Riviera - Der Traum vom Meer

Roman

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Die Farben des Südens, kristallklares Wasser und ein Sommer in San Remo, der zwei junge Frauen für immer zusammenschweißt ... Jetzt für kurze Zeit zum Kennenlernpreis!

Frankfurt 1922: Als Salome zum ersten Mal vom Meer hört, hat sie sofort wunderschöne Bilder von funkelnden Weiten vor Augen. Ihr Traum, einmal selbst im Meer zu schwimmen, wird wahr, als ihr Vater, der Besitzer eines Reisebureaus, den Tourismus im sonnigen Italien ausbauen will – und zwar nirgendwo sonst als in San Remo an der malerischen Riviera. Um dort Fuß zu fassen, kooperiert er mit dem Hotelier Renzo Barbera. Und nicht nur beruflich sind die Familien bald eng verbunden, denn Salome schließt Freundschaft mit Renzos Tochter Ornella. Doch dann wirft der erstarkende Faschismus erste Schatten auf das Paradies und erschwert weitere Reisen. Die Ereignisse überschlagen sich, als sich Ornella in den Sohn eines französischen Unternehmers verliebt, dem auch Salome näher kommt …


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ISBN: 978-3-641-24497-2
Erschienen am  01. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Riviera-Saga

Leserstimmen

Eine große Reise und die Spannungen der Zeit

Von: Lesemaus

26.03.2020

Das Buchcover ist sehr gut gestaltet und macht sehr neugierig auf das Mee(h)r! Die Autorin versteht es mit ihrem sehr flüssigen Schreibstil den Leser auf die große Reise von Frankfurt an die Riviera mitzunehmen. Sie erzählt sehr eindrucksvoll die Lebensweise der Protagonisten in den zwanziger und dreißiger Jahren. Die Sorgen und Nöte der damaligen Zeit sind sehr gut in das Erlebte von Salomé, ihrem Vater, Ornella und vielen anderen Menschen eingeflossen. Es gab aber auch sehr viele Glücksmomente, sie sind wunderbar in diesen Roman eingeflossen. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Ausgaben und fühlte mich sehr mitgenommen auf diese Reise.

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Unterhaltsame Geschichtsstunde

Von: hihihi

25.03.2020

Salomes Vater führt ein Reisebüro – schön im Zeitkolorit „Bureau“ geschrieben - in Frankfurt am Main. Ihre Mutter ist verstorben, daher kümmert sich Großmutter Tilda mit strengen Methoden darum, daß aus dem Mädchen „etwas wird“. Die Lebensfreude der Untermieterin Paola wirkt da als ein erstrebenswerter Kontrast. Nach Tildas Tod lassen sich Vater und Tochter daher von Paolo zu einer gemeinsamen Reise nach Italien überreden, obwohl jeder weiß daß dieses Land im Sommer von Mücken, Hitze und gesundheitsschädlichen Dämpfen geplagt wird. Dort begegnet Salome der gleichaltrigen Ornella, der Tochter des Hoteliers, mit dem der Vater nun zusammenarbeitet. Unter dramatischen Umständen freunden die beiden Mädchen sich an und fühlen sich einander nah wie Schwestern. Jedes Jahr fiebern sie dem Wiedersehen entgegen, das dank des sich entwickelnden Reisegeschäftes an die Strände der Riviera regelmäßig stattfindet. Die Schatten der Zwischenkriegszeit trüben die Freuden - der aufkeimende italienische Faschismus bedroht den Fremdenverkehr. Man weicht an die französische Riviera aus. Dort begegnet Salome deutschen Künstlern im Exil und kann kaum begreifen, was deren Leben dort ausmacht. Denn in ihrer Naivität blendet sie aus, was in Europa vorgeht. In dieser Zeit verlieben sich beide „Schwestern“ in denselben jungen Mann, der sich als Nihilst geriert. Sein Verhalten ist wenig anziehend, nicht nur den beiden jungen Mädchen sondern der der ganzen Welt gegnüber. Da beide wenig Gelegnheit hatten, Selbstwert und Selbsbewußtsein zu entwickeln, will auch die moderne Leserin gerne glauben, daß eine solche Verliebtheit realistisch sein kann. Sie erlaubt sich nur, die beiden von der Warte der Zukunft aus (sowohl des Lebensalters als auch des nächsten Jahrhunderts) zu bedauern. Gefallen hat mir die lebendige Schilderung des Frankfurter Lebens bis hin zur liebenswerten Mundart der „Eingeborenen“. Insgesamt liest sich der Roman flüssig und spannend. Es fiel mir leicht, mit den Figuren mitzufühlen. Gleichzeitig ist er eine interessante Schilderung, wie sich der Tourismus der Arbeiterklasse im 20. Jahrhundert entwickelt hat - eine unterhaltsame Geschichtsstunde, die auch die dunklen Seiten der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen nicht ausblendet. Nach den 320 Seiten war ich überrascht, daß der Roman schon zuende ist, obwohl es gerade verspricht, wirklich spannend zu werden. Aber vielleicht ist ja eine Fortsetzung geplant.

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Vita

Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – manchmal auch unter Pseudonym – bislang über dreißig großteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert – und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.

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