Raus aus der Demenz-Falle!

Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren

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Demenz ist kein Schicksal.

Die aktuelle Demenz-Forschung ist der Überzeugung, dass Demenz durch altersbedingte Abbauprozesse und Ablagerungen im Gehirn verursacht wird. Leicht verständlich und mit überzeugenden Argumenten macht Gerald Hüther, einer der führenden Hirnforscher, deutlich, dass diese im letzten Jahrhundert entwickelte Vorstellung nicht nur unzutreffend ist. Sie hat auch den Blick für das Phänomen verstellt, das tatsächlich für die Herausbildung von Demenz verantwortlich ist: die Unterdrückung der normalerweise bis ins hohe Alter vorhandenen Regenerations- und Kompensationsfähigkeit des Gehirns. Dieses neuroplastische Potential verlieren wir aber fast alle zwangsläufig in einer Welt, in der uns die Freude am eigenen Entdecken und am gemeinsamen Gestalten beim Älterwerden zunehmend abhandenkommt.

»Hüthers ›Raus aus der Demenzfalle!‹ macht deutlich, dass die alten Pfade des Denkens über Demenz verlassen werden müssen.«

Demenz. Das Magazin

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ISBN: 978-3-641-20242-2
Erschienen am  02. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Neue Denkansätze

Von: Angela Steffens

16.06.2020

Der Untertitel des Buches spricht für sich: "Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren." Wer sich also eine Auflistung der neuesten Ergebnisse aus der Demenzforschung erhofft, wird hier nicht fündig werden. Vielmehr bringt Prof. Dr. Gerald Hüther, einer der renommiertesten Hirnforscher Deutschlands, eine neue und mutige, weil andere Sichtweise hinsichtlich Demenz in die Welt. Hüther geht davon aus, dass die Regenerationsfähigkeit des Gehirns bis ins hohe Alter bestehen bleiben kann, sofern wir uns unsere Zufriedenheit und unsere Kreativität erhalten. Angst, Stress und Traurigkeit hingegen erschöpfen diese natürliche Fähigkeit der Regeneration, so dass das Gehirn natürliche Alterungsprozesse nicht mehr so gut kompensieren kann. Ein vollkommen neuer Ansatz, der nicht nur das "gesünder Leben" auf körperlicher Ebene hervorhebt, sondern auch die geistig-seelische Komponente einbezieht.

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Richigstellung

Von: Dr. Peter Schattschneider aus Wien

16.10.2019

Als Beleg für die Behauptung, dass die charakteristischen Veränderungen im Gehirn ("plaques") mit der Klinik der Alzheimer-Krankheit nichts zu tun haben, wird die Nonnenstudie von Snowdon et al. zitiert. Das stimmt nicht, wie man durch googeln feststellen kann. Die 20 untersuchten Fälle zeigen eine deutliche Korrelation zwischen dem klinischen Befund und der Neuropathologie. Kleine Abweichungen (6 von 15 Fällen, bei denen plaques in bestimmten Gehirnregionen von Gesunden gefunden wurden), sind bei dieser kleinen Zahl bestenfalls eine Vermutung. Auch die Botschaft, dass das gesunde, glücklich und zufrieden machende Klosterleben das Alzheimer-Risiko verringere, wird durch die zitierte Studie nicht belegt. Schade, dass Fakten so missbraucht werden, um eine Lieblingsidee zu verhökern.

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Vita

Prof. Dr. Gerald Hüther, geb. 1951, gehört zu den renommiertesten Entwicklungsbiologen und Hirnforschern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher. Ein besonderes Anliegen ist dem dreifachen Vater, neue Wege anzustoßen, wie wir Kindern ihre angeborene Begeisterung fürs Lernen erhalten können.

Weitere Infos zum Autor unter www.win-future.de

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Pressestimmen

»Das inspirierende Buch macht Mut und zeigt auf, dass es nie zu spät ist, ein bisschen gesünder zu leben.«

Spektrum der Wissenschaft (09. Februar 2018)