Moody Bitches

Die Wahrheit über die Pillen, die wir nehmen, den Schlaf, der uns fehlt, den Sex, den wir vermissen, und was uns wirklich verrückt macht

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Das ganzheitliche Standardwerk der New Yorker Kult-Psychologin

Liebe das Biest in dir mit allen seinen Launen! Das ist die zentrale Botschaft der Psychiaterin Julie Holland und ihres Handbuchs für Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Stimmungsschwankungen, Sexprobleme, Erschöpfung, Schlaflosigkeit: Frauen gelten als zickig und unberechenbar. Holland warnt Frauen davor, ihre vermeintlichen Defizite zu therapieren, um allzeit perfekt zu funktionieren - als Karrierefrau und Geliebte, als Mutter und Freundin. Im Gegenteil. Frauen können nur gesund und glücklich werden, wenn sie akzeptieren, dass diese in der weiblichen Körperchemie und im weiblichen Gehirn begründeten Schwankungen gut und sinnvoll sind. Die erfahrene Therapeutin rät dringend davon ab, durch Medikamente diese Aufs und Abs einzuebnen. Nur wenn Frauen ihre Emotionen - das heißt, die Moody Bitch in sich - pflegen und als Quelle ihrer besonderen Fähigkeiten erkennen, werden sie mit sich und ihrer Welt in Einklang leben können.

»Eine medizinisch fundierte Ermunterung, wieder mehr auf sich selbst zu hören.«

Myself (03. Mai 2017)

Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck
Originaltitel: Moody Bitches
Originalverlag: Penguin Press, New York 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16036-4
Erschienen am  09. Mai 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wir sind herrlich launische Superfrauen

Von: Littlewoodstar

20.11.2018

Als ich das Buch von Julie Holland zum ersten Mal in den Händen hielt, hatte ich meine Zweifel, ob ich es denn „komplett“ lesen werde. Ein über 500 Seiten starkes Sachbuch! Uff… Ich denke, das habe ich bisher noch nie geschafft. Ein Vorteil, dass ich das Buch online bestellt habe und mich die Seitenzahl dann überrascht hat. In einer Buchhandlung hätte mich das wohl abgeschreckt. Allerdings fand ich das Thema wirklich sehr spannend und hatte die Vorahnung, dass einige Kapitel ein paar ganz interessante Erkenntnisse bringen könnten. Und wie so oft, kam es anders… Tatsächlich habe ich das GANZE Buch gelesen. Alle 544 Seiten. Naja… fast. Die letzten 160 Seiten sind Referenzen, Register, ein Glossar und ein Arzneiverzeichnis. Somit bleiben nur gut 350 Seiten zum „richtig“ lesen. Und diese sind absolut kurzweilig und durchgehend sehr interessant. Worum geht’s jetzt eigentlich? Was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat, ist, dass hier eine Expertin zu Wort kommt. Julie Holland ist Ärztin – sie weiß wovon sie spricht und erzählt keine Geschichten von Wundermitteln. Ihr Ansatz ist ehrlich und pragmatisch. Die Wahrheit ist manchmal unbequem. Zum Beispiel, wenn sie provokativ sagt, dass viele von uns lieber zu Medikamenten greifen als Sport zu machen. Antidepressiva und Schmerzmittel werden allzu leicht verschrieben und erfreuen sich fragwürdiger Beliebtheit. Julie Holland bietet keine Allheilmittel – aber sie räumt mit so mancher schwachsinnigen Theorie auf, die sich dahergelaufene Möchtegern-Gesundheitsspezialisten zunutze machen und jedem, der es sich leisten kann, irgendwelche Halbwahrheiten verkaufen. Noch schlimmer kommt es, wenn auch Ärzte nicht mehr fachgerecht beurteilen ob eine Medikation oder doch einfach etwas mehr Wissen und Verständnis für den eigenen Körper angebracht wären. Oder umgekehrt, wenn ernstzunehmende Warnsignale nicht erkannt werden und gewinnbringende Heilmittel anstatt ehrlicher Medikamente verschrieben werden. Besonders anfällig (oder aus anderer Sicht – besonders lukrativ) für all diese schmerzhaft teuren Therapien sind Frauen. Jeder gute Geschäftsmann weiß, überzeuge die Frau und du bekommst das Geld. Menschen haben Launen – und das nicht ohne Grund! Wer seinen Körper versteht und seiner Gesundheit einen Platz im Alltag einräumt, wird plötzlich herausfinden woran es wirklich mangelt – oder eben nicht mangelt. Bereits am Beginn des Buches schreibt Holland: „… Wir träumen davon, perfekt zu sein; wir tun so, als würde uns das mühelos gelingen, aber wir waren nie für so ein statisches Leben bestimmt. Von Natur aus sind wir dynamisch, zyklisch und launisch. Ja, wir sind launisch, und das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. …“ Im Laufe der verschiedenen Kapitel wird klar, was damit gemeint ist und wieviel uns unser Körper erklären und helfen kann, wenn wir nur zuhören und auf ihn eingehen. Ein besseres Gefühl für unsere Gesundheit und unseren Körper kann uns in allen Lebenslagen helfen. Egal ob im Beruf, beim Sport oder in zwischenmenschlichen Beziehungen – die richtige Balance für uns zu finden, kann viele Probleme entwaffnen oder sie gar nicht erst zu Problemen werden lassen.

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Jede Frau sollte es lesen

Von: Justine

02.10.2017

Dieses Buch gibt jedem den AHA Moment. Gerade uns Frauen wird so oft eingeredet, dass etwas mit uns nicht stimmt. Das Pillen dabei nicht die Lösung sein können, nur damit andere besser mit uns zurechtkommen sollte eigentlich klar sein. Ist es aber nicht! Wir schlucken die Anti-Baby Pille und fühlen uns schuldig, wenn unsere Hormone uns verwirren. Das Buch hat mir dabei geholfen nicht nur mich selbst, sondern auch andere Frauen besser zu verstehen. Die Körper-Chemie ist eben nicht, mit dem man(n) rumspielen sollte. Eine ganz dicke Empfehlung von mir.

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Vita

Julie Holland, betreibt seit über 20 Jahren eine Psychiatrische Praxis in Manhattan. Sie ist Expertin für die Auswirkungen von Medikamenten auf das Gehirn und ist regelmäßig als medizinische Referentin in der Today Show und in CNN zu Gast. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Harlem Valley, New York.

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