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Red Rising Roman

Red-Rising-Trilogie (1)

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (114)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14741-9

Erschienen: 27.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, Paperback

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Wenn du Gerechtigkeit willst, musst du dafür kämpfen!

Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …

"Die Gewalt in 'Red Rising' ist mitunter explizit, zugleich schildert Brown poesievoll."

Wolfgang Hauptmann, Österreichische Presseagentur APA (19.12.2014)

ÜBERSICHT ZU RED RISING

Red-Rising-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Pierce Brown (Autor)

Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

"Die Gewalt in 'Red Rising' ist mitunter explizit, zugleich schildert Brown poesievoll."

Wolfgang Hauptmann, Österreichische Presseagentur APA (19.12.2014)

"'Red Rising' ist eine der fesselndsten Jugendbuchdystopien auf dem Markt."

Sonja Stöhr, phantastisch! (13.04.2015)

Pierce Brown hat einen würdigen Nachfolger für die Fantasie/Science-Fiction - Szene geschaffen.

Der Schreiberling, Jugendblog von Der Tagesspiegel (17.11.2014)

Pierce Brown legt mit seinem Debüt Weltklasse Niveau an den Tag. (...) spannend und ideenreich geschrieben. Guter Hollywood-Stoff.

Cute And Dangerous (21.11.2014)

"Wer Dystopien mit viel Action, aber auch raffinierten Wendungen mag, wird an 'Red Rising' seine helle Freude haben."

www.captain-fantastic.de (03.11.2014)

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Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Red Rising - The Red Rising Trilogy Book 1
Originalverlag: Del Rey

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14741-9

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 27.10.2014

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Eine faszinierende, undurchschaubare neue Welt

Von: Michelle Yolanda  aus Bautzen Datum: 19.08.2016

hiddenbookparadise.blogspot.com

Ein Buch wie dieses verändert jegliche Sichtweisen, nicht nur bezüglich anderer Bücher (die ich schon kritischer bewerte, es mir hingegen auch sehr um das geschaffene Gefühl geht), sondern auch eigene Denkweisen und Wesenszüge. Es lässt die eigene Welt hinterfragen und man fühlt sich leer nach dessen Ende. Genau wie Darrow.

Dieses Buch der dystopischen Zukunft zeigt eine Welt, wie sie sein könnte. Eine Wiederholung der Geschichte, wie es schon seit Urzeiten ist. Menschen trieben Krieg, wurden modifiziert, sind aufgestiegen und man versklavte sie. So sind einzelne Schichten, eigentlich unveränderbare Kasten aus Farben entstanden. Zudem begann die Menschheit die Planeten unseres Sonnensystems zu bevölkern, nur nicht alle wissen, dass dies schon erfolgreich umgesetzt wurde und schuften bis in ihren Tod. So sollte auch das Schicksal des Protagonisten Darrow sein.

Pierce Brown hat eine atemberaubend neue Welt geschaffen, die so real erscheint. Es gibt neue Modestile und -richtungen, einen eigenen Slang mit verschiedenen sprachlichen Unterscheidungen und all diese neuen Entwicklungen in der Gesellschaft, der Technik und des Lebens erscheinen möglich zu sein, vor allem auch in der bis dahin vergangenen Zeit. Eigentlich ist es ein SciFi-Setting, doch wirkt es gleichzeitig wie eine Art Fantasy durch Aspekte aus der Antike. Es ist in der Zukunft und gleichzeitig vermischt es sich mit der Vergangenheit, denn es zeigt den Menschen, dass niemand perfekt ist. Hier werden Dinge erwähnt, die der Wahrheit des Lebens entsprechen, Taten geschildert, die nie erwähnt werden, anscheinend da sie zu peinlich erscheinen. Doch ist es logisch, die Realtität.

Die Geschichte wird auf eine sehr spannende Art und Weise erzählt. Dabei war sie für mich undurchschaubar. Ich hatte kein einziges Mal mit den Wendungen gerechnet, bei denen mir die Sprache fehlte. Nur einmal war ich selbst in eine Art Falle getappt (als würde der Autor dies wollen) und dachte etwas zu wissen, wie sehr ich mich doch täuschte. So gut durchdacht, keine Szene über langweilig, trotz gewisser Ruhepunkte. Alles war in einem Ausgleich. Ich liebe diese Art der Erzählung, wenn die Seiten davonfliegen. Es vergehen Monate in dem Buch und man merkt es nicht.

Und dann die Charaktere. Jeder war anders, man sah eine Art Hintergrundgeschichte, auch wenn selten eine erzählt wurde. Dabei gibt es äußerst viele handelnde Personen, die keine kleinen Rollen spielen. Die Welt ist so groß. Die Handlungen Einzelner ließen sich nachvollziehen. Irrelevant ob gut oder böse. Eigentlich herrschte in jedem Charakter ein gewisses Gleichgewicht. Ich mochte den Protagonisten Darrow sehr, denn auch er war nicht vollkommen gut, niemand ist es. Man dachte teilweise, jeden Schritt könnte man sehen, aber man schritt im Dunkeln, ohne Hinweise, die, wenn vorhanden, nur schwer zu sehen waren. Darrow ist jemand, der nicht schnell vergisst und seine Liebe ist stark, stärker als man erwartet. Er passt sich nicht einfach an, ist nicht perfekt. Er ist einfach Darrow, der Schnitter. Jede Person gibt dem Buch mehr Licht und gleichzeitig Dunkelheit. Gewiss findet man eine Person, die auf einen selbst passt. Dass man sich so gut die Charaktere hineinversetzen kann, lag bei mir an der sehr gemischten Sprache, mit Beleidigungen, die ich so noch nicht gehört hatte, Verhalten untereinander, dass durchaus so sein könnte, nicht immer nett. Und dem schwarzen Humor.

Nur manchmal gab es Stellen, die ein bisschen konfus waren, aber das lässt sich schnell übersehen, zumal es zu dem Wesen des Buches und Darrow passt. Undurchschaubar. Unvorhersehbar. Ausgefeilt.

Es ist ein Roman mit einer einzigartigen Idee, die zwar kurz an Tribute von Panem und sogar Game of Thrones erinnert - eine unglaubliche Kombination -, aber dennoch ihren ganz eigenen phantastischen Charakter innehat. Sie ist durchgehend spannend und die Länge bemerkt man nicht. Ich will weiterlesen! Ich liebe es!

Zwischen antikem Zeitgeist und zukünftiger Moderne

Von: maaraavillosa Datum: 09.05.2015

maaraavillosa.blogspot.de

Worum geht es?
Darrow, ein Roter, kommt einer unmittelbaren Aufgabe zuteil. Er soll mit wenigen anderen seiner Klasse als sogenannter Höhlentaucher den Mars bewohnbar machen und nach lebenswichtigen Stoffen graben. Die Gesellschaft, in der Darrow lebt, hat Mutter Erde schon längst verlassen, da unbewohnbar, und die übrigen Planeten des Sonnensystems besiedelt. Doch schon bald stellt sich heraus, dass alles eine große Lüge war. Darrow, der mit seinen Leuten unter der Marsoberfläche lebt und hart arbeitet, war nur ein Sklave der Gesellschaft, denn der Mars ist bereits bewohnt. Die obrigen Klassen leben in prunkvollen Städten. Darrow schwört Rache und will das vorherrschende System stürzen. Doch dazu muss er ein Goldener werden und sich in das verstrickte System der Obrigkeit schleusen, um zur Elite zu gehören. Ein nicht einfaches Unterfangen, welches vor allem durch Brutalität geprägt ist.
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Wie hat es mir gefallen?
Ich hatte das Buch bereits bei der lieben Mona vom Booktuber-Kanal KleineMoniii gesehen und muss zugeben, dass gerade sie mich für diese Geschichte angefixt hat. Erwartet habe ich einen spannenden Dystopieauftakt, mit starken Charakteren und einer unerwarteten Handlung. Mir hat vor allem die Idee gefallen, dass andere Planeten besiedelt werden müssen, und die Gesellschaft quasi nochmal neu entstehen muss. Was ich bekam war aber weitaus mehr, denn Pierce Brown versteht es, alles bereits Dagewesene mit Elementen des Zukünftigen zu verknüpfen und somit etwas Einzigartiges zu schaffen. Eine Sci-Fi-Dystopie der Meisterklasse.

Die Gesellschaften entstehen tatsächlich neu und weisen eine Vielzahl von Parallelen zur Antike auf und bestätigen somit die Theorie, dass sich Geschichte immer wieder wiederholt. Und das sagt das Buch an vielen Stellen sogar über sich selbst: es gab den Kaiser Augustus, es gab die und die Anhänger und so weiter. Die Darsteller in Red Rising wissen also darum, dass sie quasi ein Abbild zu dem schaffen, was schonmal geschehen ist und benennen Töchter und Söhne, Herrscher und Sklaven absichtlich nach römischen Vorbildern.

Ganz gegensätzlich sind dazu dann die zukünftigen und gesellschaftlich sehr fortschrittlichen Elemente. Man hat es in dieser fernen Zukunft geschafft, andere Planeten bewohnbar zu machen. Man ist in Besitz der nötigen Technik, um diese Überfahrten zu bewerkstelligen und so zieht sich dies durch sämtliche Ebenen des Lebens. Es gibt wahnsinns-Computer, sogenannte Medbots, die Tote registrieren und so weiter. Man befindet sich also immer in diesem Gegensatz von sehr antik und sehr zukünftig. Aber gerade dies macht das Buch zu etwas besonderem.

All dies machte sich auch für mich nicht nur im Buchcover, sondern auch in der Sprache bemerkbar. Denn beim Lesen fühlte ich mich immer wieder mal an die Odyssee von Homer erinnert, die ich mal für mein Geschichtsstudium lesen musste. Beschreibungen von Handlungen erfolgen sehr nüchtern. Die Sätze sind außerordentlich kurz und objektiv gehalten. Und dann der krasse Gegensatz: vulgäre Ausuferungen wie Pisser und schlimmere Bezeichnungen, die man wohl nur in Ghettos zu hören bekommt. Das fand ich zu Anfang doch sehr befremdlich, aber mit jeder weiteren Seite hat es einfach in den Gesamtzusammenhang gepasst. Und das muss man auch sprachlich erstmal so hinbekommen - Hut ab!

Aber Red Rising ist kein Buch für Zartbesaitete. Denn die Antike war vor allem was die Schlachten anging, nicht gerade zimperlich und so verhält es sich auch in Red Rising. Brutalität at it's best, würde ich mal so sagen! Da verstecken sich schonmal Soldaten in den ausgeweideten Kadavern von Pferden und so weiter. Das muss man als Leser schon schlucken können, weshalb ich es schon fraglich finde, ob sich das Buch so als Geschichte für Jugendliche eignet. Aber nun gut, die Tribute von Panem sind ja auch nicht gerade zimperlich was Gewalt angeht. Wer dies nicht ab kann, wird auch an dem Buch nicht sehr viel Ästhetik finden.

Mir hingegen hat es trotz vulgärer Sprechakte und stetiger Brutalität eben doch außerordentlich gut gefallen und ich bin schwer beeindruckt von so viel Können als Autor - das ist wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich mir so viel Zeit mit dem Lesen gelassen habe. Das ist nämlich kein Buch, was sich mal ebenso nebenher lesen lässt, da braucht es ein gewisses Maß an Konzentration. Auch hatte die Geschichte viele unerwartete Wendungen und Darrow als Hauptprotagonist hat mir sehr gut gefallen. Gerade er ist auch ein sehr zwiegespaltener Charakter, der einerseits mit einer außergewöhnlichen Härte und Entschlossenheit nach dem Aufstieg zum Goldenen strebt, und andererseits so sensibel ist, wenn es um seine Verstorbene Frau Eo geht - vor allem weil sie zu unrecht sterben musste.

Ich habe der Geschichte vier von fünf Sternen gegeben, denn es muss auch noch Luft nach oben sein! Übrigens ist der zweite Band Golden Son bereits auf Englisch erschienen und ich habe ja schon überlegt, ob ich die Fortsetzung nicht auf Englisch lesen soll, weil viele Leserstimmen sagten, dass in der deutschen Übersetzung viel vom Schreibstil und vom Inhalt verloren gegangen ist. Wir schauen mal.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Juliane Büch aus Emden Datum: 24.04.2015

Buchhandlung: LeseZeichen-Buchhandlung GmbH

Das Buch liest sich gut. Eine Mischung aus Panem und „Die Erben von Atlantis“. Dadurch, dass ich viel lese, bot der Inhalt für mich nun nichts Neues, war aber durchaus nicht uninteressant. Der Teil auf dem Spielfeld mit der Eroberung und den Proktoren (Kriegsspiel sondergleichen in Erinnerung an die alten Römer, Cäsaren, Spartaner, Titanen…) war mir persönlich viel zu lang. Ich hatte manchmal Schwierigkeiten, einzelne Charaktere auseinander zuhalten oder mir zu merken, wer zu welchen Häusern gehörte, weil die gemeinen „Goldenen“ alle so gleich super sind. Aber das liegt einfach daran, dass ich nicht so der „Command&Conquer“ – Typ bin. Die Figuren Darrow, Mustang, Sevro sowie die Söhne des Ares waren für mich trotzdem interessant und besonders genug, um das Buch bis zum Ende durchzulesen. Außerdem finde ich, dass die Kollegin von der Presse-Stelle recht hat, was den Platz im Erwachsenenbereich angeht. Empfehlen würde ich das Buch aufgrund der Brutalität, die sich durch die Geschichte zieht sowie Erwähnung von Vergewaltigungen, Misshandlungen aus Spaß, etc wirklich erst ab 16/17 aufwärts. Bei All Age greift bei uns auch schon mal jüngeres Publikum hin. Ich denke, Doppelplatzierung ist hier durchaus möglich. Fazit: Mehr für Jungs als für Mädchen geeignet, da es in „Red Rising“ keine rührige Liebesgeschichte gibt. Es geht wirklich um betrügen und betrogen werden, herrschen oder beherrscht werden. Alle Mittel sind recht und der Autor zögert nicht, entsprechend aufzufahren. Da ich nicht so der Fan von elendig langer Belagerung und deren Beschreibung bin, war es für mich im zweiten Teil der Prüfung zuweilen recht langatmig gestrickt, weil ja klar sein musste, dass Darrow für die Fortsetzung und der Ausübung seiner persönlichen Rache beim Erzgouverneur landen wird. Aber es gibt sicher Leser, die das mit großer Freude und glühender Begeisterung weg lesen werden. Im Original hat es hervorragende Kritiken bekommen und von der Idee her sind diese auch absolut gerechtfertigt. Schließlich erfreut sich das Genre der Dystopie weiterhin großer Beliebtheit. Ein dicker Schmöker für die kommende kalte Jahreszeit ist es allemal. Ich persönlich setze größere Hoffnung in Teil 2 und 3, die irgendwann folgen werden. Ich möchte wissen, wie Darrow sich außerhalb eines Schlachtfelds im Angesicht seiner größten Feinde behaupten wird und ob aus ihm tatsächlich der Anführer einer großen Revolution werden kann. Ob mehr in ihm steckt, als der wilde Höllenbohrer, der ihm den Weg durch die Arena geebnet hat. Wertung in Sternen: 3 ½ von 5 für den Inhalt. 4von 5 für das gelungene Cover.

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