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Meinen Hass bekommt ihr nicht „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.“

Kundenrezensionen (15)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20223-1

Erschienen: 14.04.2016
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Der bewegende Bericht eines Mannes, der am 13. November 2015 während der Terroranschläge in Paris die Liebe seines Lebens verlor und mit einem einzigen Post die ganze Welt bewegte.

Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal – sie wurde an diesem Tag mit neunundachtzig weiteren Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer der Terroranschläge in Paris. Während die Welt geschockt und in tiefer Trauer versuchte, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postete der Journalist auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wandte er sich darin an die Attentäter und verweigerte „den toten Seelen“ seinen Hass – und den seines damals siebzehn Monate alten Sohnes Melvil. Die Botschaft ging um die Welt. Er, der an jenem Tag die Liebe seines Lebens verlor, hatte nur eine Waffe: seine Worte. Das Grauen, der Verlust und die Trauer haben Antoine Leiris‘ Leben erschüttert. Ehrlich und ergreifend schildert er Momente aus einem zerstörten und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater und Sohn – und sagt damals wie heute, dass das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt mit einer bewegenden und hoffnungsvollen Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.

SWR-Sendung "lesenswert sachbuch": Walter Janson empfiehlt Antoine Leiris (ab Minute 27:32) Zum Beitrag

"Meinen Hass bekommt Ihr nicht" - Stern

Bericht in der Süddeutschen Zeitung

Paris Widower Antoine Leiris Delivers Powerful Message to Terrorists | NBC Nightly News Zum Video

Paris attacks: “I won't give you the gift of hating you" - BBC News Zum Video

DAS! hat Antoine Leiris in Hamburg getroffen Zum Video-Beitrag

ORF-Bestenliste im Juni: Antoine Leiris auf Platz eins

„Ein packendes Buch, das man gelesen haben sollte, weil es einen Ausweg aus dem Hass zeigt.“

Markus Lanz (ZDF) (12.05.2016)

Antoine Leiris (Autor)

Antoine Leiris (geb. 1981) war Kulturredakteur bei den französischen Radiosendern France Info und France bleu. Heute arbeitet er als freier Journalist in Paris.

„Ein packendes Buch, das man gelesen haben sollte, weil es einen Ausweg aus dem Hass zeigt.“

Markus Lanz (ZDF) (12.05.2016)

„Leiris erzählt in seinem Buch ergreifend wie der Alltag ohne Hélène weitergeht. […] In seinem Buch schafft er es, dem absoluten Hass Menschlichkeit entgegenzusetzen. Dem Terror die Grundlage zu entziehen, den Mördern seiner Frau die Gefolgschaft zu verweigern.“

Brigitte Kleine/3sat Kulturzeit (31.05.2016)

"Leiris beraubt die Attentäter all ihrer Botschaften, die darüber hinausgehen. Er nimmt ihrer Tat die Macht.“

DER SPIEGEL (30.04.2016)

„Sein Buch ist eine Selbstbespiegelung und zugleich die Beobachtung eines Menschen zwischen Trauer, Alltag und Schmerz. Und es ist eine Liebeserklärung. An seine Frau, seinen Sohn und an das Leben.“

Andrea Ritter/Stern (04.05.2016)

»Das ist alles nicht nur rührend, es ist herzzerreißend, es treibt einem die Tränen in die Augen.«

WDR 5 (HF) (03.11.2015)

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19.07.2017 | Heidelberg

Christian Baumann liest "Meinen Hass bekommt Ihr nicht" von Anttoine Leiris.

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Mehr Infos

GEDOK Heidelberg - Galerie
Römerstraße 22
69115 Heidelberg

info@gedok-heidelberg.de

Weitere Informationen:
Deutsch-Französischer Kulturkreis (dfk)
69126 Heidelberg

Tel. 06221-39 39 45

Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Originaltitel: Vous n'aurez pas ma haine
Originalverlag: Éditions Fayard, Paris 2016

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20223-1

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 14.04.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Einfühlsam und mitreißend

Von: Belana Hermine Datum: 10.02.2017

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Ein sehr sensibles Buch. Es macht betroffen und zerbrechlich. Fast wage ich nicht, darüber zu schreiben, weil ich Sorge habe, die feinen Bedeutungen und Aussagen dadurch zu zerstören.

Leiris beschreibt mit sehr eindrücklichen und bewegenden Bildern die Tage nach dem Attentat in Paris, bei dem seine Frau und also die Mutter seines reichlich ein Jahr alten Sohnes getötet wurde. Man wird ganz still vor Ergriffenheit.

Wie kann er seinem Sohn das Ereignis begreiflich machen, wie ihm die Erinnerungen an seine Mutter erhalten? Wie kann er wieder zu einem „normalen“ Leben zurückkehren, geht das überhaupt? Wie kann er mit übertriebener Anteilnahme der Mutter in der Kinderkrippe umgehen, wie auf hilflose Unterstützungsangebote von Freunden und Bekannten reagieren?

Subjektive Eindrücke

Das Buch macht betroffen – jeden, ob mit oder ohne Verlusterfahrungen.

Unter solchen Umständen den Schuldigen zu sagen, dass man sie nicht hassen oder auf sie wütend sein wird, um sich nicht mit ihnen auf eine Stufe zu stellen, ist eine besondere Leistung. Wenn er das in seiner Situation kann, warum können wir das dann nicht in unserem Alltag bei deutlich kleineren „Attacken“?

Allerdings hätte ich gern mehr darüber erfahren, wie er dazu kam, diesen Brief zu schreiben und was der Brief im Nachhinein bei ihm ausgelöst, verändert, ermöglicht hat. Ist es ihm schwer gefallen, das im „normalen“ Alltag umzusetzen/einzuhalten?

Fazit

Lesen – ohne Wenn und Aber!!!

Ein berührendes Buch

Von: Mona von rEAT a book Datum: 14.11.2016

www.reatabook.com

-Vorsicht, Spoiler!-

So einen Schicksalsschlag überlebt man nicht. Denkt man. Im ersten Moment, in den ersten Tagen und Wochen. Und doch muss es weitergehen. Irgendwie. Zutiefst berührt hinterlässt mich Antoine Leiris Bericht über die erste Zeit nachdem er seine Frau und die Mutter seines Sohnes Melvil am 13. November 2015 verloren hat. Der 13. November 2015, gestern jährte er sich zum ersten Mal und mit ihm die Terroranschläge an verschiedenen Orten in Paris. Leiris’ Frau Hélène war an jenem Abend zu Gast im Konzertsaal Le Bataclan und kam nicht mehr nach Hause. In jeder Zeile nimmt man als Leser die Verzweiflung des Autors wahr, das Suchen nach einer Erklärung, der Versuch des Weitermachens, wenn auch nur für den Sohn. Wie erklärt man einem Einjährigen, dass seine Mutter gestorben ist?

Mit einem offenen Brief, der denselben Titel trägt wie das Buch, wandte sich Leiris letztes Jahr über Facebook an die Öffentlichkeit. Mit seinen Worten, die nicht nur Trauer ausdrücken sondern auch Hoffnung, erreichte er Millionen Menschen. Er verweigert den Terroristen seinen Hass und auch den seines Sohnes. “Auch wenn ihr es darauf angelegt habt; auf den Hass mit Wut zu antworten würde bedeuten, derselben Ignoranz nachzugeben, die euch zu dem gemacht hat, was ihr seid. (…) Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen der Welt. Ich will euch jetzt keine Zeit mehr opfern, ich muss mich um Melvil kümmern, der gerade aus seinem Mittagschlaf aufgewacht ist. Er ist gerade mal siebzehn Monate alt; er wird seinen Nachmittagssnack essen wie jeden Tag, dann werden wir wie jeden Tag zusammen spielen, und sein ganzes Leben wird dieser kleine Junge euch beleidigen, weil er glücklich und frei ist. Denn nein, auch seinen Hass bekommt ihr nicht.” (S. 59-61)

Antoine Leiris’ Buch ist alles andere als leichte Kost. Man wird erschüttert durch diesen Bericht und traurig. Da ist ein (herz-)erwärmendes Essen eine große Hilfe. Zum Beispiel diese Kürbis-Maroni-Pasta. Das Rezept dazu gibt es auf rEATabook.com

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