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Schlafe still Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19450-5

Erschienen:  17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, Paperback

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Die vermögende Londonerin Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer achtjährigen Tochter ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Doch dann wird sie eines Tages tot in ihrem Badezimmer aufgefunden, mit einer blutigen Wunde am Kopf. Die Familie steht noch unter schwerem Schock, als plötzlich Cleo, Bens Exfreundin, auftaucht. Sie gibt Viviens Mutter Rose gegenüber offen zu, dass sie nie aufgehört hat, Ben zu lieben. Als Rose Cleo wenig später in ihrer Wohnung aufsucht, ist sie zutiefst verstört – denn sie entdeckt eine ganze Wand voller Fotos von Vivien. Offenbar hat Cleo sie jahrelang heimlich beobachtet. Und dann beginnt sie auch noch, sich zurechtzumachen wie Vivien und ihre Kleidung zu tragen …

»Nervenkitzel pur«

Glücks Revue (05.07.2017)

Luana Lewis (Autorin)

Luana Lewis ist klinische Psychologin und Autorin zweier Sachbücher. Sie verfasst regelmäßig Artikel für Zeitungen, Magazine und Zeitschriften und hat einen Abschluss in Kreativem Schreiben. Mit ihrem ersten Spannungsroman, »Lügenmädchen«, hatte sie auf Anhieb großen Erfolg.


Elke Link (Übersetzerin)

Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für Ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

»Nervenkitzel pur«

Glücks Revue (05.07.2017)

»So viel und vor allem so genialen Nervenkitzel findet man nur selten zwischen zwei Buchdeckeln. Der absolute Lesewahnsinn, was man hier in die Hände kriegt.«

literaturmarkt.info (22.05.2017)

Aus dem Englischen von Elke Link
Originaltitel: Forget Me Not
Originalverlag: Bantam Press / Transworld

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19450-5

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  17.04.2017

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Ein ungeheuer packender Roman

Von: Annette Traks Datum: 15.07.2017

www.annette-traks.com

Vivien, Ben und ihre 8-jährige Tochter Alexandra zählen zu Londons wohlhabenden Familien. Doch Vivien ist nicht glücklich, und als sie eines Tages tot mit einer Kopfwunde in ihrem Bad gefunden wird, stellt sich die Frage, ob es sich um einen Unfall, Selbstmord oder sogar Mord handelt.

Ben und Alexandra leiden sehr unter dem Verlust, aber Großmutter Rose will fortan für beide da sein - ganz besonders für ihre Enkelin will sie sorgen.

Doch plötzlich taucht auch regelmäßig Cleo, Bens Exfreundin auf, um sich um den Witwer und seine Tochter zu kümmern. In seiner Wohnung scheint sie sich schon bald wie zu Hause zu fühlen.

Sie gesteht Rose, Ben immer noch zu lieben und Vivien jahrelang heimlich beobachtet sowie fotografiert zu haben. Als sie sich dann wie die Verstorbene frisiert, schminkt und schließlich auch noch deren Kleidung trägt, kommt es fast zu einer Katastrophe.

Resümee:
Es wäre meines Erachtens durchaus vertretbar gewesen, diesen Roman dem Genre "Psychothriller" zuzuordnen. Denn zum einen ist die Handlung von Anfang an spannend und zieht einen mit. Zum anderen haben neben Vivien auch die Protagonisten Ben, Cleo, Rose und nicht zuletzt sogar die kleine Alexandra ihr "Päckchen zu tragen", das einen Großteil ihres Handelns bestimmt.

Daher weiß der Leser bei den markant herausgearbeiteten Charakteren bis zum Schluss nicht, was er von ihrem Verhalten und ihren Absichten zu halten hat, ob sie möglicherweise etwas mit Viviens Tod zu tun haben. Und sogar bei Isaac kamen mir immer wieder Zweifel, ob er wirklich der integre Freund und Helfer ist, als den er sich ausgibt.

Je mehr wir über die Vergangenheit der Familie erfahren, umso mehr erscheint auch die Verstorbene in einem dubiosen Licht, sodass der Leser mal die Selbstmord-, mal die Mord- oder die Unfalltheorie für wahrscheinlich hält.

Erst ganz zum Schluss schwante mir Furchtbares ... und wurde schließlich Gewissheit.

Die Handlung, in der es thematisch vor allem um Beziehungen und Schuldgefühle geht, wird aus der Perspektive von Viviens Mutter Rose erzählt. In ein paar Rückblenden kommt auch Vivien selbst zu Wort, wobei die zeitlichen Abstände zu ihrem Tod immer kürzer werden - die Assoziation der sich immer stärker zuziehenden Schlinge drängt sich auf.

Fazit: ein ungeheuer packender Roman!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Tolles Ende

Von: Bine Datum: 31.07.2018

beautyglace.blogspot.co.at/

Vivien, ihre Tochter (die durch eine künstliche Befruchtung entstand) und ihr Ehemann Ben führen ein Leben in der Nobelgegend Londons. Es fehlt ihnen an nichts, außer dem Wunsch nach noch einem Kind. Doch dann wird Vivien tot mit einer Wunde am Kopf im Badezimmer des Luxushauses aufgefunden. Wir alle sehen es aus der Sicht ihrer Mutter Rose, die sich fortan um die kleine Enkelin und ihren Schwiegersohn Ben kümmert, der leider dem Alkohol verfallen ist. Es fällt ihm schwer das ganze zu verkraften und in sein Leben drängt sich seine Ex-Freundin Cleo, die mal mit der toten Vivien befreundet war, bis sie ihr Ben ausgespannt hat.

Cleo drängt sich dermaßen in das Leben des Witwers und seiner Tochter, dass sie Rose aus dem Haus verdängt. Als Rose Cleo in ihrer Wohnung (in der mal Ben und Vivien gewohnt haben und die Ben noch immer bezahlt) aufsucht, findet sie eine Fotowand mit Bildern von Vivien. Cleo hat offensichtlich ohne Vivens Wissen mehrere Fotos von ihr angefertigt.
Gleichzeitig findet Rose, welche in einer Säuglingsstation arbeitet, heraus, dass sie von der Kinderwunsch-Ärztin für eine neuerliche IVF Behandlung (zur künstlichen Befruchtung) abgelehnt wurde. Offensichtlich wollte sie auch Diätpillen für die kleine Tochter von der Ärztin verschrieben bekommen.

Hat Cleo oder Ben etwas mit dem Tod Viviens zu tun oder war es nur ein Unfall?

Das Buch ist auf jeden Fall spannend. Dennoch konnte ich mich mit Rose nicht wirklich anfreunden. Sie scheint eine "kalte Mutter" gewesen zu sein und möchte dies nun wieder an der Enkelin gut machen. Ich persönlich hatte auch schnell den ersten Verdacht, wer Viviens Tod verschuldet haben könnte. Dennoch war der Schluss interessant. Dennoch waren die Charaktere allgemein etwas nüchtern und ich konnte mit Rose nicht wirklich "warm werden".

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