Mensch 4.0

Frei bleiben in einer digitalen Welt

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»Ob die digitale Welt uns freier macht, bestimmen wir.« (Alexandra Borchardt)

Die digitale Welt verändert nicht nur Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, sie schafft auch einen neuen Menschen. Ständig vernetzt scheint er der Mittelpunkt eines selbst gestalteten Universums zu sein. Tatsächlich aber werden wir manipulierbar, abgelenkt und getrieben. Wie verändern die neuen Technologien unsere Sicht auf die Welt? Können wir mehr mitbestimmen, oder werden wir zu nützlichen Idioten ökonomischer und politischer Interessen? Diesen Fragen geht Alexandra Borchardt in ihrem Buch nach und zeigt: Es ist nötig und auch möglich, die digitale Welt selbstbestimmt zu gestalten.


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ISBN: 978-3-641-21728-0
Erschienen am  23. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Stellt die Digitalisierung wirklich so eine große Gefahr dar?

Von: Ylva

02.01.2019

Das ist ohne Zweifel eine wichtige Frage und ich habe mich sehr gefreut, dazu ein Buch zu lesen, das sie packend und unterhaltsam beantwortet. Anhand von vielen Beispielen zeigt die Autorin die Veränderungen auf, die die Digitalisierung in der Wirtschaft , Politik und Gesellschaft hervorgerufen hat. Sie zeichnet ein klares Bild davon, welches Gefahrenpotenzial in diesen Veränderungen liegt. Beispielsweise hinterfragt sie kritisch die Vorstellung, dass das Internet nachhaltig demokratiefördernd wird und wirft dafür einen Blick auf den arabischen Frühling. Schlussendlich stellt sie Forderungen auf, die von Politik und Unternehmen erfüllt sein müssen, um die Freiheit der Bürger in Zukunft wahren zu können, ohne dafür auf technischen Fortschritt verzichten zu müssen. Die Autorin steht der Digitalisierung so, wie sie derzeit vonstatten geht, sehr kritisch gegenüber und daher gibt sie ihrer Seite wesentlich mehr Raum als der Gegenseite, was aber keinesfalls schlimm ist, nicht zuletzt, weil sie sehr überzeugend und schlüssig argumentiert. Der Schreibstil liest sich flüssig und ist gut verständlich. Zudem ist kein spezielles Vorwissen oder Kenntnisse über die Digitalisierungsdebatte notwendig. Daher kann ich das Buch vorbehaltlos allen ans Herz legen, die das Thema interessiert. Auch als Orientierungshilfe im Digitalisierungsdiskurs ist es meiner Meinung nach bestens geeignet.

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Die Folgen einer fast komplett digitalisierten Welt

Von: anja_1806

09.09.2018

Die Digitalisierung ist in unserer Zeit mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Fing es einst Buch Mensch 4.0 von Alexandra Borchardtnur mit dem Online-Banking und dem Versenden von E-Mails an, besteht heute die Möglichkeit sich anhand von Programmen und Apps fast den kompletten Alltag zu erleichtern. Dies wird von den meisten Menschen auch so angenommen, weil es nun mal so ist, dass der Mensch von Haus aus zur Bequemlichkeit neigt. Darüber hinaus wird suggeriert, dass damit der notorische Zeitmangel in den Griff zu bekommen sei. Das dabei jede Menge persönliche Daten preisgegeben werden und der einzelne so gut wie keine Privatsphäre mehr hat, wird ignoriert. Genau hier setzt die Autorin mit ihrem Buch an und stellt dar, dass der gläserne Bürger keine ferne Utopie mehr ist, sondern längst Realität. Zum Inhalt: Die Autorin beschreibt zum einen sehr eindrucksvoll, was die inflationäre Nutzung des Smartphones mit sich bringt. So wird Kindern heutzutage beispielsweise die elterliche Bindung vorenthalten, da Eltern auf dem Spielplatz oder während sie den Kinderwagen vor sich her schieben, lieber Nachrichten beantworten. Es wird auch darauf eingegangen, was es ausmacht, dass vielen Apps erstmal jede Menge Zugriffsrechte eingeräumt werden müssen, damit sie überhaupt zu nutzen sind und welche Konsequenzen das zur Folge hat. Des Weiteren werden in dem Buch auch Zukunftsaussichten aufgeführt, die die immer weiter fortschreitende Technologisierung mit sich bringt. Die Aussicht das Roboter bzw. Computer Chirurgen ersetzen, erscheint eher beängstigend. Zum Buch: Der Schreibstil der Autorin ist trotz des komplexen Themas sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Die Fakten zu dem Thema werden gut auf den Punkt gebracht und dabei nachvollziehbar erklärt. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr informativ und der Inhalt sollte eigentlich jedem digitalen Nutzer bekannt gemacht werden, um die Menschen für den Umgang mit den digitalen Medien zu sensibilisieren. Das Buch erhält von mir eine absolute Leseempfehlung. Es wird zum Nachdenken, über ein Thema was heutzutage mehr als aktuell ist, angeregt. Vielleicht wird auch der ein oder andere Smartphone-Junkie dadurch wachgerüttelt.

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Vita

Alexandra Borchardt, Dr., geb. 1966, arbeitet am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford als Director of Strategic Development. Außerdem ist sie Autorin und Keynote-Speakerin und war mehr als zwei Jahrzehnte lang im tagesaktuellen Journalismus tätig, zuletzt als Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung.

twitter.com/AlexaBorchardt

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