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SUMMERTIME - Die Farbe des Sturms Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16416-4

Erschienen:  13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Sturm zieht auf, der alle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wird ...

Florida, 1935. In Heron Key sind die Beziehungen zwischen den Einwohnern so verworren wie die Wurzeln der Mangrovenbäume. Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit Henry die Stadt verlassen hat, um in Europa zu kämpfen. Die ganze Zeit hat Missy auf ihn gewartet. Als gutes Dienstmädchen kümmert sie sich um das Baby und das Haus der Familie Kincaid und zählt bis zu seiner Rückkehr die Sterne. Nun ist er zurück, doch in dem Veteranen erkennt sie kaum noch den einst stolzen Mann. Als eine weiße Frau in der Nacht vom 4. Juli halbtot am Strand gefunden wird, gerät Henry in Verdacht. Während die Anspannung in der kleinen Stadt weiter ansteigt, fällt das Barometer – der verheerendste Tornado aller Zeiten zieht auf. Im Auge des Sturms offenbaren sich Tragödien, lüften sich Jahrzehnte alte Geheimnisse – und Missys und Henrys Liebe wird auf die Probe gestellt …

Wussten Sie, dass Vanessa Lafayes Kindheitstraum war, einmal Astronautin zu werden? Zum Interview

»Vanessa Lafaye schenkt ihre Sympathie als Erzählerin ganz unterschiedlichen Menschen. Sie hat keine Angst vor großen Gefühlen, aber sie macht keine großen Worte und gleitet nie ins Kitschige ab. Die Geschichte beginnt langsam und nimmt dann mehr Fahrt auf – wie der Sturm selbst. Und am Ende steht so etwas wie die Hoffnung, dass aus den Trümmern vielleicht doch etwas Neues, Besseres entstehen könnte. Eine zeitlose Hoffnung.«

Christiane Irrgang/ NDR Kultur (13.03.2017)

Vanessa Lafaye (Autorin)

Vanessa Lafaye wurde in Talahassee geboren und wuchs in Tampa, Florida, auf, wo kaum ein Jahr ohne Wirbelstürme vergeht. 1987 kam sie das erste Mal nach England, suchte das Abenteuer – und wurde fündig. Nach Zwischenstopps in Paris und Oxford lebt sie nun mit ihrem Mann und drei Katzen in Marlborough, Wiltshire. Vanessa Lafaye leitet dort den örtlichen Gemeindechor und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Musik und dem Schreiben.

www.vanessalafaye.wordpress.com

»Vanessa Lafaye schenkt ihre Sympathie als Erzählerin ganz unterschiedlichen Menschen. Sie hat keine Angst vor großen Gefühlen, aber sie macht keine großen Worte und gleitet nie ins Kitschige ab. Die Geschichte beginnt langsam und nimmt dann mehr Fahrt auf – wie der Sturm selbst. Und am Ende steht so etwas wie die Hoffnung, dass aus den Trümmern vielleicht doch etwas Neues, Besseres entstehen könnte. Eine zeitlose Hoffnung.«

Christiane Irrgang/ NDR Kultur (13.03.2017)

»[E]in erschütterndes Epos, das mit einer fiktiven Story ein wahres Naturereignis und authentische Probleme der Vergangenheit aufgreift.«

dpa (23.05.2017)

»Eine dramatische Liebesgeschichte, atemberaubend erzählt.«

BUNTE (23.03.2017)

»Stürmische Lektüre!«

GRAZIA (23.03.2017)

»Vanessa Lafaye legt mit 'Summertime' ein atemberaubendes Debüt vor«

buch aktuell (12.06.2017)

mehr anzeigen

Aus dem Amerikanischen von Andrea Brandl
Originaltitel: Summertime
Originalverlag: Orion, London 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16416-4

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen:  13.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Gelungenes Debüt

Von: Diamondgirl  aus Stolberg Datum: 06.03.2018

Im Sommer 1935 auf den Florida-Keys spielt der Debüt-Roman von Vanessa Lafaye, und zwar in den Tagen um den Unabhängigkeitstag (4. Juli). Hunderte Weltkriegs-Veteranen haben die undankbare Aufgabe, im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms der Regierung Baumaßnahmen durchzuführen - in diesem Roman den Bau einer Brücke. Die Zustände innerhalb des Veteranen-Lagers sind eigentlich unhaltbar und dementsprechend ist auch das Benehmen und demzufolge der schlechte Ruf dieser Veteranen.
Das fiktive Städtchen Heron Key in der Nähe dieses Lagers wird sowohl von Weißen als auch Schwarzen bewohnt - jeder natürlich seiner Rolle in der Gesellschaft gemäß. In den Südstaaten war es zu jener Zeit nicht einfach für Schwarze. Lynchjustiz war an der Tagesordnung und wurde auch nicht weiter verfolgt.
Henry ist ein schwarzer Veteran, der in Frankreich an der Front für sein Land gekämpft hat. Seine Hoffnungen auf ein besseres Zusammenleben und mehr Achtung für Farbige werden nach der Rückkehr jäh enttäuscht. Statt versprochener Boni des Staates erwartet vor allem die Schwarzen das alte Elend wieder. In den USA hat sich nichts geändert und zudem leiden alle Veteranen an posttraumatischen Störungen. Etliche Jahre treibt er durch die Staaten, bis er wegen des Beschäftigungsprogramms wieder in seiner Heimat Heron Key strandet.
Missy lebte all die Jahre in Heron Key. Sie war noch ein halbes Kind, als Henry in den Krieg zog und seitdem hat sie auf ihren Helden gewartet. Am 4. Juli treffen sie sich wieder und hier beginnt das Buch.
Ich war von diesem Buch sehr angenehm überrascht, denn vom Klappentext her liest es sich so, als wäre es nur eine der üblichen Lovestories. Das ist es jedoch beileibe nicht.
Vielmehr wird ein breiter Fächer jener Zeit aufgeblättert, der sie wirklich vor dem geistigen Auge auferstehen lässt: Der herrschende Rassismus und seine dunkelsten Seiten, nicht vorhandene Emanzipation, die Arroganz und Gleichgültigkeit der Regierenden, die erbärmlichen Zustände in den Veteranencamps sowie den in Gänze unverständlichen Umgang mit den eigenen Helden, den Kriegsveteranen und letztlich die Urgewalt der Natur, der gegenüber alle Menschen ungeachtet ihres gesellschaftlichen Ansehens hilflos ausgeliefert sind.
Dabei findet die erwähnte Romanze dankenswerter Weise lediglich beiläufig statt. Kernthema sind zweifellos die immer stärker werdenden Spannungen zwischen den Veteranen und Einheimischen. Als eine halbtot geprügelte weiße Frau nach dem Fest zum Unabhängigkeitstag gefunden wird, geraten selbstverständlich die Veteranen ins Visier der Einheimischen. Während der Nachforschungen und der Tätersuche braut sich ein verheerender Hurrikan zusammen und die routinemäßigen Vorbereitungen zum Schutz der Bevölkerung laufen an. Doch einen solchen Sturm hat die Stadt noch nicht gesehen!

Von Beginn an konnte mich der Schreibstil für sich gewinnen und ich tauchte ab in die Handlung des Buches. Ein Stoff, der sich hervorragend für einen Katastrophenfilm eignen würde! Die Protagonisten wurden sehr gut heraus gearbeitet, sodass Persönlichkeiten entstanden. Vom sympathischen Hauptdarsteller bis zum Widerling hatte jeder irgendwann ein festes Bild vor meinem geistigen Auge. Gleichzeitig erfuhr man wirklich interessante Fakten über Zeit und Ort des Geschehens. Vieles wurde gnadenlos beschrieben, ohne sensationslüstern zu wirken.
Mich hat dieses Buch ausgesprochen gut unterhalten und die Nähe zum tatsächlichen Ereignis vom Laborday 1935 gab dem Ganzen noch ein Zückerchen obendrauf. Die Erläuterungen zu Beginn und am Ende des Buches waren diesbezüglich sehr aufschlussreich. Im letzten Drittel habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.
Manches war leider recht früh zu durchschauen (ähnlich wie bei Katastrophenfilmen ;-) - wie z. B. der Täter der Gewalttat, weshalb es 1 Stern Abzug gibt von mir.

Fazit: Ein rundum gelungener und spannender Debüt-Roman mit geschichtlichem Aufklärungs-Potenzial

Gnadenloser Rassismus

Von: buch-leben Datum: 01.11.2017

buch-leben.blogspot.de

Wow, dieses Buch hat mich echt mitgenommen, berührt und einfach nicht mehr losgelassen. Schon nach den ersten Seiten war klar, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann.
Es handelt sich um eine wahre Begebenheit und manchmal ist es wirklich erschreckend, wie grausam die Realität sein kann. Es spielt nach dem ersten Weltkrieg in einer Provinz im amerikanischen Florida. Obwohl auch schwarze Soldaten für ihr Land gekämpft und gestorben sind, werden sie nach der Rückkehr nicht wie Helden gefeiert. Es herrscht immer noch eine strikte Rassentrennung: Die Afro-Amerikaner haben eigene Verkaufsfenster und einen eigenen Strandabschnitt, an dem sie sich aufhalten müssen. Allein das fand ich schon richtig schlimm, vor allem weil es so lange Gang und Gäbe war und auch heute noch so viel Rassismus herrscht - nicht nur in den USA.

Erzählt wird die Geschichte der unterschiedlichen Bewohner des Städtchens Heron Key: Schwarze und Weiße. Am Anfang fiel es mir etwas schwer auseinander zu halten, wer zu welcher Gruppe gehört, aber das hat sich schnell gegeben. Im Mittelpunkt steht Missy, eine junge Schwarze, die als Haushälterin und Kindermädchen arbeitet. Sie ist eine sehr starke Frau, die sich von niemanden einschüchtern lässt. Daneben gibt es Henry, ein Kinderfreund, der im Krieg gekämpft und nun zurückgekehrt ist.

Doch wer jetzt eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht. Denn es wird nicht nur eine weiße Frau fast tot geprügelt - und Henry ist unter den Verdächtigen - es zieht auch ein Tornado auf. Spätestens dann sind mir immer wieder Tränen über die Wangen gelaufen, weil mich die Geschehnisse und das Unrecht wirklich mitgenommen haben.

Der Schreibstil ist eigentlich relativ sachlich, aber was erzählt wird, ist einfach unfassbar emotional. Deswegen kann man das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Bewohner sorgen außerdem dafür, dass man nicht nur unheimlich viel erfährt, sondern dass auch Spannung aufgebaut wird und es immer wieder kleine Cliffhanger gibt, weil man einfach wissen möchte, wie es mit der betreffenden Person weitergeht.

Das Buch ist insgesamt einfach nur wunderbar. Traurig, aber einfach wunderbar. Deswegen gibt es von mir 5 Sterne!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: aus Elsfleth Datum: 28.03.2017

Buchhandlung: Elsflether Leselust

Wow! Was für ein starkes Buch. Ich bin noch ganz "besoffen" davon.

Von: Jeanette Frahm aus Königswinter Datum: 03.03.2017

Buchhandlung: Buchhandlung - Software

Wunderbares Buch! Werde ich sehr gerne verkaufen! Habe mir gleich die Dokumentationen im Netzt zu dem Thema angeschaut!

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