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Marlenes Geheimnis Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22008-2

NEU
Erschienen: 11.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …

Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück – mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal

"Wunderbar, emotional und authentisch. Tolle Geschichte, überraschende Wendungen, bewegende Charaktere - klasse!"

Christa von Bernuth (11.07.2017)

Brigitte Riebe (Autorin)

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche historische Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Mit „Marlenes Geheimnis“ widmet sie sich nun der Kriegs-und Nachkriegszeit um 1945. Auch Riebes Familie mütterlicherseits stammt aus Nordböhmen, wo sie wie viele Sudetendeutsche nach dem Ende des Dritten Reichs das Schicksal von Vertreibung und Flucht erlitt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

"Wunderbar, emotional und authentisch. Tolle Geschichte, überraschende Wendungen, bewegende Charaktere - klasse!"

Christa von Bernuth (11.07.2017)

"Bewegt tauchen wir in diesen emotionalen Roman ein und folgen gespannt den überraschenden Wendungen."

Frauenzeitschrift MEINS, in 'Buchmesse Spezial' (04.10.2017)

"Ein historischer Roman, mit Herz und Leidenschaft geschrieben."

Braunschweiger Zeitung (30.09.2017)

"'Marlenes Geheimnis' ist ein ganz besonderer Schatz, der in keinem Buchregal fehlen sollte."

Anja Schmidt, Bloggerin auf https://zwiebelchens-plauderecke.blogspot.de/2017/09/rezension-marlenes-geheimnis-von.html (11.09.2017)

"Was für wunderbare, sehr traurige, emotional mitnehmende Geschichte. Ich empfehle 'Marlenes Geheimnis' als unbedingtes Leseerlebnis."

Stephanie Entner, Bloggerin auf https://www.daskleinebuechercafe.de/autoren-p-s/riebe-brigitte/marlenes-geheimnis/ (11.09.2017)

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07.11.2017 | 19:30 Uhr | Krumbach

Lesung mit Brigitte Riebe im Rahmen des "Literaturherbsts Krumbach"

Homepage der Autorin
Literaturherbst Krumbach

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Stadtbücherei Krumbach
Nassauer Str. 8
86381 Krumbach

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22008-2

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 11.09.2017

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Einfach nur spannend!

Von: Elke König Datum: 10.09.2017

www.elkes-literaturwolke.de

Inhaltsangabe:

Nane geht es gerade nicht gut. Als Pharmazie-Vertreterin ist sie ständig unterwegs, aber die Arbeit und die Last der schmerzlichen Erinnerung an ihr verpatztes Staatsexamen bedrücken sie und ihr Burnout ist nicht mehr wegzudiskutieren. Gerade in dieser Zeit verstirbt ihre geliebte Großmutter Eva, die damals nach dem Krieg in Rickenbach mit ihrer kleinen Tochter Marlene als Schnapsbrennerin ein neues und erfolgreiches Leben beginnen konnte.

Vicky, Nanes Mutter, ist da so völlig aus der Art geschlagen und so passiert, was eigentlich immer geschieht: Es gibt Streit zwischen den Schwestern und Vicky reist ebenso abrupt wieder ab, wie sie gekommen ist. Nane jedoch bleibt in Rickenbach. Eva hat ihrer Enkelin einen großen Umschlag vermacht. Sie hat ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben, begonnen mit 1938 in Reichenberg in Tschechien, wo sie als Tochter eines Apothekers und einer Opernsängerin ein sorgenfreies Leben führte, bis die Nazis alles auf den Kopf stellten und die Zeiten unsicher wurden.

Zusammen mit Simon Bentele, den Nane aus Kindertagen kennt und der mit dem Nachlass seines Großvaters völlig überfordert ist, kann sie ein Geheimnis aufdecken, dass niemand außer Marlene geahnt hat. Dabei stellt sie sich ihren eigenen Problemen und trifft einige schwierige Entscheidungen.

Mein Fazit:

Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim Diana Verlag bedanken, der mir das eBook zur Verfügung gestellt hat. Dies ist mein erstes Buch von Brigitte Riebe und das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Der Klappentext verrät nicht viel, aber doch hält er, was er verspricht.

Im Vordergrund steht Nane, die auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Großmutter ist. Sie hat nur gute Erinnerung an die starke und resolute Frau in Rickenbach, doch der Kontakt war in der letzten Zeit eher sporadisch. Die schwierige Kindheit mit der Mutter Vicky wird nicht so genau beleuchtet, es zeigt sich aber, dass sie bei Vicky nicht immer die Liebe bekam, die sie sich gewünscht hat. Der Streit zwischen den Geschwistern Vicky und Marlene flammt unverkennbar sofort wieder auf, sobald sie aufeinander treffen. Dabei zeigt sich Marlene unerbittlich und voller Zorn. Evas Spezialität war die Schnapsbrennerei und Marlene führt das Geschäft nun weiter, obwohl sie inzwischen Hilfe hat und auch nicht mehr so gut auf dem Damm ist. Und Marlenes Zorn ist ebenfalls ganz auf die Familie Bentele gerichtet. Nane versteht es allerdings nicht wirklich und trifft sich somit heimlich mit Simon. Mit Simon verbindet sie unbeschwerte Sommer in Kindertagen und sein Großvater hat ebenso seine Geheimnisse wie Eva. Nane sieht sich der Tatsache konfrontiert, dass in ihrer Familie nicht alles so ist, wie es scheint!

Evas Aufzeichnungen erzählen in einigen längeren Abschnitten ihre Geschichte, wie sie in Reichenberg ihre Jugend verbringt, sich in den Tschechen Jan verliebt und nach dem Krieg plötzlich alles verliert. Ihre Familie lebte seit Jahrzehnten in Reichenberg und wurden als Deutsche angesehen und doch mussten sie für die Taten der Nationalsozialisten bezahlen, obwohl sie selbst die Gesinnung nicht geteilt haben. Die Mutter, schon vorher dem Alkoholismus verfallen, wird nur noch kränker und die Sorge um den Vater, der dann doch an die Fronst geschickt wurde, ließ sie nicht zur Ruhe zu kommen. Unter den widrigsten Umständen kämpfte Eva bis zum Umfallen.

Mich hat die Geschichte sehr beeindruckt. Nicht nur Nane ist mir sympathisch, auch Eva. Die Autorin hat die Figuren sehr gut herausgearbeitet und ich konnte mit ihnen fühlen und leiden. Die Geheimnisse werden angedeutet, aber wirklich sicher sein kann man sich lange nicht sein. Ich musste meine Ahnung mindestens einmal überdenken. Die Auflösung ist so schockierend und unfassbar, auch wenn es eine fiktive Person betrifft. Aber das ganze Ausmaß des Dramas kommt erst am Ende der Geschichte heraus und leider steckt da eine traurige wahre Geschichte hinter. Der geschichtliche Hintergrund ist ohne Probleme im Internet nachzulesen und wieder einmal sah ich mich der dunklen Geschichte unseres Landes gegenüber. Natürlich weiß man von den Sudeten-Deutschen und das sie damals vertrieben wurden. Aber die genauen Hintergründe sind mir nicht bekannt gewesen und so habe ich wieder etwas gelernt, was man einfach nicht vergessen darf!

Sehr geschickt hat die Autorin im flotten Schreibstil Fiktion mit Wirklichkeit miteinander verknüpft und die ausgewogenen Abschnitte zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben mich bis zur letzten Seite mitgerissen. Es bleiben am Ende keine Fragen offen und die Liebesgeschichte, die ihre zarten Anfänge in der Gegenwart nimmt, ist auch durchaus authentisch und glaubhaft und soll wohl die Hoffnung symbolisieren – für Nane! Mich hat dieses Buch sehr bewegt und nachdenklich zurückgelassen und ich kann es uneingeschränkt empfehlen! Überzeugte fünf Sterne von mir.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

interessant, aber wenig überraschend

Von: S.D. vom Blog esdeh Datum: 15.10.2017

esdeh.blogspot.de

"Marlenes Geheimnis" von Autorin Brigitte Riebe widmet sich hauptsächlich der Zeit des Nationalsozialismus ab ca. 1942 bis nach Kriegsende und wird in Form von schriftlichen Hinterlassenschaften von Eva Auberlin an ihre Enkelin Nane aufbereitet.
Die namensgebende Marlene tritt hierbei nicht als Erzählerin auf, sondern ist Bestandteil der Erzählung in der Vergangenheit und einzige aus dieser Zeit noch lebende Figur in der Gegenwart. Ich persönlich fand den Titel nicht gut gewählt, denn so ist dem Leser direkt klar, bei wem hier ein Geheimnis zu suchen ist und die Zusammenhänge können schon lange vor der eigentlichen Auflösung hergeleitet werden. Ich hätte daher ein neutraleren Titel in der Art von "Evas Erinnerungen" oder "Das tschechische Geheimnis" für besser befunden.
Mir hat der Teil in der Vergangenheit ausgesprochen gut gefallen, was besonders an der Figur der Eva liegt, die von Kindheit an begleitet wird und mit der man so sehr vertraut wird.
Den Anteil in der Gegenwart fand ich nicht ganz so gelungen, was hauptsächlich an den Figuren liegt. Marlene fand ich nur unzureichend beschrieben und irgendwie wird dies ihr nicht gerecht. Es gibt so viele andere Personen die sie mögen und schätzen, aber leider geht das aus den Szenen mit ihr überhaupt nicht hervor, im Gegenteil wirkt sie eher verschroben und unnahbar.
Ebenfalls nicht warm wurde ich mit Christiane Auberlin, genannt Nane, die in der Gegenwart die Hauptfigur ist und die auf die Reise in den Ort des Familienbetriebes begleitet wird. Hier wurde versucht das aktuell sehr angesagte Thema „burn out“ unterzubringen, was ich nur als misslungen bezeichnen kann. Einerseits betont Nane sich selber gegenüber immer wieder wie krank sie doch wäre und das sie dies erzählen müsste, aber andererseits hat sie nur eine Woche Urlaub genommen und scheint sich nicht mal in ärztlicher Behandlung zu befinden. Das fand ich nicht glaubhaft und auch nicht denen gegenüber fair, die ebenfalls damit kämpfen ernst genommen zu werden mit ihrer Erkrankung.
"Marlenes Geheimnis" widmet sich einem Kapitel der Geschichte, das auch gut zur heutigen Zeit passt. Denn nach Kriegsende waren die Deutschen und alle die auch nur entfernt damit zu tun hatten alles andere als gerne gesehen und so kam es zu großflächiger Vertreibung und Flüchtlingsströmen von Ost nach West die wenig gastlich willkommen geheißen wurden. Es wird auch ein sehr dunkles Kapitel der Kriegsgeschichte aufgegriffen und weitestgehend historisch korrekt wieder gegeben, der Rest ist dann der künstlerischen Freiheit geschuldet, aber wen die Details interessieren, der kann die Ortsnamen einfach mal nachschlagen. Nett wäre es natürlich gewesen, wenn die Autorin in einem Nachwort selber zu den historischen Fakten und der literarischen Fiktion Auskunft gegeben hätte, denn gerade bei historischen Romanen ist mir dies immer sehr wichtig.
Insgesamt gesehen fand ich "Marlenes Geheimnis" interessant, aber wenig überraschend.

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