Rachesommer

Walter Pulaski 1
Thriller

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Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen – und ein Sommer der Rache

Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ...

Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt ...


Originaltitel: Rachesommer
Originalverlag: Club Bertelsmann
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-11363-6
Erschienen am  23. April 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Was ist der Unterschied zwischen einer Anwältin und einem Ex-LKA-Beamten?

Von: djojo

04.01.2019

Evelyn Meyers arbeitet seit elf Jahren in der Kanzlei Krager, Holobeck & Partner als Anwältin für Zivilrecht. In der Kanzlei werden dank der beiden Staranwälte Krager und Holobeck vor allem die prominenten österreichischen Unternehmen vertreten. Nur ganz selten nimmt die Kanzlei private Mandanten an. So wie in dem Fall des vermeintlich verunglückten Heinz Prange. Erschlagen von einem kleinen batteriebetriebenen Kassettenrecorder, welcher ihm durch einen ausgelösten Airbag ins Gesicht geschleudert wurde. Doch irgendetwas stimmt an diesem Fall nicht. Das vermutet Evelyn Meyers insbesondere nachdem sie eine Verbindung zum verunglückten Rudolf Kieslinger entdeckt, der auf einer Baustelle ihres Onkels Jan umgekommen ist. Zuviel unglückliche Umstände für ihren Geschmack. Und deshalb fängt Evelyn selbst an ein wenig nachzuforschen. Parallel dazu ermittelt Walter Pulaski beim Kriminaldauerdienst Leipzig. Er wird zu einem Suizid in die geschlossene psychiatrische Anstalt Markkleeburg gerufen, welche auf die Behandlung multipler Persönlichkeitsstörungen spezialisiert ist. Dort hat sich die 19jährige Natascha Sommer das Leben genommen, welche vor knapp 10 Jahren nach schwersten Misshandlungen eingeliefert wurde. Ihre Therapeutin Sonja Willhalm hält einen Suizid jedoch für sehr unwahrscheinlich, da sich der Zustand von Natascha Sommer in der letzten Zeit merklich gebessert hatte. Und auf einmal entdeckt auch Pulaski Indizien, die den Selbstmord in Frage stellen. Und mit seiner „Kopf-durch-die-Wand“-Mentalität beginnt er eine Mordermittlung einzuleiten, die schon bald vom LKA übernommen wird. „»Hör zu!«, unterbrach Pulaski den Redeschwall seines Kollegen. »Bevor du den Jungs vom LKA die Schachtel mit den Unterlagen gibst, kopierst du alle Patientendossieres.« – »Du hast sie wohl nicht alle! Das sind siebzig Akten!«, stöhnte Malte. – »Mach es!« – »Warum, zum Teufel?« – »Ich habe nicht vor, den Fall abzugeben.«“ (S. 136) Nachdem ich vor einigen Jahren die Thriller von Andreas Gruber rund um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez als Hörbucher kennenlernen durfte, habe ich mir dieses Jahr sein zweites Ermittlerteam vorgenommen: Evely Meyers und Walter Pulaski, von denen es inzwischen auch bereits drei Bände gibt. Und ich muss zugeben, ich wurde nicht enttäuscht. Mit Walter Pulaski hat Andreas Gruber einen ähnlich schrägen Vogel erschaffen wie Maarten S. Sneijder. Der kettenrauchende Asthmatiker war mir zwar zu Beginn nicht ganz so sympathisch wie der kiffende Sneijder, aber im Laufe der Zeit hat auch Pulaski genug Sympathie-Punkte bei mir gesammelt. Und mit Evelyn Meyers ist eine Protagonistin entstanden, die man so nicht erwartet. Sie ist humorvoll auf der einen Seite – eine sympathische katzenfreundliche Krimileserin – und auf der anderen Seite ist sie doch ziemlich verbissen, ehrgeizig und hat auch ihr eigenes Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Mit beiden Protagonisten hat Gruber Charaktere geschaffen, die genug Potential für die nächsten Bände dieser Serie mitbringen. Den Thriller kann man aufgrund eines klasse Spannungsbogens und einem guten Lesefluss in einem Rutsch verschlingen und man verliert nie den Spaß dabei. Von meiner Seite gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung, insbesondere wenn man bereits Thriller von Andreas Gruber gelesen und diese für gut befunden hat.

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Netter und spannender Auftakt!

Von: HelloMyMedia

21.12.2018

Vor allem in den Jahreszeiten, in denen die Temperaturgerade wie das kalte Eis im Sommer dahin schmelzen, gehört es sich, einen atmosphärisch dichten und spannend erzählten Thriller bzw. Kriminalroman zu lesen. Ein Buch, in dem ein grausamer Mord auf unterhaltsame Art und Weise aufgedeckt wird. Vor kurzem habe ich in meinem W-Seminar über den „typisch deutschen“ Kriminalroman referiert und auf das Werk, das ich in dieser Rezension thematisieren möchte, treffen diese grob gefassten Merkmale gut zu. Es handelt sich um den Auftakt zur Reihe rund um das Ermittlerduo Pulaski und Meyers, der den Titel „Rachesommer“ trägt. Welche Eindrücke aus der Lektüre gewonnen werden können, erfährst du hier. Durch einen sehr leichten Schreibstil und eine kurze Kapitellänge findet man sich als Leser schnell in das Szenario ein und wird mit dem Tempo des Erzählten vertraut. Die vierhundert Seiten Buchlänge gestalten sich dabei außerordentlich kurzweilig, sodass ich das Lesevergnügen innerhalb weniger Tage beenden konnte. Mit den Figuren wurde ich schnell warm, obwohl ihre charakterlichen Eigenschaften doch etwas mehr Tiefe vertragen hätten. Zwar kann ich ihre Motivationen und Beweggründe immer nachvollziehen und –empfinden, fühlt es sich dennoch an, als würde ich sie ausschließlich von außen beschrieben bekommen und wenig über ihr Innenleben erfahren. Der Autor bleibt so sehr an der Oberfläche, ohne intensiv an ihr zu kratzen. Auch ist das Bild des schrulligen, immer-schlecht-gelaunten Kommissars und einer emsig-eifrigen Poweranwältin ist nicht neu. Ein wenig mehr Mut zu der Eigenheit der erdachten Personen wäre wünschenswert gewesen, unterbricht aber den Lesefluss, in den man durch die Lektüre gerät, keinesfalls. Der Plot des Thrillers ist dicht gespickt mit gelungenen Wendungen, geschickter, aber nie zu aufreibender Spannung und einem atemlosen Tempo, das den Leser immer auf Trab hält. Wie in der Einleitung bereits kurz angeschnitten, weist die Lektüre mehr Parallelen zu einem deutschen Kriminalroman als zu einem tatsächlichen Thriller auf. Wer hier auf zum Schneiden angespannte Atmosphäre und erbarmungslose Brutalität hofft, wird mit dem Buch eher seine Schwierigkeiten haben. Wenn man sich auf den Fall ein- und auf sich zukommen lässt, was geschehen mag, dann erwartet das Lesepublikum eine längenlose und gut konstruierte Kriminalgeschichte, die zu begeistern weiß. Insgesamt würde ich „Rachesommer“ als einen kleinen, aber feinen Einstieg in eine vielversprechend klingende Thriller- bzw. Krimi-Reihe bezeichnen. Denn in mir hat er auf jeden Fall Interesse auf die beiden Folgebände geweckt, die noch auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen. Diese wurden im September 2018 durch den Goldmann Verlag in einer Auflage mit neuem Design veröffentlicht und mir freundlicherweise als Rezensionsexemplare zu Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte. „Rachesommer“ ist ein kurzweiliges und gut konstruiertes Krimivergnügen, das in mir Lust auf mehr Stoff in diese Richtung wecken konnte. Gerne vergebe ich drei von fünf möglichen Sternen, mit deutlicher Tendenz nach oben.

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Vita

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestellerliste.

www.agruber.com und auf Facebook: www.facebook.com/Gruberthriller

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