Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück

Roman

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Die Kunst war ihre Leidenschaft. Die Liebe ihr Schicksal.

Paris 1937: Die rebellische Erbin Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in der schillernden Künstlerbohème, eine glamouröse Abendgesellschaft folgt auf die nächste. Doch Peggy hat einen Traum. Sie will ihre eigene Galerie eröffnen und endlich unabhängig sein. Da verliebt sie sich in einen hochgewachsenen Schriftsteller mit strahlenden Augen: Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Peggys Traum lässt sich nur im fernen London verwirklichen, weit weg von Beckett. Und auch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa. Peggy hilft vielen von ihnen dabei – und begibt sich und ihre Liebe in große Gefahr ...

»Wenn Sie ein Herz für die Kunst haben, dann rechnen Sie mal nicht damit, dass Sie die kommenden Nächte schlafen werden.«

Berner Zeitung, (18. August 2020)

eBook epub (epub), 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-24633-4
Erschienen am  01. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

DiE Biografie der Peggy Guggenheim und ihrer Zeit

Von: HEIDIZ

14.09.2020

Die Künstlerbohème Peggy Guggenheim genießt ihr Leben. Wir befinden uns im Paris des Jahres 1937. Sie nimmt an glamourösen Gesellschaften teil und hat einen Traum. Sie möchte ihre eigene Galerie eröffnen und unabhängig sein. Dann lernt sie Samuel Beckett kennen und verliebt sich in ihn. Die Eröffnung einer Galerie ist aber nur in London möglich, und Beckett wäre soooo weit weg. Dann ist da noch der beginnende Krieg, viele Künstler fliehen aus Europa ... Peggy verhilft vielen von ihnen zur Flucht und bringt sich damit in Gefahr. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und diese jeweils in Kapitel. Es liest sich extrem authentisch und lebendig. Es ist sehr gut zu begreifen, wie Peggys Leben sich entwickelte, ihr Traum, die Liebe, der Krieg .... Ich habe die Geschichte mit Begeisterung gelesen. Sie hat mich fasziniert, und ich fand es gut, dass der historische Hintergrund gut zur Geltung kam, weil er schließlich viel zum Verlauf des Lebens der Peggy Guggenheim beigetragen hat. Die Autorin hat es geschafft, die dreißiger und vierziger Jahre in der Stadt Paris lebendig werden zu lassen. Man konnte in die Welt der Künstlerbohème eintauchen und die guten und schlechten Zeiten literarisch erleben. Alles in allem hat mir dieses Buch extrem gut gefallen. Es ist flüssig zu lesen und fesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben in ihrer Entwicklung und ihrem Sein und die Szenen sind lebendig und detailliert geschildert, ohne ausschweifend zu sein. Zu 100 Prozent gelungen diese Romanbiografie !!!

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Sophie Villards (Pseudonym einer deutschen Autorin) Roman über Peggy Guggenheim beginnt 1937. Peggy lebt in der Pariser Bohème inmitten eines umfangreichen Bekanntenkreises. Zu ihren Freunden gehören die Joyces, Hans Arp und Sophie Taueber, Marcel Duchamp, André Breton und viele mehr. Affären hatte Peggy nach ihrer Scheidung wohl einige, doch hier wird vor allem jene zu Samuel Beckett geschildert und später das Kennenlernen mit Max Ernst. In diesem Rahmen bewegt sich der Roman, der zwischendurch fast ein wenig leidenschaftslos rüberkam, mich aber trotzdem gut unterhalten hat. Neben den unsteten Männern in Peggys Leben gibt es eine Konstante: die Kunst. Peggy beginnt Kunstwerke zu sammeln, eröffnet in London eine Galerie, die Guggenheim Jeune. Doch finanziell wirft der Laden nicht viel ab. Und Peggy hat schon wieder eine ganz andere Idee, wie sie Kunst anders zugänglich machen könnte. Doch der Krieg steht vor der Türe, so dass es erstmal ums eigene Leben retten geht. Peggy blendet dieses Thema aber aus, vielleicht weil sie schon so viele Verluste in ihrem Leben verkraften musste. Irgendwann kann sie sich dem nicht mehr entziehen und muss sich überlegen, ob sie in England oder Frankreich ausharren will oder doch zurück nach Amerika gehen soll. Bis zu ihrer Entscheidung sammelt sie munter weiter - ein Bild pro Tag. Das hat sie sich vorgenommen. Sie kauft vor dem Kriegsausbruch Bilder zusammen und zahlt bar, worüber die Künstler allesamt froh sind. So haben sie Geld für die (Heim-)Reise in die USA oder nach Spanien (z.B. Salvador Dali). Die Autorin stellt Peggy Guggenheim als spendable Frau dar. Denn Peggy kauft nicht nur Bilder, sondern hilft Ausreisewilligen finanziell aus. Aber schon zuvor und später finanziert sie das Leben vieler ihrer Freunde. Auch solchen, die sehr undankbar rüberkommen, wie Djuna zum Beispiel. Peggy lässt sich, zumindest im Roman, davon nicht irritieren. Sie ist eine Frau, deren Herz für die Kunst und Künstler schlug und durch ihr Erbe finanziell immer unabhängig war und damit ihre Ideen umsetzen konnte. Der Roman wird in drei Teile gegliedert, doch die hätten von mir aus nicht sein müssen, da sie sich zeitlich nahtlos einreihen. Aufgrund der Dreiteilung wurde ich in meinem Lesefluss fast ein wenig gestört, da ich erst dachte, es gäbe einen Zeitsprung, der dann (zum Glück) ausblieb. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Ausdrucksweise nicht ganz zu den beschriebenen Jahren passte, aber es hielt sich im Rahmen, weswegen ich darüber hinwegsehen kann. Der Roman endet Ende im Oktober 1942 mit einem passenden und für einen Roman finalwürdigen Ereignis. Peggys Leben war da noch lange nicht vorbei und sie sollte noch viel mehr erreichen - und wieder reisen, wie schon zuvor in Europa, wo sie öfters zwischen Paris und London pendelte, als ich in einige von mir nur eine Stunde entfernte Nachbarstädte. Fazit: Interessanter Einblick in die Künstlerszene der Surrealisten und in Peggy Guggenheims Leben während der Vorkriegszeit. 4 Punkte. Wem dieser Roman gefallen hat, dem empfehle ich, gleich in "Miss Guggenheim" von Leah Hayden weiter zu lesen, denn dort werden die Jahre 1941 bis 1943 rückblickend von 1958 aus erzählt. Zudem ist es interessant, überschneidende Begebenheiten in den beiden Jahren 1941 und 1942 aus einem anderen Sichtwinkel zu betrachten. Am Ende hat man einen tollen Überblick über Peggy Guggenheims Leben.

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Vita

Sophie Villard ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Die gelernte Journalistin und Politologin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dresden.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Was weniger bekannt ist, kommt in diesem Roman wunderschön heraus: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa – Peggy hilft ihnen dabei.«

Berner Zeitung (18. August 2020)

Ein absolutes Lesehighlight mit detailliertem Einblick in die Künstlerszene der damaligen Zeit und das Leben einer mutigen und aufgeschlossenen Frau.«

Mainhattan Kurier (31. August 2020)