Rabenprinz

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»Wir mögen ewig leben, aber Ihr blüht heller und Eure Stacheln hinterlassen blutige Spuren.«

Die 17-jährige Isobel ist eine begabte Porträtmalerin mit einer gefährlichen Klientel: das unheimliche Volk der Elfen; unsterbliche Wesen, die nichts erschaffen können, ohne zu Staub zu zerfallen. Doch als Isobel ihren ersten royalen Kunden empfängt – Rook, den Prinz des Herbstlandes – begeht sie einen fatalen Fehler. Sie malt den menschlichen Schmerz in seinen Augen – eine Schwäche, die Rook das Leben kosten könnte. Um sein Leben zu retten, müssen Isobel und Rook lernen, einander zu vertrauen. Doch als aus Vertrauen langsam Liebe wird, brechen die beiden ein Gesetz des Elfenvolkes, das gnadenlose Konsequenzen nach sich zieht …


Aus dem Amerikanischen von Claudia Max
Originaltitel: An Enchantment of Ravens
Originalverlag: Simon & Schuster, US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23118-7
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wunderschöner Schreibstil

Von: Mell loves books

31.03.2020

Auf dieses Buch war ich schon als ich das wundervolle Cover das erste Mal gesehen habe extrem neugierig. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend und so musste ich es einfach lesen. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass der Schreibstil der Autorin wirklich wunderschön ist. Ihre Art zu schreiben ist richtig magisch und künstlerisch, was auch wirklich wunderbar zu der Geschichte gepasst hat. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und Isobel mochte ich von der ersten Seite an schon sehr. Sie ist eine starke junge Frau, die sich durch ihre Kunst durchs Leben schlägt und um ihre Familie kümmert, wo es nur geht. Ihre sind vor einiger Zeit gestorben, weshalb sie bei ihrer Tante wohnt, welche sie auch aufgezogen hat. Bei ihnen leben außerdem noch die Zwillinge, welche eigentlich einmal Ziegen waren und durch einen Zauber zu Menschen wurden. Die beiden waren wirklich genial und ich habe sie schnell lieb gewonnen, da das tierische bei ihnen oft durchkommt und sie dadurch nur noch liebenswerter erscheinen. Auch, wenn sie hier und da Mal einen Streich spiele und einen Frosch essen. Bei Rook habe ich anfangs ein wenig gebraucht um mit ihm warmzuwerden. Doch nach und nach hat er nicht nur Isobels, sondern auch mein Herz erobert. Die Geschichte der beiden ist wirklich sehr schön erzählt und auch an manchen Stellen sehr witzig. Doch leider, auch wenn mir die Geschichte insgesamt ziemlich gut gefallen hat, so gab es auch ein paar Stellen, die sich für mich etwas gezogen haben. Richtige Spannung kam für mich nur gegen Ende, es ist zwar schon einige passiert, doch irgendwie fehlte mir die richtige Action bei manchen Szenen, überhaupt bei den Kampfszenen. Die hätten doch noch etwas mehr Pep gebraucht. Das Welten-Design hat mir ansonsten ziemlich gut gefallen. Es gab viele Erklärungen und alles ist sehr märchenhaft gestaltet, sodass mir der Einstieg in die Geschichte überhaupt nicht schwerfiel. Der schöne Schreibstil der Autorin hat auch dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte, da ich so neugierig war, wie die Geschichte von Isobel und Rook wohl enden wird, da nämlich die Beziehung bzw. die Liebe zwischen Menschen und Elfen verboten ist. Fazit: Alles in allem hat mir das Buch, trotz einiger paar Kritikpunkten, ziemlich gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen noch mehr Bücher der Autorin zu lesen. Soviel ich weiß ist "Rabenprinz" ein Einzelband, was ich sehr schön finde, denn das Ende war wirklich super und hat die Geschichte wundervoll abgerundet. :)

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Wohlfühlbuch trotz kleiner Schwächen

Von: Marie S.

30.03.2020

Erwartungen Nachdem man das Buch im englischsprachigen Raum ja schon seit Monaten immer wieder gesehen hat, konnte ich es kaum erwarten die Geschichte endlich zu lesen und mal wieder in eine magische Feen-Welt einzutauchen. Zu große Hoffnungen wollte ich mir allerdings trotzdem nicht machen, da das Feedback im Bezug auf das Original doch eher durchwachsen war. Cover Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass das Cover übernommen wurde. Die Farben sind einfach total schön aufeinander abgestimmt und auch sehr passend zur Geschichte gewählt. Insgesamt passt das gesamte Äußere sehr gut zum Inhalt und so gefällt mir das Cover insgesamt sehr gut. Inhalt Da das Buch für einen High-Fantasy-Roman mit seinen ca. 380 Seiten doch recht dünn ist, nahm die Geschichte sehr schnell Fahrt auf, wodurch man sich nicht erst einmal durch seitenweise Worldbuilding durcharbeiten muss, bevor es wirklich mit der eigentlichen Geschichte losgeht. Trotzdem hat man sowohl das Dorf in welchem Isobel lebt, als auch die Welt der Elfen hat man trotzdem im Laufe der Geschichte nach und nach kennengelernt und zumindest ich konnte mir schnell etwas unter der gesamten Kulisse vorstellen. Besonders schön dargestellt wurden die verschiedenen Länder des Elfenreichs. Sie hatten jeweils ihren ganz eigenen Charme und für jemanden wie mich – der schöne Beschreibungen von allem was typisch für den Herbst und den Frühling ist liebt – war das Buch in dieser Hinsicht wirklich ein absoluter Traum. Lediglich unter den „Innenräumen“ des Frühlingshofes konnte ich mir leider nicht so viel vorstellen, da hier die Beschreibung doch sehr vage und wenig greifbar blieb. Insgesamt war die Handlung zwar nicht so komplex, wie in manchen vergleichbaren Geschichten, aufgrund der Länge des Buches war das allerdings auch nicht nötig. Die Probleme, welche sich im Laufe der Zeit aufgetan haben, wurden alle in Richtung Ende zusammengeführt und dort zwar nicht unheimlich überraschend oder episch, dafür aber doch logisch und schön aufgelöst. Die Liebesgeschichte zwischen Rook und Isobel ging mir zu Beginn echt viel zu schnell und ich konnte gar nicht nachvollziehen, wie die beiden sich schon so sehr ineinander verliebt haben konnten, ohne den jeweils Anderen wirklich zu kennen. Da den beiden dann aber doch noch der ein oder andere Stein in den Weg gelegt und das ganze somit etwas verlangsamt wurde, konnte ich damit aber letztendlich doch ganz gut leben und ich habe auch im Bezug auf die Liebesgeschichte mit den beiden mitgefiebert. Spannend und schön eingebaut fand ich auch die Wesen, gegen welche die beiden im Laufe der Geschichte kämpfen mussten und die wirklich so eklig beschrieben waren, dass ich ganz bestimmt nicht mit ihnen hätte tauschen wollen. Durch diese und auch durch einige doch sehr fragwürdige (lest das Buch bloß nicht vor dem Essen! :D) Situationen am Frühlingshof, wurde der Welt der Feen dieser perfekte Schein auf eine überzeugende Weise genommen, was alles noch authentischer und etwas besonderer gemacht. Charaktere Isobel und insbesondere Rook waren für mich zwei wirklich tolle und liebenswerte Protagonisten. Es hat einfach Spaß gemacht die beiden zusammen zu verfolgen und insbesondere Rooks Unwissenheit im Bezug auf Menschen hat für wirklich viele total unterhaltsame Szenen gesorgt, welche mich wirklich richtig zum Lachen bringen konnten. Durch diese kleinen Momente in denen er einfach nur komplett unwissend und überfordert war, wirkte er einfach total sympatisch und hat sich schnell in mein Herz geschlichen. Dadurch war er auch mit Abstand mein liebster Charakter und ich hätte glaube ich noch 200 weitere Seiten über ihn lesen können ohne mich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Die Nebencharaktere waren für mich zwar nicht alle und vor allem nicht immer komplett überzeugend, was ich aber schön fand war, dass jeder von ihnen wirklich seinen ganz eigenen Charakter hatte, welcher teils wirklich mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet wurde. Besonders schön und lustig fand ich hier die Idee von Isobels Zwillingsschwestern. Denn obwohl die beiden nur eine kleine Rolle gespielt haben, hat die Autorin sich Gedanken dazu gemacht und das gibt einer Geschichte einfach das besondere Etwas, Fazit Ganz bestimmt gibt es auf dem Büchermarkt stärkere und ausgeklügeltere Geschichten in diese Richtung, mich konnte „Rabenprinz“ aber trotzdem von vorne bis hinten gut unterhalten und es ist für mich eines dieser leichten Bücher, mit denen man einfach eine schöne Zeit hat und die sich locker weglesen lassen. Somit kann ich auch durchaus nachvollziehen, dass dieses Buch bei einigen nicht so gut ankommt. Für mich war es allerdings genau das Richtige und es hat – insbesondere Dank eines wahnsinnig tollen Protagonisten – wirklich mein Herz erobert und wird dort auch einen ganz besonderen Platz behalten.

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Vita

Wenn Margaret Rogerson nicht gerade schreibt, trifft man sie beim Malen, Lesen, Gaming, Puddingkochen oder auf der Suche nach Kröten und Pilzen im Wald an. Zu ihren Hobbies zählen außerdem das Sammeln seltsamer Schals und der Konsum von mehr Dokumentationen als sozial akzeptabel wäre (das behaupten zumindest einige). Derzeit lebt sie im Norden von Cincinnati, Ohio.

Zur AUTORENSEITE

Claudia Max studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Literaturübersetzen mit dem Schwerpunkt Anglistik/Amerikanistik. Seit 2008 ist sie freiberufliche Literaturübersetzerin. Sie lebt in Berlin und arbeitet überall. Am Übersetzen liebt sie den Wechsel der Welten und Genres; besonders am Herzen liegen ihr Bücher, die sich für Diversität und eine offene Gesellschaft einsetzen.

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