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Mauerpost

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30 Jahre Mauerfall

Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur …

»Die Autorinnen arbeiten ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte auf und vermitteln eindrücklich, welche Konsequenzen die Trennung Berlins für einander fremde Menschen sowie Freunde hatte.«

Kölner Stadt-Anzeiger - Magazin (01. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-22791-3
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Erschütternd!

Von: Wuschel

13.05.2019

Beschreibung: Die 15 Jahre alte Julia lebt 1988 im Osten von Berlin, direkt an der Mauer. Durch ihre Nachbarin „Oma Ursel“ entwickelt sie eine innige Brieffreundschaft mit deren 13 jährigen Enkelin Ines, welche im Westen von Berlin lebt. Weder Julias Vater, noch Ines Mutter dulden diese Freundschaft, weshalb beide alles dafür tun, dass diese geheim bleibt, denn neben den üblichen Alltagsproblemen von Jugendlichen, kommen die beiden Mädchen einem Geheimnis auf die Spur. Dem Grund, weshalb Ines Mutter nichts mehr mit dem Staat zu tun haben möchte, aus dem sie einst floh – und noch viel mehr. Meinung: Das Buch ist komplett in Briefform verfasst. Einerseits käme dies vermutlich glaubwürdiger rüber, wenn man mehr auf die direkte Rede verzichtet hätte – denn wer kann sich schon etliche Dialoge im Detail merken?! Auf der anderen Seite, durfte ich bei Jugendbüchern in Tagebuch- oder Briefform feststellen, dass dies häufiger vor kommt. Schließlich ist so das Lesen und Aufnehmen des Geschehenen für den jugendlichen Leser einfacher, weswegen ich gar nicht meckern möchte – es jedoch auch nicht unerwähnt lassen möchte. Die Briefe zwischen den beiden Mädchen fand ich meist recht unterhaltsam, doch aufgrund der Hintergründe machte sich gelegentlich auch ein beklemmendes Gefühl breit. Wer all dies nicht mit erlebt hat, kann es nur schwer nachvollziehen wie es damals war, aber mir geht es trotz allem immer wieder unter die Haut. Heute finde ich es schon extrem schwer, wenn man seine Meinung – egal wie diese ausfällt – laut auszusprechen, denn es gibt immer einen, der einen falsch oder gar nicht versteht. Dennoch sind die Konsequenzen dafür weniger weit reichend wie damals. In dieser Zeit musste man stets damit rechnen, dass man womöglich noch im Gefängnis landete. Da interessierte es keinen ob es ein Missverständnis war oder nicht. Da der Vater von Julia zu allem Übel auch noch Polizist in der DDR war, macht es die Sache nicht wirklich einfacher. Ihr merkt, ich konnte mich recht gut in die Geschichte und die Charaktere versetzen - auch ohne eigene Erfahrungswerte. Habe des öfteren mit gebangt und Fingernägel gekaut. Dieses Buch zeigt sehr gut auf, was damals alles schief lief. Sehr informativ ist außerdem das beigefügte Glossar sowie die Geschichte Berlins. Vieles weiß man vielleicht noch aus dem Geschichtsunterricht und bei anderen Anekdoten denk man sich einfach nur: Wer hätte das gedacht. Der Schreibstil war im allgemeinen einfach und jugendlich – authentisch zur damaligen Zeit. Entsprechend schnell rauschte ich auch über die Seiten. Zudem wird es irgendwann sogar so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Man entwickelt seine ganz eigene Theorie zu dem großen – im Klappentext angepriesenen – Familiengeheimnis und möchte entsprechend dran bleiben um es zu lüften. Entsprechend gut gefiel mir auch das Buch, da ich alles geboten bekam. Geschichte, Unterhaltung und Spannung. Zwar fehlte die Schoki und der Tee, aber die hat ja der typische Bücherwurm sowieso irgendwo gebunkert. Das Highlight war für mich dann das Ende, da man buchstäblich von Glücksgefühlen überschüttet wird. Vielleicht könnte man sagen: Ende gut, alles gut. Doch das fände ich dann schon extrem weit her geholt, denn aus meiner Sicht wiegt dieses Geheimnis so schwer, dass man es nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen kann. Hier sind der Fantasie des Lesers keine Grenzen gesetzt was im verlauf der Zukunft noch passieren könnte, da die Geschichte dies nicht mehr preis gibt. Dennoch konnte ich das Buch, mehr oder weniger, beruhigt zuschlagen, wenn auch – wie so oft – erschüttert von den damaligen Zuständen. Fazit: Ein schönes Jugendbuch, das einem die prekäre Situation von Ost- und Westdeutschland vor Augen führt, aber dennoch unterhaltsam und spannend geschrieben sowie gestaltet ist.

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Mauerpost

Von: Mara

19.04.2019

nhalt: Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur … Meine Meinung: das Cover gefällt mir sehr gut und ist passend gestaltet und ansprechend dargestellt, und es wieder spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder.. Der Schreibstil: Das ganze Buch ist in Briefform gehalten welche sich die beiden Mädchen hin und her schicken, weshalb es sehr interessant zu lesen war, Allerdings fand ich das die Geschichte in der Mitte erst rasant wurde,und man kam den Geheimnissen auf die Spur. Aber die Autorin schafft es die Konflikte zwischen Ost und West wurden sehr gut dargestellt. Ansonsten war es eine süße Geschichten mit einem wichtigen Thema, für mich war es dennoch eine sehr berührende Geschichte um Freundschaft, Sehnsüchte und Freiheit vor der historischen Kulisse der beiden deutschen Staaten. Fazit; Ich empfehle das Buch weiter es regt dem Leser zum Nachdenken an und beinhaltet einige wichtige Themen die interessant sein könnten. Autorin: Anne-Ev Ustorf hat Geschichte studiert und schreibt als Autorin für Magazine und Tageszeitungen über Themen rund um Psychologie, Geschichte und (politische) Bildung. Genauso gern schreibt sie Kinder- und Jugendbücher.

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Vita

Maike Dugaro (geboren 1977) ist Journalistin, Dozentin und Biographin. Sie war lange als Redakteurin bei GEO.de beschäftigt und schreibt heute freiberuflich Reisetexte und Biographien. Sie unterrichtet Journalismus an der Akademie für Publizistik in Hamburg.

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Anne-Ev Ustorf (geboren 1974) ist Journalistin, Dozentin und Sachbuchautorin. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Journalistin mit den Schwerpunkten Psychologie und Bildung tätig. Sie unterrichtet Journalismus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

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Events

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendliteraturtage

10:00 Uhr | Aalen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

Pressestimmen

»Spannend, informativ und somit lesenswert!«

Eselsohr (01. März 2019)

»Die Autorinnen schaffen es in Mauerpost, dem Leser die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der DDR so nahezubringen, dass es sich echt anfühlt.«

Mein Samstag (23. Februar 2019)

»Mauerpost greift ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte auf und ist zugleich eine fesselnde Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt und der Sehnsucht nach Freiheit.«

Taschenbuch Magazin (01. Januar 2019)

»Man (…) hofft und bangt mit den Mädchen, lernt nebenbei viel über ein Stück deutscher Geschichte zwischen 1988 und 1989.«

»Mich hat der Roman sehr berührt und ich glaube, für alle Geschichtslehrer, die mehr als trockenes Faktenwissen vermitteln wollen, ist das eine sehr gute Lektüre.«

»Ein packendes und spannendes Buch, das mich einfach nicht loslässt und sehr zum Nachdenken angeregt hat.«

»Neben einem spannenden und zutiefst emotionalen Familiengeheimnis wartet das Buch mit sehr vielen geschichtlichen Aspekten auf.«

»Den Autorinnen gelingt ein hoch emotionales, fesselndes Werk, das noch einmal die Zerrissenheit der Menschen in der damaligen Zeit verdeutlicht.«

»Eine wahnsinnig spannende Geschichte von zwei wunderbaren und mutigen Mädchen!«