Ohne Fleiß kein Reis

Wie ich ein guter Deutscher wurde

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Tierarzt konnte er nicht werden – wer vertraut einem Koreaner schon seinen Hund an?

Er ist der koreanische Wladimir Kaminer. Der heimliche Wunschsohn von Tiger-Mutter Amy Chua. Martin Hyun, Sohn koreanischer Gastarbeiter und seit 1993 glücklicher deutscher Staatsbürger, der allzu oft herhalten muss als Musterbeispiel für geglückte Integration. Martin Hyun schreibt entwaffnend und voller Humor über die alltäglichen Abenteuer der Ausländer in Deutschland. Er entlarvt die politische Debatte über Integration ebenso wie die gesellschaftlichen Gegebenheiten. Zählt Mitarbeiter mit Migrationshintergrund im Deutschen Bundestag. Spricht mit Philipp Rösler. Zeigt Wladimir Kaminer seine Heimat Korea. Und mit seinen Freunden aus aller Herren Länder schlägt er sich tapfer durch im bunten Großstadtdschungel Berlin. Scharfzüngig und mit einem Augenzwinkern, zum Heulen tragisch und zum Schreien komisch.

"Witzig, freundlich, zugleich tiefgründig und zuweilen scharf formuliert!"

Deutschlandradio Kultur (22. Juli 2012)

Originaltitel: Machtlos-ja. Mutlos-nein.Integrationsgeschichten
Originalverlag: EBVerlag
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07331-2
Erschienen am  08. Juni 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein sehr gutes Buch!!

Von: Benno Salzing aus Berlin

17.06.2018

Schon lange habe ich kein Buch mehr mit größerem Genuss gelesen als Martin Hyuns "Ohne Fleiß kein Reis - wie ich ein guter Deutscher wurde". Kurzweilig und humorvoll geht der Autor mit dem Jahrhundertthema Integration um und präsentiert uns die Integrationsperspektive aus der Sicht eines Deutschen mit koreanischen Wurzeln. Das Buch ist dem Autor gut gelungen und unbedingt weiterzuempfehlen.

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Integrationsreport

Von: Anke liest

20.07.2015

Wer Wladimir Kaminer mag, wird das Buch von Martin Hyun lieben. Schon auf dem Buchcover wird er mit dem bekannten Autor verglichen und das meiner Meinung nach nicht zu unrecht. Martin Hyun schreibt über eine Problematik, die heutzutage kaum größer sein könnte - wie integriert man sich in eine Gesellschaft? Ich selbst treffe immer wieder auf solche Situationen. Mich entsetzt das zwar nicht so, mich bringt es eher zum Lachen, wenn sich ein Österreicher mit Kroatenfeindlichen Parolen im Billa aufzuspielen versucht und mich fragt, warum ich nicht mitmache oder wenn ein FPÖ Anhänger feststellt, dass ich doch sicher mit einem Österreicher verheiratet bin (ööööööööhm, nein!). Da fühlt man sich doch gleich umso besser integriert... Danke an unseren jungen, dynamischen Integrationsminister... Nun ist Martin Hyun zwar in Deutschland geboren, dennoch trifft er aufgrund seines asiatischen Aussehens immer wieder auf Vorurteile und Fremdenhass. Die Nachbarn haben Angst um ihre Hunde, könnte ja sein, dass der "Chinese" Hunger bekommt. Das Thema ist wirklich spannend - entlarvend dargestellt und zum schreien Komisch zeigt der Autor Probleme auf und wirft dabei eine ganz andere Perspektive auf - die Perspektive des bevorurteilten. Zur Zeit der Sarrazin-Debatte etwa fragt er mal nach, mit welchen Thesen genau die Menschen denn da übereinstimmen, was ihm keiner beantworten kann.

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Vita

Martin Hyun

Martin Hyun wurde 1979 in der nordrhein-westfälischen Samt- und Seidenstadt Krefeld geboren. Hyun ist Sohn koreanischer Gastarbeiter und studierte Politik sowie International Relations in den USA und Belgien. Er war der erste koreanischstämmige Bundesliga-Profi in der Deutschen Eishockey Liga sowie Junioren Nationalspieler Deutschlands. Seit 1993 ist er glücklicher deutscher Staatsbürger. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs engagierte er sich als Botschafter in Deutschland. Er gehört dem Netzwerk von Führungskräften mit Migrationshintergrund der Bertelsmann Stiftung an und nahm als ein Vertreter der Koreaner in Deutschland 2008 am Forum Demographischer Wandel teil, das von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Seit 2010 schreibt er die Kolumne »Integration im 16:9 Format« für das Migrationsmagazin MiGAZIN. 2010 gründete er die interkulturelle Initiative Hockey is Diversity, um die Vielfalt, die im Sport schon lange als Bereicherung angesehen wird, auch in die Gesellschaft zu übertragen. Sein Erstlingswerk »lautlos – ja, sprachlos – nein« über die Integrationsgeschichte der koreanischen Gastarbeiter in Deutschland verlieh den wegen ihrer Unauffälligkeit gern übersehen Grenzgängern zwischen Korea und Deutschland erstmals eine Stimme.

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