Pariser Symphonie

Erzählungen

(5)
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Irène Némirovsky, Autorin des hochgelobten Welterfolgs «Suite française», beweist auch in der kleinen Form ihre literarische Größe: In ihren bewegenden Erzählungen richtet sie den Blick auf die Macht des Schicksals. Mit außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen spürt sie den Träumen und Vorahnungen ihrer Figuren nach und zeichnet dabei ein stimmungsvolles Bild vom Paris der 1920er und 30er-Jahre.

Eine geheimnisvolle Prophezeiung schickt den jungen Russen Sascha auf die lebenslange Suche nach seiner großen Liebe. Aline steht vor der gleichen folgenschweren Entscheidung, die ihre Mutter Jahre zuvor zu treffen hatte. Hélène wird von den Geistern der Vergangenheit verfolgt – und tut alles, um sie abzuschütteln … Auf kleinstem Raum entwirft Irène Némirovsky das präzise Porträt einer langen, in den Mühen des Alltags erstarrten Ehe, einer zerbrechlichen ersten Liebe oder einer tiefen Freundschaft, die das Leben prägt. Vielschichtig und unberechenbar sind die Charaktere, deren Sehnsüchte und Leidenschaften sie ausleuchtet. Némirovskys Erzählungen sind packende psychologische Studien und ein mitreißendes Leseerlebnis.

«Eine gelungene Einführung in Némirovskys Werk. Der Band zeigt, wie sie sachliche Eleganz entwickelt, die revolutionär gewirkt haben muss, heute jedoch zeitlos vertraut vorkommt.»

FAZ Frankfurter Allgemeine, Niklas Bender (24. November 2016)

Aus dem Französischen von Susanne Röckel
Originalverlag: Denoel
Mit Nachwort von Sandra Kegel
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19218-1
Erschienen am  25. April 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Paris von seiner literarisch besten Seite

Von: Nora von More than words

22.08.2016

Ich hatte bisher noch nicht viele Erzählungen gelesen und meist war es dann so, dass mich in einem Buch leider nur ganz wenige überzeugen konnten. Im Buch "Pariser Symphonie" dagegen, haben mir so gut wie alle Erzählungen und Kurzgeschichten gefallen. Besonders ansprechend fand ich die letzte. Irène Némirovsky erzählt von Schicksal, dem Tod, dem Loslassen, dem Krieg und von Paris und das französische Leben in den 40er bis 50er Jahren. Der Sprachstil ist unglaublich gut und obwohl einige Geschichten sehr kurz sind, verfällt man sofort dem Pariser Flair und fühlt sich in die Charakter und die jeweilige Geschichte hineinversetzt. Eine tolle Empfehlung von meiner Seite für dieses Buch!

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Eine lesenswerte Sammlung an Erzählungen mit viel Tiefgang und Desillusioniertheit

Von: Tobi

17.07.2016

Diese lesenswerte Sammlung an Erzählungen stellt auf eine sehr bildhafte und „filmische“ Weise verschiedene Menschen in szenenartigen Episoden vor und präsentiert Lebensentwürfe, die Themen wie eine unerfüllte oder getrübte Liebe oder die problembehaftete Beziehung zwischen Mutter und Tochter als zentrales Sujet haben. Die elf Novellen sind unterhaltsam, angenehm zu lesen und haben viel Tiefgang. Gleichzeitig ist die Welt, die Némirovsky skizziert kalt, desillusioniert und erbarmungslos. Häufig haben die Geschichten ein gewisses Unbehagen in mir hervorgerufen und so lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Auf jeden Fall trifft hier der Leser auf hohe literarische Qualität. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2016/07/pariser-symphonie-irene-nemirovsky/

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Frankreich Buchtipps

Vita

Irène Némirovsky wurde 1903 als Tochter eines reichen russischen Bankiers in Kiew geboren und kam während der Oktoberrevolution nach Paris. Dort studierte sie französische Literatur an der Sorbonne. Irène heiratete den weißrussischen Bankier Michel Epstein, bekam zwei Töchter und veröffentlichte ihren Roman "David Golder", der sie schlagartig zum Star der Pariser Literaturszene machte. Viele weitere Veröffentlichungen folgten. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach und die Deutschen auf Paris zumarschierten, floh sie mit ihrem Mann und den Töchtern in die Provinz. Während der deutschen Besetzung erhielt sie als Jüdin Veröffentlichungsverbot. In dieser Zeit arbeitete sie an einem großen Roman über die Okkupation. Am 13. Juli 1942 wurde Irène Némirovsky verhaftet und starb wenige Wochen später in Auschwitz. 2005 entzifferte Némirovskys Tochter Denise Epstein das Manuskript, das als „Suite française“ veröffentlicht und zur literarischen Sensation wurde.

Zur AUTORENSEITE

Susanne Röckel

Susanne Röckel wurde 1953 in Darmstadt geboren. Von September 1997 bis Juli 1998 lebte die Schriftstellerin in Shanghai und lehrte dort Deutsch an der Universität. Susanne Röckel lebt und arbeitet in München.

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Zitate

«Zweifellos ist Némirovsky die letzte Erbin der großen europäischen Realisten des 19. Jahrhunderts. Sie verhalf deren Stil noch einmal höchst innovativ zur Blüte.»

«Unglückliche Ehen und Eltern-Kind-Beziehungen, Krieg, Exil, Verlorenheit: Némirovsky erzählt von solchen Korrosionen mit Feinsinn und Scharfblick in modernen ‹Cuts›.»

BÜCHER magazin, Ingeborg Waldinger, Juni/Juli 2016

«Ein menschliches, ein wichtiges, ein leises, ein schönes Buch und aufgrund der persönlichen Schicksale durchaus heute noch aktuell.»

Aachener Nachrichten, Susanne Laschet (19. Juli 2016)

«Lesenswert»

NDR Kultur, Claudio Campagna (19. Mai 2016)

«Überhaupt atmen alle in dem Band veröffentlichten Erzählungen den Geist einer tiefen Menschlichkeit und zeitlosen Eleganz. Große Literatur in kleinem Format!»

Jüdische Allgemeine, Harald Loch (02. Juni 2016)

«Die elf Erzählungen schließen eine Lücke. Entstanden in den Jahren 1931 bis 1942 liegen sie jetzt erstmals in deutscher Übersetzung (von Susanne Röckel) vor.»

General-Anzeiger Bonn, Susanne Schramm (15. Oktober 2016)

«Mut, Scharfsinn und ein überragendes stilistisches Talent zeichnen diese Autorin aus.»

Spiegel Online (02. Dezember 2009)

«‹Pariser Symphonie›, aus dem Französischen übersetzt von Susanne Röckel, zeugt von Irène Némirovskys Erzählkunst, die sie auch in der Kurzprosa meisterhaft beherrschte.»

Lesart. Unabhängiges Journal f. Literatur, Lena Panzer-Selz, Heft 2/2016

«Irène Némirovsky zählt zu den großen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.»

Süddeutsche Zeitung

«Eine menschenkluge Beobachterin.»

Deutschlandradio Kultur