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Schatten der Schuld Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16051-7

Erschienen: 18.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Spannend, abgründig, überraschend – Petra Johann macht süchtig.

Drei Jahre ist es her, seit Kriminalkommissarin Charly Rumor ihren besten Freund und ehemaligen Kollegen Mick das letzte Mal gesehen hat. Damals jagten sie den sogenannten Axtmörder, der drei Frauen ermordet hatte. Die Ermittlungen endeten traumatisch, Mick musste den Polizeidienst quittieren.

Als im Stadtwald eine Frauenleiche gefunden wird, ist Charly sicher: Der Axtmörder hat wieder zugeschlagen. Sie ahnt, dass sie ihn nur mit Micks Hilfe enttarnen kann, doch sie hatte gute Gründe, seinerzeit den Kontakt abzubrechen. Wäre da nicht die Chance, vergangenes Unrecht wieder gutzumachen.

Offizielle Website der Autorin

Wussten Sie, dass Petra Johann promovierte Mathematikerin ist? Zum Interview

Petra Johann (Autorin)

Dr. Petra Johann, Jahrgang 1971, ist Mathematikerin, promovierte in Aachen, arbeitete im Forschungsbereich und in der Software-Branche und schreibt seit mehreren Jahren. Für ihre Krimirecherche führte sie u.a. ausführliche Gespräche mit Kriminalpolizisten und Rechtsmedizinern. Nach Schatten der Schuld ist Die Einsamkeit des Todes ihr zweiter Roman bei Blanvalet.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16051-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.09.2015

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Wer hat hier Schuld auf sich geladen - und wer nicht?

Von: Mikka Liest Datum: 03.01.2016

mikkaliest.blogspot.de

Eines muss ich der Autorin wirklich hoch anrechnen: ich war den größten Teil des Buches heillos verwirrt. Klingt nicht nach einem Kompliment? Ist es aber. Es gibt für mich nichts Schlimmeres als einen Krimi, wo ich den Schuldigen zu früh errate und seine Motive zu früh verstehe.

Aber bei "Schatten der Schuld" war ich, wie gesagt, (angenehm) verwirrt und ratlos. Nicht, weil es verworren oder unverständlich geschrieben wäre! Nein, die Autorin schreibt sehr klar und ansprechend. Sondern weil der Kriminalfall schon komplex anfängt und sich dann immer wieder neue, unerwartete Entwicklungen herauskristallisieren. Und das war für mich unheimlich spannend, originell und unterhaltsam!

Interessant ist, dass der Kreis der Verdächtigen sehr überschaubar ist, und die Autorin es dennoch schafft, den Leser immer wieder in die falsche Richtung zu locken. Und ab dem Punkt, wo man sich dann doch denken kann, wer es war, spielt das eigentlich auch keine Rolle mehr... Denn ab da ist nur noch die Frage, wie viele Leben diese Tragödie noch ruinieren wird, bevor endlich der Vorhang fällt.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, denn schnell gewinnt man als Leser ein Gefühl für ihre Schwächen, Marotten, Ängste... Und das gilt nicht nur für die Tatverdächtigen - auch die Ermittler haben zum Teil damit zu kämpfen. Allen voran Charlotte Rumor, die vor drei Jahren schon an den Ermittlungen gegen den "Axtmörder" beteiligt war. Damals ist etwas passiert. Etwas Schreckliches, wofür sie sich die Schuld gibt. Das halbe Buch wird darum herum geredet wie über den sprichwörtlichen Elefanten im Zimmer, so dass es mir in den Fingern juckte, vor zu blättern, um endlich heraus zu kriegen, was denn nun eigentlich passiert ist, um Himmels willen!

Jedenfalls hat das, was vor drei Jahren passiert ist, Charlie zu einem apathischen, antisozialen Wrack gemacht, und über ihren besten Freund Mick wird unter den Kollegen nur noch leise und verstohlen gesprochen. Auch ihr Chef ist seit damals nicht mehr derselbe, denn für den war Mick immer wie ein Sohn.

Perfekt sind auch die "Guten" nicht, aber ich fand sie interessant, authentisch, glaubwürdig und meist auch sympathisch - mit Charlie konnte ich mitleiden und mitfiebern, und besonders Benny mochte ich sehr gerne: er ist noch recht jung, sieht dummerweise aus wie 15, wird damit aufgezogen, dass er zwei Semester Theologie studiert hat, bevor er zur Polizei gegangen ist... Kurz gesagt, ihn nimmt niemand richtig ernst, und ausgerechnet er soll der neue Partner von Charlie sein, die eigentlich keinen Partner will und erst recht keinen Wert auf Freundschaft legt?

Den Schreibstil habe ich ja schon erwähnt, aber etwas ausführlicher: Es ist kein sehr atmosphärischer, melodischer oder poetischer Schreibstil mit ausgefallenen Metaphern. Die Autorin schreibt eher einfach, klar, manchmal sogar etwas nüchtern, aber das passt in meinen Augen gut zur Geschichte und vor allem zur Heldin. Charlie ist niemand, der einen Sinn hat für Schnörkel und unnötigen Firlefanz!

Das Ende war für mich eine große Überraschung, weil ein Charakter etwas tut, was ich ihm/ihr (das will ich noch nicht verrate) nicht zugetraut hätte. Es ist auch ein eher ungewöhnliches Ende, finde ich, aber eines, das zum Nachdenken anregt.

Fazit:
Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten, denn "Schatten der Schuld" hat mir sehr gut gefallen! Ich fand den Kriminalfall interessant und komplex, die Charaktere sehr glaubhaft und lebensecht, und vor allem habe ich den größten Teil des Buches wirklich komplett im Dunkeln getappt, wer denn nun der Axtmörder ist und vor allem: warum?! Vorausehbar fand ich diese Geschichte definitiv nicht, und das Ende hat mich komplett kalt erwischt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Schatten der Schuld

Von: mamenu Datum: 09.10.2017

mamenusbuecher.blogspot.de/

Klapptext

Ruth Kettler ist todkrank.Bevor sie stirbt,will sie ein altes Unrecht wiedergutmachen,doch der Versuch endet damit,dass sie erschlagen im Aachener Stadtwald liegt.
Als Hauptkommissarin Charlotte Rumor an den Tatort gerufen wird,weiß sie nicht,wer die Tote ist,ahnt aber,dass sie das vierte Opfer des Axtmörders vor sich hat,den die Kripo seit Jahren sucht.
Denn alles weist auf eine Verbindung zu diesem alten Fall hin,und schon bald hat Charlotte keine Zweifel mehr-der Täter von damals hat wieder zugeschlagen.
Während in einem einsamen Blockhaus in der Eifel ein junges Mädchen verzweifelt auf Ruths Rückkehr wartet,versucht Charlotte mit ihrem jungen Kollegen Benny den Mörder zu entlarven.
Doch dazu muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen-denn zu einem der früheren Opfer hatte sie eine besondere Beziehung.


Meine Meinung

Die Geschichte fängt schon recht spannend an,wobei ich mir gedacht habe, wenn das so weiter geht,dann wird das bestimmt ein tolles Buch.
Es gab ein paar Rückblenden von den vergangen Opfern,was ich dann schon mal sehr verwirrend fand, wodurch dann auch bei mir ein wenig der Lese-verlauf Beeinträchtigt wurde.Ich kam nicht so schnell voran, da ich dann schon manche Sätze zweimal lesen musste, um genau der Geschichte folgen zu können.
Leider gab es dann auch einige Wiederholungen in der Geschichte, wobei dann die Spannung doch sehr abflaute und ich empfand es dann an einigen Stellen etwas langatmig.
Was mir gut gefallen hat, waren die Befragungen der Verdächtigen, denn das wurde von der Autorin gut beschrieben, sodass es doch sehr glaubwürdig rüber kam.
Am besten von den Charakteren hat mir Charly gefallen. Sie ist eine Einzelkämpferin, die ich mag. Solche Personen, die von Haus wissen, was sie wollen. Es sind eben Kämpfernaturen von Haus aus.
Aber auch die anderen Charakteren in diesem Buch,sind von der Autorin gut ausgearbeitet worden. Alle wurden sehr gut beschrieben, sodass jeder seine kleine Macken hat,was mir immer wieder gut gefällt.
Auch gibt es ein wenig Privates von den Ermittlern, was ich aber nicht schlimm fand, denn so lernt man jeden noch ein wenig besser kennen. Man kann sich dann doch noch besser in die Personen rein versetzen,warum und wieso sie in bestimmten Situationen so handeln.
Auch wenn ich am Anfang nicht immer begeistert war beim lesen, muss ich zugeben, das das Ende mich dann doch sehr überrascht hat. Denn damit hätte ich so gar nicht gerechnet. Somit gab es hier nochmal etwas Spannung für mich, wo ich nicht mehr mit gerechnet habe.
Auch wenn mich das Buch nicht gleich so gepackt hat, hatte ich trotzdem sehr schöne Lesestunden und denke das nächste Buch von Petra Johann werde ich auch gerne lesen.

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