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Nebelsilber

Ab 13 Jahren

Kundenrezensionen (23)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17466-8

Erschienen: 23.11.2015
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Der Herzschlag, der dich ruft ...

Als die siebzehnjährige Edie mit ihrem Vater in ein einsames Haus im Wald zieht, will sie eigentlich nur ihren Liebeskummer bewältigen. Das abgeschiedene Wasserruh ist jedoch ein Ort voller Mythen, die einen unwiderstehlichen Reiz auf sie ausüben. Als plötzlich der vor zehn Jahren verschollene Silas Sterner vor ihr steht, kann er sich nur daran erinnern, dass ihr Herzschlag ihn zurückgebracht hat. Doch im Nebel des Erlenwalds lauert eine dunkle Macht darauf, Silas wieder in die Nachtschatten tief im Erdreich unter Wasserruh zu locken. Edie gerät in ein Netz aus alten Geheimnissen und Lügen, während das Band zwischen ihr und Silas immer stärker wird – bis es plötzlich zu reißen droht, als sie der Wahrheit zu nahe kommt.

Wussten Sie schon, dass Tanja Heitmann den Anblick des Meeres über alles liebt, aber selbst nicht hineingeht? Zum Special mit Interview und Buchtrailer

Offizielle Website von Tanja Heitmann www.tanja-heitmann.de

"Einfach nur wunder-, wunderschön."

nickypaula.blogspot.de (03.12.2015)

Tanja Heitmann (Autorin)

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie arbeitet in einer Literaturagentur und lebt mit ihrer Familie auf dem Land. Ihr Debütroman "Morgenrot" war ein sensationeller Erfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Traumsplitter". Die "Schattenschwingen"-Reihe, ihre erste Jugendfantasy, wurde von Presse und Publikum ebenfalls begeistert aufgenommen.

"Einfach nur wunder-, wunderschön."

nickypaula.blogspot.de (03.12.2015)

"Tanja Heitmann hat mich mit ihrer Geschichte überzeugt. Besonders schön fand ich den Schreibstil. Die Autorin kann Dinge lebending und blumig beschreiben."

ich-liebe-fantasybuecher.blogspot.de (05.12.2015)

"Ein wunderschöner Roman über Mythen, Liebe und Schicksal. Das Buch ist einfach nur wunderschön geschrieben und hält einen bis zum Schluss im Bann."

pinkmai.bplaced.de (09.12.2015)

"Ein grandioses Beispiel für eine gelungene Mischung alter Sagen mit moderner Fantasy."

mikkaliest.blogspot.de (10.12.2015)

"Ein spannendes Must Read für alle Fans der Romantasy."

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de (17.12.2015)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17466-8

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 23.11.2015

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Tolle Idee, deren Umsetzung mich leider nicht komplett überzeugen konnte

Von: Lena R. Datum: 16.12.2015

www.traumbuchfaenger.blogspot.de

Edie möchte einfach nur fliehen, möglichst weit weg, irgendwohin wo sie sich verkriechen kann, um ihre Wunden zu lecken und ihr gebrochenes Herz heilen zu lassen. Deswegen ist sie auch so froh, über die Möglichkeit mit ihrem Vater nach Wasserruh zu gehen und das alte Haus der Familie wieder instand zu setzen. Doch Wasserruh entpuppt sich als magischer Ort mit mehr Geheimnissen als zunächst vermutet, die Edies heimliche Gabe mehr denn je anziehen. Denn Edie ist in der Lage, alte längst vergessene und magische Dinge zu sehen, die dem gewöhnlichen Auge verborgen bleiben. Und sie ist es auch, die sie mithilfe eines Herzschlages zu Silas führt - dem Jungen, der 10 Jahre lang verschwunden war und nun wie aus heiterem Himmel wieder aufgetaucht ist, vollkommen ohne Erinnerung an das Jahrzehnt seiner Abwesenheit. Doch was hat es mit Silas auf sich? Was ist ihm widerfahren und warum fühlt Edie sich ihm so verbunden.

Durch das wunderschöne Cover und den interessant klingenden Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, doch meiner anfänglichen Begeisterung wurde schnell ein Dämpfer versetzt, denn der Anfang hat sich ewig gezogen und so hatte ich schon viel zu viele Seiten gelesen, bis ich das Gefühl hatte, in der Geschichten drin zu sein. Wirklich komplett in ihr versunken bin ich aber leider nicht, denn irgendwie konnte ich einfach keinen Zugang zu den Figuren finden. Für sich betrachtet gefallen mir die Charaktere unheimlich gut, da sie sowohl einzigartig als auch sympathisch sind. Besonders Marischka und Addo - die zwei Freunde, die Edie in Wasserruh gefunden hat - hatten eine tolle Persönlichkeit und waren auch meine heimlichen Lieblinge der Geschichte. Trotzdem habe ich mich nicht wie ein Teil der Geschichte gefühlt, sondern mehr wie eine stille Beobachterin, abgeschottet vom Geschehen durch eine dicke Glasscheibe. Das lag wahrscheinlich an Edie, an der ich zwar nicht wirklich etwas zu bemängeln habe, zu der ich aber trotzdem keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Vielleicht liegt das ja daran, dass ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden habe, was es denn jetzt eigentlich mit ihrer Gabe ganz genau auf sich hat. Grob konnte ich mir wohl etwas vorstellen, jedoch wurde dabei meiner Meinung nach immer ein bisschen um den heißen Brei herum geredet. Allerdings ist die Idee, die der Geschichte zugrunde liegt richtig toll, wenn auch noch ein bisschen ausbaufähig. Zumindest ist sie mir noch in keinem anderen Buch untergekommen und hat somit zurecht mein Interesse geweckt. Auch der Schreibstil konnte mich davon überzeugen, dass die Autorin weiß, wie man mit Worten umgeht. So konnte ich zwar nicht zu den Figuren durchdringen, mir aber trotzdem bildhaft vorstellen, wie der Ort des Geschehens wohl aussehen muss.
Ein bisschen Schade fand ich aber, dass man sich am Anfang zu viel Zeit gelassen, dafür aber das Ende so kurz gehalten hat. Für mich ging gegen Ende einfach alles viel zu schnell und ein paar mehr Erklärungen wären dann doch noch erwünscht gewesen.

Fazit:
Alles im allem bin ich nicht ganz überzeugt von der Geschichte. Die Idee und der Schreibstil sind gut und auch die Figuren gefallen mir, trotzdem konnte ich einfach nicht vollständig in die Geschichte abtauchen. Und die Längen am Anfang hätte man sich sparen und sich dafür lieber am Schluss mehr Zeit lassen können.

Gar schaurig ist's, übers Moor zu gehen...

Von: Mikka Liest Datum: 12.12.2015

mikkaliest.blogspot.de

Die meisten Menschen kennen ihn aus dem Deutschunterricht: den Erl(en)könig, wie er zum Beispiel in Goethes Ballade beschworen wird: :

"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."

Tanja Heitmann spinnt auf Grundlage dieser alten Legende eine eindringliche, zeitlos märchenhafte und doch moderne Geschichte von düster-poetischer Magie, die auf mich eine unwiderstehliche Sogkraft ausübte. So sollten moderne Märchen in meinen Augen sein: eine Hommage an die alten Geschichten, aber dennoch originell und frisch, mit Charakteren, mit denen auch junge LeserInnen sich identifizieren können. Und das gelingt der Autorin hier wunderbar.

Edie und ihre neuen Freunde sind starke, unverwechselbare Charaktere, die mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden!

Edie selber ist sich schon seit frühster Kindheit bewusst, dass sie Dinge sieht, die andere Menschen nicht wahrnehmen, und sie hat jung erkannt, dass sie das besser vor den Erwachsenen versteckt. Ihr Gabe hat sie nachdenklich gemacht, wenig interessiert an Partys, Alkohol oder albernen Mädelsabenden. Auf oberflächliche Schönheit gibt sie wenig, für sie zählen die inneren Werte. Im Laufe der Geschichte entdeckt sie ihren eigenen Mut, ihre Entschlossenheit, und dass wahre Freunde für sie sehr wichtig sind.

Zu ihren besten Freuden zählen der extravagante Addo, der auch in der Schule Anzüge und feine Schuhe trägt und schon bei der Vorstellung Schnappatmung kriegt, sich dreckig zu machen oder sich mit irgendwelchen Viren zu infizieren. Aber so ängstlich und schrullig er auch wirkt, so bedingungslos loyal ist er auch. Dass er für alles doppelt so viel Mut braucht, macht es umso bewundernswerter!

Das zweite Mädchen im Bund ist Marischka, deren bester Freund Silas vor zehn Jahren im Nebel verschwand. Seither sucht sie nach einem Weg in Silas Märchenwelt, sehnt sich danach, wieder durch die Schranken der Realität sehen zu können, wie sie das früher mit ihm konnte. Sie ist kreativ, mutig, denkt nie in geordneten, vorgegebenen Bahnen und schert sich keinen Deut um das Gerede der Leute (solange es nur sie selbst betrifft und nicht ihre Freunde).

Und dann gibt es natürlich noch Silas, das geraubte Kind, den Edies Herzschlag nach über zehn Jahren aus seiner Gefangenschaft befreit. Er kann sich an diese Jahre nicht erinnern und wirkt wie eine Mischung aus dem unschuldigen Kind, das er vor seiner Entführung war, und einem jungen Mann, den seine schrecklichen Erlebnisse, auch wenn er sich nicht bewusst an sie erinnern kann, weit über seine 17 Jahre hinaus haben altern lassen. Wie sagte Nietzsche so schön: Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein?
Ich fand die Geschichte durchweg unheimlich spannend, denn es gibt immer wieder neue Entwicklungen, so dass ich schnell feststellte, dass die Dinge doch weit verwickelter und komplexer sind, als sie erst erscheinen! Die wahre Natur des Erlkönigs und seines Volkes, aber vor allem, wie sich die Berührung mit dieser Welt auf Silas ausgewirkt hat, hat mich immer wieder überrascht, und mit dem Ende hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Den Schreibstil fand ich großartig, voller dunkler und doch bestechend schöner, atmosphärischer Bilder.

"Die Decke aus Kristallen breitete sich wie von Zauberhand über die Stämme aus und verwandelte die Bäume in etwas, das mehr war als Wurzeln, Rinde, Astwerk und Blatt: Sie wurden zu einem Kunstwerk, dem ein eigenes Leben innewohnte. Die Erlen, begriff Edie. Sie gehören ihm. Er ruft sie, hüllt sie in seinen Zauber ein, Doch wer war er?"

Die Liebesgeschichte fand ich wunderschön und überhaupt nicht kitschig, denn es ist die zaghafte Annäherung zweier ungewöhnlicher Seelen, die von der selben dunklen Macht berührt wurden und nicht so recht wissen, wie seit sie sich selber oder sich gegenseitig vertrauen können.

Fazit:
"Nebelsilber" ist meiner Meinung nach ein grandioses Beispiel für eine gelungene Mischung alter Sagen mit moderner Fantasy. Das Leben vier moderner Jugendlicher - Edie, Addo, Marischka und Silas - wird berührt von einer uralten Sage; der Sage des Erlenkönigs, der in der Nacht Kinder raubt, die dann niemals wieder gesehen werden.

Schreibstil und Atmosphäre fand ich bestechend, die Charaktere wunderbar lebendig und die Auflösung des Rätsels unvorhersehbar und gelungen.

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