Rheanne - An Bord der Adlerschwinge

Roman

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Mord im Orientexpress meets High Fantasy

Eigentlich hat die Ritterin Rheanne einen einfachen Auftrag: Sie soll ins ferne Land Genzabar reisen und dem dortigen Herrscher ein Geschenk überreichen. Doch an Bord der Adlerschwinge ereignet sich auf hoher See ein mysteriöser Todesfall. Ein Matrose ist ermordet worden, am Tatort findet sich schwarzes Blut. Rheanne beginnt zu ermitteln und findet ausgerechnet in dem attraktiven, aber geheimnisvollen blinden Passagier Cormac einen Verbündeten. Weitere brutale Morde geschehen, und Rheanne selbst gerät ins Visier des Täters. Längst ist ihr klar, dass der Mörder an Bord kein Mensch ist ...

»Die Autorin Anne Troja verknüpft in ihrem Buch gekonnt ein interessantes Fantasy-Setting mit einem klassischen Krimi-Plot und erschafft so die überaus ungewöhnliche Geschichte.«

Delmenhorster Kreisblatt (08. Februar 2019)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23103-3
Erschienen am  21. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Ritterin Rheanne

Leserstimmen

Gelungener Auftakt mit spannendem Genremix!

Von: HarmonyBooks

11.03.2019

Rheanne 'An Bord der Adlerschwinge' ist das erste Werk, dass ich von Anne Troja gelesen habe und auch das erste Buch, dass mir vom Random House Verlag durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür. Dies soll allerdings nicht meine Meinung zu diesem Buch beeinflussen. Anne Troja, Jahrgang 1992, studiert Germanistik und Geschichte an der Universität Potsdam. Neben dem Schreiben von Fantasy-Romanen begeistert sie sich für das Downhillfahren und die Werke von Stephen King. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin. »Rheanne - An Bord der Adlerschwinge« ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasy-Reihe um die Ritterin Rheanne. Sowohl das mysteriöse Cover mit der bewaffneten Frau und dem großen Schiff im Hintergrund als auch der Klappentext haben mich echt neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich hatte bis jetzt noch keinen Roman mit der Thematik Seefahrt und Rittertum gelesen. Umso glücklicher war ich, als ich den Roman endlich in der Hand hielt und lesen konnte. Es dauerte nicht lange bis ich mit Rheanne zusammen auf dem Deck der Adlerschwinge stand. Anne Trojas altertümlicher und gut verständlicher Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen und trug für mich beachtlich zum Setting der ganzen Welt bei. Ebenso sorgte er dafür, dass ich nur so durch die Seiten des Buches geflogen bin. Das ist etwas ganz besonderes, da mir das im Genre Fantasy eher selten zuteil wird. Obwohl die Welt nur oberflächlich beschrieben wurde, konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Trotzdem wünschte ich mir auch bei diesem Buch eine Weltkarte und hoffe auf eine Umsetzung in dem weiteren Bänden der Reihe. Die grausamen Morde an Bord, die wohl von einem Dämonen begangen worden sind, zwingen Ritterin Rheanne in eine fieberhaft Ermittlungsjagd und verbinden somit die Genre Fantasy und Krimi aus meiner Sicht sehr gut miteinander. Teilweise lag der Fokus auch auf der Beziehung zwischen der Protagonistin Ritterin Rheanne und dem Priester Cormac, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Rheanne fand ich von Anfang an sympathisch, denn sie wirkte nicht aufgesetzt und war sich ihrer Stärke bewusst, obwohl die neue Situation an Bord sie oft verunsichert. Pflichtbewusst verfolgt sie ihre eigentlich Mission, auch noch als ihr Leben in Gefahr ist. In dem blinden Passagier Cormac findet sie während der Ermittlungen einen Verbündeten. Über die Zeit entwickeln die beiden ein inniges Verhältnis. Cormac ist anfangs sehr mysteriös und weckte somit mein Interesse, ohne dabei merkwürdig oder abstoßend zu wirken. Seine Entwicklung hat mich überrascht und ihn mir schlussendlich als einen logisch durchdachten und sympathischen Charakter nahegebracht. Auch alle anderen Charaktere wirkten authentisch und verliehen der Geschichte das gewisse Etwas. Mit seinen 320 Seiten ist Rheanne wahrlich kein dicker Schinken wie die meisten Fantasy-Bücher es sind. Das tut der Handlung aber überhaupt keinen Abbruch, denn so hatte ich das Gefühl, dass der Roman nie an Spannung verlor und sogar zum Ende hin nochmal an Fahrt aufnahm. Das I-Tüpfelchen des Ganzen war das Ende, dass ich so gar nicht erwartet hatte. Die Handlung voller Geheimnisse und Spannung hat mich einfach begeistert. Ich hatte Spaß dabei Rheanne auf den Spuren des Mörders zu folgen. Fazit Rheanne ‘An Bord der Adlerschwinge’ von Anne Troja ist ein gelungener und spannender Auftakt einer Reihe, der gut mit dem Genremix aus Fantasy und Krimi spielt und Lust auf weitere Abenteuer mit Rheanne macht. Ich freue mich schon darauf und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Falscher Handlungsfokus

Von: Ashelia

08.03.2019

Der Klappentext vom ersten Fall der Ritterin Rheanne ließ auf einen Mix aus Fantasy und Krimi schließen wie ich ihn gerne lese. Bücher in diesem Genremix sind auch noch viel zu selten. Entsprechend gespannt war ich auf den Inhalt. Rheanne wurde gerade erst zur Ritterin befördert und soll auf ihrem ersten Auftrag als solche ein Geschenk von großer Wichtigkeit sicher in das Land Genzabar bringen. Die Reise erfolgt per Schiff - der titelgebenden Adlerschwinge. Doch die Fahrt verläuft wenig entspannt, denn schon kurz nach der Abfahrt stirbt einer der Matrosen grausam - und alles deutet auf einen nicht-menschlichen Täter hin. Rheanne sieht sich als Ritterin in der Pflicht, den Täter zu finden und stellt Nachforschungen an. An sich mochte ich den Genremix und auch die begrenzten räumlichen Möglichkeiten durch das Schiff auf hoher See. Die entworfene Welt kann in den weiteren Bänden auch noch spannend werden, blieb hier aber noch recht oberflächlich. Auch gefiel mir, dass man den Täter tatsächlich nicht von vornherein erahnen konnte, sondern mitgrübelte, wer es denn sein könnte. Insgesamt liest sich der Roman auch kurzweilig und der Schreibstil ist angenehm. Doch leider liegt der Fokus der Handlung nicht so stark auf den Ermittlungen wie erhofft. Stattdessen trifft Rheanne recht zu Beginn auf den geheimnisvollen Cormac, der so attraktiv und mysteriös ist, dass er Rheannes Gedanken direkt fast vollständig ausfüllt. Rheanne konzentriert sich mehr auf ihre neue "große Liebe" als auf den Fall. Und entwickelt sich dabei von einer anfangs vielversprechenden, selbstbewussten jungen Frau zu einem weinerlichen, eifersüchtigen Teenager. Diese Liebesgeschichte war nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar und einfach nur nervig. Zwar ist Rheanne noch jung und erst kürzlich zur Ritterin ernannt worden - insofern verzeihe ich ihr ein paar Unsicherheiten - aber etwas taffer hätte sie Cormac gegenüber ruhig bleiben dürfen! Neben Rheannes inkonsequentem Charakter blieben die weiteren Charaktere eher blass. Cormac, der neben Rheanne im Mittelpunkt steht, bleibt geheimnisvoll und abweisend, erst zum Ende hin erfährt man etwas mehr über ihn. Insgesamt ein ausbaufähiger Auftakt der Reihe, der mit der plötzlichen Liebesgeschichte einen falschen Fokus setzt. Die Passagen, in denen Rheanne aber wirklich ermittelt, gefielen mir gut und ließen den Roman kurzweilig bleiben. Einem zweiten Band werde ich auf jeden Fall noch eine Chance geben und hoffe dann auf mehr Krimianteile.

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Vita

Anne Troja, Jahrgang 1992, studiert Germanistik und Geschichte an der Universität Potsdam. Neben dem Schreiben von Fantasy-Romanen begeistert sie sich für das Downhillfahren und die Werke von Stephen King. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin. »Rheanne - An Bord der Adlerschwinge« ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasy-Reihe um die Ritterin Rheanne.

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