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My Dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint

My Dear Sherlock (2)

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17166-7

Erschienen: 03.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache

Sherlock und Mori haben ihren ersten Fall gelöst, doch was erst als Spiel gedacht war, wurde zu einer ernsten und für Mori sehr persönlichen Angelegenheit. Nun erhält Mori anonyme Drohbriefe und die Liste möglicher Verdächtiger ist lang. Jemand hat Mori zur Zielscheibe gemacht, es scheint nur eine Frage der Zeit, bevor die Katastrophe hereinbricht. Fest steht aber auch, dass Mori alles tun wird, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun. Und niemand – nicht einmal Sherlock – wird sie davon abhalten können.

»Voller Spannung, Nervenkitzel und Emotionen.«

geschichtentaenzer.blogspot.de (02.02.2017)

DIE BÜCHER DER AUTORIN

My Dear Sherlock

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Heather Petty (Autorin)

Heather Petty hat ein Faible für Rätsel seit sie zwölf war. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt stellte sie fest, dass Geschichten, in denen es um Morde in Londoner Stadthäusern und englischen Küstenstädtchen geht, das Nonplusultra sind. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und vier hoffnungslos verwöhnten Katzen lebt sie in Nevada.

»Voller Spannung, Nervenkitzel und Emotionen.«

geschichtentaenzer.blogspot.de (02.02.2017)

Aus dem Amerikanischen von Anne Brauner
Originaltitel: Lock & Mori # 2
Originalverlag: Simon & Schuster, US

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17166-7

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 03.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Solide und voller Emotionen!

Von: Geschichtentänzer Datum: 02.02.2017

geschichtentaenzer.blogspot.de/

Ich bin ein ernstzunehmender Suchti, wenn es um Sherlock Holmes geht. Ich liebe die originalen Geschichten, mag die Verfilmungen, liebe die Serie und lese viele Adaptionen. Umso erstaunter war ich, dass ich von „My Dear Sherlock“ von Heather Petty zuerst gar nichts gehört hatte. Erst als ich „Nichts ist, wie es scheint“ in einem Buchladen entdeckte, hatte das Buch meine Aufmerksamkeit. Obwohl es ein zweiter Teil ist, musste ich ihn lesen. Und ich war sehr froh, dass es möglich ist, ohne dass man den Vorgänger kennt. Für mich ist dieses Buch eine gelungene Adaption des Holmes-Stoffes, die zwar abgewandelt ist und dessen Zentrum verlagert wird, aber gerade das macht das Buch so spannend. Für mich absolut gelungen!

Klappentext

Sherlock und Mori haben ihren ersten Fall gelöst, doch was erst als Spiel gedacht war, wurde zu einer ernsten und für Mori sehr persönlichen Angelegenheit. Nun erhält Mori anonyme Drohbriefe und die Liste möglicher Verdächtiger ist lang. Jemand hat Mori zur Zielscheibe gemacht, es scheint nur eine Frage der Zeit, bevor die Katastrophe hereinbricht. Fest steht aber auch, dass Mori alles tun wird, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun. Und niemand – nicht einmal Sherlock – wird sie davon abhalten können.

Meinung

Wie ich bereits erwähnte, habe ich den ersten Teil nicht gelesen. Es ist nicht so, als wenn Teil eins abgeschlossen ist und man in Teil zwei eine neue Geschichte bekommt. Doch die Autorin macht es gut, dass man als Leser das Geschehen gut nachvollziehen kann. Ich habe die Geschichte, die sich zuvor ereignet hat, schnell verstanden und war in der Story drin. Ich habe mir zwischenzeitlich zwar gewünscht, auch den ersten Band gelesen zu haben, aber das hatte nicht so viel mit den Morden und der Handlung zu tun. Denn eigentlich war ich einfach nur neugierig, wie Lock und Mori sich anfangs angenähert haben. Denn eins begreift der Leser sofort: Die Verbindung zwischen den beiden Figuren ist etwas Besonderes. Ich sprach von einer abgwandelten Adaption und ich denke es liegt auf der Hand, was ich damit meine. Es geht hier nicht um Holmes und Watson. Im Zentrum steht der eigentliche Todfeind Moriarty – oder kurz: Mori. Natürlich ist Mori ein Mädchen, ein süßes noch dazu. Sherlock, der liebevoll Lock genannt wird, ist in sie verliebt. Watson – ja, wo ist eigentlich Watson? – spielt quasi keine Rolle. Viele Fans nehmen das der Autorin übel. Ich hingegen finde es sogar ziemlich gut. Nur weil man einen Stoff adaptiert, heißt das ja nicht, dass man alle Hanldungsmuster übernehmen muss. Die Liebesgeschichte, die zum Verzweifeln tragisch ist, war für mich das Highlight. Lock ist so ein querdenkender und mysteriöser Charakter, wie man es erwartet. Und dennoch ist er so liebevoll und herzlich. Für mich war er der absolute Held des Geschehens. Er versucht immer als Moris Retter dazustehen und gibt alles für sie. Natürlich zeigen die beiden sich aber eigentlich nie, was sie wirklich fühlen. Zu viele Intrigen, zu viele Feinde, zu viele Geheimnisse. Man weiß nie genau, was man denken soll oder wem man trauen kann. Aber genau das suggeriert ja auch der Titel.
Die Ausgangslage ist klar. Moris Vater sitzt im Gefängnis, da er als Serienmörder festgenommen wurde. Er hat sogar versucht Mori zu töten. Doch es gibt Zweifel. Und obwohl Mori weiß, dass ihr Vater die Morde begangen hat, versucht jemand, ihr selbst die Taten in die Schuhe zu schieben. Da hilft es auch nicht, dass ihr Vater eigentlich Polizist war und viele Freunde innerhalb der Polizei hat. Jemand droht Mori und sie und Sherlock müssen herausfinden, wer das ist. Und dann geschehen weitere Morde. Die Lage ist nicht leicht zu durchschauen, aber die beiden Protagonisten führen den Leser gekonnt durch das Buch. Ich sagte bereits, dass Lock hier mein Favorit ist. Mori ist allerdings auch gut getroffen. Ihr Charakter ist sehr interessant, da sie viel an sich selbst zweifelt und das grundsätzlich Böse in sich spürt. Dabei will sie lediglich ihre drei kleinen Brüder vor ihrem Vater beschützen. Sie opfert sich auf und trifft deswegen nicht immer die richtigen Entscheidungen. Manchmal ist man von ihrer selbstzerstörerischen Ader sogar genervt. Aber im gesamten Handlungsplot macht genau das Sinn und daher gefiel es mir gut. Ihre drei kleinen Brüder sind herzerwärmend und sie ist eine tolle große Schwester. Ihre Tante Alice, die eigentlich keine Tante ist, ist ebenfalls interessant, wenn auch zwielichtig. Nach und nach erfährt man mehr über die Tätigkeiten von Moris Eltern – und die waren wohl nie ganz legal. Kein Wunder also, dass sie sich für böse hält.
Ich bin mir sicher, dass wenn man Teil eins kennt, Teil zwei noch besser ist. Das Buch hat viel Spannung, die nicht ganz typisch konstruiert wird. Die kleinen Momente zwischen Mori und Lock heitern alles etwas auf. Man hat Spaß mit dem Buch. Der Stil ist angenehm und humorvoll, an den richtigen Stellen aber ernst und dramatisch. Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, da es plötzlich doch sehr kompliziert wird und man Probleme haben kann, die verschiedenen Personen den Taten zuzuordnen. Man muss also mit viel Aufmerksamkeit lesen, um alles genau zu verstehen. Das Ende ist eine Art Cliffhänger, der gelungen ist. Ich möchte gern wissen, wie es weitergeht. Aber ich habe mir auch fest vorgenommen, zuerst den ersten Teil zu lesen.

Fazit

Für mich ist „My Dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint“ ein solides Buch, voller Spannung, Nervenkitzel und Emotionen. Die neue Konstruktion des Holmes-Stoffes gefiel mir sehr gut. Und auch, wenn es stärkere Holmes-Geschichten gibt, lernt man hier einen neuen Blickwinkel kennen. Die Beziehung zwischen Mori und Lock ist wahnsinnig toll und bildet für mich das Highlight des Buches. Es geht nicht nur um die Aufklärung eines bestimmten Falles, sondern auch viel um die Abgründe des Menschen im Generellen. Ich habe das Buch gern gelesen und kann diese Reihe Detektivfans auf jeden Fall empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Spitzenschuhen für einen außergewöhnlichen Sherlock und seinen zauberhaften Gefühlen für Moriarty.

Moris schweres Schicksal ging mir unter die Haut und dafür ziehe ich meinen Hut vor der Autorin

Von: Kristina aus dem Tintenmeer Datum: 24.01.2017

www.tintenmeer.de

Kaum war Band 1 gelesen, machte ich auch schon mit dem zweiten Teil weiter. Der Vorgänger gefiel mir richtig gut und deshalb stürzte ich mich voller Vorfreude in Moris und Locks zweites Abenteuer. Band 2 macht auch genau da weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Irgendwie hatte ich einen neuen Fall erwartet, aber so war es auch gut. Schließlich gab es noch viele offene Fragen und Moris komplizierte Familiensituation war ja keinesfalls geklärt.

Ich mach's kurz und sage: Das Buch setzt alle Stärken und Schwächen aus dem Vorgängerband fort. Punkt. Ende der Rezension. Werft einfach einen Blick auf meine Rezi zu Band 1 … :D Na gut, ein paar mehr Infos lasse ich euch doch da. ^^ Zur Story erzähle ich lieber nichts, da ich euch sonst spoilern würde. Kommen wir daher gleich zu den Charakteren.

Mori ist, wie wir sie kennen, eine höchst interessante Protagonistin, aber ich konnte auch hier nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen. Manchmal macht sie die Dinge komplizierter, als sie sind. Das ist aber gar nicht schlimm, denn ich stehe auf widersprüchliche, starke und faszinierende Protagonisten. Die Romanze zu Sherlock setzt sich fort und ist wie im ersten Band süß, aber auch sehr problembelastet. Das sorgt für das nötige Drama, Baby! :D

Sherlock selbst war mir etwas zu weich, er ist noch mehr „Softie“ als im ersten Teil. Ich hätte mir einfach mehr „Sherlock-Holmes-Verhalten“ gewünscht (es gibt aber ein paar nette Anspielungen auf das Original). Trotzdem mochte ich ihn, weil er immer an Moris Seite ist, sie versteht und ihre Entscheidungen respektiert. Er ist Moris Fels in der Brandung, ihr Anker, ihre bessere Hälfte, der einzige Halt in ihrem chaotischen Leben. Ohne ihn wäre sie längst verloren …

Der Schreibstil ist wieder super flüssig und hat durchaus Anspruch. Man fliegt förmlich durch die Seiten und ich wollte immer weiter lesen. Hätte ich die Zeit gehabt, ich hätte das Buch in wenigen Stunden „durchgesuchtet“. :) Er ist sogar recht düster und für ein Jugendbuch gibt es viele deprimierende und tiefgründige Gedankengänge. Ich mag es, wenn uns Lesern einiges zugetraut wird und man die Gefühle und Bedenken der Protagonistin hautnah miterlebt. Ich war stets an Moris Seite und fieberte mit ihr mit, ob sie aus dem ganzen Chaos heil wieder herauskommt.

Der Krimifall setzt sich nahtlos aus Band 1 fort und baut darauf auf. Wenn ihr diesen nicht kennt, versteht ihr wahrscheinlich nur Bahnhof, also solltet ihr ihn unbedingt zuerst lesen! Die Story kam mir rasanter vor als der Vorgänger und es wird durchgängig ein hohes Spannungslevel gehalten. Ständig passiert etwas Neues, das Mori vor ungeahnte Herausforderungen stellt und die Ereignisse gehen diesmal noch mehr auf ihre Psyche. Sie tat mir oft leid. Aber sie ist auch unglaublich stark. Mori wandelt ständig am Rand des Abgrunds, aber Sherlock ist immer da und fängt sie auf, wenn sie fällt. Diese Szenen haben mich sehr berührt. *hach* <3

Ich muss gestehen, die überraschende Wendung habe ich leider kommen sehen … Ich hatte die Person schon sehr lange verdächtigt, habe ihr/ihm nie getraut und behielt am Ende recht. Mehr kann ich dazu nicht sagen, um euch nicht zu viel zu verraten. Das Buch endet an einer extrem fiesen Stelle und ich wollte nicht glauben, dass es schon vorbei sein sollte (echt gemein, Frau Autorin! xD).

Fazit: Bis auf den etwas zu weichen und „nicht holmeshaften“ Sherlock und den recht vorhersehbaren Krimifall hat dieses Buch alles, was ein guter Jugendkrimi braucht! Ordentlich Spannung, eine herzzerreißende Lovestory, eine eigenwillige, kämpferische Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt, viel Gefühl und ein spannendes (offenes) Ende, das nach mehr schreit … Moris schweres Schicksal ging mir unter die Haut und dafür ziehe ich meinen Hut vor der Autorin! Sie hat eine würdige Fortsetzung geschrieben, deren Nachfolger hoffentlich bald auf Deutsch erscheint. *Daumen drück*

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