, (Hrsg.)

Meine Geschichte der deutschen Literatur

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Marcel Reich-Ranicki über die ihm wichtigsten Werke der deutschen Literatur

Zeit seines Lebens trat Marcel Reich-Ranicki für die Literatur ein und scheute sich dabei nie, eine ganz eigenwillige Auswahl der bedeutendsten Autoren und ihrer Werke zu treffen. Denn »der Verzicht auf einen Kanon«, so seine Überzeugung, »würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten«.

Erstmals erscheint nun eine umfassende Sammlung der wichtigsten und besten Essays dieses leidenschaftlichen Kritikers. Sie ist in der Weise geordnet, dass sie ein so provozierendes wie begeisterndes Bild jener deutschen Literaturgeschichte vermittelt, in der er seine Heimat fand, von den Minneliedern im Mittelalter bis hin zu den großen Romanen der Gegenwart. Der Band, herausgegeben von Thomas Anz, einem langjährigen Begleiter Marcel Reich-Ranickis und versierten Kenner seines Werkes, weist neue, immer wieder überraschende Wege auf der Suche nach einer Literatur, die so intelligent, fesselnd und schön ist, dass man sie ein Leben lang lieben kann.

»Wie ein letzter Gruß. [...] es lässt noch einmal Freude aufkommen angesichts des packenden Zugriffs dieses Stilisten - ein Anwalt der Literatur und der Leser.«

DER SPIEGEL, 29.12.2014

eBook epub (epub), 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-14177-6
Erschienen am  08. September 2014
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Vita

Thomas Anz

Thomas Anz, Jahrgang 1948, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur in Marburg und verfasste neben wissenschaftlichen Arbeiten zahlreiche Literaturkritiken und Essays für Zeitung und Rundfunk. Seit 1999 ist er Herausgeber der ersten Zeitschrift für Literaturkritik im Internet. Er veröffentlichte u.a. „Franz Kafka“ (1989), „Literatur und Lust“ (1998), „Literatur des Expressionismus“ (2002), „Handbuch Literaturwissenschaft“ (2007) sowie „Marcel Reich-Ranicki“ (2004). 2010 gründete er die „Arbeitsstelle Marcel Reich-Ranicki für Literaturkritik in Deutschland“ an der Universität Marburg.

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Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Polen, lebte von 1929 bis 1938 in Berlin. Nach der Deportation durch die Nazis überlebte er nur knapp das Warschauer Ghetto und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine Karriere als Literaturkritiker begann: Er war von 1960 bis 1973 Literaturkritiker der „Zeit" und leitete von 1973 bis 1988 den Literaturteil der „FAZ“, wo er noch bis zu seinem Tod als Kritiker und Redakteur der „Frankfurter Anthologie“ tätig war. Von 1988 bis 2001 leitete er „Das Literarische Quartett“ des ZDF. Nahezu alle Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki - er war „der“ Kritiker und enfant terrible der Medienlandschaft. In seinem geschriebenen wie gesprochenen Wort spürte man jederzeit die Leidenschaft und Konsequenz, mit der er sich für Literatur einsetzte. Seine 1999 erschienene Autobiographie "Mein Leben" wurde zum Millionenbestseller und 2008 von Dror Zahavi mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt. Er erhielt zahlreiche literarische und akademische Auszeichnungen. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

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Links

Pressestimmen

»Eine kluge Auswahl [...] In jedem dieser Texte wird er erkennbar, in seiner intellektuellen Schärfe, der Unerbittlichkeit seines Urteils, aber auch in seinen Ängsten und Sehnsüchten.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2014

»Sein ganzes Temperament ist darin, die Lautstärke, die Empörung, die Freude an der Arbeit, seine Begeisterung, die Liebe zur Klarheit, Verachtung alles Dunklen und Raunenden.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.09.2014

»Eine Literaturgeschichte aus der Feder Reich-Ranickis? Nein, die dringend nötige Rehabilitierung des Kritikers. […] Ein sehr lesenswertes Buch.«

Süddeutsche Zeitung, 11.10.2014

»Vorgestellt mit dem Temperament, Witz und Scharfblick eines Ausnahmekritikers.«

Focus, 06.10.2014

»Marcel Reich-Ranickis Literaturgeschichte ist eine Liebesgeschichte, die Geschichte eines enthusiastischen und zornigen Liebhabers der deutschen Literatur.«

literaturkritik.de, 09.09.2014

»Eine Sammlung wichtigster und bester Essays aus der Feder des berühmten Kritikers.«

Hellweger Anzeiger, 13.09.2014

»Stets sucht Reich-Ranicki anhand des Werkes das Wesen des Verfassers zu ergründen. Der Band [bietet] einen tiefen Einblick ins Denken und Fühlen des Kritikers.«

Märkische Allgemeine, Nina May 13.09.2014

»Reich-Ranicki schrieb als Literaturhistoriker und Literaturkritiker zugleich, entwickelte in meinungsstarken Texten stets eine originelle These, die er den Lesern wie eine kostbare Fundsache vorstellte.«

General-Anzeiger, 06.09.2014

»Das Entzücken des Lesers ist auch das Entzücken, das aus seinen Texten zu uns kommt. Dieses Buch zeigt es auf besondere Weise.«

Freie Presse, 24.09.2014

»Marcel Reich-Ranicki zeigt sich, wie er war: pointiert, versiert, streitbar, belesen, fabelhafter Formulierer und wilder Verfechter guter Literatur.«

Neue Luzerner Zeitung (CH), 23.10.2014

»Stets sind seine Essays eine mit Verve und amüsant geschriebene Lehrstunde in Geistesgeschichte.«

DONAUKURIER, 17.02.2015

»Reich-Ranicki macht auch posthum, was ihm hoch anzurechnen war: Lust auf Literatur.«

Kurier (A), 13.09.2015

»Der Band vermittelt ein Bild der Literatur seit 1945, das anschaulicher und lebendiger kaum sein kann.«

Nürtinger Zeitung, 24.09.2015

»Als Wegweiser durch die Literaturgeschichte der Bundesrepublik ist dieses Buch hoch interessant - und zuweilen auch durchaus amüsant.«

Main-Echo Aschaffenburg und Umgebung, 26.09.2015

»Thomas Anz‘ Auswahl bringt dem Leser nicht nur den Kritiker Marcel Reich-Ranicki näher, sondern bildet auch eine Gesamtschau der jüngeren Literaturgeschichte.«

NDR Kultur, Sdg. Matinee, 02.10.2015

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