Plötzlich Rabenmutter?

Wie ich meine Familie verließ und mich fragte, ob ich das darf

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Darf man als Mutter noch mal ganz von vorne anfangen?

Lisa Frieda Cossham schreibt offen über ein Tabu: Sie ist Teilzeitmutter. Sie hat ihre Wünsche über das Familienglück gestellt, ihren Mann verlassen und sieht ihre Töchter seitdem nur jede zweite Woche. Aus einer Familie ist eine gleichberechtigte Elternschaft entstanden, welche die Öffentlichkeit ungleich bewertet: Während der Vater bewundert wird, weil er sich kümmert, gilt die Mutter als Rabenmutter. In ihrem Buch setzt sie sich mit einem veralteten Mutterbild auseinander, das permanente Präsenz voraussetzt, berichtet über die unerwarteten Herausforderungen als »halbe Mutter« und plädiert für ein ebenbürtiges Rollenverständnis.

»Nicht nur ein persönliches Buch, sondern auch ein politisches. […] Sehr überzeugend und auch tröstlich. Es ist ein Mutmach-Buch für alle, die sich trennen müssen oder wollen und vielleicht auch für Menschen, die selber als Scheidungskinder aufgewachsen sind.«

Kerstin Burlage, Nordwestradio/Radio Bremen (17. Januar 2017)

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ISBN: 978-3-641-19655-4
Erschienen am  16. Januar 2017
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Vita

Lisa Frieda Cossham, geboren 1979 in Berlin, ist der Familientradition folgend mit 22 Mutter geworden. Sie hat Theaterwissenschaft studiert, ein zweites Kind bekommen und nach ihrem Magisterabschluss die Deutsche Journalistenschule besucht. Nach Praktika bei der Süddeutschen Zeitung und dem SZ-Magazin begann sie als freie Journalistin zu arbeiten und schreibt seither für verschiedene Magazine, u.a. für Stern und NIDO. 2013 trennte sie sich von ihrem Mann, mit dem sie sich seitdem die Kinder teilt. Was das bedeutet, erzählt die Autorin in ihrer Kolumne „Teilzeitmutter“ auf sz-magazin.de und in diesem Buch.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Lisa Frieda Cossham hat über ihr Lebensmodell ein erfrischend ehrliches Buch geschrieben. Das Beste: der optimistische Sound.«

Myself (01. Februar 2017)

»Cossham beobachtet sehr genau, was das Eheaus mit dem Erwachsenen und ihren Kindern macht und was mit Frauen passiert, wenn sie Mütter werden.«

Die Welt kompakt (08. Februar 2017)

»Die Reaktionen, die sie auf die Kolumne bekommen hat, decken sich mit der gesellschaftlichen Doppelmoral gegenüber arbeitenden Müttern: Und dem Vorwurf, eine schlechte Mutter zu sein, weil man seine Kinder nicht mehr täglich sieht. All das verarbeitet Frieda Cossham als Autorin, für sich selbst, aber auch für andere Teilzeit-Mütter, die ihr eigenes Leben nicht komplett der Mutterrolle unterordnen wollen.«

"Mensch, Theile!" in BAYERN 3 (01. Februar 2017)

»[D]ie Journalistin Lisa Cossham [...] berichtet [...] von einem Sturm der Entrüstung, der über sie losbrach, als sie offen über das Tabuthema berichtete.«

Für Sie (10. April 2017)