On The Come Up

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Jeder hat ein Recht auf Redefreiheit – aber nicht jeder wird gehört…

Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss …

»Rauer, wütender, wahrhaftiger ist Thomas‘ zweites Buch, als habe sie nun ihre eigene Stimme gefunden – so wie ihre Heldin Bri.«

DIE ZEIT (04. April 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: On The Come Up
Originalverlag: Balzer & Bray, US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23491-1
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

You can't stop Bri on the come up

Von: Meliha Kocak

02.09.2019

Wie auch bei "The Hate You Give" werden hier viele Themen angesprochen, die für junge Afro-Amerikaner aus solchen Gebieten mit Gang-Rivalitäten eine Rolle spielen oder sogar ihr Leben bestimmen. Auch hier geht es um Vorurteile und Diskriminierung, aber im Gegensatz zum anderen Roman konnte ich hier mehr von der Handlung nachvollziehen, weil hier weniger die Kriminalität im Mittelpunkt steht. Stattdessen geht es um Familie und Träume, aber eben vor diesem Hintergrund. Brianna fand ich erstmal etwas anstrengend, denn sie ist tatsächlich ziemlich kampflustig, wenn auch nicht aggressiv. Sie will rappen und groß rauskommen, denn Hip Hop ist ihre einzig wahre Leidenschaft und einfach ein Teil von ihr und ihrem Leben. Aber Bri scheint nicht wirklich einen Plan zu haben, zum Beispiel worüber sie rappen möchte und was ihre Texte bei den Zuhörern bewirken. Sie handelt fast immer impulsiv und der Nase nach, und wenn jemand sie kritisiert oder warnt, dann reagiert sie sehr empfindlich und bleibt stur bei ihrer Meinung. Der übersetzte Slang wirkt manchmal etwas aufgesetzt und gerade Bri lässt dieses Getue arroganter wirken, wodurch es mir auch schwer gefallen ist, sie sympathisch zu finden. Abgesehen davon, dass ich mit Bri nie so richtig warm geworden bin und auch nicht ihre Handlungen unbedingt nachvollziehen konnte, hat mir das Buch eigentlich ziemlich gut gefallen! Bris Charakter wurde nun mal von ihrem Umfeld geprägt und da ist das Leben hart und gnadenlos. Trotz ihres jungen Alters hat auch Bri schon Verluste erlitten und weiß nur zu gut, wie sich Vorurteile und Diskriminierung anfühlen. Auch Armut und Angst ums Überleben sind ihr nicht unbekannt. Und obwohl sie aus dieser Welt stammt, handelt sie manchmal unbedacht und bringt sich in Schwierigkeiten - immerhin hat sie ihre Familie, die trotz aller Schwierigkeiten zu ihr hält. Diese voreingenommene Wahrnehmung, die Gangs, den Hip Hop und die Reaktion der Medien fand ich sehr gut dargestellt! Fazit Zwar fand ich die Protagonistin von "On the Come Up" etwas anstrengend, aber insgesamt hat mir dieses Buch über Diskriminierung, Hip Hop und Familie sehr gut gefallen.

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Eine bewegende und authentische Geschichte

Von: Uwes-Leselounge

09.05.2019

STORYBOARD: Briannas, kurz Bri, größster Traum ist es, eine erfolgreiche und berühmte Rapperin zu werden. Bereits ihr Vater, der kurz nach seinem Durchbruch leider erschossen wurde, war in Garden Heights eine Rap-Legende. Zwar hat Bri ein unbestrittenes Talent und dank dem Ruf ihres Vaters wird ihr auch viel Respekt entgegen gebracht, aber dies öffnet leider keine Türen zu einer Plattenfirma. So scheinen die Fußstapfen ihres Paps verdammt groß zu sein. Als ihre Mutter, Jay, ihren Job verliert und die Rechnungen und Mahnungen immer mehr werden, reift in Bri der Plan heran, so schnell wie möglich ihrem großen Ziel näher zu kommen, damit sie die Familie unterstützen kann. Hilfe erfährt sie dabei von ihren beiden besten Freunden Sonny und Malek sowie ihrer Tante Pooh. Mit aller Macht will Bri ihren Traum verwirklichen, auch wenn der Preis dafür noch so hoch sein sollte. MEINUNG: Nachdem mir bereits "The Hate U Give" von Angie Thomas richtig gut gefallen hatte, war ich auf ihr neuestes Werk "On The Come Up" (cbj) umso neugieriger. Meine Erwartungen waren recht hoch und ich muss sagen, dass diese auch erfüllt wurden. Der Schreibstil der Autorin nahm mich sofort wieder für sich ein und ich erlebte hautnah mit, wie es um die 16-jährige Brianna, kurz Bri, bestellt ist. Die Handlung wird aus der Sicht von Bri erzählt, was mir ihre Gefühlswelt noch näher brachte. Durch die Ermordung ihres Vaters vor ein paar Jahren und der dadurch resultierenden Drogenabhängigkeit ihrer Mutter, verbrachten Bri und ihr Bruder Trey den Großteil ihrer Kindheit bei den Großeltern. Dank einer Entziehungskur der Mutter leben die drei nun in Garden Heights, einem Ghetto, wie es viele in den USA gibt. Das Straßenbild ist geprägt von rivalisierenden Gangs, jeder Menge Drogen und Gewalt. Das Leben der Bewohner ist beschwerlich, da es kaum gutbezahlte Jobs gibt und das wenige Geld gerade so für die notwendigsten Dinge ausreicht. So geht es auch der Familie Jackson, weshalb es Jay wichtig ist, dass Bri immer in die Schule geht und gute Noten schreibt, um später studieren und so diesem Teufelskreis entfliehen zu können. Doch Bri hat einen anderen Plan, denn sie hat das Talent ihres Vaters und die Liebe zum Rappen geerbt. Ihr großer Traum ist es, eine erfolgreiche Rapperin zu werden wie ihr Vater Lawrence. Dieser wurde leider kurz nach seinem Durchbruch von Gangstern auf offener Straße getötet. Doch sein guter Ruf ist geblieben und so werden Bri und ihre Familie im Viertel mit Respekt behandelt. Als ihre Mutter arbeitslos und dadurch das Geld immer knapper wird, die Rechnungen und Mahnungen sich immer schneller stapeln, arbeitet Bri noch verbissener dafür, eine Chance zu erhalten, um doch noch ihren großen Traum Realität werden zu lassen. Gemeinsam mit ihrer Tante Pooh wagt sie den Schritt und tritt bei einem Battle in einem Club an. Diese Passagen, bei denen es um das Rappen geht, hat Angie Thomas sehr gut ausgearbeitet und die Texte wurden nicht übersetzt, was ich gut finde. So erhielt die Geschichte noch einen intensiveren Bezug zur Realität, was mir gefiel. Immer an der Seite von Bri sind ihre beiden besten Freunde Sonny und Malek, die sich schon seit Kindertagen kennen. Gerade die Freundschaft und das Familienleben sind allseits präsent. Ebenso natürlich Themen, wie Rassismus, Diskriminierung, Einschüchterung durch Gangmitglieder und Armut. Wie eingangs erwähnt, wird die Geschichte aus der Sicht von Bri erzählt, was ein durchdringendes Erlebnis für mich beim Lesen war. Denn Bri ist alles andere als einfach. Sie hat einen Dickkopf und ist hitzköpfig, was sie des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Auch macht sie ihr "eigenes Ding" und hört häufig nicht auf die Ratschläge ihrer Mutter, ihres Bruders oder ihrer Freunde. Daher hätte ich sie zwischendrin gerne mal zur Seite genommen und wachgerüttelt. Dennoch muss ich gestehen, dass diese Eigenart auch die Story vorantrieb und ich so wissen wollte, ob sie ihr Ziel erreicht. Richtig heftig wird es, als Bri mit ihrem ersten eigenen Song "On the come up" ein erster Erfolg gelingt und sich plötzlich jede Menge Leute für sie interessieren. Ihre Emotionen flossen ungehindert durch mich hindurch, was ich bisher kaum beim Lesen anderer Bücher empfand. Besonders Sonny habe ich in mein Herz geschlossen, denn er ist ein so liebenswerter Mensch und der ausgleichende, ruhige Pol in der Freundschaft zwischen Bri, Malek und ihm. Dabei ist er keinesfalls auf den Mund gefallen und haut schon mal den einen oder anderen coolen Spruch raus. Insgesamt wird der Humor in diesem Buch groß geschrieben, was die Story unterhaltsam machte. Eine weitere Person, die mich sehr beeindruckt hat, ist Trey, der Bruder von Bri. Denn er hat einen Highschoolabschluss mit sehr guten Noten und hätte die Chance zu studieren. Doch er stellt seine eigenen Pläne hinten an, sucht sich einen Job und unterstützt seine Familie wo er nur kann. Er liebt seine Mutter und seine Schwester abgöttisch und würde alles für sie tun. Diese Entscheidung, und seine Aufopferung fand ich als Botschaft richtig toll. Zwischen all den Worten und Handlungen der einzelnen Charaktere spürt man fortwährend Wut und Angst, aber auch Hoffnung. Hoffnung auf eine bessere Zukunft und Mut zu Veränderungen. Es wäre wünschenswert, wenn uns dies gelingen würde! FAZIT & BEWERTUNG: "On The Come Up" von Angie Thomas (cbj) ist eine bewegende und authentische Geschichte über ein junges Mädchen und deren Träume, die eine berühmte und erfolgreiche Rapperin werden möchte. Dabei verpackt die Autorin eindrucksvoll Botschaften über Rassismus, Familie, Zusammenhalt und Freundschaft zu einer Story, die humorvoll und zugleich temperamentvoll ist, die ich sehr gerne gelesen habe. Meine Erwartungen waren, nach dem Debütroman, recht hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Man sollte The Hate U Give nicht mit On The Come Up vergleichen, auch wenn es diverse Parallelen gibt. Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, denn es lohnt sich diese (beiden Bücher) zu lesen - 5 von 5 Nosinggläser.

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Vita

Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im »Right-On! Magazine«. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt »The Hate U Give« erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Der Roman wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und mit der »Hunger-Games«-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt.

www.angiethomas.com

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Henriette Zeltner

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, zuletzt Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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Pressestimmen

»Wer glaubt, Angie Thomas hätte mit ihrem Debüt The Hate U Give alles gesagt, sollte On the Come Up lesen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (25. Februar 2019)

»Thomas verbindet die ganz eigene Welt der Heranwachsenden genial mit einem der größten und dringendsten Probleme unserer Zeit: Rassismus und wie wir ihn überwinden können.«

FOCUS (03. März 2019)

»Das macht einem auch ein bisschen Mut für die eigenen Träume!«

ZDF Morgenmagazin - Nora, 15 Jahre (18. Juni 2019)

»In diesem Buch ist Musik drin.«

Bild am Sonntag (31. März 2019)

»Bildstark, emotional und mitreißend schreibt Thomas in einem Ton, der so hart und zornig ist wie ein Rap-Song.«

Augsburger Allgemeine (16. März 2019)

»Die Figuren, ihre Ausdrucksweise und ihre Geschichte sind absolut authentisch.«

»OTCU mag für die ‚Kids‘ geschrieben sein – aber eine mitreißende und nicht zuletzt lehrreiche Lektüre ist die Geschichte von Bri (…) für alle.«

Berliner Zeitung (16. März 2019)

»Thomas schreibt nuanciert mit großer Bissigkeit über Bris Überlebenskampf in einem von Rassismus geprägten Land«

Neue Presse Hannover (04. April 2019)

»On The Come Up ist eine wichtige Story am Zahn der Zeit. Die Autorin erhebt aber nicht den Zeigefinger. Zum Glück. Prädikat: wertvoll!«

Goslarsche Zeitung (13. April 2019)

»Eine Geschichte, die zunehmend packt und die Wahrnehmung schärft für alltägliche Ausgrenzung und ihre Folgen für die Einzelnen und die Gesellschaft.«

»Wir brauchen neue Vorbilder! Also: her mit den Büchern die die Geschlechterklischees überwinden!«

»[Thomas] schlägt erneut einen leichten, medial anspielungsreichen Erzählton an. Es ist eine der Stärken des Romans, dass alle Rap-Texte nicht übersetzt wurden.«

1001 Buch (03. Juni 2019)

»Die Autorin [liefert eine leidenschaftliche Hommage an Hip-Hop, Rap und Jugendkultur. Und sie versteht es, Hoffnung zu geben.«

Münsterländische Zeitung (23. April 2019)

»Liest sich noch besser als Buch eins!«

Der Sonntag (Karlsruhe) (05. Mai 2019)

»[Thomas] gibt authentische Einblicke in das Leben einer rebellischen und zugleich verwundbaren Jugendlichen, die der Spirale aus Armut und Abhängigkeit entkommen möchte.«

Amt für Bibliotheken und Lesen in Bozen (23. Mai 2019)

»Ein tiefgründiges, aufrüttelndes und fesselndes Buch voller Emotionen und Atmosphäre.«

bn.bibliotheksnachrichten (01. Juni 2019)

»Mit einem gekonnten Spannungsbogen […], packenden Figuren, und mit psychologischem Gespür stellt Angie Thomas die Beziehungen zwischen den Personen im Buch dar.«

»Großartig! Dieses Buch ist eine Schlagzeile!«

»On the Come Up ist ein unfassbar gutes Jugendbuch welches meiner Meinung nach jeder Jugendliche lesen sollte, da es eine so wichtige Message hat.«

»Angie Thomas setzt auf starke Frauen, auf Familie, Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Selbstbewusstsein und schafft mit ihren Büchern massenhaft Interesse für diese Themen zu wecken.«

»Angie Thomas konnte mich auch mit ihrem zweiten Buch begeistern. Selbst, wenn man mit Hip-Hip nichts anfangen kann, macht das Buch extrem viel Spaß.«

»Einvernehmender und gefühlvoller Schreibstil. Tolle Protagonisten die von innen heraus glänzen. Ein Buch das nicht nur für Jugendliche geschrieben wurde.«

»Das Buch behandelt viele unheimlich wichtige Themen und das auf eine sehr authentische, schockierende, fesselnde, leidenschaftliche und humorvolle Weise, die mich komplett überzeugen konnte.«

»Ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen, ihr verpasst echt etwas!«

»Ein wundervolles Buch von Angie Thomas, das dem Leser zum Nachdenken über diese Themen anregt und zeigt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.«

»Große Leseempfehlung! Wichtiges Thema, tolle Story, grandios geschrieben!«

»Angie Thomas schreibt hier wieder mit einer ganz besonderen Intensität und voller Emotionen. Man merkt das ihr das Thema am Herzen liegt.«

»Die Handlung war […] unterhaltsam und ich finde es auch sehr wichtig, welche Themen von der Autorin hier verarbeitet wurden.«

»Der Schreibstil von Angie Thomas hat mich komplett überzeugt. Sie schreibt flüssig, authentisch und schafft es, ernste Themen anzusprechen, ohne direkt zu dramatisch zu wirken.«

»Die Autorin verpackt eindrucksvoll Botschaften über Rassismus, Familie, Zusammenhalt und Freundschaft zu einer Story, die humorvoll und zugleich temperamentvoll ist.«

»Wow. Was ein Buch. Ich habe das Gefühl, dass meine Worte nicht ausreichen um zu beschreiben, was Angie Thomas in mir ausgelöst hat.«

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