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Manche Mädchen müssen sterben Roman

Kundenrezensionen (6)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-07189-9

Erschienen: 09.01.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tote Mädchen hört man nicht!

Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem…

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …

„Ein berührender Thriller vom ersten Satz an.“

Das Beste für die Frau (09.03.2012)

Jessica Warman (Autorin)

Jessica Warman hat in den USA bereits zwei Romane für junge Leser veröffentlicht, die bei den Kritikern und Lesern auf einhellige Begeisterung stießen. Mit "Manche Mädchen müssen sterben" ist Jessica Warman nun etwas so Seltenes wie Kostbares gelungen: eine unwiderstehliche Grenzverwischung zwischen spannender Unterhaltung und anspruchsvoller All-Age-Literatur. Die Autorin lebt in Pittsburgh, Pennsylvania.

„Ein berührender Thriller vom ersten Satz an.“

Das Beste für die Frau (09.03.2012)

„Spannend zu lesen.“

Nautilus (15.05.2012)

Manche Mädchen müssen sterben ist (…) unbedingt empfehlenswert für alle, die originelle Geschichten mögen, die spannend und niveauvoll erzählt sind.“

phantastik-news.de (06.01.2012)

Originaltitel: Between
Originalverlag: Walker Books, New York 2011

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-07189-9

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 09.01.2012

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Manchmal muss man sterben, um zu verstehen ...

Von: Miss PageTurner Datum: 05.06.2017

miss-page-turner.blogspot.de

Elisabeth Valchar ist wunderschön, reich, beliebt... und tot! Sie erinnert sich zunächst an fast gar nichts, doch im Laufe der Zeit taucht sie immer wieder in Flashbacks ein und erfährt mehr von ihrem Leben. Schnell wird klar: Elisabeth war oft ein absolutes Miststück. Sie war die Königin der Highschool, arrogant und oberflächlich und ihr sogenannter Freundeskreis war auch nicht viel besser.
Ein solchen Menschen als Protagonistin zu haben ist gar nicht so einfach und ein Balance auf dem Drahtseil, denn auf der einen Seite muss man ihre Persönlichkeit ungeschont wiedergeben, auf der anderen Seite muss der Leser der Protagonistin dennoch eine gewisse Sympathie entgegenbringen, sonst landet das Buch in der nächsten Ecke. In diesem Fall gelingt er Autorin dieser Drahtseilakt ganz hervorragend. Ja Liz ist ein Miststück, aber mit jedem Flashback wird ihre Persönlichkeit komplexer. Jede weitere Erinnerung zeigt das bewegende Drama eines Mädchens, dass schon vor dem plötzlichen Tod geradewegs auf den Abgrund zusteuerte. Ein Mädchen, dass die Kontrolle über ihr Leben verliert.

Mir hat es sehr gut gefallen wie sich das zum Teil sehr traurige Gesamtbild von Liz Leben Stück für Stück enthüllt. Genau wie Elisabeth selber setz man das Puzzle zusammen, ob einem das Resultat nun gefällt oder nicht. Auch Alex Geheimnisse werden gut mit eingeflochten.
Auch gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Alex und Liz, die ganz ohne Romantik, Kitsch oder Dreiecksbeziehungen auskommt und doch eine stete Entwicklung zeigt.
Auch die Nebencharaktere erhalten im Laufe der Handlung immer mehr Persönlichkeit (natürlich manche mehr als andere, aber das ist ja auch normal)

Ein Dreieck Abzug gibt es allerdings für ein paar wenige Szenen und Erinnerungen, die meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen wären. Sie behindern den Lesefluss zwar nicht außerordentlich, da die Fragen „Warum mussten Liz und Alex sterben“ oder „Was waren die Geheimnisse in Liz Leben“ so spannend sind, dass sie einen vorantreiben. Dennoch behaupte ich, dass das Buch noch packender gewesen wäre, wenn es an der ein oder anderen Stelle gekürzt worden wäre.

Fazit:
Trotz ein, zwei überflüssigen Szenen ist dieses Buch ein berührender und nachdenklich machender Roman über den Tod und die Schwierigkeiten des Lebens, der sehr gut beleuchtet dass nicht alles was glänzt Gold ist und auch Highschool Königinnen oft nur eine Maske tragen.

Turbulent und emotional!

Von: Pergamentfalter Datum: 24.03.2016

www.pergamentfalter.blogspot.de/

Elisabeth "Liz" Valchar ist gerade achtzehn geworden. Sie ist schön, wohlhabend und beliebt. Ihren Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrem Freund Richie, ihrer Stiefschwester Josie und ihren Freunden Mera und Topher auf dem Boot ihres Vaters. Einen Geburtstag mit tödlichem Ausgang, denn am nächsten Morgen ist Liz tot. Ertrunken. Als Geist erlebt sie die Ereignisse nach ihrem Tod mit. Begleitet wird sie dabei von Alex, der vor etwa einem Jahr in ihrem Heimatort Noank bei einem Autounfall starb und mit dem sie zusammen in die Schule ging. Die beiden scheint mehr zu verbinden, als Liz zunächst glaubt, und auch Liz' Leben war wohl nicht so, wie sie dachte...
"Manche Mädchen müssen sterben" ist eine unglaublich berührende Geschichte über den Tod und seine Folgen. Nicht wenige Geschichten gibt es über Seelen, Geister, das Leben nach dem Tod, Trauerbewältigung etc. Jessica Warman fügt diesen Geschichten eine neue Facette hinzu, die zwar nicht vollkommen neu, aber dennoch spannend zu verfolgen ist.
Das Buch ist aus der Perspektive von Liz im Präsens geschrieben. Ich hatte das Gefühl, stets Teil des Geschehens zu sein und nicht erst im Nachhinein berichtet zu bekommen, was passiert ist.
Als Leser begleitete ich Liz ab der Erkenntnis, dass sie tot ist und auf ihre Leiche blickt. Gemeinsam mit ihr lernte ich Alex kennen und lüftete so manches Geheimnis um Liz' Leben, denn zu Beginn kann sie sich an kaum etwas zu erinnern.
Es scheint eine Eigenart der Geister zu sein, dass sie sich nur langsam an all das erinnern, was ihr Leben ausmachte. Durch diese Erinnerungen, in die Liz immer wieder eintauchte, lernte ich sie nach und nach kennen und lieben. Die Nähe zu ihr war von Beginn an gegeben. Es fiel mir leicht, mich in ihre Geschichte hineinzuversetzen. Jessica Warman zeigte mir Liz als eine facettebreiche und gerade deswegen spannende Hauptfigur.
Beinahe ebenso gut gefallen hat mir Alex, der lange Zeit das Geheimnis in Person war. Zwischen ihm und Liz entspann sich eine merkwürdige Hassliebe, die eine fantastische Dynamik in die Geschichte bringt.
Die Geschichte selbst ist spannend, insbesondere weil ich als Leser selbst immer noch ein neues Puzzlestück fand, das meine Sicht der Dinge änderte. Ich habe darauf hingefiebert zu erfahren, was Liz zugestoßen ist. Gleichzeitig hat es mich manches Mal richtig geärgert, dass Liz eigentlich keine wirkliche Möglichkeit hatte, ihre eigenen neuen Erkenntnisse den Lebenden mitzuteilen. "Eigentlich" weil zwischen ihr und ihrem Freund Richie irgendeine Art von Verbindung bestand, die ich selbst nicht so richtig verstanden habe. Ich hätte mir gewünscht, diesbezüglich noch etwas mehr zu erfahren.
Ein wenig schade fand ich auch, dass ich von Anfang an eine Ahnung hatte, was passiert sein könnte, bevor Liz starb, und diese Ahnung dann auch stimmte. Ein wenig mehr Rätselraten hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht.
Emotional betrachtet, ist diese Geschichte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liz allein erlebt bereits alles von tiefer Trauer und Verzweiflung bis Freude und bedingungsloser Liebe. Hinzu kommen die Erinnerungen und die Reaktionen ihrer Familie und Freunde. Damit ist diese Geschichte nicht nur von der Handlung, sondern auch von den mitgebrachten Emotionen her packend. Jessica Warman gelang es sehr gut, die Gefühle herüberzubringen.
Das einzige, was es in dieser Geschichte nicht gibt, sind andere Geister neben Alex und Liz. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich anführen möchte, denn ich habe überhaupt nicht verstanden, warum nur diese beiden auf der Erde bleiben und niemand sonst. Dass die Zwei geblieben sind, mag daran liegen, dass sie noch etwas zu erledigen hatten. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das nur für Liz und Alex und nicht für noch andere Verstorbene gilt. Daher hätte ich mir gewünscht - wenn schon keine anderen Geister auftauchen - dass es wenigstens eine Erklärung dafür gibt, warum nicht, und dieser Punkt nicht gänzlich offen gelassen worden wäre.

Fazit
Turbulent, emotionsgeladen und trotz der Thematik sehr real wirkend!
"Manche Mädchen müssen sterben" ist ein tolles Jugendbuch mit einem Hauch Fantasy und Krimi. Aufgrund bereits genannter offener Fragen gibt es einen Punkt Abzug, aber abgesehen davon ist es ein super Leseerlebnis und definitiv empfehlenswert.

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