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Narconomics Ein Drogenkartell erfolgreich führen

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16174-3

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Erschienen: 19.09.2016
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Was haben Coca-Cola, McDonald’s und der internationale Drogenhandel gemeinsam?

Der Drogenhandel ist ein globalisiertes, vernetztes und hoch professionalisiertes Geschäftsfeld mit einem Jahresumsatz von 300 Milliarden Dollar, Tendenz steigend. Wie man sich als aufstrebendes Kartell ein Stück vom Kuchen sichert? Indem man von den Besten des Big Business lernt. Denn die Strategien, die für Konzerne wie H&M, Coca-Cola und McDonald’s funktionieren, haben sich längst auch international erfolgreiche Drogenbarone angeeignet – von der richtigen PR über Offshoring, Assessment-Center und E-Commerce.

In Narconomics vollzieht Wirtschaftsjournalist Wainwright die Wertschöpfungskette von Drogen wie Kokain nach, von der Koka-Ernte in den Anden bis zum Verkauf an unseren Straßenecken. Jahrelange Recherchen, gefahrenreiche Reisen zu den Brennpunkten des Drogenhandels und Interviews mit Beteiligten, ob minderjähriger Profikiller in den Straßen von Mexico City oder Polizist, Ganglord oder Staatspräsident, haben Wainwright tiefe Einblicke in eine einzigartig einträgliche und tödliche Branche beschert.

"Tom Wainwrights Buch Narconomics ... ein engagiertes Plädoyer für eine andere Drogenpolitik: Wer blindwütig in den Krieg gegen Drogen zieht, wird scheitern, wie ein Start-up ohne Businessplan."

Stern Crime (16.08.2016)

Tom Wainwright (Autor)

Tom Wainwright studierte Philosophie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft in Oxford. 2010 zog er nach Mexico City, um als Korrespondent für den Economist aus Mittelamerika, der Karibik, Mexiko und dem Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA zu berichten. Zuvor schrieb er bereits über Themen wie Kriminalität und Soziales, seine Artikel erschienen u.a. in der London Times und dem Guardian. Seine Kolumne "Narconomics" erzeugte 2012 großes Echo. Wainwright lebt heute in London.

"Tom Wainwrights Buch Narconomics ... ein engagiertes Plädoyer für eine andere Drogenpolitik: Wer blindwütig in den Krieg gegen Drogen zieht, wird scheitern, wie ein Start-up ohne Businessplan."

Stern Crime (16.08.2016)

"Ein phänomenales Buch, das klarmacht: Der War on Drugs kann nur von Ökonomen gewonnen werden."

Christian Buß, Literatur Spiegel (24.09.2016)

"Erschreckend und spannend."

Stern (22.09.2016)

"Ein Buch wie eine Überdosis: Ein Wirtschaftsjournalist untersucht die Arbeit der Drogenbosse und entlarvt die Fehler der Politik mit ökonomischer Präzision."

Thorsten Giersch, Handelsblatt (06.11.2016)

"Man kann nur hoffen, dass viele Politiker und Entscheidungsträger das Buch lesen, um ihren Horizont zu erweitern ..."

Christian Erber, Nordwestradio (04.10.2016)

Aus dem Englischen von Henning Dedekind
Originaltitel: Narconomics

eBook (epub), 13 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-16174-3

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

NEU
Erschienen: 19.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Sehr erhellend und interessant

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 04.10.2016

www.rezensions-seite.de

In der aktuellen Serie „Narcos“ ist Pablo Escobar tot, in der nächsten Staffel wird der Aufstieg des „Calli-Kartells“ Inhalt der Serie sein.

Ereignisse, die nachvollziehen, wie in Kolumbien Drogenkartelle zu Zeiten entstanden sind, die sie ein Staat im Staat oder, in gewissen Perioden, mehr noch als Staat als der Staat selbst funktionierten.

Eine Entwicklung, die in den letzten Jahrzehnten ebenfalls in Mexiko intensiv stattgefunden hat, wo an vielen (möglichst abgelegenen, zumindest durch die Polizei nicht wesentlich gestörte) Orten der Rohstoff für die entsprechenden Drogen angebaut und in ebenfalls weit verstreuten Laboren mittlerweile nach gleichen Abläufen und regeln wie in der legalen Industrie aufbereitet und weltweit verkauft werden.

Eine Schattenwirtschaft, eine kriminelle Hydra, der sich Wainwright in sehr flüssiger, unterhaltsamer, phasenweise spannend geschriebener, immer aber vor allem hoch informativer Form nähert. Und im Verlauf der Lektüre detailliert aufarbeitet, wie die „Kartell-GmbH“ vom Rohstoff bis zu dessen breiten Verkauf aufgebaut ist, handelt und ihren „Geschäften“ hochprofitabel nachgeht. Und dabei beinhart gegen Konkurrenzsituationen von Innen und Außen vorgeht.

Und das mit Eindrücken aus erster Hand, denn Wainwright recherchiert vieles vor Ort, angefangen in Ciudad Juárez, der „mörderischsten Stadt der Welt“, samt GPS-Tracker, der mit der Polizei verbunden ist. Wenn das Gerät denn funktionieren sollte.

Faszinierend zu lesen ist, was Wainwright dabei sorgfältig und Schritt für Schritt offenlegt über ein globales, straff organsiertes Geschäft“.

Vom Entwurf der Produkte über deren Herstellung, vom Transport derselben (unter natürlich erschwerten Bedingungen bis hin zu den geschätzt 250 Millionen Konsumenten weltweit, mit einem Jahresumsatz von (ebenfalls geschätzten) 300 Milliarden Dollar. „Tendenz steigend“.

Wobei Wainwright sich nicht scheut, auch die Gegenseite zu „entzaubern“, schlichtweg viele der „Erfolgsmeldungen“ im Kampf gegen Drogen als Plattitüden, als übertrieben oder, in Teilen, gar frei erfunden entlarvt.

Und das alles, in dem er rigoros volks- und betriebswirtschaftliche Analysemethoden auf den Drogenmarkt hin anwendet und das für und wider, die Frage nach dem „Wert der Anlage“ auch auf die Mittel für den Kampf gegen die Drogen anlegt. Immerhin gut 100 Milliarden Dollar weltweit pro Jahr, die scheinbar ins Nichts zerrinnen. Wofür es Gründe gibt, die Wainwright ebenfalls vor Augen führt.

In dem der Journalist im Buch immer wieder auf die grundlegenden Fehler des Kampfes gegen Drogen eingeht (Unterdrückung der Produktion statt Steuerung der Nachfrage, Behinderung der Nachschubwege sorgt für Preissteigerungen und damit für noch mehr Profit im Gesamten, frühe Investitionen der Prävention werden vernachlässigt, Handeln meist auf nur nationaler Ebene gegen internationale Verflechtungen, Prohibition ohne durchschlagende Kontrollmöglichkeiten schaffen eher Monopol denn Ausrottung der Drogen).

Zu Recht taucht daher im Buch ebenfalls die Frage auf, ob nicht eine weltweite Legalisierung auf so gut wie einen Schlag zumindest die Kartelle umgehend ihrer Geschäftsgrundlage berauben würde.

Was nicht der einzige konstruktive Vorschlage Wainwrights im Buch nach seiner langen und genauen Analyse der Struktur der Kartelle bleiben wird.

Ein fundiertes, sehr interessantes, gut geschriebenes Stück investigativen Journalismus, dass dem Leer erstmals einen kompletten Überblick über die Arbeitsweise und die Macht und Verbreitung der Drogenkartelle der Welt an die Hand gibt.

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