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Meine Nachmittage mit Eva Über Leben nach Auschwitz

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(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21853-9

NEU
Erschienen: 23.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Ich sehe ihre Nummer am Unterarm und möchte weinen.« (Bärbel Schäfer)

Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Erfahrungswelten: Bärbel Schäfer und die 85-jährige Eva Szepesi. Eva trägt eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm. Sie war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste und schließlich nach Auschwitz gebracht wurde ... Jeden Mittwoch besucht Bärbel Schäfer ihre Freundin, und die beiden sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Es geht in diesem Buch um eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers. Bärbel Schäfer gelingt es auf empathische Weise und literarisch brillant, ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas zu spiegeln und damit ihre erschütternden Erfahrungen ins Heute zu holen.

  • Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Welten

  • Bärbel Schäfers Leben im Spiegel des Lebens einer der letzten KZ-Überlebenden

  • Wider das Vergessen!

  • Literarisch brillant und voller Empathie

»Zur Reichsprogromnacht 1938 - Ein Beitrag auf dem Verlags-Blog

» Fünf Fragen von Leserinnen und Lesern im Special zum Buch von Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer (Autorin)

Bärbel Schäfer wurde in Bremen geboren. Sie ist bekannt als Moderatorin aus TV und Hörfunk, ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera, Journalistin und Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher zu gesellschaftlichen Themen, zuletzt "Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist", Gütersloh, 3. Auflage 2016. Jeden Sonntag ist sie in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Talk-Gast und führt Interviews für die emotion-Serie "Mann, was fühlst du?". Bärbel Schäfer ist mit dem Publizisten und Fernsehmoderator Michel Friedman verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Frankfurt am Main.

www.baerbel-schaefer.de

22.11.2017 | 19:30 Uhr | Gütersloh

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Rickmann Wohn- und Objektgestaltung
Wiedenbrücker Str. 54
Rickmann-Rehage GmbH
33332 Gütersloh

Tel. 05241-709562-0

23.11.2017 | 20:00 Uhr | Werther

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Mehr Infos

Haus Werther
Schlossstr. 36
33824 Werther

Weitere Informationen:
Buchhandlung Lesezeichen Krüger Büro + Schulbedarf
33824 Werther

Tel. 05203/884463, Lesezeichen-Werther@t-online.de

01.12.2017 | 22:00 Uhr | Fernsehen & Radio

"3 nach9, NDR Fernsehen

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19.01.2018 | 19:00 Uhr | Königs Wusterhausen

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Stadtbibliothek
Scheederstr. 1
15711 Königs Wusterhausen

Weitere Informationen:
Stadtbuchhandlung Radwer
15711 Königs Wusterhausen

Tel. 03375/293667, info@radwer24.de

01.03.2018 | 19:30 Uhr | Bamberg

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem Buch "Ist da oben jemand"

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04.03.2018 | 17:00 Uhr | Ahlen

Bärbel Schäfer liest im Rahmen der "Woche der Brüderlichkeit" aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus
Oststr. 69
59227 Ahlen

Weitere Informationen:
vhs Ahlen
59227 Ahlen

14.03.2018 | 20:00 Uhr | Büdingen

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Willi-Zinnkann-Halle
Eberhard-Bauner-Allee 16
63654 Büdingen

Weitere Informationen:
OVAG Energie AG
61169 Friedberg

Tel. 06031/821222

15.03.2018 | 19:30 Uhr | Gladbeck-Mitte

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Lesecafé der Stadtbücherei Gladbeck
Friedrich-Ebert-Str. 8
45964 Gladbeck-Mitte

Weitere Informationen:
VHS
45964 Gladbeck

Tel. 02043-992449

17.03.2018 | 09:45 Uhr | Bissendorf

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva" beim "Frauenfrühstück" der Gemeinde Bissendorf.

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Hünerbeins Posthotel
Bergstr. 2
49143 Bissendorf

Weitere Informationen:
Gemeinde Bissendorf
Gleichstellungsbeauftragte
49143 Bissendorf

rothe@bissendorf.de

22.03.2018 | 19:00 Uhr | Darmstadt

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Das offene Haus
Rheinstr. 31
Evangelisches Forum
64283 Darmstadt

Weitere Informationen:
Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt
64283 Darmstadt

Tel. 06151-1362430, winfried.kaendler@ekhn-Kv.de

23.03.2018 | 19:00 Uhr | Wiesbaden-Erbenheim

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Pluspunkt der Evang.Paulusgemeinde
Lilienthalstr. 15
65205 Wiesbaden-Erbenheim

06.05.2018 | 20:00 Uhr | Vlotho

Bärbel Schäfer liest aus Ihrem neuen Buch "Meine Nachmittage mit Eva".

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Kulturfabrik Vlotho
Lange Str. 53
32602 Vlotho

Weitere Informationen:
Förderverein der Stadtbücherei Vlotho
32602 Vlotho

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-21853-9

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen: 23.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Buch zum Nachdenken

Von: Sonja Datum: 06.11.2017

https://dreamsbooksandfantasy.blogspot.de

Bärbel Schäfer beschreibt in diesem Buch Ausschnitte aus ihrem Leben, das ihrer Verwandten während der NS Zeit und den Aufenthalt ihrer Freundin Eva im KZ Auschwitz als 11 Jährige.
Hierbei versucht sie Parallelen zu ziehen: was hat meine Familie während dieser Zeit gemacht? Haben sie sich gewehrt? Haben sie sich für andere stark gemacht?

Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Zum einen, weil die NS Zeit und all ihre Schrecken immer noch für die heutige Zeit relevant ist, zum anderen aber auch, weil die meisten Menschen nicht mehr nachvollziehen können, wie es damals war zu leben.

Es gibt viele Dinge in diesem Buch, die mich gestört haben. Viele haben mir aber auch sehr gut gefallen.

Sehr gut gefallen hat mir die Erzählungen von Eva über ihre Zeit im KZ, da auch mir nicht immer klar ist, was es wirklich hieß in einem Konzentrationslager gefangen zu sein und dabei gequält und gedemütigt zu werden.
Diese Erzählungen werden ohne Beschönigungen beschrieben.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren Bärbel Schäfers Anschuldigungen an die Menschen von damals und vor allem an ihre Verwandten. Die Autorin schreibt, dass sie sich dafür schämt, das damals nicht genug/kaum Menschen Widerstand geleistet haben.
Diesen Teil finde ich nicht gut, da ich mir selber nicht das Recht nehmen würde über das Verhalten von Menschen zu urteilen, wenn ich nicht selber in der Zeit gelebt habe.
Nicht jeder Mensch ist mutig genug oder generell in der Lage, die eigene Meinung zu vertreten oder sich sogar für andere einzusetzen. Wir wissen nicht, wie es damals war zu leben und können deshalb nicht nachvollziehen, wie einfach oder schwierig es war, Widerstand zu leisten.
Ich weiß nicht, wie ich gelebt und welche Entscheidungen ich getroffen hätte.

Zum Schreibstil generell lässt sich sagen, dass dieser die meiste Zeit sehr direkt, schockierend und klar ist. An manchen Stellen habe ich aber auch den Überblick verloren, da für mich nicht immer direkt ersichtlich war, von wem Bärbel Schäfer gerade schreibt.

Eine sehr wichtige Aussage trifft Bärbel Schäfer mit diesem Buch, die wir alle (vor allem in den heutigen Zeiten) uns zu Herzen nehmen sollten.
Es kann nicht "Wehret den Anfängen" lauten, wenn seit dem 2. Weltkrieg (und auch davor schon) immer noch regelmäßig Attentate jeglicher Art gegen Juden verübt werden. Attentate nicht nur gegen Juden, sondern gegen alle aus den unterschiedlichsten Gründen.
Das sind keine Anfänge; wir sind schon mitten im Geschehen.

Dieses Buch würde ich trotz meiner Kritikpunkt empfehlen zu lesen, da es die Zeit in Auschwitz aus einer besonderen Perspektive zeigt, nämlich aus der eines jungen Mädchens. Außerdem regt dieses Buch zum Nachdenken an über die NS Zeit, die Schuldfrage und vieles mehr.
Allerdings hätte das Buch mir besser gefallen, wenn nur Eva darin vorgekommen wäre, ohne die Ver- und Beurteilungen Bärbel Schäfers, auch wenn einige ihrer Aussagen und Gedanken noch wichtig für die heutige Zeit sind und zum Nachdenken anregen.

Erdrückend und grandios!

Von: Daniel Allertseder | WeLoveBooks Datum: 04.11.2017

welobo.com/

Meine Meinung

Bärbel Schäfer ist mutig. Bärbel Schäfer ist klug, und Bärbel Schäfer hat einer armen Frau eine Stimme gegeben - »Meine Nachmittage mit Eva« ist eine erschütternde, informative und drastische Erzählung. Eine Erzählung über Konzentrationslagern, Deportationen, Tode, Leben nach diesen fürchterlichen Gräueltaten der Deutschen. Eva Szepesi, Jüdin, geborene Ungarin, trifft sich regelmäßig mit Bärbel Schäfer, ebenfalls Jüdin, geborene Deutsche. Zwei Generationen, zwei unterschiedliche Frauen unterhalten sich. Von Mal zu Mal erzählt Eva mehr. Bärbel hört zu, ohne zu unterbrechen, ohne mit den Wimpern zu zucken, ohne dem Smartphone in der Hand. Klassische Gespräche über den Krieg und die Massemorde hunderttausender Juden. Eva war mittendrin, Eva litt, Eva spürte das Leid – und besonders wichtig: Eva ist eine Zeitzeugin; von denen es in einigen Jahren nicht mehr viele geben wird. Bärbel gibt Eva eine Stimme, sie erzählt uns in ihrem Buch über Evas Leben, über Familie, Tod, Trauer, über Hoffnung und Glück, über Krankheit und Hunger.
Bärbel Schäfer’s Schreibstil ist angenehm und sehr schnell. Sie verzichtet auf Beschönigungen, auf besonders edle Ausdrücke, die in diesem Buch auch nicht nötig sind. Es war eine gute Idee, dieses Buch nicht mit schönen Ausschmückungen und fröhlichen Wörtern zuzutexten, denn dies wäre ohnehin fehl am Platz gewesen. Bärbel Schäfer erzählt uns diese Geschichte durch die Augen von Eva – kurz, knackig, und mit der nötigen Distanz. Sie sagt, was zu sagen ist, und verzichtet auf unnötige Abschweifungen, konzentriert sich auf das Wesentliche, fokussiert sich nur auf Eva. Es ist Evas Buch, Evas Geschichte, Memoiren für die Nachwelt. Frau Schäfer lässt aber auch gerne etwas von sich miteinfließen. Und das nicht ohne Grund: Sie zieht Vergleiche mit unserer jetzigen Zeit, mit ihrem Leben als Jüdin, mit ihren Sorgen, Ängsten. Ihr Umgang mit ihren Mitmenschen; die Mitmenschen – und besonders leider noch existierenden Radikalen – im Umgang mit den Juden, und auch im Generellen mit allen „Andersartigen“. Es existiert noch immer dieser Hass von damals, noch immer geschehen fürchterliche Dinge, die Welt, und besonders wir Deutschen, werden nie rein sein, nie vollkommen friedlich sein, was eine traurige und erschreckende Tatsache ist. Bärbel Schäfer ist somit in ihrem Roman auch gesellschaftskritisch und anklagend. Ich verneige mich vor dieser Frau, und besonders vor Eva, denn sie hat diese Hölle überlebt, und sie hat ihr Schweigen gebrochen – bitte macht dieses Buch zur Pflichtlektüre in der Schule – ein großartiges Werk!

Fazit

Bärbel Schäfer zeigt uns Evas Leben vor, während und nach Ausschwitz. Ein ehrenvolles und wichtiges Buch – sehr empfehlenswert!

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