Mord auf Selchester Castle

Hugo Hawksworth 2
Kriminalroman

(5)
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England 1953: Während der Kalte Krieg die Welt in Atem hält, erwarten Geheimagent Hugo Hawksworth und die übrigen Bewohner von Selchester Castle gespannt die Ankunft des neuen Schlossherrn: Gus Mason, Sohn des verstorbenen Earls, ist ausgerechnet Amerikaner! Der neue Earl dachte, das englische Landleben würde ihn langweilen, doch dann bekommt er es nach seiner Ankunft mit wertvollen Gemälden dubioser Herkunft zu tun. Und kurz darauf wird im Gewächshaus des Schlosses eine Leiche entdeckt. Hugo hegt keinen Zweifel daran, dass die Ereignisse zusammenhängen, und geht auf Mörderjagd ...


Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: A Question of Inheritance
Originalverlag: Thomas & Mercer
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23421-8
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Hugo Hawksworth

Leserstimmen

Agatha Christie meets Downton Abbey

Von: Tipperin

30.04.2019

Nachdem im ersten Band der tote Lord Selchester Jahre nach seinem unfreiwilligen Ableben auf Selchester Castle gefunden wurde und der Mord an ihm aufgeklärt werden konnte, ist nun einige Zeit vergangen und die Burgbewohner haben ein ganz anderes Problem. Geheimagent Hugo Hawksworth, seine kleine Schwester und Burgbewohnerin Freya müssen sich so langsam vom Leben in der Burg verabschieden. Denn der neue Lord Selchester, im Vergleich zum alten vor allem quicklebendig, Amerikaner und nett, kommt aus den Vereinigten Staaten, um sein Erbe im ihm fremden England anzutreten. Er hat sich noch nicht eingelebt, da passieren schon merkwürdige Dinge. Als dann über Weihnachten ein heftiges Schneetreiben eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft in der großen Burg einsperrt, bleibt ein Mord natürlich nicht aus. Hat es etwas mit dem Erbe zu tun? Mit Rache? Mit teuren Gemälden? Und hat es denjenigen getroffen, der auch getroffen werden sollte? Fragen über Fragen.. Stil, Machart, Meinung Schon in meiner Rezension des ersten Buches hatte ich die Beschreibung „Eine perfekte Mischung aus Agatha Christie und Downton Abbey“ genannt und für äußerst passend gefunden. Genau das gilt auch für den zweiten Teil. Der Kriminalroman ist Cosy Crime, ein Whodunnit mit entspannender und humorvoller Darstellung der Charaktere und ihrer Unterhaltungen. Wir befinden uns in England im Jahre 1953, denn die Autorin schafft es auf unbeschwerte Art und Weise, den Leser in die Zeit hineinzuversetzen. Trotzdem haben die Menschen und ihre Probleme, Motivationen und Handlungen auch heute Aktualität. Der Mord selbst lässt tatsächlich recht lange auf sich warten, aber man bekommt vorher als Leser schon eine Ahnung, wen es denn vielleicht treffen könnte und außerdem ein gutes Gefühl für etwaige Motive. Der Plot ist in sich schlüssig, der Mord an sich wird mit anderen Spionagetätigkeiten und auch dem Thema Deutsche Kunstwerke während und nach dem Krieg gut kombiniert. Für meinen Geschmack hätte mehr Agatha Christie und weniger Kunst und Spionage passieren können, aber die Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme –und jeder einen ganz eigenen Geschmack. Die Reihe Dieses Buch ist Band 2. Ich empfehle unbedingt, mit Band 1 anzufangen. Das ist ja eigentlich immer besser, aber hier macht die Vorgeschichte absolut Sinn. Falls jemand sich dieses Buch zugelegt hat ohne zu wissen, dass es einen Vorgänger gibt, wird er aber auch schnell in die Geschichte reinkommen. Das Problem an der Reihe liegt auch weniger an dem Vorgänger, sondern an dem Nachfolger. Denn die Autorin ist tot. Ich glaube nicht, dass es noch einen dritten Teil gibt (kann aber natürlich sein, dass da noch was in der Schublade war?!). Die Mordermittlung ist in diesem Band abgeschlossen, aber die sympathischen Schlossbewohner und deren Geschichte sollte sicherlich noch weitergehen. Daher muss man wissen, ob man sich mit diesem Wissen auf die Reihe einlassen möchte und kann. Fazit Ich habe nichts zu meckern und hatte Spaß bei der Lektüre. Gern hätte ich mehr von der einen Sache (Mordaufklärung) und weniger von der anderen Sache (Spionage und Kunst) gelesen, und der Mord kam auch recht spät. Aber trotzdem mag ich die Geschichte genauso. Alle Fans von Cosy Crime werden auf ihre Kosten kommen. Nur schade, dass die Reihe wohl mit der Autorin gestorben ist.

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Geheimagent Hugo Hawksworth

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

21.04.2019

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Mord auf Selchester Castle“ vom Elisabeth Edmondson England 1953 Aufgrund einer Beinverletzung, die er sich bei einem Kriegseinsatz zugezogen hatte, wurde der Geheimagent Hugo Hawksworth zu Schreibtischarbeiten in das südenglische Provinznest Selchester versetzt. Mit seiner kleinen Schwester Georgia, für die er die Vormundschaft hat, wohnt er nun schon eine Weile auf Selchester Castle. Alle auf der Burg erwarten gespannt die Ankunft des neuen Earl of Selechster, Gus Mason, der ausgerechnet ein Amerikaner ist. Langweilig wird es dem neuen Earl auf jeden Fall nicht in seinem neuen Zuhause werden, denn kurz nach seiner Ankunft wird im Gewächshaus des Schlosses eine Leiche entdeckt. Zudem muss er sich noch mit wertvollen Gemälden beschäftigen, die möglicherweise Beutekunst der Nazis sind. Bei diesen Geschehnissen schrillen nun bei Hugo Hawksworth alle detektivischen Alarmglocken, denn für ihn gehören die beiden Ereignisse zusammen und so begibt er sich auf Mörderjagd… Fazit: Elisabeth Edmondson hat mit „Mord auf Selchester Castle“ bereits den zweiten Krimi rund um den Ermittler Hugo Hawksworth vorgelegt. Schon der erste Teil „Der Tote in der Kapelle“ hat mir gut gefallen und auch mit diesem Fall konnte die Autorin mich überzeugen. Krimifreunde von Agatha Christi werden hier auf ihre Kosten kommen. Die Autorin hat einen klassischen, vor allem aber sehr ruhigen typischen englischen Cosy-Krimi geschrieben, der ohne viel Mord und Totschlag auskommt. Als Leser braucht man ein wenig Geduld, denn bis der Krimi richtig Fahrt aufnimmt und die Leiche gefunden wird, sind schon einige Seiten gelesen. Charmant und gut ausgearbeitet hat die Autorin ihre Protagonisten, allen voran Hugo Hawksworth. Dieser möchte lieber in London leben, als in dieser langweiligen Provinz. Dank der Mordfälle hat er sich einigermaßen mit dem Landleben und mit Selcherster Castle arrangiert. Auch die anderen Figuren sind der Autorin hervorragend gelungen und finden sich gut in der Geschichte ein. Im Januar 2016 verstarb die Autorin, sodass sie den 3. Band um den Ermittler Hugo Hawksworth nicht beendigen konnte. Allerdings hat ihr Sohn, der Schriftsteller Anselm Audley, aufgrund ihrer bereits gemachten Notizen einen weiteren Roman beendet. Ob dieser dann auch ins Deutsche übersetzt wird, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. So bleibt es spannend, ob wir noch einmal etwas von Selchester Castle hören werden. „Mord auf Selchester Castle“ ist klassische britische Krimikost, die man allerdings mögen muss und mit Sicherheit nicht für Jedermann interessant ist !!! Besten Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

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Vita

Elizabeth Edmondson

Elizabeth Edmondson wurde 1948 in Chile geboren, wuchs in Indien auf und studierte später in Oxford. Schon als Kind entdeckte sie ihr Talent zum Schreiben und veröffentlichte später unter ihrem Klarnamen und ihrem Pseudonym Elizabeth Aston erfolgreich über 30 Romane. Mit »Lady Helenas Geheimnis« gelang ihr der große Durchbruch in Deutschland. Ihre Kriminalromane »Der Tote in der Kapelle« und »Mord auf Selchester Castle« avancierten in Großbritannien zum Publikumsliebling. Elizabeth Edmondson lebte mit ihrer Familie zuletzt in England und Italien. Im Januar 2016 verstarb sie unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit.

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