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Mein Jahr mit dem Tod Wie ich den großen Unbekannten besser kennenlernte

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21723-5

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Erschienen:  29.05.2018
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»Ich will dem Tod auf die Schliche kommen. Warum beherrscht er uns so?« (Heike Fink)

Am Grab eines Freundes ist es da: Das Entsetzen darüber, dass auch das eigene Leben endlich ist! Was ist das, der Tod, dem niemand entgeht? Wird das Unvermeidliche erträglicher, wenn man ihm in die Augen sieht?
Heike Fink probiert es. Ein Jahr lang sucht sie die Nähe von Menschen, die einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Sie spricht mit einem Bestatter, einem Friedhofsgärtner, der Leiterin eines Hospizes und einem Physiker mit Nahtoderfahrung. Ein Tatortreiniger erzählt ihr von seinen Erfahrungen und eine todkranke Sängerin, deren Stimme nur noch jüdische Lieder singen mag. Geschichten voller Witz und Poesie, manchmal traurig, manchmal sentimental, immer ehrlich und sehr berührend.

  • Geschichten vom Tod – voller Leben

  • Unterwegs mit Handwerkern, Archivaren und Gestaltern des Todes

  • Eine Entdeckungsreise auf der Spur der eigenen Endlichkeit

  • Unverkrampft und heiter, poetisch und unterhaltsam

Heike Fink (Autorin)

Heike Fink, geboren 1968, wuchs in Schwaben zwischen Weinbergen und Kochtöpfen auf. Sie studierte Literaturwissenschaft und Soziologie und arbeitete als Journalistin und Testesserin. Seit 2000 schreibt sie Drehbücher und macht Dokumentarfilme. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

28.11.2018 | 18:30 Uhr | Bielefeld

Autorenlesung

Heike Fink liest aus Ihrem aktuellen Buch "Mein Jahr mit dem Tod" in Bielefeld

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Wohncafe im Wohnprojekt
Am Pfarracker 39
33611 Bielefeld

Weitere Informationen:
Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobieliendienstleistungen mbH
33613 Bielefeld

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21723-5

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen:  29.05.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein einzigartiges Buch mit vielen Erfahrungberichten und einem tollen Schreibstil.

Von: Daniela Vödisch Datum: 31.05.2018

https://danis-buecherregal.jimdofree.com/

Da ich mich sehr für das Thema Tod interessiere, habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen habe und deswegen durfte es als Rezensionsexemplar bei mir einziehen.

Auf der Amazon-Seite steht "Geschichten vom Tod – voller Leben", und das trifft es tatsächlich exakt. Ich hatte mir die Geschichten der vielen Menschen, die alltäglich mit dem Tod der Menschen zu tun haben wesentlich düsterer vorgestellt, doch sie sind eigentlich ziemlich lebensbejahend, so widersächlich das auch klingt.

Der Autorin geht es wie den meisten Menschen, sie hat Angst vor dem Tod und doch ist sie davon fasziniert. Deswegen begann sie, einen Dokumentarfilm zu drehen und daraus ist die Idee zu diesem Buch entstanden. Wegen der Recherche zu besagtem Film hat sie mit all den Menschen gesprochen, die in den Erfahrungsberichten zur Sprache kommen. Dabei hat sie festgestellt, dass das Thema Tod hier in Deutschland oft ein Tabu ist, in vielen anderen Ländern aber nicht. Sie sagt sogar, dass über den Tod genauso oft gesprochen wird, wie über Sex.

Der Schreibstil von Heike Fink ist nüchtern, dabei aber sehr humorvoll und oft sogar sarkastisch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. In Erinnerung ist mir dabei der Leichenschmaus nach der Beerdigung ihres Freundes geblieben, bei dem jemand raus haute "Wenn man Leichenschmaus wörtlich nimmt...".
Manche Geschichten sind aber auch sehr schön, ja fast poetisch verfasst, ich habe sie deswegen alle sehr gerne gelesen.

Wirklich großartig finde ich, dass die Autorin keine Ratschläge erteilt, wie man mit dem Thema Tod am besten umgeht, denn sie meint, dass Thema ist viel zu individuell, um jemandem Vorschriften zu machen. Da bin ich absolut bei ihr.

Fazit:
Ein einzigartiges Buch mit vielen Erfahrungberichten und einem tollen Schreibstil.

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