Niemand soll uns trennen

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Zwei Brüder, ein Mädchen und ein dunkles Geheimnis

Als Clara auf der Suche nach einem besonderen Fotomotiv in den Garten eines verlassenen Herrenhauses einsteigt, wird sie vom Gewitter überrascht. Sie will sich im Inneren des Gebäudes unterstellen und stellt fest, dass es keineswegs verlassen ist. Beliar und Keren, Zwillinge und kaum älter als Clara, bewohnen es mit ein paar Bediensteten. Sie laden Clara ein, ein paar Tage zu bleiben und Fotos zu machen. Besonders Beliar fasziniert Clara, doch sie spürt, dass die beiden etwas vor ihr verbergen.

»Flüssig und leicht zu lesen. Die Autorin weiß mit Worten zu spielen und den Leser zu fesseln!«


ORIGINALAUSGABE
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23371-6
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht perfekt, aber definitiv ein Highlight!

Von: oceanloveR

16.09.2019

*Trotz einiger Kritikpunkte für mich ein Lesegenuss - geniale Verschmelzung von Märchen und Düsternis, nervenaufreibend spannend und verpackt in einen grandiosen Schreibstil voller Magie und Gefahr. * Von Anika Beer alias Ana Jeromin habe ich mich bereits zwei Mal verzaubern lassen, sodass ich diesem neuesten Buch nicht widerstehen konnte, als ich den Autorennamen entdeckte. Der Klappentext und sein Versprechen eines düster geheimnisvollen Buches hatte(n) mich da bereits überzeugt. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch dann auch in einem Rutsch durchgelesen, so zog mich die Geschichte in ihren Bann; wie im Rausch flog ich durch die Seiten. Die Autorin ist einfach eine Meisterin der Worte; mit jedem Satz entsteht ein Bild, ein Gefühl. Nervenaufreibend und atmosphärisch so dicht, tauchte ich ein in die düstere Welt der Zwillinge; konnte und wollte nicht aufhören, bis ich das Geheimnis gelüftet hatte. Andeutungen und Plottwists, Verwirrspiele und die perfekte Kulisse, dazu widerstreitende Gefühle; Verlangen und Abscheu, Angst und Entschlossenheit, Anziehung und Abstoßung, Knistern und zermürbende Zurückweisung... all´ das verschmilzt zu einem grandiosen Leseerlebnis für herbstliche Tage oder kühle Sommerabende. Vom groben Aufbau ähnelt die Geschichte der der Schönen und des Biestes, dazu kommt das wundervoll umgesetzte Geschwister- bzw. Zwillingsmotiv. Düster und märchenhaft, voller Zärtlichkeit und Abhängigkeit - Anika Beer kreiert hier etwas ganz Eigenes, Neues. Ich liebe, wie tief sie einen in die Beziehung Beliar und Kerens blicken lässt; das ganze Ausmaß an Verbundenheit und Hilflosigkeit, selbstloser Aufopferung und egoistischem Selbsterhalt begreifen lässt. Die Szenen der beiden waren von einer tiefen Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, zugleich aber auch bedingungsloser Liebe und Verständnis getragen. Berührend! Leider gab es aber auch ein paar Aspekte, die dem Buch den "für mich perfekt"-Stempel entzogen. - So empfand ich die Geschichte als unrund: Anfang und Hauptteil stehen im krassem Kontrast, sowohl von der Stimmung, als auch von den Figuren her. Alle kennengelernten Charaktere sind letztlich für die Entwicklung der Geschichte gleichgültig, sie bleiben farb- und formlos. Mir wäre ein direkter Einstieg in die Geschichte lieber gewesen, also dass die Handlung am Tor der verwünschten Villa beginnt, die Hintergründe des Besuches dann nur in einem kurzen rückblickenden Paragraphen erklärt werden. Das hätte ich passender und atmosphärischer gefunden - denn so spukten Claras Freunde und Eltern, sowie neuzeitliche Aspekte wie Internet und Netzempfang in meinem Hinterkopf umher, obwohl sie nichts zur Sache taten. Weiterhin störte ich mich am Personal, das ebenfalls konturlose Nebenfigur(en) blieb; der Ereignisse gar merkwürdig gleichgültig gegenüber trat. Müssten sie nicht emotionaler reagieren auf ihr eigenes Leid oder zumindest das Ende?! Und schließlich war ich regelrecht enttäuscht über den "Gegner". Hatte man zuvor so viel spekuliert und gefürchtet, war diese Enthüllung... seicht und unspektakulär. Ich hatte mir mehr erhofft; mehr Motive, mehr Vielschichtigkeit. Dennoch ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight; eine grandios kreative Verschmelzung bekannter Motive und unkonventioneller Ideen, verpackt in eine düstere Atmosphäre und einen bezaubernden Schreibstil, der einen fortreißt und mitnimmt.

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Mal ein ganz anderes Biest

Von: Büchermäuschen

03.09.2019

REZENSION * Niemand soll uns trennen ~ Anika Beer * 🌬👬⛈ * INHALT * Zwei Brüder, ein Mädchen und ein dunkles Geheimnis Als Clara auf der Suche nach einem besonderen Fotomotiv in den Garten eines verlassenen Herrenhauses einsteigt, wird sie vom Gewitter überrascht. Sie will sich im Inneren des Gebäudes unterstellen und stellt fest, dass es keineswegs verlassen ist. Beliar und Keren, Zwillinge und kaum älter als Clara, bewohnen es mit ein paar Bediensteten. Sie laden Clara ein, ein paar Tage zu bleiben und Fotos zu machen. Besonders Beliar fasziniert Clara, doch sie spürt, dass die beiden etwas vor ihr verbergen. * 🌬👬⛈ * MEINUNG * 5***/5✨ * Ich weiß nicht, ob ich die richtigen Worte finde, um dieses Buch zu beschreiben. Aber ich versuche es mal. * Wie ich schon in der Story geschrieben habe das Buch zerreißt einen irgendwie. Die Atmosphäre ist die ganze Zeit aufgeladen. Man ist hin- und hergerissen, zwischen „ich muss lesen und alles herausfinden“ und „ich weiß nicht, ob mir das zu viel Angst macht. Will ich das alles wissen?“. Aber genauso geht es auch Clara und es siegt immer die Neugier. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Auch der wundervolle Schreibstil der Autorin hat dazu beigetragen. Die Gefühle, die Umgebung und auch die Atmosphäre wurden durch ihre Worte echt. * Ich will eure Erwartungen nicht zu hochschrauben, deshalb möchte ich auch nicht zu viel schwärmen. Aber mich hat das Buch einfach überrascht, berührt und zerrissen. Denn ich bin wirklich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen. Aber diese Zerrissenheit in dem Buch, diese Spannung und die Liebe haben mich überzeugt. * Ich glaube dass es einige geben wird, die das Buch vielleicht lesen und manches unrealistisch finden. Aber ich denke es geht nicht um die Realistik, sondern viel mehr um den Zauber des Hauses. Um die Liebe der Brüder und wir sind durch Clara eher die Beobachter, die aber für die Lösung des ganzen gebraucht wird. * FAZIT * Ich kann nur sagen, dass ich diese mystische Geschichte liebe und ich glaube, dass ich bis jetzt so etwas auch noch nicht gelesen habe. Mir hat es sehr gefallen, alles daran. Trotzdem hat es mich auch ein bisschen an „Die Schöne und das Biest“ erinnert. 😍 Und ich hoffe, dass einige dem Buch eine Chance geben und versuchen können ohne Erwartungen die Geschichte zu lesen, um sich selbst zu überzeugen und eine eigene Meinung zu bilden. * 🐭🐭🐭🐭🐭*** /5✨ * 🌬 👬 ⛈

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Vita

Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Die Welt der Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit 3 Jahren lesen, im Alter von 8 bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Anika Beer begeistert sich für Kampfkunst und fremde Kulturen und lebte nach dem Abitur einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld eine Stelle an der Universität annahm. Inzwischen hat sie mehrere Bücher für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht und lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Diese Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen! [...] Für mich ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight.«

»Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal wieder etwas ›Neues‹ lesen möchte.«

»Die Atmosphäre in dem Buch ist wirklich packend!«

»Unterhaltung, die so genial ist, dass es einen nach wenigen Sätzen glatt umhaut […] Der Sogwirkung kann (und will) man sich partout nicht entziehen!"

literaturmarkt.info (24. Juni 2019)

»Die düstere und auch mystische Stimmung, die bereits beim Prolog einsetzte, hielt sich bis zum Schluss und ich war regelrecht gefangen in der Geschichte.«

»Allgemein hat mich das Buch gut unterhalten und es war wirklich angenehm und leicht zu lesen.«

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