Nagel im Himmel

Roman

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Eine moderne Heldengeschichte: von der Einsamkeit des Andersseins und der Erlösung durch die Liebe

Die Zahlen sind Olivers Zuflucht. Die Mutter ist schon kurz nach seiner Geburt im Sommer 1989 aus der sächsischen Kleinstadt abgehauen, der Vater straft ihn mit Gleichgültigkeit. Mit siebzehn erfährt Oliver zum ersten Mal Anerkennung, als er bei der Mathematik-Olympiade in Montreal eine Auszeichnung erhält. Danach ist alles anders – und doch nichts besser. Zwar werben die angesehensten Institutionen um ihn, und er kann sich seinen Wunsch erfüllen: am größten Problem der Mathematik, dem Geheimnis der Primzahlen, zu arbeiten. Doch diese Aufgabe treibt ihn in die Abgründe seiner Existenz. Bis ihn die Physikerin Ina aus seiner Einsamkeit rettet.

»Nagel im Himmel« erzählt eine Geschichte von Scheitern und Erfolg, Finsternis und Licht, Sehnsucht und Liebe. Ein Bildungsroman über genialische Wissenschaft, rauschhafte Fantasie und menschliche Größe.

»Wer mal so richtig eintauchen will in den Irrsinn der Mathematik und wie grandios toll es ist, etwas von ihr zu verstehen, für den ist ›Nagel im Himmel‹ ein absolutes Muss.«


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ISBN: 978-3-641-25708-8
Erschienen am  09. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Genial

Von: Jenny

11.05.2020

Keine leichte Kost und ein fordernder aber gut zu lesender Schreibstil. Oliver wird als er 4 Wochen alt ist von der Mutter weggeben zum Vater der sich nur desinteressiert um den Jungen kümmert. Im Internat ist er Einzelgänger, sein riesiges Mathetalent wird entdeckt, Oliver versteckt sich hinter den Zahlen jedoch interessiert ihn Erfolg nicht wirklich. Bei einem Wettbewerb löst er alles Prima, streicht die ersten Aufgaben durch und schreibt zu einfach daneben, aber wie es scheint nicht aus Arroganz sondern eher gelangweilt. Alkohol spielt eine Rolle in seinem Leben, der Vater Achim trinkt und die Mutter die er als Erwachsener nach dem Tot des Vaters kennen lernt auch. Auch Oliver fängt zeitig damit an aber lässt es nachdem er mit seinem Vater abgeschlossen hat sein. Er lernt Ina kennen, mag sie aber vergisst sie auch wieder weil er wie besessen arbeitet und nach langen Jahren den Durchbruch erreicht. Er wird berühmt - ein Genie. Menschlich bzw. sozial ein Einzelgänger was aber nicht nur seinem Talent sondern auch seiner einsamen Kindheit verschuldet ist. Selbst witzige Begebenheiten haben etwas trauriges. Das Ende hat mich kalt erwischt. Tiefsinnig, traurig und klug. 4,5/5⭐️

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Eine faszinierende Heldengeschichte!

Von: Ro_Ke

14.04.2020

Meine Meinung: Ich fühlte mich auf geradezu hypnotische Weise von dem Cover des Romans „Nagel im Himmel“ vom Autor Patrick Hofmann angezogen und wollte unbedingt herausfinden, welche Art von Heldengeschichte sich hinter dem bestechenden Blick verbirgt. Schnell ist mir ein emotionaler Zugang zum Protagonisten/Helden Oliver Reuß gelungen, dessen Vorstellung mit seiner Kindheit/Jugend anschaulich und mit zeitgeschichtlichen Anekdoten geschmückt dargestellt wird. Das beschriebene Familienleben wirkt durchgehend sehr authentisch und durch den verwendeten Dialekt als sprachliches Stilmittel wurde dieses Gefühl nunmehr verstärkt, was für manche Leser aber auch „abschreckend“ wirken könnte. Olivers Faszination für Zahlen bzw. deren für ihn tiefere Bedeutung habe ich als sehr (be-)greifbar empfunden und ich hatte Spaß daran, die immer wieder begleitende Reihe von Primzahlen im Kopf weiterzuführen. Ansonsten tanzten die Zahlen/Formeln der im Text auftauchenden Mathematikaufgaben aber nur fröhlich Fernsehballett in meinem Kopf. Das Bestehen dieser ebnet Oliver seinen beruflichen Werdegang, bei dem es neben Erfolgen auch in seinem Privatleben immer wieder Momenten des Scheitern zu verbuchen gilt und es einzig die Liebe zu sein scheint, in der er eine Form von Erlösung finden kann. Letztendlich ist es das Gefühl von berührendem Schmerz, mit dem Patrick Hofmann die Geschichte seines Helden enden lässt und ich empfehle diese Lesern, die auf der Suche nach einer Lektüre sind, durch die sie im „Kopf des Protagonisten“ getragen werden. Fazit: Vom Leben und Aufstieg eines jungen Mathegenies - tragisch, komisch und am Ende sehr berührend. Ein Roman, der viel mehr Aufmerksamkeit verdient!

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Vita

Patrick Hofmann, geboren 1971 in Borna, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Berlin, Leipzig, Moskau und Straßburg und promovierte über Husserls Theorie der Beschreibung. Für sein Debüt »Die letzte Sau« wurde er 2010 mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet. »Nagel im Himmel« ist sein zweiter Roman. Patrick Hofmann lebt in Berlin.

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Events

18. Juni 2020

Buchpremiere mit Patrick Hofmann

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Patrick Hofmann
Nagel im Himmel

Pressestimmen

»Wendungsreich bis zum Schluss gelingt Patrick Hofmann mit 'Nagel im Himmel' ein absolut packender Roman. Mit einem starken, ungewöhnlichen Helden, der über sich selbst hinauswächst.«

Berliner Morgenpost, Ulrike Borowczyk (29. März 2020)

»Patrick Hofmann behandelt seine Figur wie einen engen Freund. Er gönnt ihm alles und schenkt ihm nichts. ... Das Buch liest sich gut. Hofmanns Verbundenheit mit seinem Protagonisten wirkt beim Lesen ansteckend.«

»Es ist brillant, wie Patrick Hofmann es vermag, die geistigen Nöte des Mathematikers fühlbar zu machen und den Rausch des Denkens, in den Oliver gerät.«

WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Cornelia Wolter (08. Mai 2020)

»Von einem der, durch eine Kindheit ohne soziale Bindung ein Verlassener wird, ein Einzigartiger, der flieht in die Welt der Zahlen, die ihm Bedürfnis sind, die die Welt sind für ihn und letztlich für uns.«

»Der beste Roman im Jahr von Corona. Patrick Hofmann kombiniert die Schönheit der Mathematik mit der Schönheit einer großen Begabung. Hofmanns Held ist ein Monolith des eigenständigen Denkens.«

»Einen Großteil des Lesegenusses macht Hofmanns Umgang mit Fachvokabular aus.«

»Spannende Lektüre in jedem Fall.«

Leipziger Volkszeitung Borna-Geithain, Nikos Natsidis (14. März 2020)

»Und es ist auch eine tragikomische deutsche Familiengeschichte.«

Stadtkind Hannover, Anke Wittkopp (01. April 2020)

»Man kann diesem Roman in seinen Einzelheiten nachspüren. Man kann ihn aber auch in einem Zug lesen, als sinnesfrohe, tragikomische deutsche Familiengeschichte.«

Tobias Heyl, Süddeutsche Zeitung über »Die letzte Sau«

»Ein erstaunlich gelungenes Buch – von einem Autor, der so entschlossen und originell debütiert, ist noch einiges zu erwarten.«

Michael Martens, Frankfurter Allgemeine Zeitung über »Die letzte Sau«

»Patrick Hofmann hat eine Parabel geschrieben über drei Generationen einer ostdeutschen Familie, die, so Enkelin Kathrin, längst von der Zeit überholt wurde.«

Michaela Schmitz, WDR über »Die letzte Sau«

»Eine sehr genau beobachtete tragisch-komische Familiengeschichte.«

Nordwest Zeitung über »Die letzte Sau«

»Das Wasser läuft einem beim Lesen regelrecht im Mund zusammen. Es wäre wirklich schade, wenn kein Schwein das Buch liest.«

Deutsche Welle über »Die letzte Sau«

»Die Metapher des Schlachtens steht nicht nur für das Zerlegen des Schweins, sondern auch für die untergegangene Welt der DDR und die neue Situation.«

Michael Hametner, MDR über »Die letzte Sau«

»Ein literarisches dynamisches Gefüge wie aus einem Guss.«

Kurt Neumann, Die Presse über »Die letzte Sau«

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