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Robbers Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-04473-2

Erschienen: 06.07.2010
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Ein Meisterwerk der harten Thrillerliteratur

Irgendwo in Texas: Es geht nur um einen Penny – Grund genug für die beiden Kleinkriminellen Eddie und Ray Bob, einen Ladenbesitzer zu erschießen. Verfolgt von einem wortkargen Ranger, der ganz eigene Vorstellungen von Recht und Gesetz hat, ziehen die beiden eine beispiellose Blutspur durchs Land, bis es zur endgültigen Abrechnung kommt.

Eine gnadenlose Hetzjagd voll sprachlicher Finesse und finsterer Wucht für alle Fans von Quentin Tarantino und den Coen-Brothers.

Christopher Cook (Autor)

Christopher Cook ist gebürtiger Texaner und wuchs an der Grenze zu Louisiana auf. Seit 1994 lebte er unter anderem in Frankreich, Mexiko und Tschechien. In Amerika ist außerdem die Geschichtensammlung Screen Door Jesus and Other Stories erschienen.

Aus dem Amerikanischen von Stefan Lux, Frank Dabrock
Originaltitel: Robbers
Originalverlag: Otto Penzler Books

Redaktion: Tamara Rapp

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-04473-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 06.07.2010

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Zäh: Robbers - Christopher Cook

Von: Dunkles Schaf Datum: 15.06.2015

diedunklenfelle.wordpress.com

„Robbers“ – ein Buch aus der Heyne Hardcore Reihe, welches ich schon länger im Regal stehen habe und das jetzt endlich gelesen werden wollte. Und die Geschichte startet wahrhaft fulminant: Die zwei Freunde Eddie und Ray Bob fahren recht planlos durch Texas. Als Eddie Zigaretten kaufen will, fehlt ihm ein Cent und der Ladenbesitzer rückt nicht vom Preis ab, also erschiesst Eddie ihn. Das ist der Beginn einer Serie von Überfällen, die die beiden auf Tankstellen vornehmen, wobei nach der ersten Tat Ray Bob die treibende (und schießende) Kraft ist. Beide wirken verloren und sind wohl insgeheim froh einander zu haben – auch wenn das für ein Gangsterduo seltsam klingt. Die Stimmung zwischen den beiden wird gehörig durcheinander gebracht, als die beiden Della aufgreifen. Eine Frau, die selbst eine dunkle Vergangenheit hat und das Gleichgewicht zwischen den Jungs gehörig durcheinander bringt.

Ein zweiter Erzählstrang bildet sich um den Texas Ranger Rule Hooks. Ja, wirklich. Ein Texas Ranger. So wie in der Fernsehserie mit Chuck Norris. Na ja, jedenfalls versucht er die beiden zu fangen. Wie er das macht, ist mir ein wenig schleierhaft. Denn eigentlich tut er nichts. Er nennt das warten. Nebenbei telefoniert er ständig mit Moline. Der ist derjenige, der die ganze Arbeit erledigt. Beweise auswertet, Informationen ranschafft. Aber eben kein Texas Ranger, nur der Technik-Assi oder so. Rule also, der Texas Ranger wird sabbernd und bewundernd überall von seinen Polizeikollegen begrüßt, auch wenn er eigentlich nichts macht und zur Ermittlung nichts beiträgt. Ab und an geht er Essen und hat Sex mit Molines Frau, doch ansonsten wartet er. Sehr spannend für einen Thriller (ich hoffe, die Ironie konnte man da jetzt raushören). Jedenfalls ist mir unklar, wie er die beiden kriegt, aber letztendlich hat er doch eine Spur. Blöd nur, dass ihm das nichts bringt.

Zurück zu unseren beiden Freunden. Bei den beiden hatte ich am Anfang wirklich Probleme sie auseinander zu halten. Für mich hätte das auch ein und dieselbe Person sein können. Das ändert sich dann als Della auf das Duo trifft, doch davor waren die beiden schwer zu trennen. Leider hat Della aber auch noch einen anderen Effekt: die Gewalt wird weniger. Hört sich verquer an, ja, aber nach so einem Start kann man nicht einfach abflachen. Jedenfalls ist Della dagegen, dass die Jungs ständig jemand erschießen und lotst sie in eine leer stehende Ferienhütte, wo zumindest Eddie hängenbleibt und sich einen Job sucht. Ihhh! Na ja, am Ende gibt es wieder ein wenig Gewalt und Schießereien, Tote und leider auch ein Happy End – für Eddie und Della. Ehrlich, wer braucht das denn in einem Hardcore Thriller?

Die Stimmung des Buches war für mich sehr durchwachsen. Am Anfang gab es viel Gewalt, Pistolenschüsse und markige Gespräche zwischen den beiden Freunden, Rule Hooks Handlungsstrang war einfach immer ein bisschen zum Gähnen und immer mehr häuften sich die (literisch bestimmt hochwertigen) Landschaftsbeschreibungen auf den Fahrten der Protagonisten und innere Monologe, was bestimmt für eine entsprechende Atmosphäre sorgen sollte, doch einfach zu viel des Guten war. Für mich war es einfach stellenweise recht zäh und hat das Tempo der Geschichte sehr runtergeschraubt. Ich hätte mir einen aktiveren Texas Ranger gewünscht und auch Della war jetzt nicht meine Traumbesetzung um ein Trio zu bilden.

Fazit:
Alles in allem ein sehr guter Anfang mit einer spannenden, wenn auch nicht neuen Story und ein Ende, welches nochmal an den Anfang denken lässt, doch die 400 Seiten dazwischen haben sich gezogen.

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