatern knacken, andererseits jedoch zu viele Eindrücke von außen an sich herankommen lassen. Die Verhandlung von Terrell Darcy Goodwin, dem zu Lasten gelegt wird, junge Mädchen ermordet und schließlich ihre Knochen und Körper auf ein Feld geworfen zu haben, war kein Paradestück. Indizien sprechen sogar gegen seine Schuld. Heute mehr denn je. Kurz vor Goodwins Hinrichtung wird der Fall neu aufgerollt. Es wird Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Tessa ist die einzig Überlebende, doch ihre Erinnerungen sind getrübt. Die Leserschaft weiß durch Inhaltsbeschreibung und Anspielungen in etwa, worum es geht. Doch was damals genau geschah, wird erst Schritt für Schritt, aus unterschiedlichen Zeitrahmen betrachtet, zusammengeführt. Die Herangehensweise der Autorin birgt großes Spekulationspotenzial. Die Spannungskurve ist entsprechend hoch, wenn auch eher latent vorhanden. Durch gemäßigtes Erzähltempo macht sich schnell ein gewisses Unwohlsein breit. Genau die richtige Atmosphäre für derlei Ereignisse. Allerlei Andeutungen und Hinweise lassen die Hirnzellen der Leser rotieren. Wichtige Einzelheiten und Zusammenhänge offenbaren sich trotz gewisser Vorahnungen allerdings erst zum Ende des Buches. Die finale Auflösung zeitweise unerklärlicher Begebenheiten ist nachvollziehbar, allerdings auch etwas zu gut terminiert und alles in allem zu sehr konstruiert. Als Psychothriller fehlt es der Geschichte hier und da an Pepp und Überraschung, als Psychogramm hingegen, zeigt MÄDCHENTOD durchaus Wirkung. Und eines muss man JULIA HEABERLIN lassen: Sie hat gut recherchiert und ihr Wissen zu gegebener Zeit in den Verlauf der Handlung einfließen lassen.

Fazit: MÄDCHENTOD betrachtet Geschworenenprozesse und Todesstrafe mit Argwohn. Das Geschehen um Tessa als traumatisiertes Opfer und Goodwin als fragwürdigen Täter führt zu Unbehagen und Denkprozessen beim Leser. JULIA HEABERLIN erzählt insgesamt eine unterschwellig spannende und vor allem interessante Geschichte.

Das Monster mit dem grünen Daumen

Von: Lena von Awkward Dangos  aus Essen Datum: 26.01.2017

awkward-dangos.blogspot.de/

Ich bin so unglaublich enttäuscht von diesem Buch. Die Story klang so unglaublich spannend und vielversprechend, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich war mir so sicher, dass es mir gefallen würde. Vor allem mir als absoluter Psychothriller-Fan. Psycho ist das Buch tatsächlich, von einem Thriller ist in Mädchentod allerdings nicht viel zu spüren, denn es ist fast durchgehend stinklangweilig.

Die Handlung des Romans ist in drei Teile aufgesplittet und spielt in jedem davon jeweils in zwei Zeitebenen, was ich prinzipiell immer total toll finde. Die erste ist die Gegenwart aus der Sicht von Tessa, einige Wochen vor dem Prozess des Angeklagten im Fall der Mädchenmorde. Hier erfahren wir, wie sich das schreckliche Ereignis auf Tessas weiteres Leben ausgewirkt hat und wie sie allmählich Zweifel beschleichen, ob wirklich der Richtige für diese Tat büßen wird. Bei der anderen Zeitebene handelt es sich um die Vergangenheit kurz nach der traumatischen Begebenheit, zunächst Tessies Sitzungen bei ihrem Psychiater und die Vorbereitungen auf ihre Aussage. Im zweiten Teil wird diese Handlungsebene durch die Protokolle aus der Gerichtsverhandlung ersetzt, in Teil 3 durch die Perspektive ihrer besten Freundin Lydia. Diese Unterteilung und die Perspektivwechsel fand ich sehr intelligent ausgearbeitet. Noch dazu bringen sie wenigstens ein bisschen Spannung rein.

Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber es hält einfach nicht, was es verspricht. So kann ich nur noch die armen Seelen aller Thriller-Liebhaber da draußen vor diesem Buch warnen. Spannung wollte kaum aufkommen, aber um über die Handlung lachen kann man leider auch nicht, da es dafür nicht unterhaltsam genug und einfach nicht direkt ein schlechtes Buch ist. Darüber hinaus ist es unglaublich langatmig und verwirrend geschrieben. Von Anfang an habe ich mir die Frage stellen müssen, ob ich etwas verpasst habe, das alles so gewollt ist oder ich einfach nur zu dumm für dieses Buch bin. Ich weiß es bis jetzt nicht.

Da die Geschichte an sich aber auf einer tollen Idee basiert und sich das Buch im letzten Drittel noch sehr in seiner Spannung gesteigert hat, bekommt es noch ganz haarscharf 2,5 von 5 Herzchen.

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