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Mauerpost

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30 Jahre Mauerfall

Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur …

»Die Autorinnen arbeiten ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte auf und vermitteln eindrücklich, welche Konsequenzen die Trennung Berlins für einander fremde Menschen sowie Freunde hatte.«

Kölner Stadt-Anzeiger - Magazin (01. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-22791-3
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine bewegende Story und unerwartete Wendung

Von: Bucheule1902

19.08.2019

Das Cover Das Cover ist getrennt durch eine Mauer, um genau zu sein die Berliner Mauer. Man sieht weiterhin zwei junge Mädchen, welche in die Kamera der Fotografin lächeln. ch finde das Cover unglaublich passend für das Buch, denn man hat hier die Idee, die das Buch umgesetzt hat auch für das Cover genutzt. Der Aufbau Das Buch ist komplett in einer Art Briefe aufgebaut. Man lernt nur durch die Briefe die Gegebenheiten und die Personen kennen, welche eine wichtige Rolle in dem Buch spielen. Erst denkt man, vielleicht kann es dadurch schnell langweilig werden, doch ich finde den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und man kann die Briefe entspannt lesen. Nachdem man sich in die Geschichte reingelesen hat, wird es sehr spannend. Die beiden Mädchen haben eine Freundschaft geschlossen, die einmalig ist. Charaktere Die Hauptcharaktere sind Julia und Ines. Julia wächst in Ostberlin auf. Sie ist geprägt durch ihre Familie, die sehr politisch aktiv ist. Doch man merkt schnell, dass es ihr nicht gut geht und sie sich von ihrer Familie erdrückt fühlt. Durch die Brieffreundschaft mit Ines und den Gesprächen mit Oma Ursel fängt sie aus meiner Sicht an, aufzublühen. Ines wächst in Westberlin auf. Sie ist eine sehr taffe Persönlichkeit. Man merkt aber ihre Unzufriedenheit was die Schule betrifft. Außerdem merkt man, dass sie durch die Geschichte ihrer Familie ein wenig zerrissen ist, da ihre Oma seit sie denken kann in Ostberlin lebt und sie diese aufgrund der Ängste ihrer Mutter nicht kennenlernen konnte. Umso freudiger sind ihre Nachrichten an Julia. Mit ihr gewinnt sie eine Freundin, die zwar durch die Mauer von ihr getrennt ist aber sie gleich auf einer Wellenlänge sind. Story Ich finde die Story einfach wundervoll und habe mit deren Ausgang nicht gerechnet. Eine Familie die durch die Mauer getrennt wurde und trotzdem irgendwie zusammenfindet. Denn durch die Brieffreundschaft mit Julia lernt Ines endlich ihre Oma kennen, wenn auch nur durch Erzählungen. Es entsteht eine wundervolle Freundschaft zwischen den beiden Mädchen und gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wieso Ines ihre Mutter aus Ostberlin geflohen ist, doch was sie dann alles erfahren wussten sie zu Beginn nicht. Mein Fazit: Sooo toll! Ich finde die zwei Mädchen toll. Ich fand es interessant zu sehen, wie unterschiedlich das Leben in Ost und Westberlin war. Aber auch Beweggründe zu lesen, wieso Familien fliehen und die Gefahr auf sich nehmen, dabei erwischt zu werden. Ich finde dieses Buch sehr bewegend und aufrüttelnd. Es ist einfach lesenswert und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, was umso schöner war!

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Briefe über die Mauer hinweg

Von: Zeilenweiten

02.08.2019

Berlin im Jahr 1988. Julia lebt in der DDR und Nachbarin „Oma Ursel“ schlägt ihr eine Brieffreundschaft mit Ursels Enkelin Ines vor. Natürlich ist dies sehr gefährlich und niemand darf wissen, dass Ines Großtante Christa die Briefe über die Grenze schmuggelt, wenn sie Oma Ursel besucht. Dabei entsteht zwischen den Beiden eine enge Freundschaft. Sie vertrauen sich viel an und kommen dabei auch noch einem geheimnis auf die Spur. Schon allein das Cover hat mich angesprochen. Ist ist farblich dem Jahr angepasst und hat doch eine moderne Note. Schon allein dass ich selbst seit 17 Jahren Briefe schreibe, hat mich zu diesem Buch hingeführt und dennoch hatte ich nicht so große Erwartungen an dem Buch. Was ich aber dann zu lesen bekam, machte mich sprachlos. Am Anfang hatte man noch nicht diese Tiefe, aber mt jeder Seite bzw jedem Brief, entwickelte es sich weiter. Es war unfassbar, wie es sich wandelte und was man alles in diese Briefe verpackte. Ich war wirklich gefesselt. Vor allem war aber auch viel Wissenswertes über Berlin dabei und wie damals der Schulaltag war. Als Leser hatte man Quasi eine Zeitreise erlebt, da es sich anfühlte als wäre man mitten dabei, oder es gäbe die Beiden wirklich. Durch eine kleine Karte hatte man auch eine gewisse Vorstellung, wie die Beiden leben und viele Begriffe von Früher, waren hervorgehoben und wurde weiter hinten erklärt. Dies empfand ich als sehr hilfreich, da ich nicht so viel Wissen über diese Zeit besaß. Betonung auf besaß. Lach. Denn durch dieses Buch habe ich wirklich viel erfahren. Was ich allerdings noch gerne erfahren hätte, wäre was danach passiert? Allerdings würde es auch nicht ins Buch passen. Na ja, man kann nicht alles haben und so kann ich meine Gedanken schweifen lassen und habe noch ein wenig vom Buch, nach der Lesezeit. Eine Geschichte, die einen informativ, nachdenklich und gut unterhalten zurück lässt.

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Vita

Maike Dugaro (geboren 1977) ist Journalistin, Dozentin und Biographin. Sie war lange als Redakteurin bei GEO.de beschäftigt und schreibt heute freiberuflich Reisetexte und Biographien. Sie unterrichtet Journalismus an der Akademie für Publizistik in Hamburg.

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Anne-Ev Ustorf (geboren 1974) ist Journalistin, Dozentin und Sachbuchautorin. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Journalistin mit den Schwerpunkten Psychologie und Bildung tätig. Sie unterrichtet Journalismus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

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Events

15. Okt. 2019

Lesung mit der Autorin Maike Dugaro

10:30 Uhr | Wiesbaden | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

07. Nov. 2019

Lesung mit den beiden Autorinnen Maike Dugaro und Anne-Ev Ustorf

09:30 Uhr | Güglingen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendliteraturtage

10:00 Uhr | Aalen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

Pressestimmen

»Spannend, informativ und somit lesenswert!«

Eselsohr (01. März 2019)

»Ein wahnsinnig tolles Buch über die Wendezeit.«

»Die Autorinnen schaffen es in Mauerpost, dem Leser die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der DDR so nahezubringen, dass es sich echt anfühlt.«

Mein Samstag (23. Februar 2019)

»Das Buch beschönigt nicht, sondern erzählt auch vom Misstrauen [...]. Vor allem aber ist es eine richtig spannende Geschichte über Freundschaft und Familie.«

»Mauerpost greift ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte auf und ist zugleich eine fesselnde Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt und der Sehnsucht nach Freiheit.«

Taschenbuch Magazin (01. Januar 2019)

»Man (…) hofft und bangt mit den Mädchen, lernt nebenbei viel über ein Stück deutscher Geschichte zwischen 1988 und 1989.«

»Mich hat der Roman sehr berührt und ich glaube, für alle Geschichtslehrer, die mehr als trockenes Faktenwissen vermitteln wollen, ist das eine sehr gute Lektüre.«

»Ein packendes und spannendes Buch, das mich einfach nicht loslässt und sehr zum Nachdenken angeregt hat.«

»Neben einem spannenden und zutiefst emotionalen Familiengeheimnis wartet das Buch mit sehr vielen geschichtlichen Aspekten auf.«

»Den Autorinnen gelingt ein hoch emotionales, fesselndes Werk, das noch einmal die Zerrissenheit der Menschen in der damaligen Zeit verdeutlicht.«

»Eine wahnsinnig spannende Geschichte von zwei wunderbaren und mutigen Mädchen!«

»Wahnsinnig gut gemacht! Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.«