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Nebelmacher Roman

Totenkaiser (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15587-2

Erschienen: 22.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Clach, genannt »Totenkaiser«, ist ein Nebelmacher. Diese meisterlichen Assassinen töten im Dienste der Göttin des Mordens nicht nur den Körper, sondern können auch die Seele vernichten. Clach hat gerade einen Auftrag abgeschlossen, da erfährt er Ungeheuerliches: Seine Tötungen waren gar nicht von der Göttin sanktioniert – und damit wider ihr Gesetz! Clach macht sich auf die Jagd. Irgendjemand wird für diese Täuschung bezahlen. Doch der Totenkaiser ist längst selbst der Gejagte …

Wussten Sie, dass Bernhard Trecksel die besten Ideen für seine Bücher beim Duschen oder Abwaschen hat? Zum Interview

"Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. […] Gut gelungenes Werk."

BIZZ, 05/15

Totenkaiser

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Bernhard Trecksel (Autor)

Bernhard Trecksel, geb. 1980 in Papenburg an der Ems, bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Eskapisten und absoluten Geek. Die Kunst des Erzählens lernte und verbesserte er während unzähliger Stunden, die er mit Fantasy-Rollenspielen verbrachte. Seine Inspiration als Autor findet er in den alltäglichsten Dingen wie dem Lesen der Morgenzeitung, doch seine schriftstellerischen Idole sind die alten Meister wie H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und J.R.R. Tolkien. In seiner Freizeit spielt er Videospiele, Brettspiele und (auch als Erwachsener immer noch) Rollenspiele oder liest Fantasy- und Horrorromane. Seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik lebt er in Münster und arbeitet als Übersetzer, Rezensent und – seit seinem Debüt Nebelmacher – als Autor.

"Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. […] Gut gelungenes Werk."

BIZZ, 05/15

»'Nebelmacher' ist […] der Beginn eines packenden Abenteuers«

Iserlohner Kreisanzeiger (29.04.2017)

"Der Roman [liest sich] weit von dem üblichen Fantasy-Einheitsbrei entfernt, […] stilistisch unauffällig und angenehm, inhaltlich packend und ideenreich - ein beeindruckendes Debüt!"

phantastiknews.de (10.08.2015)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15587-2

€ 10,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 22.06.2015

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Rezension zu "Der Nebelmacher

Von: Anna Fuchsia Datum: 10.10.2015

www.facebook.com/ffuchsia

Der Schreibstil
************
Der Schreibstil ist locker und spannend gehalten. An einigen Stellen erinnert er stark an einen Mittelalter-Roman, weil einige Ausrufe und Begriffe an diese Zeit erinnern.
Die Sätze lassen sich gut flüssig lesen und bauen genau dann Spannung auf, wenn die Spannung auch in der Handlung steigt. Ich habe jetzt schon ein paar Bücher gelesen, bei denen die Sätze nicht kürzer wurden, obwohl die Spannung zu nahm. Dementsprechend merkt der Leser bei diesem Buch sofort, wenn eine spannende oder gefährliche Szene kommt.
Mir persönlich hat der Schreibstil mit dem Wechsel von langen und kurzen Sätzen gut gefallen, zudem die Sprechweise ebenfalls an den jeweiligen Ständen angepasst wurde. Einer aus der "Gosse" redet also nicht wie jemand, der der Inquisition angehört. Oder umgekehrt (es sei denn, man muss sich verstellen, um an Informationen heranzukommen, nicht wahr?)


Die Handlung
***********
Beschrieben wird die Handlung aus 4 Sichtweisen.
1) Clach der Nebelmacher und Totenkaiser
2) Fennek, Inquisitor, Sanftleben sein "Bewacher
3) Ormgair, Nebeljäger (man kann sich denken, wen oder was er jagt)
4) Morven, eine Kriegerin des Lichtfürsten (wenn man es so nennen kann)

Clach, um den es eigentlich auf den ersten Blick zu gehen scheint, jedoch nicht das große Ganze erkennt.
Fennek, der seit Jahren auf den Spuren des Tötens von Clach wandelt.
Ormgair, ein alter Greis, der dem Tode geweiht scheint, ohne wirklich große Heldentaten verbracht zu haben und nun befürchtet, nicht in aller Munde zu sein. Und sich doch auf die Suche nach dem Totenkaiser begiebt (Warum nur? Das fragen wir lieber das Schwert)
Morven, die anfangs so gar keinen Bezug zu den anderen Personen hat und doch das gesamte Bild ergänzt.

Clach tötet. Aber nicht irgendwie, sondern er sperrt die Seele des Toten in einen Tierkörper und lässt diesen abermals töten. Zu Nebel machen (so glaubt er).
Doch schnell merkt er, dass irgendwas nicht stimmen kann. Die Getöteten leben und erfreuen sich bester Gesundheit ("Ihm war kein Zustand bekannt, der toter war, als tot zu sein," S.441).
Verfolgt von Fennek kommt dieser ihm beachtlich nahe, eigenes Verschulden oder bloßer Zufall?
Clach macht sich also auf die Suche nach einem Schuldigen und merkt schnell, dass irgendetwas in ganze falsche Bahnen gelängt wird.
Fragen über Fragen, die erst beim Lesen geklärt werden.

Jeder, der etwas zu wissen scheint, hat es schlichtweg wieder vergessen.
Jemand...oder etwas treibt sein Unwesen in der Stadt.


Das Fazit
*******
Anfangs habe ich mir unter dem Nebelmacher jemanden vorgestellt, nun, der Nebel macht.
Schnell wurde allerdings klar, dass dies nicht gemeint war.
Irren ist menschlich.

Wer hier eine Liebesgeschichte mit Happy End erwartet, wird schnell enttäuscht sein. Gewalt, Missgunst und die nur zu gern bis ins Detail beschriebenen Tode sind gewiss nicht für jeden etwas.
Auch ich musste ein paar Mal schlucken, denn immerhin habe ich doch eine sehr tiefgreifende Fantasie, die mir Bilder vor Augen beschafft. Was bei einem Abtrennen des Kopfes nicht dazu beträgt das Essen, das man eben gekocht hat, essen zu wollen.

Hat man diesen ersten Schlag überwunden, geht die Geschichte genauso süffisant weiter.So unterschiedlich diese Personen sind, haben sie doch Eines gemeinsam: Den Kampfgeist.
Egal wie alt oder jung die Figuren sind, egal aus welchem Milieu sie kommen.
Wer ist der alte Greis, der fast am Ende seines Lebens steht und heimgesucht wird? Genau das hat dem Ganzen erst die richtige Würze verliehen.
Eine Hauptperson, die nicht jung und dynamisch ist, sondern alt und mit Schmerzen in den Gliedern. Daran muss man sich vermutlich erst ein Mal gewöhnen. Ein alter Mann, der die besten Tage schon gesehen hat und nun quasi auf seinen Tod wartet.
Eine junge Kriegerin, die eigentlich nur das Gunst des Vaters sucht.
Ein Inquisitor, der trotz den jahrelangen Suche nicht aufgibt und der Gesuchte, der immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
Jeder von ihnen verfolgt eigene Ziele doch irgendwie läuft es auf ein großes Ganzes hin, dass dem Leser jedoch nicht direkt klar wird. Erst im Verlauf der Handlung werden diese feinen Fäden zwischen den Figuren sichtbar: Wer mit wem was zu tun hat und warum.

Insgesamt ist das Buch sehr düster und dunkel beschrieben. Es gibt zwar amüsante Momente, ein Greis der auf ein Mal wieder in der Blüte seines Lebens steht, oder Sprüche bei denen man lächeln muss/nickend zustimmt, aber selten Lichtblicke.
Da alles in einer einzigen grauen Masse zu verlaufen scheint. Düster, dunkel und trist, wie die Story zu vermitteln scheint.
Massaker, Gewalt und Tod sind die Hauptbegleiter beim Lesen. Wer also nicht unbedingt nur etwas vom Tod lesen möchte, dem will ich dieses Buch nicht empfehlen. Es gibt kaum ein Kapitel, in dem nicht irgendjemand abgemetzelt oder vergiftet oder irgendetwas zertrümmert wird.

Dennoch hat mir dieses Buch, besonders die Vorstellung, dass die Seele zu Nebel wird, sehr gut gefallen.
Eine gelungene Abwechslung zu der sonst so "liebeslastigen" Fantasy. Und die Hauptpersonen sind endlich mal nicht unfehlbar und perfekt/ oder hat einfach alles, was Mann/Frau sich wünschen kann. Oh nein. Jede Hauptperson ist alles andere, aber nicht perfekt.
Morde, die nicht im Auftrag der Vorgesetzten geschehen.
Eine jahrelange Suche, die kein Ende zu haben scheint.
Eine zerrüttete Familie und Streben nach Ansehen, als einziges Mädchen in der Familie, die die dunkelsten Geheimnisse vor ihr verborgen hält.
Ein alter Mann, gezeichnet durch das Alter und die Schwermut.

All dies trug dazu bei, dass ich dieses Buch verschlungen habe (hätte ich nicht nebenbei so viel tun müssen). Allerdings hätte ich auf den ein oder anderen Mord verzichten können (bis ins Detail muss ich jetzt nicht erfahren, wie jemand getötet wird...).
Das Ende kam durchaus ein wenig abrupt. Man könnte schon meinen, es ist ein offenes Ende. Ich hätte nur zu gern gewusst, wie es weiter geht und warum die Toten zurückkomen. Fragen, die beim Lesen nur teilweise geklärt oder angedeutet werden. Schade eigentlich.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Mysteriöser Nebel, spannende Kampfszenen, vier Handlungsstränge!!!

Von: KayvanTee, Bücher sind Magie Datum: 09.08.2017

https://www.youtube.com/channel/UCKC6A6I-WR0QPs8BUnzbo1w

Assassinen töten im Auftrag der Göttin des Mordens und vernichten die Seelen ihrer Opfer. Einer von ihnen ist Clach ein Nebelmacher und Totenkaiser genannt. Als er herausfindet dass die letzten Tötungen nicht von der Göttin in Auftrag gegeben worden sind, begibt er sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen. Nichts ahnend das er selbst bereits gejagt wird.

Ich bin beim stöbern auf den dritten Teil dieser Reihe gestoßen und habe dieses Buch mit großem Interesse beäugt. Der Autor Bernhard Trecksel ist mir auch noch nicht bekannt gewesen. Somit ist hier der erste Teil nun gelesen worden. Mich konnte das Ganze leider nicht so überzeugen wie ich gehofft habe. Der Schreibstil ist zwar richtig gut und nach ein paar anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, ist er auch wirklich gut zu lesen. Aber mir persönlich kam Clach etwas zu kurz.

Wir haben hier ja vier Handlungsstränge von vier Charakteren, die alle im Laufe des Buches aufeinander treffen. Aber ich finde drei davon hätte man kürzer halten können und noch mehr Clach in Vordergrund rücken sollen. Denn dieser Charakter hat mich am meisten Interessiert.

Die Handlung selbst war am Anfang recht verwirrend, da wir drei verschiedenen Wegen erst mal folgen und diese mit einer menge Fachbegriffen kombiniert wurden. Das ganze hat mir eben leider anfangs etwas Schwierigkeiten bereitet in die Geschichte rein zu kommen.

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war der Spannungsaufbau und die Action geladenen Kampfszenen. Fand diese sehr gut ausgearbeitet und wirklich detailreich. Kopfkino lässt grüßen. Auch bei den Charakteren wurde nicht gespart an Informationen über ihr Leben, ihre Stärken und Schwächen. Wir treffen hier auch auf einen geheimnisvollen Nebel, der mich sogar an manchen Stellen etwas gegruselt hat und ich wurde neugierig was es damit auf sich hat.

Die Covergestalltung passt zum Thema und gefällt mir richtig gut, vor allem auch weil wir hier im Inneren der Klappbroschur eine Karte finden und somit immer wissen wo wir uns gerade befinden. So etwas liebe ich in Büchern eh.

Fazit:
Tolle Kampfszenen, spannend und gut ausgearbeitet. Leider mir zu viele präsente Charaktere und somit Handlungsstränge. Dem Leser wird hier dennoch eine interessante Geschichte geboten und wer gerne einen High Fantasy mit vielen Handlungssträngen liest und dem das nichts ausmacht, der ist hier genau richtig. Von mir gab es 3 von 5 Sternen.

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