Malavita

Eine Mafia-Komödie

(4)
Malavita
eBook epub
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Temporeich, intelligent und voll schwarzen Humors

In dem beschaulichen Ort Cholong-sur-Avre in der Normandie lässt sich eine amerikanische Familie nieder. Fred Blake schreibt ein Buch über die Landung der Alliierten; seine Frau Maggie engagiert sich bei Wohltätigkeitsveranstaltungen; Belle, ihre Tochter, verdreht allen Männern den Kopf; und Sohn Warren wird zum Rächer des Schulhofs. Eine ganz normale Familie also? Nein, denn Fred heißt in Wahrheit Giovanni Manzoni. Er war einer der ganz großen Mafia-Bosse in den USA, bis er im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Frankreich umgesiedelt wurde. Und weil es den Blakes nicht wirklich gut gelingt, sich unauffällig zu verhalten, ist vorprogrammiert, dass die Tarnung bald auffliegt …

"Mafia-Komödie im besten Sinne."

WDR 2 Bücher (20. Oktober 2013)

Aus dem Französischen von Herbert Fell
Originaltitel: Malavita
Originalverlag: Éditions Gallimard, Paris 2004
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-11064-2
Erschienen am  14. Oktober 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Legt euch nicht mit den Blakes an

Von: Kerry aus Berlin

21.12.2013

In einer Nacht- und Nebelaktion ziehen Frederick "Fred" und Maggie Blake mit ihrer 17-jährigen Tochter Belle, ihrem 14-jährigen Sohn Warren und ihrem Australischen Schäferhund Malavita nach Cholong-sur-Avre in der Normandie. Fred gedenkt ein Buch über die Landung der Alliierten in der Normandie zu schreiben, Maggie ist Hausfrau und Mutter, die sich ebenfalls in Wohltätigkeitsaktionen engagiert und die Kinder gehen noch zur Schule. Eigentlich eine ganz normale Familie - eigentlich. Vor sechs Jahren mussten Giovanni und Livia Manzoni fluchtartig ihr heimatliches Domizil in Newark, New Jersey, verlassen, ja schlimmer noch, sogar aus Amerika mussten sie fliehen, denn Giovanni hat das noch nie dagewesene getan: der Mafia-Boss hat vor Gericht ausgesagt und somit die Cosa Nostra und deren Familien öffentlich bloßgestellt bzw. dafür gesorgt, dass viele von ihnen hinter Gittern landeten. Seitdem leben sie als Familie Blake in Frankreich, leider auch hier immer wieder an wechselnden Orten, da Fred das Zeugenschutzprogramm immer wieder mit seinen Aktionen unterwandert. Der für die Familie Blake zuständige FBI-Agent Thomas Quintiliani hat somit seit mehr als sechs Jahren alle Hände voll zu tun. Die Blakes versuchen wirklich, sich in Cholong-sur-Avre zu integrieren, aber die Einheimischen machen es ihnen nicht unbedingt leicht. So kann es schon einmal vorkommen, dass nach einem Besuch im örtlichen Supermarkt das Schaufenster in Flammen steht (legt euch nicht mit Maggie an), Jungs mit gebrochenen Nasen zurückbleiben (legt euch nicht mit Belle an), Handwerker mit gebrochenen Armen in der Notaufnahme landen (legt euch bloß nicht mit Fred an) und mafiaähnliche Strukturen in der Schule herrschen (Warren hilft immer wieder gern). Wider erwartend gelingt es Familie Blake dann doch, sich einzuleben - doch wie lange kann eine Mafiafamilie wirklich unerkannt leben, ohne dass ihre Verfolger ihnen auf die Schliche kommen? Legt euch nicht mit den Blakes an! Der Plot wurde ausgesprochen erfrischend und abwechslungsreich gestaltet und ganz ehrlich, ich kann verstehen, warum die Figuren so gehandelt haben, wie sie es taten, ich hätte es wahrscheinlich in deren Situation nicht anders gemacht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei gerade die Figur des Fred sehr tiefgründig entwickelt wurde, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass dieser seine Memoiren schreibt. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch mir herrliche Lesestunden und ein vergnügliches Kopfkino bereitet hat. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir nicht doch die entsprechende Verfilmung anschauen sollte.

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Rabenschwarzer Humor!

Von: Anetts Bücherwelt aus Chemnitz

12.12.2013

Bei Nacht und Nebel zieht eine amerikanische Familie in ein kleines Häuschen im unscheinbaren französischen Ort Cholong-sur-Avre. Die Familie Blake ist aber nicht das, was sie zu sein scheint. Denn der familienvater ist niemand geringeres als der Mafia Boss Giovanne Manzoni, dieser wurde durchs FBI gefasst und er packte da gewaltig gegen die Mafia aus. Nun ist er mit seiner familie im Zeugenschutzprogramm des FBI und eigentlich sollen sie sich bedeckt halten. Aber Giovani kann gar nicht anders, bei einem Filmabend scheint alles ausser Kontrolle zu geraten. Aber auch seine Frau und die beiden Kinder können nicht einfach so im versteck leben, ohne richtige Anerkennung. Und so gehen alle ihren eigenen Weg und irgendwann kommt es, wie es kommen musste.... Das Buch lies sich so gut lesen und es hat so einen Spaß fgemacht. Es hat so einen rabenschwarzen Humor, der fein verteilt ist und selbst wenn man denkt, Giovanni schreibt aus seinem "Mala Vita" - seinem "bösen Leben", so ist auch das kaltschnäutzig und voller Witz. Fazit: Das Buch wurde bereits verfilmt mit Darstellern wie Robert De Niro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones. Schon das alleine machte das Buch lesenswert, denn von Anfang an hatte ich die Bilder im Kopf und konnte mich in alle Schauplätze gut hineindenken. Ein gelungenes Buch voller schwarzen Humors und einer chaotischen Mafia Familie, die einfach nicht mit ihrer Mafia vergangenheit abschliessen kann. Auf jeden Fall kann ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen! Deswegen bekommt es auch von mir 5 Sterne.

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Vita

Tonino Benacquista, geboren 1961 als Sohn italienischer Einwanderer, lebt in Paris. Nach einem begonnenen Filmstudium organisierte er sich mit Jobs als Schlafwagenschaffner und Pizzabäcker Geld und Stoff für seine originellen Kriminalromane, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. "Malavita" wurde von Luc Besson mit Robert DeNiro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones verfilmt.

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Pressestimmen

"Dank raffinierter Charaktere und der ebenso temporeichen wie komischen Erzählweise kommen bei dem mit Robert de Niro in der Hauptrolle verfilmten Roman nicht nur Mafia-Fans voll auf ihre Kosten."

Bücher (17. Januar 2014)

"Die lesenswerte Mafia-Komödie überzeugt vor allem durch Humor mit einer großen Portion Selbstironie."

Die Rheinpfalz (13. August 2014)