Meine Nachmittage mit Eva

Über Leben nach Auschwitz

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»Ich sehe ihre Nummer am Unterarm und möchte weinen.« (Bärbel Schäfer)

Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Erfahrungswelten: Bärbel Schäfer und die 85-jährige Eva Szepesi. Eva trägt eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm. Sie war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste und schließlich nach Auschwitz gebracht wurde ... Jeden Mittwoch besucht Bärbel Schäfer ihre Freundin, und die beiden sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Es geht in diesem Buch um eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers. Bärbel Schäfer gelingt es auf empathische Weise und literarisch brillant, ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas zu spiegeln und damit ihre erschütternden Erfahrungen ins Heute zu holen.

  • Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Welten

  • Bärbel Schäfers Leben im Spiegel des Lebens einer der letzten KZ-Überlebenden

  • Wider das Vergessen!

  • Literarisch brillant und voller Empathie


eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-21853-9
Erschienen am  23. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wider dem Vergessen

Von: Lesetante

03.03.2019

Dieses Buch stand lange, zu lange, ungelesen in meinem Regal. Jetzt habe ich endlich dazu gegriffen und es nicht bereut. Anders als erwartet geht es nicht ausschließlich um den Antisemitismus, den Holocaust. Bärbel Schäfer, 2004 zum Judentum konvertiert, beschäftigt sich mit der Geschichte einer Überlebenden von Auschwitz, aber auch mit ihrer eigenen als Tochter, Enkelin, Ehefrau und Mutter. Des weiteren verfolgt sie das Ziel aufzuzeigen, dass es in Deutschland schon lange wieder rassistische Tendenzen gebt und sie möchte mit ihren Zeilen, die sprachlich - stilistisch erstaunlich gut sind, den Anfängen einer neuen unüberlegten, dummen, braunen Bewegung wehren. Die Autorin, die ich immer als sehr pragmatisch und rational empfunden habe, kann das auch hier nicht ganz ablegen. Sie ist Fragende, Suchende. Dass sie die Antworten, die Erkenntnisse emotional berühren, kann man lesen, aber nicht so wirklich spüren. Aber das würde ich ihr jetzt gar nicht zum Vorwurf machen, denn für mich ist das Buch sehr authentisch, mir begegnet eine Bärbel Schäfer, die dem Talkshow-Niveau entwachsen ist, die gereift ist und die sich tatsächlich interessiert. Jeder Mensch ist anders, ich mag die B. Schäfer, die mir in diesem Buch entgegen kommt. Sie ist offen, neugierig, aufgeschlossen, gesellschaftskritisch, warnend. Ich mag die Herangehensweise, die die Autorin wählt, denn man merkt auf jeder Seite, wie wichtig es ihr ist, dass der Mensch nicht vergisst Mensch zu sein. Ein wunderbares Buch, das sehr sensibel, aber auch schonungslos offen mit unserer Geschichte umgeht. Es ist ein Appell an alle Menschen, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen, sich zu informieren.

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Gutes Buch

Von: Norddeutsche Goere

02.06.2018

Das Buch kann man gut lesen, war interessant aber auch etwas ernüchternd. Ich habe mir dann doch etwas mehr erwartet. Es war doch eher in die Richtung anklagend. Das es damals viele gab die mitgelaufen sind, aus verschiedenen Gründen weiß mag. Ob einfach nur um das eigene Leben zu Schützen oder um dabei zu sein. Es ist aber auch interessant und man sollte es einmal selber Lesen um zu schauen, wie einen das Gefällt. Es ist aber auch eine Reise in eine Gedankenwelt, die auch mit Erinnerungen gefüllt ist. Die Gespräche mit der Eva ist interessant, die Auschwitz nur knapp überlebt hat, Man merkt aber auch dass es Familien gibt, die darüber nicht Sprechen möchten. Aus Scham und anderen Gründen. Aber auch weil sie vielleicht jemand aus der Familie hatten, die mitgelaufen sind. Verdrängen ist bei den Familien an der Tagesordnung und man möchte auch nicht, das andere davon erfahren. Das Buch wäre vielleicht auch was für die Schule um den jungen Leuten das näher zu bringen. Vor allem aber auch, um zu zeigen das man nicht mitlaufen sollte wenn irgendwas ist.

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Vita

Bärbel Schäfer wurde in Bremen geboren. Sie ist bekannt als Moderatorin aus TV und Hörfunk, ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera, Journalistin und Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher zu gesellschaftlichen Themen, zuletzt "Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist", Gütersloh, 3. Auflage 2016. Jeden Sonntag ist sie in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Talk-Gast und führt Interviews für die emotion-Serie "Mann, was fühlst du?". Bärbel Schäfer ist mit dem Publizisten und Fernsehmoderator Michel Friedman verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Frankfurt am Main.

www.baerbel-schaefer.de

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Events

02. Nov. 2019

Autorenlesung

18:00 Uhr | Bad Kissingen | Lesungen
Bärbel Schäfer
Meine Nachmittage mit Eva | Männer mit Gefühl | Ist da oben jemand?

14. Nov. 2019

Autorenlesung

19:00 Uhr | Langenselbold | Lesungen
Bärbel Schäfer
Meine Nachmittage mit Eva | Männer mit Gefühl | Ist da oben jemand?

05. Dez. 2019

Autorenlesung

20:00 Uhr | Bad Vilbel | Lesungen
Bärbel Schäfer
Meine Nachmittage mit Eva | Männer mit Gefühl | Ist da oben jemand?

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