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Nebelschrei Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17562-7

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Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nach außen ist Helen eine starke Frau. Niemand ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das fast verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen ihr näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat …

»Schonungslos und packend!«

Jojo Moyes

Sam Baker (Autorin)

Sam Baker wurde im südenglischen Hampshire geboren und studierte Politik in Birmingham. Sie arbeitete als Journalistin für namhafte Zeitschriften und war viele Jahre Chefredakteurin des Lifestyle-Magazins Red. Mit ihrem Mann lebt sie heute in Winchester.

»Schonungslos und packend!«

Jojo Moyes

»So fesselnd, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Ein großartiges Buch!«

Marian Keyes

»Ein atemloser Thriller!«

Sunday Times

»Sam Baker steigert die Spannung gnadenlos bis zur letzten Seite.«

The Guardian

»Düster und mitreißend.«

Sun on Sunday

Aus dem Englischen von Evelin Sudakowa-Blasberg
Originaltitel: The Woman Who Ran
Originalverlag: Harper Collins

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17562-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 12.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Nebelschrei

Von: SophieNdm Datum: 15.11.2016

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Nach außen ist Helen eine starke Frau. Niemand ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist.

Das fast verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein.
Doch die Dorfbewohner kommen ihr näher, als ihr lieb ist.

Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat …

Meine Meinung:
Nach der Inhaltsangabe habe ich schon einiges an Spannung erwartet. Leider nahm die Geschichte erst auf den letzten 150 Seiten fahrt auf, bis dahin hat es sich ziemlich gezogen.

Daher ist es mir auch der Einstieg ziemlich schwer gefallen. Die Charaktere und die verschiedenen Zeitebenen haben aber dafür gesorgt, dass ich das Interesse am Buch nicht verloren habe.

Helen ist ein recht undurchsichtiger aber dennoch nicht unsympathischer Charakter.
Ihre Handlungsweise kam mir anfangs etwas merkwürdig vor, aber nachdem man erfährt, was ihr Geheimnis ist, ist dies durchaus nachvollziehbar.

Auch unser journalistischer Ermittler Gil war für mich ein großer Sympathieträger.
Seine Recherchearbeit und Intelligenz fand ich echt authentisch und gut gemacht.

Die Rückblicke zwischendrin haben zwar für Abwechslung gesorgt, waren aber dennoch relativ langatmig.

Fazit:
Das Buch war gut aber kein spannender Thriller der mich vom Hocker gerissen hat. Anhand des Klappentextes hatte ich andere Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.
Dennoch kann ich das Buch durchaus weiter empfehlen.

Ein fundierter und handfester Krimi, weniger ein Thriller, ein Psychodrama zum Nachdenken!

Von: Floh Datum: 05.11.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Ein Buch für alle, denen gute Recherche, Atmosphäre, ein angenehmer Schreibstil und eine interessante Gliederung in der Umsetzung mit überraschender Wendung wichtiger sind als durchgehende, nervenzerreißende Spannung, wie man sie bei einem Thriller erwarten würde.
Es gibt sie einfach, die Bücher, die gleich durch einen vielversprechenden und von der Masse abweichenden Klapptext, direkt neugierig machen, begeistern und den Spannungsliebhaber gleich in den Bann ziehen. Mit „Nebelschrei“ von der britischen Autorin Sam Baker hält man ein solches Buch in den Händen. Ein Buch, wenn es denn erst einmal in die Hände der neugierigen Leser gelangt ist, sicherlich nicht mehr so schnell zur Seite gelegt wird. Denn wer sollte sich besser und intensiver in dem Thema Kriegsgebiete, Journalismus und Auslandskorrespondenz auskennen, als eine Person, die in diese Richtung vor ihrer Tätigkeit als Autorin und Schriftstellerin im Journalismus tätig war und einige Berufserfahrung aufweist und viele Referenzen bietet? Das beste Fundament für einen spannenden Krimi, der ganz anders daherkommt, wie seine Konkurrenz in den Regalen der Spannungsliteratur…
Erschienen im Diana Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Diana-Verlag/31000.rhd)

Darum habe ich dieses Buch gelesen:
Der Klapptext hat es mir hier angetan, er macht mich neugierig und klingt vielversprechend. Das Cover bedient das Klischee Thriller perfekt und mein Blick blieb rasch an diesem neuen Buch hängen. Düster, gefährlich, verworren, alt und doch mit einer positiven Anziehungskraft versehen. Einen Thriller, der eher einem guten Krimi gleicht, mit einer besonderen Protagonistin und einem von seiner Neugierde getriebenen Ermittler. Außerdem hat mich die Vita der Autorin sehr neugierig gemacht. Wieviel von ihren Erfahrungen und Erlebten werden wir in diesem Krimi wiederfinden?

Zum Inhalt:
"Nach außen ist Helen eine starke Frau. Niemand ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das fast verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen ihr näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat …"


Handlung:
Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil lernen wir unsere Hauptprotagonistin Helen kennen. Zumindest lernen wir die junge Frau so kennen, wie ihre Umwelt sie wahrnimmt. Als starke, resolute und taffe Frau, die als Kriegsfotografin einen guten Job gemacht hat und sich dem Elend der Welt hart stellt um sachlich die Tragik und Dramatik einzufangen. Besonders die der Kriegsgebiete. Auf ihren Reisen hat Helen viel gesehen, doch davon lässt sie sich nichts anmerken. In Helens Inneren sieht es anders aus, sie ist eine gebrochene Frau und stark traumatisiert. Nach einem Brand in ihrer Pariser Wohnung sucht sie das Weite und will ein neues Leben beginnen in dem sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann.
Helen hat Schlimmes erlebt und wäre beinahe zu Tode gekommen. Nun hat sie sich in ein ziemlich heruntergekommenes und einsames Anwesen in Nordengland zurückgezogen. Sie will nicht gefunden werden, vor allem nicht von dem Menschen, der ihr am vertrautesten war und ihr Vertrauen schändlich missbraucht hat. Aber auch vor ihren Erinnerungen ist sie auf der Flucht. Aber nichts lässt sich auf immer und ewig verdrängen und so dürfen wir uns darauf vorbereiten, dass auch Helens Vergangenheit sie einholen wird und ihre Flucht nur ein kurzer Lichtblick darstellt ihrem Schatten zu entkommen. Diese Unsicherheit bekommt auch das Dorf schnell mit. Dort wird wie üblich geklatscht und getratscht und die Neue im alten Haus ist natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Und da der alte Ruheständler Gil nichts besser zu tun hat, heftet er sich einfach an Helens Fersen und will mehr über diese geheimnisvolle Frau erfahren….


Schreibstil:
Ich erwarte bei Thrillern gerne richtige Spannungsspitzen und Nervenkitzel. Das findet man hier eher wenig bis gar nicht. Autorin Sam Baker setzt auf Tiefenpsychologie, beklemmende Stimmungen und Gefühle, sie schreibt sehr flüssig, überzeugt und zielgerichtet. Um ihre Leserschaft in den Bann zu ziehen setzt sie auf unterschwellige Spannung, die spürbar, aber lange nicht greifbar ist. Man ist als Leser in ständiger Bereitschaft, dass endlich etwas Unheilvolles passieren muss. Das kitzelt am Nervenkostüm, kann aber auch schnell in Ungeduld und Missmut umschlagen. Hier ist der Grat sehr schmal und die Autorin spielt in diesem Punkt der Spannungselemente mit dem Feuer. Autorin Sam Baker erklärt sich sehr detailliert, beschreibt selbst den kleinsten Windhauch oder dezenten Geruch, sie dreht sich damit aber auch sehr im Kreis und kommt in der Handlung nur schwer voran. Was anfangs noch von Begeisterungsströmen gern gelesen wurde, wiederholt sich in den Gesprächen mehrmals, wird gefüttert und mit neuen Erkenntnissen oder Mutmaßungen genährt, entwickelt sich aber zu einer Spirale die lange und zunächst kein Ende sieht. Ein dichter Nebel, der sich nur ganz mühsam lichtet. Die schier endlos erscheinen Gespräche zwischen Helen und Gil, ihr schicksalhaftes Kennenlernen, ihr geteiltes Leid und Gils Unzufriedenheit und sein Trübsal , wirken auf mich zu unecht und durch die immer wiederkehrenden Winks etwas zu aufdringlich von der Autorin in Worte gefasst. Manchmal will man etwas Abstand zu den beiden gewinnen, muss aber immer wieder ihr Thema aufnehmen, bis sich der Nebel im dritten Teil des Buches lichtet und der Schrei das ganze durchbrechen kann und wie eine Bombe platzt. Ehe man jedoch zum Ende des Thrillers gelangt, müssen wir uns stellenweise mit einem langwierigen Monolog aus Erinnerungen, Flashbacks, Bauchgefühl und Vermutung und Gils misanthropischen Gedanken widmen. Schade, hier hätte ich mir gern mehr frischen Wind, Abwechslung und Dynamik gewünscht. Die Autorin Sam Baker hält hier sehr lange und ausgiebig an einer Sache fest, die sie ohnehin später nochmals aufgreifen wird und genauso akribisch erneut unter das mentale Röntgenlicht zieht. Nach knapp gerade mal 80 Seiten wollte ich das Buch schon vorzeitig beenden, bin dann über mehrere mitreißende und überzeugte Rezensionen gestolpert, die mich dem Buch noch eine Chance haben geben lassen. Diese Chance habe ich genutzt und war zunächst wieder mit mehr Eifer und Neugier dabei. Es sollte ja noch etwas Großartiges und Hochspannendes geschehen. Darüber dürfen wir uns tatsächlich freuen, aber leider doch erst recht spät und dann ist das Buch auch schon fast beendet. Meine Antriebskraft zum Weiterlesen war hier rein meine persönliche Neugier und Erwartungshaltung. Schade.

Charaktere:
Dieses Buch besteht eigentlich aus zwei wichtigen Hauptprotagonisten und einem „Phantom“.
Da ist der alte Dörfler und Ruheständler Gil, ein Journalist, der mit seiner neuen Situation im Alter noch nicht so recht klar kommen will. Er weiß mit seiner vielen Freizeit noch nichts anzufangen, bisher war sein dynamischer Job alles, was er hatte. Zum Glück sind da noch die anderen einfältigen und gelangweilten Dörfler, die sich im einzigen Pub natürlich jeglichen Klatsch und Tratsch zum Thema machen. Das kommt dem neugierigen Journalisten a.D. natürlich gerade recht….
Und genau am Rande dieses eingeschlafenen und öden Dorfes zieht sich Helen zurück und mietet ein altes und fast brüchiges Haus.
Kurz gesagt erwecken die ersten beiden Teile in die sich dieser Thriller gliedert dem Eindruck einer klischeehaften Handlung: Junge Frau zieht in das gottverdammte alte Haus am Rande des Dorfes und erweckt die Neugierde der gelangweilten Dörfler. Einer der alten Herren macht es sich zur Aufgabe etwas weiter zugehen, als dem üblichen Gerüchten und Mutmaßungen und beginnt zu schnüffeln und stellt einen Kontakt zu Helen her. Klingt plump und schon zu oft in spannenden Büchern vorgefunden, aber dass hinter dieser Mainstream-Situation mehr steckt, dass entblättert sich erst im dritten hinteren Teil des Buches und lässt den Leser dann doch sehr überrascht und überrumpelt zurück. Denn eine weitere wichtige Person taucht auf… Mit Art Huntingdon bekommt das Buch ein nebulösen Charakter und dunklen Flair und hier ist auch der Punkt, wo sich die Haut des Lesers kühl und feucht anfühlen wird und ein Schauer über das Rückgrat läuft…. Diese Wende sorgt für einen gelungenen Aha-Moment um sich von den zäheren Passagen der ersten beiden Abschnitte zu erholen und sich mit dem Buch anzufreunden. Leider ist die letzte Seite dann auch schon schnell gelesen.
Gleich zu Beginn des Buches habe ich stets Helens Angst und Unruhe gespürt, sie hat Todesangst, gefunden zu werden und von ihrem Trauma eingeholt zu werden. Der Brand aus dem Prolog bringt man schnell mit Helen in Bezug, was jedoch absolut nicht hinderlich ist weitere Hintergründe verschleiert zu halten. Helens Migräne hat mich ebenso getroffen, wie ihre Angstzustände, vielleicht sogar noch schlimmer. Als Leidensgenossin muss man sich hier auf wirklichen Nervenkitzel in Bezug auf die hämmernden Schmerzen im Hirn einstellen. Grrrr…..

Erst als Helen und Gil aufeinander treffen und sich langsam kennenlernen, nimmt die Story etwas Fahrt auf, die sich aber tatsächlich erst im letzten Teil zum wirklichen Thriller steigern wird. Helen wirkt stets verschlossen und skeptisch, aber irgendwann beginnt sie sich Gil anzuvertrauen und berichtet ihm von ihrem vorherigen Leben. Gil weiß es die richtigen Fragen zu stellen und er blüht regelrecht wieder auf. Sein stetiges Gemecker und Gehader ebbt ab und er wird richtig mobilisiert von Helens Erzählungen. Gil ist wach und höchst interessiert mehr zu hören und ich als Leserin bin zutiefst erschrocken und schockiert. Was ich da zu lesen bekam hat mich dann sehr gefesselt aber mehr denn erschüttert.

Je mehr Details und Fakten bekannt wurden desto klarer wird dem Leser, warum das Buch den verlauf nimmt, den es einfach nehmen müsste, um seine ganze Spannung und seinen ganzen Nervenkitzel in diesem Showdown zu bündeln. Wer zuvor von dem Buch abgelassen hat, so wie ich zwischenzeitlich mit dem Gedanken des „vorzeitigen Beenden“ gespielt habe, wird das Beste am Buch verpassen und den „Nebelschrei“ versäumen…
Durch die Dialoge zwischen Gil und Helen, lädt die britische Autorin Sam Baker die Leser dazu ein, zu spekulieren und dieses Puzzle des Lebens der augenscheinlich taffen und starken Helen neu zu legen. Ein großer und lobenswerter Pluspunkt in dem sonst eher für mich enttäuschenden Thriller.

Meinung:
Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er gar kein Thriller ist. Für mich ein gelungenes Psychodrama. Jedoch war es nicht das, was meine Erwartung an dem Buch gestillt hätte. Der Klapptext tönt absolut verheißungsvoll und Titel, sowie Cover reizen mich sofort zum Kauf eines solchen Thrillers. Abschließend würde ich jedoch fast sagen, dass dem Buch der Schriftzug Kriminalroman oder auch Psychodrama besser gestanden hätte. Eindringliche Tiefenpsychologie in guten Romanen bin ich gewohnt und mag das auch sehr. Doch hier gerät die Autorin etwas in einer Spirale, die nur mühsam und wenig Neues bringt und sich in endlosen Wiederholungen und Gesprächen verliert. Noch vor den ersten 100 Seiten verlor ich den Antrieb und die Lust am Weiterlesen. Andere Rezensionen sprühen nur so vor Begeisterung, und stoßen darauf hin, dass aber noch etwas passieren wird, was zu vielen lobenden Sternen führt. So, dass ich mich doch animiert fühlte diesen Wendepunkt noch auszukosten. Es gibt diesen Wendepunkt, versprochen. Aber leider auch erst recht spät und mit dem Auftauchen einer weiteren Schlüsselrolle. Aber dann gibt es auch kaum ein Halten und der Thriller bündelt alles wie ein starker Laser auf einen brennenden Punkt im Leben von Helen, in dem nun Gil auch eine zentrale Rolle spielen wird. Hut ab! Dieser Roman, Krimi, Psychodrama oder Thriller bietet eine unterschwellig spannende und stets beklemmende Recherche und bohrende Suche nach Antworten, aber wenig Abwechslung und sehr viel Monolog. Rückblicke in die Vergangenheit und neugierige Fragen eines alten Mannes, teils sehr langwierig, und mühsam. Mir gefällt jedoch, dass sich die beiden ersten Abschnitte des Buches so überraschend in den dritten Teil fügen, dass ich mich doch sehr begeistert und unterhalten fühle und sogar Gänsehaut hatte. Meine persönliche Messlatte an einem Thriller ist recht hoch. Dieses Buch weist auf dem Cover zwar Thriller aus, aber so ganz gebe ich mich diesem Genre mit dem Buch nicht hin. Wer wirklichen Thriller sucht, sollte bei diesem Buch darauf vorbereitet sein, sich erst durch andere Genres zu bewegen und gegen Ende einen Hauch Thriller zu spüren.

Cover:
Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und lädt zu Assoziationen ein. Nebelig, düster, beschattet und brüchig. Ein altes baufälliges Haus. Einsam, verlassen, anonym. Das Schriftbild ist sehr angenehm und einzelne Passagen werden durch andere Schriftarten erkenntlich gemacht und ermöglichen ein wirklich flüssiges und aufgeräumtes Lesen.

Die Autorin:
"Sam Baker wurde im südenglischen Hampshire geboren und studierte Politik in Birmingham. Sie arbeitete als Journalistin für namhafte Zeitschriften und war viele Jahre Chefredakteurin des Lifestyle-Magazins Red. Mit ihrem Mann lebt sie heute in Winchester."

Fazit:
Für mich war dieser tiefenpsychologische Thriller leider mit 2,5 Sternen eine Achterbahnfahrt. Ich fühle mich hin- und hergerissen. Das Ende ist grandios und wirklich kaum zu toppen. Aber ein guter Schlussteil macht noch kein vollkommenes Leseerlebnis aus. Es verzeiht einiges, aber leider nicht alles. Ich bewege mich zu aufgerundeten 3 Sternen und würde diesen Thriller trotz meiner Kritik am Genre und der Erwartungshaltung sehr empfehlen! Kein schlechtes Buch, aber eben mit falschem Etikett. Krimi statt Thriller würde dieses Buch besser kleiden.

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