Salafisten

Bedrohung für Deutschland?

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Salafisten
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Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist, aber fast alle Terroristen sind Salafisten

Ulrich Kraetzer beschäftigt sich seit Jahren mit dem Salafismus. In seinem Buch bringt er die Gefahren des Salafismus auf den Punkt und zeigt, warum selbst moderate Prediger mit ihrer salafistischen Lesart des Islam den Weg zu Gewalt und Terror ebnen können – auch wenn sie das nicht beabsichtigen. Das Zerrbild von bösen bärtigen Männern, die sich bei der erstbesten Gelegenheit in die Luft sprengen, bedient das Buch aber nicht. Es erklärt die Wurzeln, die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede salafistischer Strömungen in Deutschland – und verdeutlicht, dass der Staat im Kampf gegen Gewalt und Terror sogar mit salafistischen Predigern zusammenarbeiten kann. Das erste Buch, das sich einem komplexen Thema mit unverstelltem Blick nähert.

  • Der Autor ist der Experte zum Thema Salafismus

  • Terrorzelle Salafismus – Klischee oder Wirklichkeit?

  • Empfehlungen zum Umgang mit radikalen Salafisten

"Kraetzer liefert Orientierung über eine unübersichtliche, verwirrende, durchlässige Szene."

Der Tagesspiegel (23. Juli 2014)

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ISBN: 978-3-641-13745-8
Erschienen am  28. März 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Leseempfehlung

Von: Ulrich Mang aus Halle (Saale)

25.04.2014

„Salafisten – Bedrohung für Deutschland?“ "Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist, aber fast alle Terroristen sind Salafisten [...] Der Salafismus beherrscht die Schlagzeilen – weltweit und immer häufiger auch in Deutschland. Zeitungen zeigen Fotos von Männern mit langen Bärten, die mit Fahnenstangen um sich schlagen. [...] Obwohl der Salafismus in Deutschland immer mehr Anhänger findet, ist er der Öffentlichkeit und den Medien immer noch ein großes Rätsel.", so lauten Teile des durch den Berliner Journalisten Ulrich Kraetzer veröffentlichten Buches „Salafisten – Bedrohung für Deutschland?“ aus dem Jahr 2014. Das Buch beleuchtet in sieben Kapiteln die unterschiedlichsten Aspekte des Themas. So beginnt der Autor beispielsweise seine Ausführungen mit der Schilderung einiger Erlebnisse eines Besuches einer salafistischen Benefizveranstaltung, beleuchtet im Anschluss verschiedene (potentielle) Gefahrenkreise "des" Salafismus und erläutert außerdem die Ursprünge der salafistischen Bewegung. Anschließend blickt der Autor auf den Salafismus in Deutschland mit seinen verschiedenen Vertretern und eröffnet am Ende des Buches einen Ausblick auf mögliche Chancen und Gefahren. Kraetzer erklärt die verschiedenen Begrifflichkeiten und religiösen Begriffe, die zu einem besseren Verstehen für den Leser beitragen und zeigt Unterschiede zwischen Salafismus, Dschihadismus, Islamismus, Terrorismus, Puristen u. a. auf. In den einzelnen Kapiteln beruft er sich auf direkte Aussagen (Zeitungs- und Talkshowinterviews etc.) einzelner Vertreter des Salafismus sowie der verschiedenen Ausprägungen und ermöglicht einen direkten Einblick in den jeweiligen Themenkreis. Ulrich Kraetzer gelingt es mit diesem Buch, das Interesse am Thema „Salafismus“ zu wecken. Auf differenzierte Weise eröffnet der Autor einen noch weiteren und damit verbunden komplexeren Fragenhorizont, basierend auf einer gut recherchierten Quellengrundlage. Es ist möglich, zusätzlich die im Buch angegebenen Texte verschiedener Vertreter (Regierungs- und Religionsvertreter) ergänzend nachzulesen, um Äußerungen in Gänze nachvollziehen zu können. „Salafisten – Bedrohung für Deutschland?“ ist ein überaus geeignetes Buch, um sich Grundinformationen zum Thema zu verschaffen und sich weiterführend damit zu beschäftigen.

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Vita

Ulrich Kraetzer

Ulrich Kraetzer, geboren 1973, arbeitete nach seinem Studium der Politologie in Berlin und Brighton zunächst bei der Berliner Zeitung und volontierte 2002 beim damaligen Sender Freies Berlin. Im Anschluss war er Autor und Redakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg, unter anderem für das ARD-Magazin »Kontraste«. Er produzierte TV-Beiträge über salafistische Prediger, als der Begriff noch weitgehend unbekannt war. Ab 2010 arbeitete er als Experte für Extremismus im Investigativressort der Nachrichtenagentur dapd. 2013 kehrte er als Autor und Redakteur zurück zum Rundfunk Berlin-Brandenburg. Seit Mai 2014 ist Ulrich Kraetzer Redakteuer der Berliner Morgenpost. Im November 2014 wurde er für seine Berichterstattung über den Salafismus mit dem Journalistenpreis »Der lange Atem« (2. Platz) des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Sein Buch ist eine sehr ausgewogene und vorsichtige Annäherung an ein Phänomen, das weder verteufelt noch ignoriert werden sollte."

Der Tagesspiegel (23. Juli 2014)

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