, (Hrsg.)

Plankton

Ein kollektives Gedächtnis

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Zum 85. Geburtstag am 29. April 2014: Das spektakulärste und visionärste Projekt aus dem Nachlass des großen Autors.

Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen war ein zentrales Motiv von Walter Kempowskis Arbeit. Fast 50 Jahre lang frönte er leidenschaftlich einer Tätigkeit, die er „Plankton fischen“ nannte: Er stellte Menschen, denen er begegnete, unterschiedlichste Fragen – nach ihrer Schulzeit, nach Begegnungen mit Prominenten, nach der ersten Liebe. Denn Kempowski war überzeugt, dass das, was dem Einzelnen widerfährt, exemplarisch ist für eine ganze Generation. Simone Neteler, Walter Kempowskis langjährige Mitarbeiterin, hat die Erinnerungssplitter nach den Vorgaben des 2007 verstorbenen Autors zusammengestellt. Das Ergebnis ist ein „Urquell von Erinnerung“, „der Schlamm, aus dem sich das Echolot und die Chronik erheben“ (Walter Kempowski). So ist „Plankton“ als Fundament des Kempowski’schen Werks zu betrachten.

„Der Visionär aus Nartum – Walter Kempowskis Sammlung "Plankton" mit mündlichen Zitaten aus 50 Jahren ist ein faszinierendes künstlerisches Experiment.“

Der Spiegel, Volker Hage (31. März 2014)

eBook epub (epub), 30 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-12264-5
Erschienen am  31. März 2014
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Vita

Simone Neteler studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Psychologie. Sie war von Ende der 1980er-Jahre bis 2007 eine enge Mitarbeiterin des Schriftstellers Walter Kempowski, unter anderem übernahm sie redaktionelle Aufgaben beim „Echolot“. Simone Neteler ist Lehrbeauftragte am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim und lebt als freie Autorin in Berlin.

Zur HERAUSGEBERSEITE

Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 als Sohn eines Reeders in Rostock geboren. Er besuchte dort die Oberschule und wurde gegen Ende des Krieges noch eingezogen. 1948 wurde er aus politischen Gründen von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Nach acht Jahren im Zuchthaus Bautzen wurde Walter Kempowski entlassen. Er studierte in Göttingen Pädagogik und ging als Lehrer aufs Land. Seit Mitte der sechziger Jahre arbeitete Walter Kempowski planmäßig an der auf neun Bände angelegten "Deutschen Chronik", deren Erscheinen er 1971 mit dem Roman "Tadellöser & Wolff" eröffnete und 1984 mit "Herzlich Willkommen" beschloss. Kempowskis "Deutsche Chronik" ist ein in der deutschen Literatur beispielloses Unternehmen, dem der Autor das mit der "Chronik" korrespondierende zehnbändige "Echolot", für das er höchste internationale Anerkennung erntete, folgen ließ.

Walter Kempowski verstarb am 5. Oktober 2007 im Kreise seiner Familie. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Seit 30 Jahren erscheint sein umfangreiches Werk im Knaus Verlag.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"(...) "Plankton" rundet so das vorliegende Werk des leidenschaftlichen Sammlers und Archivars von Stimmen ab und ist eine schöne und sinnvolle Erinnerung an diesen großartigen Schriftsteller."

NDR 1, "Kulturspiegel", Volkhard App (08. April 2014)

"Das Schreckliche und das Banale, das Tragische und das Komische, das Schöne und das Gewöhnliche – es steht hier nebeneinander (…)".

BR, Bayern 2, „kulturWelt“, Knut Cordsen (07. April 2014)

"(…) Eine gewaltige, verwirrende, zum Lachen und Grübeln anregende Materialsammlung (…)"

Nürnberger Nachrichten, Roland Mischke (07. April 2014)

Es ist ein Buch zum Festlesen, das Schrecksekunden auf Seichtheiten, KZ-Erinnerungen auf Tier-Schwärmereien folgen lässt: ein ausufernder Stimmenchor, dirigiert von einem literarischen Monumentalmaler.

Profil (A), Wolfgang Paterno (06. April 2014)

"Es ist herrlich, dass es dieses Buch jetzt gibt, all diese unterschiedlichen Kempowski-Bücher."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Volker Weidermann (30. März 2014)

"In diesem Buch entpuppt sich der vermeintliche Volksschriftsteller als Avantgardist."

Süddeutsche Zeitung, Gustav Seibt (09. April 2014)

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