Mutter, wann stirbst du endlich?

Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

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Das Debattenbuch zum Thema »Pflege im Alter«

Martina Rosenberg erzählt die authentische Geschichte einer ganz normalen Familie, für die das Leben durch die Extrembelastung der Pflege der schwer kranken Eltern zum Albtraum wurde. Es ist die Geschichte ihrer eigenen Familie. Die Mutter erkrankt an Demenz, der Vater erleidet einen Schlaganfall, und Schritt für Schritt muss die Tochter die Verantwortung und Organisation des elterlichen Lebens übernehmen. Verzweifelt versucht sie, allen Anforderungen gerecht zu werden — und scheitert, bis nach neun Jahren nur noch der Wunsch übrig bleibt: Mutter, wann stirbst du endlich? Auf eindrückliche Weise gibt dieser zuweilen erschreckend ehrliche Bericht all jenen eine Stimme, die ungewollt zu den Eltern ihrer Eltern werden, und dokumentiert die Verzweiflung derer, die von Politik und Gesellschaft mit dieser Verantwortung allein gelassen werden.

„Provokant ehrlicher Titel.“

ARD Sendung „ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ (16. Dezember 2012)

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ISBN: 978-3-641-09675-5
Erschienen am  20. Dezember 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schlimmes Thema rückt in den Hintergrund

Von: Justine Wynne Gacy

31.08.2015

Da ich selbst einen Pflegefall in der Familie hatte - und auch schon mal in der Lage steckte, dass ich diesen Wunsch hatte, habe ich von diesem Buch einfach mehr erwartet. Die Autorin beschreibt sehr gut die Seelische Belastung. Allerdings jammert sie auch auf sehr hohen Level ... Da wird ein Haus gebaut, die berufliche Selbstverwirklichung gestartet, ein Pferd gekauft... Das kann schon mal in Stress auswarten. Aber eigentlich sind das alles Dinge, die einen weiterbringen und das Leben schöner und angenehmer machen. Und trotzdem jammert Frau Rosenberg über die große Belastung durch die demente Mutter und den egozentrischen Vater. Natürlich IST das eine Belastung, egal wie gut der Kontostand aussieht.

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Mutter, wann stirbst du endlich?

Von: Eva-Maria Heidenwag

23.06.2015

von Martina Rosenberg http://www.martina-rosenberg.de/ Dieses Buch durfte ich mir, als eines von drei weiteren Büchern (über diese werde ich noch berichten), beim Random-House heraussuchen. Es wurde mir - wie die anderen Bücher auch - kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Grund mir gerade dieses Buch zu bestellen, war meine Tätigkeit als ehrenamtliche Nachbarschaftsheferin. Hier habe ich viel mit dementen Menschen zu tun. Nun aber zur Rezension Der Schreibstil der Autorin ist mir gleich aufgefallen. Er ist nicht für Jeden. Das Buch liest sich gut, obwohl das Thema absolut nicht gut ist. Es ist sicherlich nicht leicht gleich zwei Menschen pflegen zu müssen. Die Autorin mußte das allerdings nicht, sie war in der Lage sich Pflegepersonal leisten zu können und hat immerhin noch ein Haus bauen und sich ein Pferd leisten können. Aber selbst, wenn man in der pekuniären Lage ist, sich Personal leisten zu können, blieb auch verwaltungstechnisch viel an der Autorin hängen. Auch die Situation, dass Pflegepersonal in der Wohnung aus- und einging, war nicht einfach. Die Mutter dement und der Vater mit einem Schlaganfall, der nicht in ein Haus enfliehen konnte und sich immer mehr zurückgedrängt fühlte. Der Vater stirbt 9 Monate nach der Mutter. Dass man irgendwann auch an seine Grenzen kommt und schließlich dann den Satz, den das Buch zum Titel hat, sagt? Ich kann es gut verstehen auch, nachdem ich das Buch gelesen habe. Sicherlich sagt man sowas nicht, vielleicht denkt man es auch nur. Aber man kommt in der Pflege von Angehörigen mit Sicherheit an seine Grenzen. Es ist ein sehr ehrliches Buch. Die Krankenkassen stellen sich in vielen Dingen stur. Kleine Leseprobe aus dem Buch: Das Stöhnen und Keuchen meiner Mutter wird immer lauter. Ich halte ihre Hand. Oder halte ich mich daran fest? Irgendwann sage ich ganz leise, dann immer lauter "Stirb jetzt endlich Mutti! Bitte, stirb jetzt. Du kannst jetzt gehen. Geh! Bitte geh" Immer wieder und wieder sage ich das. Dabei wische ich ihr die Strn ab und halte ihre Hand. Diese Rezension ist mein Eindruck von diesem Buch, das man lesen sollte. Es gibt meine persönliche Meinung wieder.

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Vita

Martina Rosenberg wurde 1963 am Ammersee geboren als jüngstes von drei Kindern und einzige Tochter. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt kehrte sie mit ihrer Familie nach Deutschland und in ihr Elternhaus zurück. Sie absolvierte ein BWL-Studium mit Fachrichtung Marketing und arbeitete über sieben Jahre lang als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für das Rote Kreuz. In dieser Zeit schloss sie ein Fernstudium als Journalistin ab. Martina Rosenberg lebt mit ihrem Mann, der gemeinsamen Tochter und ihrem Hund südlich von München.

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Zitate

„… ein aufwühlendes Buch, das verzweifelt an Politik und Gesellschaft appelliert, endlich eine ehrliche Debatte zu beginnen.“

Stern (20. Dezember 2012)

„Schonungsloser und eindrücklicher Bericht!“

Öko-Test (02. April 2013)

Mutter, wann stirbst Du endlich? ist ein ganz wichtiger Beitrag zu einer Diskussion, die geführt werden muss.“

ZDF, Sendung „Mittagsmagazin“ (04. März 2013)

„Martina Rosenberg hat ein aufrüttelndes Buch geschrieben.“

WDR „West.art Magazin“ (19. Februar 2013)

„Ein bewegendes, ein wichtiges Buch.“

Hörzu (08. Februar 2013)

„Ein alarmierendes Buch.“

Süddeutsche Zeitung (06. März 2013)

„Wie verzweifelt Liebe klingen kann, verrät [dieses Buch].“

meins (06. Februar 2013)

„Ein schonungslos offenes Buch […] das vielen Betroffenen aus dem Herzen sprechen wird.“

Leipziger Volkszeitung (15. Februar 2013)

„Ein schonungslos ehrlicher Titel für ein schonungslos ehrliches Buch.“

Focus (09. Februar 2013)

„Ein mutiger Schritt, eine aufrüttelnde Botschaft.“

Münchner Merkur (29. Dezember 2012)

„Vielleicht nicht immer politisch korrekt, aber ehrlich.“

Münchner Merkur (29. Dezember 2012)

„Ihr Bericht zeigt eindrucksvoll, wie sich pflegende Kinder von Politik und Gesellschaft alleingelassen fühlen.“

tz (14. Januar 2013)

„Wie verzweifelt Liebe klingen kann, verrät [dieses Buch].“

meins

„Der Buchtitel ist provokant!“

Woman (16. Januar 2013)

„Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.“

Freie Presse Chemnitz (17. Januar 2013)

„Ehrlich, authentisch bis zur Schmerzgrenze.“

Mitteldeutsche Zeitung (05. Januar 2013)

„Ein eindrücklicher und anrührender Bericht, der all jenen eine Stimme gibt, die helfen wollen, von Politik und Gesellschaft jedoch allein gelassen werden.“

DA – Die Apotheke (11. Februar 2013)

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