Sau am Brett

Fellingers zweiter Fall
Kriminalroman

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Das Sautrogrennen - für die einen eine legendäre Veranstaltung am Freudensee im Bayerischen Wald. Für die anderen eher die Regatta des ländlichen Proletariats. Zu diesen anderen zählt sich auch der Fellinger, seines Zeichens Lebensmittelkontrolleur und Hobbyermittler. Eigentlich wollte der Fellinger nämlich zur Polizei. Aber das ist eine andere Geschichte. Damals, beim letzten Sautrogrennen ist der Löffelmacher unter ungeklärten Umständen ertrunken. Tragisch. Und jetzt stirbt beim Bruder vom Löffelmacher, der sich als Gastronom verdingt, ein Tourist an vergiftetem Schweinsbraten. Ob beides zusammenhängt? Ehe er sich's versieht, hängt Fellinger mitten in einem neuen Fall.


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ISBN: 978-3-641-19753-7
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Fellinger-Serie

Leserstimmen

Bestechung im Amt?!

Von: hasirasi2

11.03.2019

Berthold Fellinger, seines Zeichens Lebensmittelkontrolleur, will beim Kirchenwirt Ferdl Löffelmacher nach der Kontrolle nur kurz sein Feierabendbier trinken und fordert bei der Gelegenheit gleich mal seine Spielschulden vom letzten Schafkopfen ein. Da wird ein Gast während des Essens erst rot, dann grün im Gesicht und dann fällt sein Kopf auf den Teller. Tot. Vergiftet, wie Ärztin Franziska Höllmüllerin, Fellingers Jugendliebe, kurz darauf feststellt. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als ein Gast sagt: „Der Herr Fellinger hat Geld vom Herrn Löffelmacher angenommen.“ (S. 33) Jetzt geht’s erst richtig los. Die KTU wird angefordert und die Restaurantküche auf links gedreht. Hat Fellinger etwa ein Auge zugedrückt oder wirklich was übersehen? Ihm droht die Suspendierung. Das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und stellt auf eigene Faust Ermittlungen an. Wie schon in „Eiskalter Hund“ zieht auch dieser Fall weite Kreise. Der Tote stammte aus Hamburg und war nicht der harmlose Geschäftsmann, für den er sich ausgab. Doch auch dem Ferdl Löffelmacher und dessen Familie traut Fellinger nicht mehr, als man ihm mehr über die ungewöhnlichen Unfälle und Selbstmorde erzählt, die sich da ereignet haben. Der Ferdl selber meint ja, er sei nach dem Tod seines Bruders vor 20 Jahren verhext worden. Auch Fellingers Privatleben ist in Aufruhr. Die neue Bedienung des Kirchenwirts bringt sein Blut in Wallung, seine Jugendliebe Franziska lässt sich endlich von ihm zum Abendessen einladen und seinen Eltern hat ein windiger Tourismusmanager eingeredet, dass sie unbedingt eine Ferienwohnung einbauen sollen. Die Gäste hätte er schon zur Hand. Es brennt also an allen Ecken und Enden. Fellinger weiß manchmal nicht, wo er anfangen soll, und wird das Gefühl nicht los, dass er irgendwas übersieht. Dazu kommt noch, dass in so einem kleinen Ort jeder sofort alles weiß: „Die Jahre meines Exils in dieser Ortschaft haben mich gelehrt, dass Geheimnisse hier die fragile Konsistenz von Seifenblasen haben. Sie platzen schneller, als einem lieb ist.“ (S. 42) Beim ersten Fall war ich ja noch unsicher, wie ich den Fellinger finde, aber inzwischen mag ich ihn sehr. Er ist zwar ein etwas verschrobener Einzelgänger und steckt seine Nase gern in Dinge, die ihn nichts angehen, aber wenn er sich einmal an einer Sache festgebissen hat, gibt er nicht auf. Außerdem hat mit gefallen, wie er sich dieses Mal um seine Angebeteten und seine Eltern gekümmert hat, auch wenn er dabei manchmal etwas stoffelig ist. Die Ermittlungen gestalten sich sehr rasant und verzwickt, da es immer mehr Verdächtige gibt und Fellinger mehrfach in Lebensgefahr gerät. Er traut dabei weder seinem Vorgesetzten noch dem Kommissar aus Passau und ist der Polizei immer eine Nasenlänge voraus. Mein Fazit: Eine tolle Fortsetzung, die Lust auf weitere Bände macht. Sehr spannend, mit einem eigenwilligen Humor, schönen bayrischen (Schimpf)Wörtern und viel Lokalkolorit.

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Vita

Oliver Kern

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Er liebt gutes Essen, hält sich bei schwarzer Soße aber zurück. Kern lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

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