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Mordsommer Thriller

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(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14474-6

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Psychospannung vom Feinsten

Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.

  • »Der Autor liebt seine Protagonisten sehr, das merkt man an der Art, wie er persönliche Probleme nebenbei miteinfließen lässt.«

Weitere Infos zu Rudi Jagusch

»Der Autor liebt seine Protagonisten sehr, das merkt man an der Art, wie er persönliche Probleme nebenbei miteinfließen lässt.«

Aachener Zeitung

Rudi Jagusch (Autor)

Rudi Jagusch, 1967 geboren, lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf bei Köln. Als Bücherwurm entdeckte er bereits als Jugendlicher seine Leidenschaft zum Schreiben. Nach sechs Regionalkrimis schrieb er mit »Amen« seinen ersten Thriller.

"Ein Psychothriller der Extraklasse!"

Bild Köln (27.05.2015)

"Eine spannende, teilweise auch recht gruselige Geschichte."

Oberhessische Presse über "Mordsommer" (17.04.2015)

"Rasant erzählter, spannender Roman voller Wendungen."

Dresdner Neueste Nachrichten (17.08.2015)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14474-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.03.2015

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Handwerklich grob und zu blutrünstig.

Von: Annette Traks Datum: 02.06.2015

www.annette-traks.com

Der renommierte Schönheitschirurg von Stollwerk wird in einer Tiefgarage überfallen und im Kofferraum eines Autos entführt.

Etwa zeitgleich erhält die erfolgreiche Staatsanwältin Nina Lehmann eine schriftliche Nachricht mit der Behauptung, dass der anonyme Absender ihr Geheimnis aus dem Jahr 1992 kenne. Wenig später folgt eine weitere Mitteilung mit der Aufforderung, sich am kommenden Tag in dem Gasthaus eines abgelegenen Eifel-Ortes einzufinden.
Droht nun, nach gut 20 Jahren, etwa ihr sorgsam gehütetes Geheimnis aufzufliegen? Das würde Ninas verheißungsvolle Karriere abrupt beenden.

Sie will Klarheit, folgt der Forderung und ist überrascht, als nach und nach weitere 5 Freunde ihrer Clique aus Jugendzeiten bei dem Treffpunkt ankommen. Nur Steff, ihre einstige große Liebe, fehlt. Genau wie sie hatten auch alle anderen 1992 schwere Schuld auf sich geladen, als einer ihrer blutrünstigen Zeitvertreibe furchtbar aus dem Ruder gelaufen war.

Am nächsten Morgen überbringt der Wirt der Gruppe die Anweisung eines Unbekannten, ihm ihre Handys abzuliefern und mit bereits von dem geheimnisvollen Fremden gepackten Rucksäcken zu einem einsamen Ort zu wandern.

Verunsichert, voller Fragen, aber auch mit einer gewissen Abenteuerlust brechen alle auf - doch jemand treibt ein grausige Spiel mit er einst so verschworenen Gemeinschaft. Nach und nach sterben immer mehr der ehemaligen Freunde, den anderen ist der Weg zurück verwehrt. Man verdächtigt sich gegenseitig, Urheber der mörderischen Aktion zu sein, befürchtet, das nächste Opfer zu werden.

Wer steckt hinter all dem? Und vor allem: warum – jetzt, nach gut 20 Jahren?

Resümee:
Mir hat dieser Thriller nicht gefallen.

• Die Spannung eines an sich gut angelegten Plots wird durch viele zu langatmige Beschreibungen und Gedankengänge kaputt gemacht.
Einzig die kursiv gedruckten Schilderungen einer Person bilden hier eine Ausnahme.

• Nina ist die zentrale Figur, die relativ gut herausgearbeitet ist und zumindest ein wenig Tiefe bekommen hat; alle anderen bleiben mehr oder weniger blass. Keine der Personen kommt positiv herüber, und Nina Lehmann ist mir sogar von Anfang an extrem unsympathisch gewesen.
Das bedeutet in der Konsequenz, dass ich mit niemandem mitgefiebert habe. Mehr noch: Auf Grund der in Rückblenden erzählten Ereignisse aus den Jahren 1991 und 1992 hat sich mein Mitleid in Bezug auf das gegenwärtige Schicksal der ehemaligen Jugendfreunde in sehr engen Grenzen gehalten.

• Die Handlung ist mir viel zu blutrünstig. Das betrifft vor allem die ausführlich geschilderten Ereignisse aus der gut 20 Jahre zurückliegenden Vergangenheit der Clique, aber zum Teil auch die gegenwärtigen. Das dargestellte widerwärtige Abgeschlachte erzeugt bei mir keinen Thrill, sondern nur Ekel und Übelkeit.

• Gut ist im Prinzip, dass bis zum Schluss unklar bleibt, wer der Urheber des aktuellen Geschehens ist, und der „Favorit“ ständig wechselt. Dem geübten Krimi-Leser und jemandem, der sich ein wenig mit Psychopathie beschäftigt hat, ist jedoch nach ca. der Hälfte ziemlich klar, wer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hinter den Ereignissen steckt.
Darüber hinaus habe ich dann bei der enormen Fülle an Verdächtigen auch bald keine Lust mehr gehabt, noch weiter mitzurätseln. Genau wie beim ersten Punkt gilt hier: Weniger wäre mehr gewesen.

• Die anfangs geschilderte Entführungs-Episode fällt aus dem Zusammenhang der Gesamthandlung heraus, ist weglassbar. Das würde sogar zu einer Spannungssteigerung führen, zumal der Leser in Bezug auf die Identität Stollwerks ziemlich schnell eins und eins zusammenzählen kann.

Fazit:
handwerklich zu grob, unbeholfen, durchsichtig (kurz: all' das,
was das Synonym-Wörterbuch unter dem Begriff „plump“ anbietet)
und für meinen Geschmack viel zu blutrünstig.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die Jagd beginnt!

Von: Bücherparadies Datum: 04.11.2015

buecherparadies.eu

Frühere Freunde in einem verlassenen Dorf im Wald, weitab von Zivilisation, kein Handyempfang und eine stürmische Nacht - dann passieren unheimliche Dinge. So etwas lässt stark nach einem Horrorfilm bzw. Thriller vermuten, den man nicht gerne selbst erleben möchte, oder? Aber genau das passiert den früheren besten Freunden aus Jaguschs Thriller "Mordsommer".

Die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann hat eigentlich alles, was sie sich erträumt hatte. Sie wird bald zur Oberstaatsanwältin befördert, hat ein geordnetes Leben und fühlt sich wohl. An was sie da am wenigsten denkt, ist ihre Vergangenheit - doch diese kommt schneller wieder hervor, als sie denkt. Ein anonymer Brief erreicht sie, welcher ihr mitteilt, dass die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses ihre Karriere ruinieren würde. Sie soll an einen abgelegenen Ort in der Eifel kommen. Da sie sich nicht einschüchtern lässt, fährt sie kurzerhand dorthin. Zu ihrer Überraschung wurden auch die anderen aus ihrer Jugendclique dorthin bestellt. Es beginnt ein grauenhaftes Psychospiel...

Der Thriller lässt einen stark versinken, wie als würde man einen Thriller im Fernsehen ansehen. Der Autor fackelt gar nicht so lange herum, er stellt Nina vor und dann geht es auch gleich los in die Eifel. Immer mehr erfährt man von ihrer Vergangenheit und dass sie ja doch nicht so ein feines Mädel war - denn hier sind einige krumme Dinge gelaufen. In ihrer jetzigen Zeit ist sie eine erfolgreiche Staatsanwältin, die bereits bald zur Oberstaatsanwältin befördert wird. Eigentlich will sie das ja feiern, jedoch kommt ihr da der anonyme Brief in die Quere, der sie in die Eifel einlädt, nein wohl eher dahin "befiehlt". Ohne zu wissen, was sie eigentlich genau erwartet, macht sie sich los. Dort trifft sie ihre alten Freunde aus der Jugendclique wieder, außer einem. Alle müssen erkennen, dass sie zu einem perfiden Spiel eingeladen wurden. Einer sinnt auf Rache, doch wer? Es könnte eigentlich jeder sein aus dem Team oder aber doch jemand anders?

Der Schreibtil lässt einen von Zeile zu Zeile springen und auch die Spannung wird immer wieder angehoben. Man rätselt selbstverständlich mit, wer hier der Bösewicht ist und alle zu einem Psychospiel einlädt. Ist es hier der fehlende Mann der Truppe? Oder aber doch jemand ganz anders? Im Prinzip kann es hier jeder sein, da wird der Leser viel auf die falsche Fährt gezogen. Ich muss persönlich jedoch sagen, ich hatte ab einem gewissen Zeitraum einen im Visier und lag damit nicht falsch. Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man so etwas gerne und oft liest, oder aber eher selten.

Einige Details sind echt grauenhaft aus der Vergangenheit der Charaktere und man will sie sich nicht genauer vorstellen. Schon gar nicht, wenn man sich deutlich macht, dass es wirklich solche Menschen gibt und diese als ganz normal von uns wahrgenommen werden. Man erkennt kleine Psychopathen eben nicht immer gleich.

Dennoch reisst die Story einen so mit, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Natürlich läuft der Film auch vor eigenen Augen ab und man mag sich gar nicht vorstellen, wie es sein könnte, wäre man selber an Ort und Stelle. Alleine schon im Dunkeln und kein Handyempfang und dann diese düstere Atmosphäre...Der Autor erzeugt auf jeden Fall eine gruslige Situation, die das Kopfkino ankurbelt - und welche einen nicht weiter darüber nachdenken lassen möchte, was wäre wenn das echt wäre usw.

Für solche, die gerne etwas Spannendes in einem Rutsch lesen möchten, ist das genau die richtige Lektüre. Wer aber oft und gerne Thriller liest, wird evtl. gleich auf den Bösewicht stoßen. Die Spannung geht hiervon aber nicht verloren - denn es könnte immernoch jeder sein, was man erst gegen Ende richtig erfährt!

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