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SCAR Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19649-3

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

»SCAR ist eine furchterregendes, fesselndes Buch über eine Familie am Abgrund - und zugleich eine herzergreifende Geschichte über ein Mädchen und ihren Hund. Die Sprache ist glasklar, das Tempo atemberaubend. Jack Ketchum und Lucky McKee haben einen verdammt guten Roman geschrieben.«

Stephen King

Jack Ketchum (Autor)

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association.

»SCAR ist eine furchterregendes, fesselndes Buch über eine Familie am Abgrund - und zugleich eine herzergreifende Geschichte über ein Mädchen und ihren Hund. Die Sprache ist glasklar, das Tempo atemberaubend. Jack Ketchum und Lucky McKee haben einen verdammt guten Roman geschrieben.«

Stephen King

Aus dem Amerikanischen von Kristof Kurz
Originaltitel: The Secret Life of Souls
Originalverlag: Pegasus Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19649-3

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

NEU
Erschienen: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gutes Buch mit Luft nach oben

Von: Charlene Datum: 27.05.2017

mylittlebookpalace.weebly.com

Handlung: In dem buch ' Scar ' geht es um die elfjährige Delia, die schon ein gefeierter Filmstar ist und die Haupteinnahmequelle der Familie, also ihrer Famebesessenen Mutter, ihrem abhängigen Vater, ihrem eifersüchtigen Bruder und ihrer einzigen Freundin Caity, der Familienhund. Die Familie ist kaputt, Mutter und Vater lieben sich nicht mehr und ihr Bruder spielt seiner Zwillingsschwester die ganze Zeit Streiche. Doch eines Tages wird Delia's Gesicht durch einen Unfall von Narben geschmückt und so darf sie doch garantiert nicht mehr in die Branche, sie will es auch gar nicht. Doch das sieht ihre Mutter anders und vermarktet diese Narben und zwingt Delia zu Interviews. Doch Delia wehrt sich und ist nicht länger die perfekte Tochter.

Orte: Einen großen Teil der Zeit hat es in dem trostlosen Haus von Delia gespielt, was mich nicht gestört hat, den das hat einfach zum Buch gepasst. Aber es hat auch in verschiedenen Städten gespielt, da sie wegen den Interviews so viel rumgereist sind. Ich persönlich fand das auch die restlichen Orte sehr gut zu den verschiedenen Stimmungen gepasst hat.

Personen:Ich mochte Delia eigentlich ganz gerne, vor allem als sie sich dann angefangen hat zu wehren. Die anderen Personen mochte ich leider überhaupt nicht, abgesehen von Caity natürlich. Die meisten Personen waren mir persönlich einfach zu oberflächlich.

Schreibstil:Den Schreibstil mochte ich tatsächlich relativ gerne, es gab halt viel Sichtenwechsel, was ich echt gerne mag. Allerdings fand ich es etwas seltsam, das der Hund auch eine Sicht hatte, ich fand es aus der Sicht des Hundes echt etwas seltsam. Und ich hatte mir eigentlich etwas gruselig beschriebene Szenen gewünscht, aber mich kann man auch nicht so sehr erschrecken

Gestaltung:Ich finde dieses Cover einfach soooo schön, ich finde es passt einfach so gut zu der Story und dem Buch. Ich fand auch die Kapitelgestaltung wirklich toll, sie war sehr schlicht, was die Geschichte noch mehr herausstechen lassen hat.

Geschichte: Ich fand die Grundidee wirklich gut, ich finde solche Geschichten immer so toll. Ich fand es hat auch gut angefangen, aber es hat so lange gedauert bis der richtige Plottwist geschehen ist und ich fand es danach auch wirklich nicht so spannend. Dafür fand ich aber die Entwicklung fast aller anderen Charaktere wirklich gut gefallen, vor allem die von Delia und das Ende war wirklich gut

Fazit:Das Buch hatte eine wirklich tolle Grundidee, die auch relativ gut umgesetzt wurde, allerdings fand ich es an vielen Stellen zu langweilig, weshalb mich das Buch auch nicht so gepackt hat. Auch mit den Personen konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Die Gestaltung bekommt dafür aber definitiv einen Punkt von mir und auch der Schreibstil war nicht schlecht, auch wenn ich manche Sichten etwas seltsam fand. Mir hat das Buch insgesamt relativ gut gefallen, aber perfekt ist es meines Erachtens nicht, weshalb ich 3 von 5 Sternen gebe.

Rasant und kurzweilig, vor allem aber oberflächlich und spannungsarm

Von: Dirk Hoffmann Datum: 25.05.2017

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Im Leben der Familie Cross dreht sich alles um die elfjährige Delia Cross. Sie ist als Darstellerin in Werbeclips die einzige, aber gute Einnahmequelle der Familie. Während ihre Mutter Pat sich um die Vermarktung kümmert und eine Affäre mit Delias Agenten Roman unterhält, soll sich ihr Vater Bart eigentlich um die Finanzen kümmern, vergnügt sich aber lieber mit seinen Spielzeugen wie dem mächtig aufgemotzten Firebird oder dem neuen Riesenflachbildschirm-Fernseher. Dass er darüber vergisst, eine Anschluss-Krankenversicherung für Delia abzuschließen, nachdem er die alte gekündigt hat, kommt der Familie allerdings teuer zu stehen. Gerade als Delia eine Rolle in einer Sitcom mit dem Star Veronica Smalls erhält, sorgt ein tragischer Unfall für das abrupte Ende eines Bilderbuch-Märchens. Während Pat aus jeder Notlage noch Profit zu schlagen versucht und das Schicksal ihrer Tochter in einem Buch und in verschiedenen Fernsehshows ausschlachtet, lehnt sich die nach dem Unfall missgestaltete Delia zunehmend gegen die Pläne ihrer herrschsüchtigen, von Ehrgeiz getriebenen Mutter auf.
„Pat bezweifelt, dass das hier jemals ausgestrahlt werden wird, und sie fragt sich, ob überhaupt irgendwas davon ins Fernsehen kommt. Mit einem Mal ist sie stocksauer auf Delia. Sie hat die Schnauze voll von ihren Überraschungen, ihren egoistischen Spielchen. Warum zum Teufel folgt sie nicht dem beschissenen Drehbuch wie alle anderen auch? Für wen hält sie sich?“ (S. 224)
Allmählich geraten vor allem Delias treue Gefährtin, die Australian-Cattle-Hündin Caity, und Delias eifersüchtiger Bruder Robbie ebenso in emotionale Schieflagen wie der an sich gutmütige, aber kaum mannhafte Bart. Der steigende Alkoholkonsum von Delias Eltern führt schließlich zur Katastrophe …
Dass Jack Ketchum auf bislang fünf Bram Stoker Awards und eine wachsende Anzahl von Verfilmungen seiner Werke („Red“, „Beutegier“) zurückblicken kann, kommt nicht von ungefähr, denn mit seiner klaren Sprache und einem ausgeprägten Sinn für knackige Plots und detailliertes Grauen entwirft der ehemalige Literaturagent von Henry Miller und Babysitter von Lady Gaga regelmäßig Drehbücher für das blutige Kino im Kopf.
Die erneute Zusammenarbeit mit Lucky McKee nach der Verfilmung von „Beuterausch“ kann an diese Qualitäten leider nur bedingt anknüpfen. Im Vordergrund von „Scar“ steht die ungewöhnlich innige Beziehung zwischen der hübschen und talentierten Delia und ihrer Hündin Caity, die bis zum blutigen Finale eine Schlüsselrolle in der Geschichte einnimmt. An die inneren Monologe gerade des Hundes muss sich der Leser dabei ebenso gewöhnen wie an die grob und oberflächlich gezeichneten Figuren. Bei dem mehr als überschaubaren Ensemble wäre an dieser Stelle durchaus mehr Sorgfalt angebracht gewesen. So gerieren sich vor allem Delias Eltern als ganz und gar unsympathische Nutznießer des Ruhms, den Delia der Familie beschert. Wie sehr Pat dabei den Bogen überspannt und für die katastrophale Entwicklung der Ereignisse sorgt, macht die Geschichte aber nicht glaubwürdiger. Selbst die offensichtliche Kritik an der Rolle der Medien bei der Ausschlachtung von persönlichen Tragödien und an der Raffgier ehrgeiziger Eltern, die die Fürsorge ihren Zöglingen gegenüber aus den Augen verlieren, bleibt allzu oberflächlich.
Zwar bietet „Scar“ ein rasantes Leseerlebnis, wartet mit leicht übernatürlich inszenierten Elementen auf und einem straff inszenierten Plot, doch bleibt das Buch in Sachen Spannung und Horror weit hinter den bisherigen Ketchum-Werken zurück.

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