Opfermoor

Roman

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Ein sagenumwobenes, abgelegenes Moor inmitten der Wälder und Seen Schwedens: Hier entnimmt die junge Biologin Nathalie Proben für ein Forschungsprojekt - und findet kurze Zeit später einen Mann, der brutal zusammengeschlagen im Sumpf liegt. Direkt daneben eine von Hand ausgehobene, etwa zwei Meter lange Grube. Ein vorbereitetes Grab? Ein Hinweis auf die Menschenopfer, die in der Eisenzeit hier erbracht wurden? Zusammen mit der Polizeifotografin Maya versucht Nathalie, die Geschehnisse aufzuklären. Dabei stoßen die beiden Frauen auf weitere Leichen im Moor und finden heraus, wie unheilvoll die Bewohner des Ortes in die Vorfälle verstrickt sind … Opfermoor ist ein suggestiver Spannungsroman der Extraklasse. Das zwischen Faszination und Unheil schillernde Moor wird dabei selbst zu einer Hauptfigur. Seiner Präsenz und Sogwirkung kann sich der Leser nur schwer entziehen.

»Die Kulisse, die Jansson beschreibt, ist sagenhaft, und die Sprache, in der sie das tut, könnte schöner kaum sein. Dazu noch zwei starke Frauen, die es gemeinsam gegen Widerstände schaffen, Verbrechen aufzuklären und ein altes Trauma zu überwinden. Einfach großartig!«

SR3 »Krimitipp« (10. März 2018)

Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt
Originaltitel: Offermossen
Originalverlag: Wahlström & Widstrand, Stockholm 2017
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22351-9
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Für mich zu wenig Spannung und Gänsehaut

Von: World of books and dreams

10.07.2018

Nathalie Ström ist Biologiestudentin und für ihre Dissertation die sich rund um Messungen von Werten des Moores dreht, zurück in ihre Heimat Mossmarken gekehrt. Dieser hatte sie nach einem tragischen Zwischenfall in ihrer Familie vor Jahren den Rücken gekehrt. Bei ihrer Arbeit lernt sie den Studenten Johannes kennen. Als dieser bei einer Joggingrunde durchs Moor angegriffen wird, findet Nathalie ihn in letzter Sekunde. Doch sie weiß, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann und das der Ursprung des Ganzen mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft zu sein scheint. Die Fotografin Maya Linde, die auch als Polizeifotografin tätig ist, entdeckt im Moor bei Tatortaufnahmen ebenfalls etwas Unerklärliches. Auch sie beginnt zu forschen, was mit diesem Moor nicht stimmt. Meine Meinung Dieses leicht mysteriöse und düstere Cover machte mich auf den ersten Blick neugierig und auch der Klappentext versprach mir viel Spannung und Atmosphäre, so dass ich wirklich sehr gespannt auf die Geschichte war. Der Schreibstil der Autorin Susanne Jansson lässt sich leicht und gut verständlich lesen, doch für mich fehlten hier bestimmte Details und Beschreibungen, um eine wirklich mysteriöse oder gruselige Atmosphäre zu schaffen. Dank des klaren Schreibstils lässt sich der Text aber sehr flüssig lesen. Allerdings konnte ich hier nicht so richtig abtauchen, denn die Spannung bleibt leider recht flach und erst auf den letzten 50 Seiten gibt es die ein oder andere Wendung. Bis dahin plätschert das Geschehen eher vor sich hin und manche Begebenheit, die Spannung versprach, verlief sich oder wurde mir zu leicht gelöst. Allein das düstere Moor hätte ganz viele Möglichkeiten für eine Gänsehautatmosphäre geboten, die bei mir aber nicht aufkommen wollte. Ich konnte mich hier nur sehr schwer an den Ort des Geschehens versetzen und blieb meist nur der Beobachter des Ganzen. Hätte die Autorin hier ein wenig mehr die, teils wirre, Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin noch ein wenig klarer dargestellt, hätte es mich vielleicht ein wenig mehr packen können. So bleibt es aber komplett ruhig und auch das Geheimnis rund um das Opfermoor und warum es einst dieses war, blieben mir zu sehr im Hintergrund. Dieses Buch ist eines, bei dem ich mir auf jeden Fall einige Seiten mehr gewünscht hätte, um einfach noch viel mehr zu erfahren. Es war, als würden Lösungen zu einfach gelingen und auch Geheimnisse zu schnell klar werden. Das Setting konnte ich mir schon ganz gut vorstellen, dieses Moor, der Nebel und auch die wenigen dort angesiedelten Häuser gaben ein klares Bild vor dem inneren Auge. Aber genau dieses hätte für mich noch mehr Atmosphäre verdient, vielleicht bin ich auch schon zu sehr abgehärtet in diesem Bereich, aber mir fehlte diese hier. Allein aus diesem Setting hätte man noch einiges mehr herausholen können. Der Leser erlebt das Geschehen durch zwei Perspektiven mit, zum Einen durch Nathalie, die auch immer wieder in Gedanken zurück in die Vergangenheit reist und somit so nach und nach die Geheimnisse rund um Mossmarken mit aufdeckt. Zum Anderen erleben wir die Künstlerin Maya, die auch als Polizeifotografin tätig ist und durch ein Foto des Tatortes neugierig auf die Vorkommnisse in Mossmarken wird und nachzuforschen beginnt. Hauptaugenmerk bei den Charakteren liegt hier auf den beiden Frauen Nathalie und Maya. Direkt verbunden fühlte ich mich nicht mit ihnen, aber vor allem Maya hat mir ganz gut gefallen und war mir sympathisch. Was Nathalie betrifft, hätte ich mir hier noch ein wenig mehr Geheimnis gewünscht, so blieb sie mir ein wenig zu vorhersehbar und was ihre Verbindung zu Mossmarken angeht, konnte mich die Geschichte nur wenig überraschen. Es gab den ein oder anderen Nebencharakter, der hier für mehr Spannung hätte sorgen können, aber auch diese blieben hinter meinen Erwartungen. Ich hätte mir gewünscht, dass vor allem Maya hier auf deutlichere Abneigung durch die Bewohner Mossmarkens gestossen wäre. Mein Fazit Alleine das Grundthema und das Setting hatten großes Potential für eine unheimliche und gruselige Geschichte mit dem besonderen, unerklärlichem Hintergrund. Doch meine, vielleicht zu großen, Erwartungen konnten nicht erreicht werden. Zwar schaffte es die Autorin mich mit ihrem Schreibstil, der leicht und klar ist, bis zum Ende lesen zu lassen, doch wirklich Spannung wurde nicht aufgebaut. Doch auch wenn das Buch nicht ganz meinen Geschmack treffen konnte, rate ich gerne dazu, einmal hineinzuschnuppern.

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Opfermoor (Susanne Jansson)

Von: Poldi

26.06.2018

Für ihre Doktorarbeit entnimmt die junge Wissenschaftlerin Nathalie Bodenproben aus einem schwedischen Moor. Doch ihre Arbeit wird jäh unterbrochen, als sie einen Mann findet, halb tot geschlagen, der nur durch ihr Auftauchen gerettet werden kann. Auch die Polizeifotografin Maya entwickelt Interesse an dem Fall, da sie auf ihren Abzügen seltsame Hinweise findet. Gemeinsam machen sich die beiden Frauen auf die Suche nach weiteren Hinweisen – und machen schreckliche Entdeckungen... Der „Schweden-Krimi“ hat sich ja mittlerweile als eigene Gattung etabliert und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit beim Leser. Wem das Genre gefällt, kann auch bei „Opfermoor“ bedenkenlos zugreift. Der Roman erfindet zwar das Rad nicht neu und erhält einige bekannte Elemente, kombiniert diese aber auf sehr gelungene Art. Beispielsweise hat Hauptfigur Natalie einige psychische Probleme und jede Menge düstere Gedanken, ein ernster und in sich gekehrter Charakter, wie bereits viele Ermittler vor ihr. Doch ihr Schicksal ist enger mit dem Moor und dem Fall verknüpft, als man es anfangs denkt, was dem Ganzen einen interessanten Dreh gibt. Auch der zweite Hauptcharakter Maya fügt sich sehr stimmig in das Gesamtkonstrukt ein. Und warum nicht mal eine Fotografin als Ermittlerin einsetzen, das ermöglicht einige hübsche Kniffe. Der Schreibstil der Autorin Susanne Jansson ist sehr atmosphärisch und hat mich mit den intensiven Beschreibungen schnell gefangen genommen. Sie malt die Szenerie in dunklen Farben aus und schafft eine mystische Stimmung, die allerdings das Tempo manchmal eine Spur zu viel bremst. Ihren Charakteren lässt sie Raum zur Entwicklung, auch Nebenfiguren erhalten ein sehr individuelles Bild. Beachtlich ist auch der Spannungsbogen, der hier geschlagen wird und sich immer weiter aufbaut, durch Wendungen oder neue Erkenntnisse für Aufregung sorgt. Zum Schluss zieht die Autorin noch einmal einige Trümpfe aus dem Ärmel, wendet das Blatt einige male und führt die Handlungsstränge teilweise sehr überraschend zusammen, was mit sehr gut gefallen hat. „Opfermoor“ ist zwar ein klassischer Schweden-Krimi, hat aber einige sehr eigenständige Elemente, die den Roman lesenswert machen. Besonders der enge Bezug von Natalie zu dem Moor bringt viel Spannung mit ein, aber auch die sehr düstere Stimmung konnte mich immer wieder fesseln. Das ist düster und sehr spannend geschrieben, das Konstrukt ist klug umgesetzt und bietet einige Überraschungen. Ein beachtlicher Debut-Roman der Autorin!

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Vita

Susanne Jansson wurde 1972 in der Kleinstadt Åmål nahe der norwegischen Grenze geboren. Sie arbeitete zunächst in Göteborg in einer Werbeagentur, bevor sie nach New York zog, um sich als Fotografin ausbilden zu lassen. Später kehrte sie nach Schweden zurück und studierte Journalismus. Inzwischen kombiniert sie seit langer Zeit ihre Tätigkeiten als Journalistin und Fotografin. Opfermoor ist ihr erster Roman, der in Schweden zu einem überragenden Erfolg wurde und sich noch vor Erscheinen in über 20 Länder verkaufte.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein grausiger, schauriger schwedischer Krimi.«

rbb »zibb« (14. Mai 2018)

»Ein Krimi, der schon allein wegen seiner unheilvollen Kulisse nichts für Zartbesaitete ist.«

Petra (05. April 2018)

»Die ungeklärte Vergangenheit der Protagonistin, die schaurigen Geschichten über Menschenopfer in der Vorzeit und das aktuelle brutale Geschehen bilden ein immer mysteriöser werdendes Geflecht, das den Leser zusehends in seinen Bann zieht.«

Westdeutsche Zeitung (16. Juni 2018)

»Jansson kriecht in die mystische Landschaft hinein und spürt dem eigentümlichen Charakter jener Menschen nach, die vom nahen Moor ihr Leben lang geprägt werden.«

Westfalenpost (18. Juni 2018)

»Jansson landet mit ihrem Erstlingswerk wirklich einen Volltreffer. Ein solider und spannender Krimi mit packendem Plot und wunderbaren Charakteren.«

krimi-couch.de (21. März 2018)