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Orbs Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22708-1

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Erschienen:  10.09.2018
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Es ist das Jahr 2061, und die Erde ist langsam, aber sicher unbewohnbar geworden. Die letzte Chance der Menschheit ist der Mars. In Vorbereitung auf die Mission lässt sich Dr. Sophie Winston mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen. Doch schon wenige Tage später sind die Wissenschaftler gezwungen, den Einschluss abzubrechen. Als sich die Türen des Habitats öffnen, stehen Dr. Winston und ihre Leute vor dem Nichts: die Menschen sind spurlos verschwunden, ebenso die Wasserreserven des gesamten Planeten. Stattdessen tauchen plötzlich überall mysteriöse, blau leuchtende Kugeln auf. Kugeln, die ein tödliches Geheimnis bergen ...

Nicholas Sansbury Smith (Autor)

Nicholas Sansbury Smith arbeitete im Krisenmanagement für Katastrophenschutz bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinen (post-)apokalyptischen Science-Fiction-Romanen zählt er zu den USA Today-Bestsellerautoren. Nicholas Sansbury Smith lebt mit seiner Familie in Iowa.

Aus dem Englischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Orbs
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22708-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  10.09.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ein solider Auftakt

Von: Donatha Czichy Datum: 02.10.2018

https://thereadingworld.de

Warum wollte ich es lesen?

Da ich Bücher aus den Genres Science-Fiction und Thriller eher weniger lese, bin ich auf Orbs durch eine Freundin gekommen. Und da ich mal wieder Lust auf so eine Story hatte, habe ich es auch sofort auf meine Liste gesetzt und gelesen.

Wie war es?
Cover:
Die leuchtend blaue Kugel im Vordergrund und die düstere Stadt im Hintergrund spiegeln den Klappentext perfekt wieder. Man sieht die aufbrechende Kugel und möchte wissen was sie verbirgt.

Die Story:
Dr. Sophie Winston ist seit den letzten Katastrophen bemüht die Reise zum Mars voranschreiten zu lassen. Denn sie selbst möchte nur zu gern den roten Planeten erforschen.

Doch alles kommt ganz anders als geplant. Winston und ihr Team sollen ein neues Biosphären-Habitat testen, das den Mars bewohnbar machen soll.
Dabei treten unvorhergesehene Komplikationen auf, weshalb das Projekt abgebrochen werden muss.
Sie öffnen die Tür und können ihren Augen nicht trauen: Kein Wasser, keine Menschen…
Doch schwebende blaue Kugeln erwecken ihre Aufmerksam.
Was befindet sich nur in den Kugeln?

Schreibstil:
Der Schreibstil von Nicholas Sansbury Smith ist mir gleich zu Beginn als sehr angenehm aufgefallen. Zudem haben mir die interessanten wissenschaftlichen Erklärungen geholfen mich besser in die Geschichte hineinzuversetzen.

Meine Meinung:
Orbs begann wirklich sehr vielversprechend und auch die Thematik finde ich unglaublich interessant. Leider hat es dann aber sehr nachgelassen und meine anfängliche Begeisterung war verflogen.

Dr. Sophie Winston ist eine starke und wissbegierige junge Frau, deren größter Traum es ist den Mars zu erforschen. Jedoch muss sie für diesen Wunsch so einige Opfer bringen und auch die Zeit wird immer knapper.
Des Weiteren lernen wir im Laufe der Geschichte ihr Team und einige andere Charaktere kennen. Die Anzahl und die Informationen bleiben aber übersichtlich.
Die wissenschaftlichen Thematiken finde ich äußerst spannend: Wie wird sich die Erde verändern? Welche Katastrophen werden uns erwarten? Gibt es Leben im Weltraum?
Da diese doch komplexen Themen verständlich erklärt wurde, habe ich auch viel Spaß beim lesen gehabt.
Auch die Wendungen und Spannungsbögen waren recht gut, aber nicht durchgehend mitreißend. Nach der Hälfe des Buches konnte mich der weitere Verlauf der Geschichte nicht sonderlich packen. Der Anfang begann rasant, abenteuerlich und es machte Lust auf mehr. Jedoch plätscherte die Handlung dann nur noch so vor sich hin. Mir fehlte der gewisse Nervenkitzel an bestimmten Stellen.
Die blauen Kugeln haben schon mein Interesse geweckt nachdem ich das Cover gesehen habe. Aber auch die Entdeckungen, die Dr. Sophie Winston machte, konnten mich nicht wirklich vom Hocker hauen.
Ich hatte bei Orbs mit etwas innovativem und außergewöhnlichem gerechnet. Die Umsetzung hat mich jedoch ziemlich enttäuscht.


Abschließend:
Insgesamt ist Orbs ein solider Auftakt, der spannend beginnt, aber dann immer weiter abbaut. Die weiteren Bände werde ich wohl eher nicht lesen.

Meine Lieblingsstelle:
“Lass das Volk glauben, dass es regiert, und es wird sich regieren lassen.”
(S. 67)

Stimmmungsvolle, düstere und spannende Science Fiction-Dystopie. Erster Teil einer Reihe.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 27.09.2018

https://buchwelten.wordpress.com/

Im Jahr 2061 wird die Erde immer unbewohnbarer, so dass die Menschheit Pläne schmiedet, sich auf dem Mars eine neue Heimat zu suchen. Dr. Sophie Winston lässt mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen, um die Mission vorzubereiten. Doch schon nach ein paar Tagen zwingt sie ein Notfall, die Türen des Habitats wieder öffnen. Dr. Winston und ihre Mitarbeiter erwartet eine schreckliche Realität, denn Menschen und Tiere sind ebenso verschwunden wie die Wasserreservoirs des Planeten. Und überall schweben mysteriöse Kugeln in der Luft, die höchstwahrscheinlich die Ursache der Katastrophe sind …

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Schon die Ausgangssituation der neuen Reihe von Nicholas Sansbury Smith ist sehr stimmungsvoll und lässt schon auf den ersten Seiten eine ungemeine Spannung entstehen. „Orbs“ ist der Einstieg in eine neue Romanserie des Autors, der bereits mit seinem siebenbändigen, im Festa Verlag erschienenen Reihe „The Extinction Cycle“ eine dystopische Welt erschuf. Mit „Orbs“ wendet er sich thematisch aber eher der Science Fiction zu, wobei auch hier der Horrorfaktor nicht zu kurz kommt. Smith hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf, sondern wirft den Leser sofort und ohne Umschweife in eine deprimierende Zukunftswelt. Seine ‚wissenschaftlichen‘ Ausführungen erinnerten mich so manches Mal an Michael Crichton und verleihen dem Plot eine sehr glaubwürdige Seite. Wie in einem Film begleitet der Leser die Protagonisten und fiebert mit ihnen mit, wenn sie in die einsame und von Aliens bevölkerte Welt treten.

Klar ist die Story nicht neu und man fühlt sich des öfteren an bekannte und weniger bekannte Bücher und Filme erinnert, aber Smith besitzt einen sehr flüssigen Schreibstil, der über darüber hinwegsehen lässt, dass man solch eine Geschichte schon woanders gelesen hat. Wichtig war für mich auch die Atmosphäre, die der Autor mit seiner Dystopie geschaffen hat. Und die ist wirklich richtig, richtig gut und lässt einen die Seiten nur so verschlingen. Die manchmal ruhigen Sequenzen wechseln sich hervorragend mit actionlastigen Szenen ab, so dass niemals Langeweile aufkommt. Sicherlich sind die Charaktere oftmals stereotyp gehalten, aber das hat mich keineswegs gestört, denn es geht in erster Linie um den spannenden Plot und die verlassene Welt, die Smith hier aufgebaut hat. Die Bedrohung durch die Außerirdischen wird auch sehr intensiv und authentisch dargestellt, so dass man beim Lesen hin und wieder eine leichte Gänsehaut verspürt, wenn man sich überlegt, dass eine solche Konfrontation zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Intelligenz durchaus genau so stattfinden könnte.

Schade finde ich persönlich wieder einmal, dass von Verlagsseite nicht darauf hingewiesen wird, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt. Ähnlich wie bei „Arkane: Das Haus der Drachen“ von Pierre Bordage (bei dem übrigens ebenfalls nicht auf eine bevorstehende Reihe hingewiesen wurde �� ) merkt man aber schnell, dass es sich bei „Orbs“ nicht um einen abgeschlossenen Roman handeln kann. Zu episch ist der Plot aufgebaut, als dass er nach 400 Seiten ein Ende finden könnte. Ich habe mich in der Endzeit-Welt von Nicholas Sansbury Smith sehr wohl gefühlt, wenn man das bei solch einer erschreckenden Bedrohung überhaupt sagen kann, und freue mich schon sehr, wenn die Geschichte um Dr. Winston weitergeht. Smith lässt seine Leser sehr neugierig zurück, wenn er seinen Einstiegsroman zu Ende bringt. Das Finale ist zwar nicht unbedingt unbefriedigend, weil es nicht wirklich einen Cliffhanger darstellt, aber man ist dennoch sehr ungeduldig auf die Fortführung der Geschichte, wenn man das Buch zuschlägt. Aus meiner Sicht eine unbedingte Leseempfehlung für Menschen, die dystopische und atmosphärische Science Fiction-Romane mögen. Wie oben schon erwähnt, erinnert mich auch der leicht wissenschaftlich angehauchte und sehr flüssig zu lesende Schreibstil an Michael Crichton.

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Fazit: Stimmmungsvolle, düstere und spannende Science Fiction-Dystopie. Erster Teil einer Reihe.

© 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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