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Malavita Eine Mafia-Komödie

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-11064-2

Erschienen: 14.10.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Temporeich, intelligent und voll schwarzen Humors

In dem beschaulichen Ort Cholong-sur-Avre in der Normandie lässt sich eine amerikanische Familie nieder. Fred Blake schreibt ein Buch über die Landung der Alliierten; seine Frau Maggie engagiert sich bei Wohltätigkeitsveranstaltungen; Belle, ihre Tochter, verdreht allen Männern den Kopf; und Sohn Warren wird zum Rächer des Schulhofs. Eine ganz normale Familie also? Nein, denn Fred heißt in Wahrheit Giovanni Manzoni. Er war einer der ganz großen Mafia-Bosse in den USA, bis er im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Frankreich umgesiedelt wurde. Und weil es den Blakes nicht wirklich gut gelingt, sich unauffällig zu verhalten, ist vorprogrammiert, dass die Tarnung bald auffliegt …

"Mafia-Komödie im besten Sinne."

WDR 2 Bücher (20.10.2013)

Tonino Benacquista (Autor)

Tonino Benacquista, geboren 1961 als Sohn italienischer Einwanderer, lebt in Paris. Nach einem begonnenen Filmstudium organisierte er sich mit Jobs als Schlafwagenschaffner und Pizzabäcker Geld und Stoff für seine originellen Kriminalromane, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. "Malavita" wurde von Luc Besson mit Robert DeNiro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones verfilmt.

"Mafia-Komödie im besten Sinne."

WDR 2 Bücher (20.10.2013)

"Dank raffinierter Charaktere und der ebenso temporeichen wie komischen Erzählweise kommen bei dem mit Robert de Niro in der Hauptrolle verfilmten Roman nicht nur Mafia-Fans voll auf ihre Kosten."

Bücher (17.01.2014)

"Die lesenswerte Mafia-Komödie überzeugt vor allem durch Humor mit einer großen Portion Selbstironie."

Die Rheinpfalz (13.08.2014)

Aus dem Französischen von Herbert Fell
Originaltitel: Malavita
Originalverlag: Éditions Gallimard, Paris 2004

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-11064-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen: 14.10.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Unbedingt lesen!

Von: die Selbermacherin  aus im Hohen Norden Datum: 02.07.2015

selbermacherin.blogspot.de

Mitten in der Nacht zieht die amerikanische Familie Blake in ein kleines Häuschen ein. Ab nun leben sie in der Normandie in einem beschaulichen und ruhigen Dörfchen.
Maggie die reizende Dame des Hauses, die gerne und überall bei wohltätigen Diensten hilft.
Belle, die 17 jährige Tochter, die ein so zartes, freundliches und unschuldiges Wesen ist, dass sie an Feen denken lässt.
Warren ist mit seinen 14 Jahren schon sehr gewieft und weiß sich gegen Schikanen (gegen ihn und andere) gut zu wehren, ohne einen Finger krumm zu machen.
Tja und dann gibt es noch Fred, den Familienvater, der doch eigentlich Schriftsteller ist.
Niemand ahnt, wer sie wirklich sind.
Fred war früher einer der führendsten Mafia Bosse und lebt nun mit seiner Familie im Zeugenschutzprogramm, da er vor Gericht richtig ausgepackt hat... Alle Mafia-Clans haben ewige Rache geschworen!
Tja, aber da Fred nicht gerade ein reumütiges Schäfchen ist, lässt sich ahnen, dass nicht alles so reibungslos läuft :-)

Malavita heißt übersetzt Mafia und darum dreht sich das Buch... Klaro!
In den Schreibstil musste ich mich erst etwas einlesen, aber dann konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen! Ich habe herzlich gelacht und schockiert geschwiegen, den Kopf über so viel Dummheit/Starrsinn geschüttelt und mich gleichzeitig königlich darüber amüsiert. Dass dieses Buch verfilmt wurde wundert mich wirklich nicht! Gibt es doch so viele Steilvorlagen :-)
Gesehen hab ich den Film allerdings (noch) nicht...
Die Charaktere sind super ausgearbeitet - auch die der FBI Agenten, die die Blakes beschützen (sollen).
Und wisst ihr was das beste ist? Ich hab schon den Fortsetzungs-Roman hier liegen YEEAAHH
Mein Fazit:

4,5 von 5 Sterne

und unbedingt lesen!!! :-D

Legt euch nicht mit den Blakes an!

Von: Kerry Datum: 02.03.2015

www.lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

In einer Nacht- und Nebelaktion ziehen Frederick "Fred" und Maggie Blake mit ihrer 17-jährigen Tochter Belle, ihrem 14-jährigen Sohn Warren und ihrem Australischen Schäferhund Malavita nach Cholong-sur-Avre in der Normandie. Fred gedenkt ein Buch über die Landung der Alliierten in der Normandie zu schreiben, Maggie ist Hausfrau und Mutter, die sich ebenfalls in Wohltätigkeitsaktionen engagiert und die Kinder gehen noch zur Schule. Eigentlich eine ganz normale Familie - eigentlich.

Vor sechs Jahren mussten Giovanni und Livia Manzoni fluchtartig ihr heimatliches Domizil in Newark, New Jersey, verlassen, ja schlimmer noch, sogar aus Amerika mussten sie fliehen, denn Giovanni hat das noch nie dagewesene getan: der Mafia-Boss hat vor Gericht ausgesagt und somit die Cosa Nostra und deren Familien öffentlich bloßgestellt bzw. dafür gesorgt, dass viele von ihnen hinter Gittern landeten. Seitdem leben sie als Familie Blake in Frankreich, leider auch hier immer wieder an wechselnden Orten, da Fred das Zeugenschutzprogramm immer wieder mit seinen Aktionen unterwandert. Der für die Familie Blake zuständige FBI-Agent Thomas Quintiliani hat somit seit mehr als sechs Jahren alle Hände voll zu tun.

Die Blakes versuchen wirklich, sich in Cholong-sur-Avre zu integrieren, aber die Einheimischen machen es ihnen nicht unbedingt leicht. So kann es schon einmal vorkommen, dass nach einem Besuch im örtlichen Supermarkt das Schaufenster in Flammen steht (legt euch nicht mit Maggie an), Jungs mit gebrochenen Nasen zurückbleiben (legt euch nicht mit Belle an), Handwerker mit gebrochenen Armen in der Notaufnahme landen (legt euch bloß nicht mit Fred an) und mafiaähnliche Strukturen in der Schule herrschen (Warren hilft immer wieder gern). Wider erwartend gelingt es Familie Blake dann doch, sich einzuleben - doch wie lange kann eine Mafiafamilie wirklich unerkannt leben, ohne dass ihre Verfolger ihnen auf die Schliche kommen?


Legt euch nicht mit den Blakes an! Der Plot wurde ausgesprochen erfrischend und abwechslungsreich gestaltet und ganz ehrlich, ich kann verstehen, warum die Figuren so gehandelt haben, wie sie es taten, ich hätte es wahrscheinlich in deren Situation nicht anders gemacht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei gerade die Figur des Fred sehr tiefgründig entwickelt wurde, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass dieser seine Memoiren schreibt. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch mir herrliche Lesestunden und ein vergnügliches Kopfkino bereitet hat. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir nicht doch die entsprechende Verfilmung anschauen sollte.

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