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Niemandsland Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12268-3

Erschienen: 31.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hamburg 1946 – wenn aus Feinden Freunde werden

Hamburg 1946: Ein englischer Offizier soll für die Entnazifizierung und den Wiederaufbau Deutschlands sorgen. Colonel Lewis Morgan wird mit seiner Familie in ein herrschaftliches Haus an der Elbe einquartiert. Seine Frau kann aber nicht verstehen, dass der Hausbesitzer Stefan Lubert nicht ausziehen muss. Sie findet die Idee, mit dem Feind unter einem Dach zu wohnen, unerträglich. Doch als sie den Alltag teilen, erkennt sie, wie grob und falsch ihr Bild von den Deutschen war. Nach und nach entwickelt sich eine unerhörte Nähe zwischen ihr und Stefan Lubert …

Ein selten beschriebenes Kapitel deutscher Geschichte – Rhidian Brook zeichnet ein enorm differenziertes Bild von einem Land, das am Boden liegt, von einer verstörten Bevölkerung, aber auch von dem Hoffnungsschimmer nach Tod und Vernichtung. Ein Roman von größter Intensität.

„Rhidian Brooks Blick von außen erhellt nachfolgenden Generationen die schweren Tage einer inzwischen fast sieben Jahrzehnte zurückliegenden Vergangenheit. Sein Verdienst ist dabei der Verzicht auf nur Schwarz oder Weiß, stattdessen mannigfaltige Grautöne. Vor allem hat er es verstanden, ein Stück Nachkriegsgeschichte nachhaltiger und berührender zu vermitteln als das mancher Historiker kann.“

dpa (23.04.2014)

Rhidian Brook (Autor)

Rhidian Brook, geboren 1964, schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen, Kurzgeschichten und Romane. Sein Debut "The Testimony of Taliesin Jones" wurde vielfach ausgezeichnet, u .a. mit dem Somerset Maugham Award. Er lebt mit seiner Familie in London.

„Rhidian Brooks Blick von außen erhellt nachfolgenden Generationen die schweren Tage einer inzwischen fast sieben Jahrzehnte zurückliegenden Vergangenheit. Sein Verdienst ist dabei der Verzicht auf nur Schwarz oder Weiß, stattdessen mannigfaltige Grautöne. Vor allem hat er es verstanden, ein Stück Nachkriegsgeschichte nachhaltiger und berührender zu vermitteln als das mancher Historiker kann.“

dpa (23.04.2014)

„Gemeinhin bin ich ein richtiger Schnell-Leser, aber diesmal musste ich das Tempo verlangsamen, wollte ich innehalten. Zu dicht, zu intensiv ist das, was da passiert. Und vorsichtiges Annähern, behutsames Verstehen hat dieser Roman auch wirklich verdient.“

Christine Westermann (05.06.2014)

"Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an der Alster, trinken Kaffee und neben Ihnen sitzt jemand, der Ihnen die Schicksale, Lebensgeschichten, verlorenen Lieben, Trauer, Glück, Freude, Pech, Pleiten und Tragödien all dieser Menschen erzählt, die vorüber hasten. Der Erzähler entführt Sie in die Nachkriegszeit, eröffnet Ihnen aufs Neue das Wunder, dass es geklappt hat mit der Neuerfindung dieser Stadt, die derart am Boden lag. Zwischendurch wischen Sie sich verschämt Tränen aus den Augenwinkeln, lachen, kichern, sind empört und gefesselt. Und wenn Rhidian Brook nicht persönlich vorbei kommen kann, nehmen Sie seinen Roman unter dem Arm mit, lesen schon unterwegs, vergessen auszusteigen, lesen weiter und sind nicht wirklich ansprechbar, bis das Buch zu Ende ist. Und dann geben Sie es bitte weiter!"

NDR Kultur (01.04.2014)

„Eine faszinierende Schilderung des Alltags (auch der Briten) im Nachkriegs-Hamburg, die eine Vorstellung von der inneren Zerrissenheit der Menschen vermitteln.“

Hamburger Abendblatt (03.08.2014)

"Sehr spannend. Zum In-einem-Rutsch-Durchlesen!"

Hamburger Morgenpost (24.10.2014)

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Aus dem Englischen von Maria Andreas
Originaltitel: The Aftermath
Originalverlag: Viking (Penguin Books) London, 2013

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-12268-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 31.03.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Niemandsland

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 17.12.2015

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Hamburg in der Stunde Null, 1945. In die fast völlig zerbombte Stadt ziehen die Briten ein und nehmen für ihre Offiziere noch vorhandene Villen in Beschlag. Eigentlich müssten deren Besitzer ausziehen, einem Haus aber bleiben sie erhalten. So entwickelt sich eine spezielle Beziehung zwischen der britischen Familie, einem deutschen Vater und seiner Tochter. Dies ist ein Teil dessen, was diesen Roman spannend und lesenswert macht. Denn während die einen sich zwar über den Frieden freuen und endlich wieder ein friedliches Leben führen wollen, kommen die anderen mit eingeimpften Vorurteilen und eigenen Ängsten. Auch andere Besonderheiten werden sichtbar gemacht, so gab es viele Waisen mit Traumata auf den Straßen, um die sich niemand kümmerte. Auch ihr Leben wird beschrieben und so wirken mehrere Erzählstränge ineinander, verweben sich zu einem ganz besonderen Bild aus einer Zeit an die sich die meisten von uns nicht mehr erinnern oder die sie so nie erlebt haben.
Auch in Hinblick auf das aktuell vielerorts fehlende Verständnis für Flüchtlinge, die Kriegen entfliehen, ist es gut so ein Buch einmal zu lesen. Es könnte durchaus einiges bewirken. Nicht nur in Schulen.

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