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Schicht im Schacht

Verarmung, gescheiterte Integration, gespaltene Gesellschaft ─ der Niedergang des Ruhrgebiets. Eine Streitschrift

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Eine ganze Region wird im Stich gelassen – Jörg Sartor klagt an

Jörg Sartor, Vorstand der Essener Tafel, ist die direkte, authentische Stimme aus dem Ruhrgebiet; einer, der weiß, wie es den Leuten ganz unten, den Alten, den Armen geht; denen, die hart arbeiten für wenig Geld. Seine Analyse einer Region, die seit Jahrzehnten mit dem Niedergang kämpft, speist sich aus einer tiefen Verbundenheit mit seiner Heimat und einem realistischen, menschlichen Blick auf die Zustände im Ruhrgebiet. Er prangert die Versäumnisse und das Versagen der regionalen und der Bundes-Politik an, die der fortschreitenden Zerrüttung der bevölkerungsreichsten Region unseres Landes seit Jahrzehnten zusieht und nichts gegen zusehende Spaltung der dortigen Gesellschaft unternimmt.


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ISBN: 978-3-641-24650-1
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

... den Nagel auf den Kopf getroffen ...

Von: Friedel Kotterik aus Mönchengladbach

30.10.2019

Nachvollziehbare Begebenheits- und Milieu-Schilderungen. Klare Sprache bei der Aufarbeitung von Situationen und Konflikten. Saubere Politikerschelte trotz SPD-Hintergrund. Eine gute Dokumentation. Das Lesen macht Spaß. ....

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Spürbare Wut

Von: Katrin Steudel aus Greiz

29.10.2019

Herr Sartor zeichnet ein düsteres Bild von der ehemaligen Bergbauregion. Er schildert den Niedergang und eindrucksvoll die gescheiterte Aufnahme fremder Menschen, die zwar dort gearbeitet haben, sich jedoch nicht wirklich integrierten. Er macht die Politik verantwortlich, dass Parallelwelten und autonome Bezirke entstehen konnten, aus denen die deutsche Bevölkerung so gut wie vertrieben wurde. Man spürt beim Lesen, dass Herr Sartor eng mit der Region und den Menschen verwachsen ist und man spürt seine (berechtigte) Wut. Man spürt aber auch – und das macht mich als Leserin traurig – seine Wut auf den Osten, dem scheinbar vorne und hinten alles reingestopft wurde. Und das ist so nicht korrekt. Herr Sartor sagt über weite Teile Wahres, aber es stimmt z.B. nicht, dass der Soli von den klammen Kommunen im Ruhrgebiet geschultert wird, sondern von ALLEN Lohn- und Einkommenssteuer zahlenden Bürgern – auch aus dem Osten. Ein Buch mit viel Wehmut nach den alten Zeiten und ein Ruf nach Hilfe. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack bei den Seitenhieben in Richtung Osten, ohne dass der Autor sind mit dieser speziellen Thematik näher befasst zu haben scheint.

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Vita

Jörg Sartor, treuer SPD-Wähler und Bergmann mit Leib und Seele, kümmert sich seit 2006 mit viel Engagement als ehrenamtlicher Vorsitzender der Essener Tafel um die Belange der Ärmsten in seiner Heimatstadt. Die von ihm vertretene Entscheidung, die Neuaufnahme bei der Essener Tafel für Ausländer zeitweilig auszusetzen, sorgte für eine erhitzte öffentliche Debatte und lenkte die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik auf die Nöte und Konflikte im Ruhrgebiet.

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