Politische Zeiten

Beobachtungen von der Seitenlinie

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Politische Autobiografie und deutsche Zeitgeschichte

In Claus Leggewies Autobiografie spiegelt sich der Lebenslauf vieler Altersgenossen: kosmopolitisch, ökologisch engagiert, querdenkend haben sie Deutschland entscheidend mitgeprägt. In der Schilderung von Schlüsselszenen setzt sich etwas zusammen, das im Rückblick gern Entwicklung genannt wird, das er allerdings auch von Zufällen, Brüchen und Gefährdungen geprägt sieht. Da spürt der Kölner Junge plötzlich die Nähe der NS-Vergangenheit und begreift durch einen Blumenstrauß im Rinnstein eines Pariser Nobelviertels die Gewalt der Macht. 1968 betrachtet er von der Seitenlinie, seither macht er als Beobachter und Berater gelegentlich selbst Politik. Reisen führen in alle Kontinente, Begegnungen mit Menschen, Ideen, Weltanschauungen werden aufgeschrieben. Leggewie vergewissert sich der Erinnerungsspuren des eigenen Lebens und einer Generation, mit der sich fast alles änderte. So sind diese Erinnerungen auch ein spannendes Stück gelebte Zeitgeschichte.

"Ein Leben im Lichte historischer Ereignisse."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (10. März 2015)

eBook epub (epub), 40 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-14231-5
Erschienen am  09. März 2015
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Vita

Claus Leggewie

Claus Leggewie, geboren 1950, lehrt Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und leitet das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen. Er beschäftigt sich wissenschaftlich und publizistisch mit dem Nachleben der Geschichte in der kollektiven Erinnerung, mit den Grundlagen kooperativen Verhaltens in multikulturellen Gesellschaften und mit den Chancen der Demokratie in aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Leggewie ist nicht nur Politikwissenschaftlicher, er ist ein Rockstar des politischen Denkens."

taz (11. März 2015)

"Weitblick, Scharfblick. Seine Lebensgeschichte liest sich ungewöhnlich anregend, weil er sie als eine Ethnografie der 68er angelegt hat."

Frankfurter Rundschau (10. Mai 2015)

"Geradezu famos gelingt es dem Politikwissenschaftler auf 476 Seiten, seine eigene Biographie mit der Zeitgeschichte zu verknüpfen."

Gießener Anzeiger (25. April 2015)

"Feine Sprache und intellektuelle Brillanz."

Kleine Zeitung (11. Oktober 2015)