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Scherbenkind Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16610-6

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Abgründig und beklemmend: Hochspannung aus Stuttgart

Stuttgart: Der anonyme Anruf eines Kindes geht beim Polizeipräsidium ein. So kommt Hauptkommissarin Verena Sander auf die Spur einer jungen Frau, durch die sie den Toten aus einem ungelösten Mordfall identifizieren kann. Doch das Verhalten dieser Frau kommt Verena merkwürdig vor. Und das Kind, von dem der Anruf kam, scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dann gibt es eine neue Leiche, die Fälle scheinen zusammenzuhängen. Verena muss unbedingt das Kind finden. Und kommt einer an die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft stoßenden Tragödie auf die Spur.

"Britt Reißmann arbeitet bei der Polizei und schreibt Krimis – und natürlich fließt in ihre Bücher auch ein, was sie im Stuttgarter Polizeipräsidium tagtäglich erlebt."

Stuttgarter Nachrichten (05.09.2016)

Britt Reißmann (Autorin)

Britt Reißmann war Intarsienschneiderin und Sängerin. Seit 1999 arbeitet sie bei der Mordkommission Stuttgart und schreibt Krimis, die ganz besonders realitätsnah sind. Für ihren Roman „Der Traum vom Tod“ wurde sie mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet. "Blutopfer" ist ihr erster Krimi im Diana Verlag. Britt Reißmann lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

"Britt Reißmann arbeitet bei der Polizei und schreibt Krimis – und natürlich fließt in ihre Bücher auch ein, was sie im Stuttgarter Polizeipräsidium tagtäglich erlebt."

Stuttgarter Nachrichten (05.09.2016)

"Ein brillanter, wendungsreicher, packender Krimi! Da könnten beim raschen Umblättern die Fingerkuppen wund werden."

General-Anzeiger, Magdeburg (21.09.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16610-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 08.08.2016

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Zerbrochene Kinderseelen in Stuttgart

Von: Rolands Bücherblog Datum: 08.11.2016

roland-buecherblog.blogspot.de/

"Scherbenkind" ist der zweite Krimi mit der Stuttgarter Hauptkommissarin Verena Sander. Diesmal hat sie es mit einem Mordopfer zu tun, dass ehemaliger Angehöriger einer Heavy-Metal Band war. Doch schon bald tun sich weitere Abgründe auf: Kindesmissbrauch und Satanismus. Dabei trifft Verena Sander auf die verschlossene Jugendliche Sina, die anscheinend mehr zu verbergen hat, als es den Anschein hat. Früh wird der Leser mit diversen Namen von Jugendlichen konfrontiert, ohne erst zu wissen wie diese zusammenhängen. Aber schon bald merkt man, dass es hier anscheinend um gespaltene Persönlichkeit gehen muss. So tritt die Psychologin Hannah auf das Parkett, die der Leser schon aus "Blutopfer" kennt, und die nun Verena Sander zur Seite steht. Die Hauptkommissarin ist sehr emotional bei dem Fall und nimmt den Leser aber auch dabei voll mit. Geschickt baut Britt Reißmann in diesem Buch den Spannungsbogen auf und hält ihn beständig bis zum Ende hoch. Immer wieder gibt es Wendungen, die das Puzzle um den Fall aber stimmig machen. Die Story wühlt einen als Leser auf und dadurch konnte ich das Buch zwischendrin nur schwer zur Seite legen. Zu emotional ist man selbst bei der Sache dabei und fiebert bei der Aufklärung des Falles mit. Hatte ich in "Blutopfer" mit Verena Sander noch ein wenig Anlaufschwierigkeiten, so schaffte sie mich diesmal voll zu überzeugen. Details aus ihrem Privatleben sind nicht zu viel, aber schaffen einen guten Rahmen um sich die Hauptkommissarin besser vorstellen zu können. Perfekt fand ich dabei ihre Tatortbeschreibung für den Staatsanwalt Triberg, ein echter Brüller. Obwohl dies der zweite Band aus einer Reihe ist, ist es aber nicht zwingend notwendig den ersten Fall vorher zu lesen. Es erleichtert zwar ein wenig um das Umfeld der Verena Sander besser zu verstehen, aber "Scherbenkind" kann durchaus ohne diese Vorkenntnisse gelesen werden. Mit dem zweiten Fall der Hauptkommissarin ist der Autorin Britt Reißmann ein spannender, mitreißender Krimi gelungen, der für mich eine klare Steigerung zum ersten Fall war und gleichzeitig die Vorfreude auf einen Folgeband weckt. Ich würde sehr gern mehr von der Stuttgarter Ermittlerin lesen.

Ein erschütternder Roman!

Von: Annette Traks Datum: 21.08.2016

www.annette-traks.com

In der Funkzentrale des Stuttgarter Polizeipräsidiums geht
ein anonymer Anruf aus einer Telefonzelle ein: Ein Mädchen behauptet, den Mörder eines bislang nicht identifizierten Toten zu kennen.
Dieser wurde vor 2 Jahren nackt und mit eingeschlagenem Schädel in einer Kleingarten-Anlage gefunden. Noch bevor die Anruferin nach Details gefragt werden kann, legt sie auf.

Kriminalhauptkommissarin Verena Sander, die den alten Fall wieder aufrollen will, macht sich auf die Suche nach dem Kind - erfolglos.

Nahezu zeitgleich wird ihr Kollege zu einer weiblichen Leiche gerufen:
Eine Jugendliche hat sich mit einem Teppichmesser die Halsschlagader aufgeschnitten.

Schon bald haben die Ermittler die vage Vermutung, dass es eine Verbindung zwischen den Fällen gibt. Ihre drängendsten Fragen sind, was die junge Frau in den Selbstmord getrieben hat sowie wer und wo die anonyme Anruferin ist.

Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, welcher kaum vorstellbaren Tragödie sie auf die Spur kommen werden.

Resümee:
Das zentrale Thema dieses Romans ist eine Persönlichkeitsstörung, zu der Britt Reißmann eine sehr intensive Recherche betrieben haben muss, die sie sicher selbst manchmal an die Grenze des Vorstell-
und Belastbaren gebracht hat. Sehr anschaulich und verständlich wird die Krankheit durch Verena Sanders Freundin, die Psychologin Hannah, erklärt - jedoch leider erst in genau der Mitte des Buches!

Bis dahin war ich bei etlichen Abschnitten der Handlung am Verzweifeln, weil ich sie einfach nicht verstand, mir trotz aller Spekulationen auf viele Situationen und das Verhalten einiger Akteure keinen Reim machen konnte - und auch gar keine Chance hatte, wie die späteren Erklärungen zeigten.

Das war extrem frustrierend, und ich war nicht nur einmal geneigt, das Buch "ad acta" zu legen. Im Nachhinein - aber eben leider erst dann! - macht diese Anlage des Plots Sinn, symbolisiert er doch die innere Zerrissenheit, um nicht zu sagen den "wirren" Zustand der Protagonistin.
Würde ich jetzt mit dem Wissen um deren spezielle Persönlichkeitsstörung die ersten 225 Seiten noch einmal lesen, würde dies sicher mit Genuss geschehen.

Nichtsdestotrotz hat sich das Durchhalten gelohnt, denn nach Hannahs Erklärung wird die Handlung richtig interessant und spannend und erfährt bis zum Schluss einen kontinuierlichen Anstieg der Dramatik. Mit dem nötigen Wissen versteht man nun - ebenso wie Verena Sander - bestimmte Situationen und das Verhalten der Hauptakteurin immer besser.
Auch dieses Verständnis erfährt bis zum Schluss bei der Kommissarin und beim Leser eine Steigerung.

Denn Verena Sander gelingt der Umgang mit der Kranken immer besser, und ich habe der endgültigen Lösung regelrecht entgegengefiebert.
Diese war dann sehr konkret und logisch, aber im doppelten Sinne kaum
zu fassen, zumal das Geschehen noch eine teuflische Wende erfuhr.

Der Buchtitel ist hervorragend gewählt: Die Protagonistin ist eine zerbrechliche / zerbrochene Persönlichkeit, deren Teile ein Ganzes bilden. Nicht nur ihr Innerstes, sondern ihre gesamte Welt liegen in Scherben - ihr Leben ist zerbrochen.

Fazit: Jedem, der mit der ersten Romanhälfte verzweifelt, kann ich nur raten durchzuhalten - es lohnt sich! Bevor er aufgibt, möge er lieber einen Exkurs zu den Ausführungen von Verenas Freundin Hannah auf Seite 225ff einschieben.

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