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Planetenjäger Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19293-8

Erschienen: 26.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, Hörbuch Download

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Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. Da entkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht?

Übersicht der Bücher und Trailer zur Fernsehserie "Game of Thrones" Zum Special

»[E]in Roman, der packende Szenen mit tiefgründigen Gedanken verbindet und dabei spannend unterhält.«

phantastiknews.de (05.07.2017)

George R.R. Martin (Autor)

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.


Daniel Abraham (Autor)

Daniel Abraham hat Kurzgeschichten in Magazinen ("Issac Asimov's SF Magazine", "Realms of Fantasy", "The Magazine of Fantasy & Science Fiction") und Anthologien ("Vanishing Acts", "Bones of the World", "The Dark") veröffentlicht und gemeinsam mit Gardner Dozois und George R. R. Martin den Kurzroman "Shadow Twin" verfasst. Seine Kurzgeschichte "Flat Diane" wurde für den "Nebula Award" nominiert. Abraham ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und lebt in New Mexico. "Sommer der Zwietracht" ist sein erster eigener Roman und der Auftaktband der Tetralogie "Die magischen Städte".

»[E]in Roman, der packende Szenen mit tiefgründigen Gedanken verbindet und dabei spannend unterhält.«

phantastiknews.de (05.07.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg
Originaltitel: Hunter's Run
Originalverlag: Harper Voyager, New York 2008

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19293-8

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 26.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension zu "Planetenjäger"

Von: Zsadista Datum: 25.08.2017

zsadista.blogspot.de

Ramon Espejos lebt seit langem auf Sao Paulo. Einem von Menschen besiedelten Planten im irgendwo. Ramon ist kein netter Mensch, er neigt zu Wutausbrüchen und unüberlegten Taten. So ermordet er abends in der Kneipe einen Mann. Als sich heraus stellt, wer der Mann war, muss Ramon das Weite suchen.

Er will für eine Zeitlang in die Wildnis flüchten. Dies sollte nicht auffallen, da er ein Prospektor ist, der für die Suche nach neuen Materialen zuständig ist. Doch auf seiner Flucht wird er Gefangener einer neuen Alienart, die bislang noch nicht bekannt ist.

Von ihnen wird er gezwungen, einen anderen entlaufenen Häftling wieder einzufangen. Die Jagd beginnt …

„Planetenjäger“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autorentrios George R. R. Martin, Gardner Dozois und Daniel Abraham.

Die Optik des Romans ist einfach fantastisch. Das Raumschiff über dem grünen Planeten ist einfach ein Hingucker. Die Inhaltsangabe hört sich dann auch noch sehr spannend an. Also eigentlich direkt ein Buch für mich.

Leider haben weder das Cover, noch der Titel etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun. Nach dem Ende des Buches frage ich mich immer noch, was hat das alles mit „Planetenjäger“ zu schaffen? Ich mag es schon mal gar nicht, wenn Titel und Cover nicht zum restlichen Buch passen und mir als Leser etwas anderes vermitteln.

Die Story an sich fängt recht eigensinnig an. Man könnte fast glauben, man ist noch auf der Erde und es ist gar keine Science Fiction Roman. Ich fand das gar nicht mal so schlecht. Das Ganze erinnerte mich anfangs etwas an „From Dusk till Dawn“. Es fängt mit einem dreckigen Roadmovie an und endet im Horror. Da wusste ich noch nicht, wie sehr ich mich in dieser Annahme getäuscht hatte.

Ramon ist also ein Typ, der dreckiger nicht sein kann. Er ist so etwas von Frauenfeindlich, so eine Figur muss man heute in Büchern wohl lange suchen, wenn man nicht gerade diese Vampir Liebesromane liest. Er ist aufbrausend, kennt wohl die komplette Liste der Schimpfwörter hoch und wieder runter, arbeitsscheu und einfach jämmerlich. Gut, damit wäre ich soweit noch klargekommen. Man muss nicht jeden Charakter in einem Buch leiden können.

Der Anfang der Story lies sich dann auch noch ganz gut lesen. Was mich recht schnell wirklich stark nervte, waren die Fremdwörter, die ich nicht verstand und die auch nicht übersetzt wurden. Am Anfang ging das noch. Als dann die Aliens auftauchten, waren diese Worte ständig zu finden. Ich weiß nicht, was das soll? Ist es einem Herrn Martin und Co wirklich zu viel abverlangt, einen Anhang im Buch zu schaffen um ihre erfundenen Wörter zu erklären?

Die ersten 100 Seiten habe ich mich dann wirklich noch Wort für Wort durchgequält. Zu den Fremdwörtern gesellte sich dann auch noch eine ewig lahme Story. Die ersten Seiten überblätterte ich, als ellenlang die Jagd nach etwas essbarem beschrieben wurde. Ich weiß gar nicht mehr, über wie viele Seiten das ganze ging. Um dann kurz zu schlafen und am nächsten Morgen wieder nach Essen zu suchen.

Ich muss dann sagen, ich hab recht zügig auf schnelleres Lesen umgestellt und ziemlich viel des Buches einfach nur überlesen. Es gab dann bis zum Ende hin zwei drei Aha-Momente, was allerdings das gesamte Werk auch nicht wirklich besser machte.

Ich bin von dem Buch einfach durchweg enttäuscht. Die paar Stellen, die mir gefallen haben, reichen wirklich nicht, mich über das Buch zu freuen. Es gibt bestimmt viele Leser, die dieses Werk als Perle des Schreibens und der besten Idee schlechthin sehen.

Wenn ich wirklich alles Positive für mich aus dem Buch heraus ziehe, komme ich mit hängen und würgen und viel gutem Willen gerade mal noch auf gut gemeinte zwei Sterne. Das Buch hätte mit der Hintergrundidee wirklich gut werden können. Auch wenn der Hauptcharakter ein kaum zu ertragender, ständig nur Schimpfwörter benutzender Widerling ist.

Unerwartet wendungsreiche Verfolgungsjagd

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal Datum: 10.08.2017

medienjournal-blog.de/2017/08/review-planetenjaeger-george-r-r-martin-gardner-dozois-daniel-abraham-buch/

Die Vermarktung von "Planetenjäger" könnte irreführender kaum sein, denn weder Titel noch Cover weisen in die Richtung, in welcher der Roman sich bewegt, doch falscher Erwartungen offenbart sich ein einfalls- wie wendungsreiches Werk, das sich mit gehörigem Einfallsreichtum und originellen Dialogen profiliert, was leider aber auch durch die immer wieder auftretenden Längen ein wenig unterminiert wird, denn ansonsten wäre der Wurf des Autoren-Trios Martin, Dozois und Abraham uneingeschränkt empfehlenswert gewesen, wenn man denn weiß, worauf man sich einlässt.

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