Nur über seine Leiche

Wie ich meinen Mann verlor – und verdammt viel übers Leben lernte

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Ehrlich, witzig, selbstbewusst – der inspirierende Weg einer Frau, die nach einem Schicksalsschlag ihr Leben umkrempelt.

Zehn Jahre lang versuchte Brenda Strohmaier, ihren Freund vom Heiraten zu überzeugen. Kaum hatte er endlich »Ja« gesagt, war sie plötzlich: Witwe. Mit 44. Fort war ihr kluger, schöner Mann, zurück blieb sie mit Trauerschmerz plus Bürokratieirrsinn. Und Fragen. Wie soll das gehen, so ein Leben und Lieben danach? Kann man mit Mitte 40 noch mal von vorne anfangen? Sie beschließt, der erzwungenen Rückkehr ins Single-Dasein ein paar neue Erkenntnisse abzutrotzen. Reist ein paar Monate durch die Welt, konsultiert Nachlassexperten, Meditationslehrer, Friseure, küsst eine Frau. Fazit ihrer irrwitzigen Odyssee: Bedingt lustig, dieses „verwitwet“. Aber verdammt lehrreich.

»Brenda Strohmaier kann so schreiben, dass Deutsch auf einmal anfängt zu tanzen. Ein cooles Buch.«

WDR2 Jörg Thadeusz (21. Februar 2019)

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ISBN: 978-3-641-22464-6
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Plötzlich ist alles anders

Von: mareike_liest

22.06.2019

Witwe sein ist kein besonders erstrebenswerter Zustand, in keinem Alter. Die Autorin verliert ihren Mann allerdings schon mit 44 Jahren, kein Jahr nach der Hochzeit. Und was passiert nun? Zunächst kämpft sie sich durch Papierkram, Bürokratie und Beerdingsplanereien. Dann versucht sie ihr Leben neu zu ordnen. Und findet einige interessante Dinge, die noch zu tun sind: Eine Weltreise ( alleine! ), sehr viele Gespräche mit sehr vielen Leuten ( Nachlassexperten, Trauerbegleiter ), probiert einige Dinge aus ( Sexparty, eine Frau küssen ), um zu der Erkenntnis zu gelangen: Der Schmerz bleibt, aber er wird anders. Und es gibt noch soviel zu erleben in diesem Leben. Ein tolles , lehrreiches Buch, das auch Antworten auf die Frage gibt, wie Witwen von ihren Mitmenschen behandelt werden möchten und wie nicht!

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Danke für dieses Buch

Von: Claudia

14.06.2019

Mir ist das Buch „Nur über seine Leiche“ durch Zufall über den Weg gelaufen. Ein Freund brachte mir einen Artikel aus der Welt mit. Zuerst wollte ich ihn nicht lesen, ich hatte viele Tipps in den letzten 6 Monaten gehört, seitdem mein Mann verstorben war, wie man richtig trauert, wie man richtig Witwe ist und überhaupt, wie man sein Leben jetzt am besten in den Griff bekommt. Unsere Männer litten unter der gleichen Krankheit und ich fühlte mich beim Lesen des Buches sehr aufgehoben und verstanden, es war ein großes Geschenk für mich. Ich konnte mich in ihren Erzählungen wiederfinden und fühlte mich schon alleine dadurch sehr getröstet. Brenda Strohmaier schreibt mit viel Witz über ihre schwere Zeit und verbreitet dabei eine wohltuende und positive Atmosphäre. Es ist kein Trauerbuch, aber es ist ein Buch über die Trauer und die vielen Facetten der Trauer. So schafft sie es Tod, Sterben, Trauer aus der „schlimmen Ecke“ rausholen, da wo niemand so richtig hinschauen will und am liebsten nichts mit zu tun haben will. Dabei bringt sie die Dinge auf den Punkt: Was eine Witwe an Bürokratiewahnsinn ertragen muss, welche Fragen man Witwen stellen darf, wie man eine Witwe stützen und begleiten darf (Danke an meine Katastrophenhelfer!), wie durcheinander eine Witwe ist, aber auch – das Leben nach dem Tod des liebsten Menschen und was man alles lernen kann und das ist verdammt viel! Gleichzeitig lässt Brenda Strohmaier in ihrem Buch Platz für eigene Wege, jeder trauert anders und ganz individuell und auch hier fühlt man sich aufgehoben. Beim Lesen des Buches und auch danach dachte ich immer „yes, ich mache alles richtig, alles ist gut und wichtig, so wie es geschieht“. Das Buch ist in 31 Lektionen gegliedert, die sich völlig unabhängig voneinander lesen lassen. Man muss nicht bei Lektion 1 anfangen um Lektion 27 verstehen zu kennen. So kann man sich das Buch neben das Bett legen und immer wieder irgendwo lesen, das hat doch was von Unendlichkeit wie ich finde. Die Lektionen sind keine oberlehrerhaften Anweisungen für das Witwendasein, die Autorin beschreibt wie es ihr ging und was sie alles gelernt hat im ersten Jahr nach dem Tod ihres Mannes. Ich fand das Buch sehr sehr hilfreich und ich lese es sicherlich noch ein zweites, drittes, x-tes Mal, jedenfalls immer dann, wenn ich es brauche und das wird noch öfter nötig sein.

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Vita

Brenda Strohmaier, geboren 1971, lebt seit 1990 in Berlin. Als Stilredakteurin bei der WELT kümmert sie sich um Trends aller Art, auch in einer Kolumne namens »Neue Moden«. Nebenher promovierte sie in Stadtsoziologie. Von 2005 an war sie mit dem Filmkritiker Volker Gunske liiert, seit 2015 verheiratet, 2016 wurde sie Witwe. Seither versucht sie, dem Familienstand neuen Glamour zu verleihen.

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Events

09. Nov. 2019 10. Nov. 2019

Brenda Stohmaier zur Gast bei der lit.Love 2019

München | Lesungen
Brenda Strohmaier
Nur über seine Leiche

Pressestimmen

»Was bedeutet es, mit erst 44 Jahren Witwe zu werden? Brenda Strohmaier hat ein brillantes Buch darüber geschrieben.«

ZDF »Markus Lanz« (27. Juni 2019)

»Deutlich weniger schwermütig, als man erwarten könnte.«

Deutschlandfunk Kultur »Im Gespräch« (03. Juli 2019)

»Kein Ratgeber, aber voller guter Ideen. Und lustig. In puncto Tod sind wir nicht sehr einfallsreich. Brenda Strohmaier hingegen schon.«

»Die Kunst in Strohmaiers Buch besteht darin, mit Hirn und Herz eine Mischung aus romanartiger Erinnerung, locker-lustiger Unterhaltung und realem Nutzwert zu liefern.«

»Viel amüsanter als man es bei diesem Thema erwartet, vor allem aber extrem klug und ziemlich lehrreich – nicht nur für Witwen.«

Barbara (01. März 2019)

»So lustig, herzergreifend und spannend, dass man sich wünscht, das Buch wäre mindestens doppelt so dick!«

Bild am Sonntag (24. Februar 2019)

»Höchst lesenswertes Buch, das einem ganz viel Spaß am Leben macht.«

rbb »Talk aus Berlin«mit Jörg Thadeusz (13. März 2019)

»Kein Ratgeber. Eher ein optimistischer und dabei realistischer Blick auf eine Situation, die sich keiner wünscht. Die Lektüre lohnt sich – nicht nur für Witwen.«

Kölner Express (21. April 2019)

»Im Buch schreibt Strohmaier mal rührend, mal sarkastisch über ihr neues Leben als Witwe. Aber auch: dass Neues aus einer solchen Situation entstehen kann.«

»Sensationell gutes Buch. Klug geschrieben, fundiert recherchiert und dazu liest es sich ganz wunderbar. Respekt, Brenda Strohmaier.«

Lübecker Nachrichten (17. Februar 2019)

»Ein wohltuend unkitschiges, lakonisches Buch, das nicht nur Witwen eine Hilfe sein könnte.«

Emma (28. Februar 2019)

»Sehr berührend, zu großen Teilen aber auch witzig und selbstironisch geschrieben.«

rbb radioeins am Vormittag (19. Februar 2019)

»Brenda Strohmeier schreibt über diesen Verlust auf eine solch entwaffnende, humorvolle und selbstironische Weise, dass ich nicht wusste, ob ich Lachen oder Weinen sollte.«

»Ein Erfahrungsbericht, in dem es ums Weiterleben geht. Kein depressiver Nachruf.«

Woman (31. Januar 2019)